Hybrid-Netzwerke: Lokale Windows-Server Lizenzen in der Cloud verwenden

Wer lokal betriebene Server zu Microsoft Azure migrieren will, kann vorhandene, lokale Lizenzen zu Microsoft Azure übertragen. Dadurch lassen sich einige Kosten sparen und verschiedene Azure-Ressourcen günstiger betreiben.

Um den Azure-Hybridvorteil zu nutzen, müssen Unternehmen auf diese Produkte setzen:

  • Windows Server Standard Edition mit Software Assurance
  • Windows Server Datacenter Edition mit der Software Assurance
  • SQL Server Enterprise Core mit der Software Assurance
  • SQL Server Enterprise Core mit der Software Assurance
  • Azure SQL-Datenbank

Wer seine SQL-Server als Server/CAL-Version lizenziert, kann den Vorteil nicht nutzen.

Nutzbar sind die Lizenzen zum Beispiel für Azure-VMs, auf denen auch SQL-Server installiert werden soll, oder als Image bereits integriert ist.

Wer SQL Server-Lizenzen hat, kann diese in Azure SQL-Datenbanken nutzen. Dazu werden beim Erstellen einer neuen Datenbank entsprechende Optionen im Azure-Portal eingeblendet. 

Der Vorteil kann unter bestimmten Bedingungen auch für Lizenzen der abgelaufenen Versionen von Windows Server 2008/2008 R2 und SQL Server 2008/2008 R2 nutzen

Mehr zum Azure-Hybridvorteil ist auf der Informations-Seite dazu bei Microsoft Azure zu lesen

Azure AD Connect deaktivieren – Azure und Office 365 in der PowerShell verwalten

Um Office 365 und Microsoft Azure in der PowerShell zu verwalten, sind zunächst zwei zusätzliche Module notwendig, die mit Administrator-Rechten installiert werden müssen. In Windows 10 muss dazu die PowerShell-Sitzung ebenfalls mit Administrator-Rechten gestartet werden. Die Installation der Module erfolgt anschließend mit:

Install-Module -Name AzureAD

Install-Module MSOnline

Sobald die Module installiert sind, kann mit dem folgenden Befehl eine Anbindung an Office 365 erfolgen:

connect-msolservice

Um jetzt zum Beispiel die Synchronisierung mit Azure Active Directory und Office 365 zu beenden, wird der folgende Befehl verwendet:

Set-MsolDirSyncEnabled -EnableDirSync $false

Nach dem Aufrufen des Befehls wird die Synchronisierung deaktiviert. Das ist auch in der Verwaltung in Office 365 zu sehen. Wenn ein lokales Active Directory mit Office 365 und Azure AD synchronisiert wird, blendet Office 365 eine Kachel mit Statusinformationen dazu ein.

Zusätzlich sollte Azure AD Connect vom entsprechenden Server in der Software-Übersicht deinstalliert werden. Diese wird am schnellsten über „appwiz.cpl“ erreicht.

Puppet Enterprise 2019.3 verfügbar

Mit Puppet Enterprise 2019.3  wird der Release-Zyklus geändert. Anstatt zwei Mal im Jahr erscheinen jetzt vier mal im Jahr neue Versionen. Zusätzlich wird der Support der LTS-Versionen verlängert. Unternehmen können ab jetzt also entscheiden, ob sie schneller neue Funktionen nutzen möchten, oder ob eine stabile Version länger eingesetzt werden soll. 

Im Fokus der neuen Version steht das einfachere Erstellen von  Aufgaben und auch das flexiblere Konfigurieren. Wer Änderungen an Tasks und Plans durchführt, kann diese vorher testen, bevor sie in das System übernommen werden.  Das funktioniert auch in der Konsole. 

Das Ausführen einer Aufgabe in Puppet Enterprise erfordert zwei Schritte. Der erste Schritt ist die Auswahl der auszuführenden Aufgabe, der zweite Schritt ist die Auswahl des Ortes, an dem die Aufgabe ausgeführt werden soll. In der neuen Version ist es also ab jetzt einfacher für Administratoren, die neu in die Ausführung von Aufgaben einsteigen. Durch die Anpassung der PQL-Abfragen können Abfragen einfacher angepasst werden.

Alle Neuerungen sind im Blogbeitrag „Puppet Enterprise 2019.3 now available“ zu lesen. 

 

VMware-Produkte im Rechenzentrum werden teurer

Der Vorteil beim Einsatz von Servern mit CPUs wie AMD Epyc  besteht darin, dass ein Server beim Einsatz von VMware vSphere mehr VMs hosten kann. Das bedeutet, dass weniger Server notwendig sind, um die gleiche Anzahl an VMs bereitzustellen. Hier macht VMWare jetzt einen Strich durch die Rechnung. 

VMware-Produkte werden teurer

Lizenzen für VMWare-Produkte sind nur noch für CPUs bis 32 Kerne gültig. Wer auf  Server mit Prozessoren setzt, die mehr CPU-Kerne bieten, zum Beispiel AMD Epyc mit 64-Kernen, der muss in Zukunft zwei Lizenzen kaufen. Das gilt aber auch, wenn weniger als 64-CPUs eingesetzt werden. Auch Prozessoren mit 48 Kernen benötigen in Zukunft zwei Lizenzen. Es lohnt sich also häufig gleich auf 64-Kern-Prozessoren zu setzen, da hier die Lizenzen maximal ausgenutzt werden. Das ist natürlich schlussendlich eine Sache des Preises und der Anzahl von VMs, die sich auf dem Server bereitstellen lassen. 

Wer nach der Umstellung des Modells einen Server nutzt, der über  2 CPUs mit je 64-Kernen setzt, der braucht ab Ende April anstatt 2 Lizenzen jetzt 4 Lizenzen. 

Heute haben wir ein wichtiges Update unseres Preismodells pro CPU angekündigt, das unser Engagement widerspiegelt, die Bedürfnisse unserer Kunden in einer sich entwickelnden Industrielandschaft weiterhin zu erfüllen. Dieses neue Preismodell wird unseren Kunden eine größere Auswahl bieten und es uns ermöglichen, sie besser zu bedienen.

Rabatte und kostenlose Lizenzen erhalten

VMware gibt Kunden eine Frist bis zum  2. April 2020, um seine Lizenzen anzupassen. Außerdem wird es bis 30.04.2020 Rabatte und kostenlose Lizenzen geben. Mehr zum Thema ist ist bei VMware zu lesen..

 

Kunden über das Ohr erreichen

Gesprochenes Wort übermittelt Emotionen

Wer Audios und Podcasts in der Vertriebsarbeit einsetzt, vermittelt leichter Emotionen als beispielsweise über eine Mail oder einen Brief. Das gesprochene Wort geht schnell ins Ohr und erreicht die emotionalen Zentren im Gehirn besser als beispielsweise eine Broschüre oder eine Webseite. „Viele meiner Kunden verwenden Podcasts, um Menschen zu erreichen und zu informieren“, sagt Rhetoriktrainer Peter Flume. Er produziert Podcasts häufig als Ergänzung zu Seminaren oder Veranstaltungen im Unternehmen. Nach seiner Erfahrung geben Unternehmen Hörerlebnisse in Auftrag, um etwas Bleibendes zur Verfügung zu stellen. „Wer einen Menschen emotional anspricht, erreicht diesen schneller und nachhaltiger als mit reinem Infomaterial“, fasst der Kommunikationsexperte zusammen.

Niederschwellig für den Hörer und günstig zu produzieren

Wer ein Radio, einen MP3-Player oder ein Smartphone besitzt, ist bereits Podcast-Ready. Die technische Entwicklung ist einer der Gründe, warum Hörerlebnisse derzeit so boomen. Aber auch der „Nebenher“-Effekt ist bei B2C-Kunden sehr beliebt. Während des Autofahrens, der Bügelwäsche oder einem Kreuzworträtsel – die Stimme im Ohr vermittelt uns Informationen, ohne dass es sich wie Lernen oder Überzeugungsarbeit anfühlt. „Gleichzeitig sind Podcasts recht günstig zu produzieren und können unendlich oft wiederholt werden. Eine gute Möglichkeit, um Menschen für ein Thema zu interessieren“, glaubt der Autor zahlreicher Rhetorik-Fachbücher, Flume.

Menschen erreichen, Adressen sammeln

Unternehmen, die Podcasts einsetzen, nutzen ihren gratis-Content etwa dazu, Kontaktdaten zu generieren. Wer seine Adresse angibt, bekommt den Download-Link kostenfrei zugesendet. Alternativ können Firmen die informativen Audio-Files auch als Service gratis auf ihrer Webseite anbieten. Das erhöht Traffic und Aufmerksamkeit.

Das Weiterbildungsunternehmen IMC nutzt Podcasts seit 2017 erfolgreich, um sich und seine Themenvielfalt darzustellen. Die MP3s sind für jedermann zugänglich und kostenfrei auf der IMC-Webseite, bei iTunes und Spotify erreichbar. „Wir widmen uns Trendthemen auf dem digitalen Weiterbildungsmarkt“, erläutert Vorstand Christian Wachter. Bewusst werde hier keine Werbung für einzelne Produkte gemacht, sondern echter Nutzwert in Form von Expertenwissen geboten. „Wir wollen mit interessanten Talk-Gästen die Vielfalt und Bandbreite der Weiterbildungswelt zeigen. Damit ergibt sich indirekt natürlich ein Blick auf das Umfeld, in dem wir tätig sind und welche Dienstleistungen wir anbieten“, erläutert der Vorstand.

Traffic für die Webseite generieren

Im Durchschnitt 800 Klicks verzeichnet IMC im Monat auf der Podcast-Seite. „Die Zugriffszahlen variieren je nach Thema, steigen aber mit der Bekanntheit der Reihe“, sagt Wachter. Begleitet wird das Angebot von einem Maskottchen, dem „Schlaufuchs“, der immer wieder auf Bildern zu sehen ist und die Sozialen Medien bereichert. „Wir erreichen unsere Zielgruppe, interessieren neue Menschen für unsere Themen und bleiben bei Bestandskunden im Gedächtnis“, fasst Wachter die Vorteile zusammen.

Das Problem der öffentlichen Wahrnehmung kennt Peter Flume ebenfalls: „Hör-Angebote setzen sich, so wie jeder andere Content, nur dann durch, wenn die Qualität stimmt.“ Er versuche deshalb, nicht nur Informationen zu vermitteln, sondern gleichzeitig zu unterhalten. Etwa, indem in seinen kurzen Comedy-Podcasts mit verschiedenen Stimmen, Dialekten und Szenarien gearbeitet wird. So werden auf unterhaltsame Art die Trainingsinhalte wiederholt und im Bewusstsein „wach“ gehalten. „Der Humor als Stilmittel kann ein sprödes Thema auflockern“, erläutert der Rhetoriker. Wie IMC setzt Flume bei seinen Podcasts auf den Gewöhnungs-Effekt. „Eine Serie beispielsweise wird schnell zum Kult und die Menschen unterhalten sich darüber. Das wiederum unterstützt den Lerntransfer.“ Zur Zeit produziert der Rhetoriker eine Reihe zum Thema Feedback-Kultur für einen großen Kunden.

Drei Tipps: So nutzen Sie Podcasts im Vertrieb:

  1. Content ist King. Produzieren Sie hochwertige und vor allem nutzwertige Audio-Files statt billiger Werbung.
  2. Nutzen Sie die begehrten MP3s als Adress-Generator: Wer mithören möchte, muss seine Mailadresse angeben.
  3. Alternativ können Sie die informativen Audios auch als kostenlosen Service auf Ihrer Webseite anbieten: Das erhöht Traffic und Bekanntheit.

Cluster Shared Volumes (CSV) effektiver einsetzen

In Windows Sever 2019 unterstützt die Funktion auch die Rolle „Microsoft Distributed Transaction Coordinator (MSDTC)“. Dadurch wird es für MSDTC ermöglicht Storage Spaces Direct (S2D) zusammen mit Anwendungen wie SQL Server zu nutzen. Zusätzlich wird in Windows Server 2019 der CSV-Cache automatisch aktiviert. Das kann den Zugriff und die Verwendung von Clusterressourcen deutlich beschleunigen.

Um CSV für einen Cluster zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Starten Sie den Failovercluster-Manager.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Bereich Speicher/Datenträger auf den Datenträger, den Sie nutzen wollen, und wählen „Zu freigegebenen Clustervolumeshinzufügen“.

Cluster in Windows Server 2019 beherrschen Dynamic I/O. Wenn die Datenverbindung eines Knotens ausfällt, kann der Cluster den Datenverkehr der für die Kommunikation zu den virtuellen Computern im SAN notwendig ist, automatisch über die Leitungen des zweiten Knotens routen, ohne dazu ein Failover durchführen zu müssen. Sie können einen Cluster so konfigurieren, dass die Clusterknoten den Netzwerkverkehr zwischen den Knoten und zu den CSV priorisiert.

 

Datenbankverfügbarkeitsgruppen in Exchange optimieren

Die Replikation bei DAGs erfolgt nicht über das Server Message Block-Protokoll (SMB), sondern über ein Replikationsverfahren speziell für DAG. Exchange 2019 verwendet einen festgelegten TCP-Port für den Datenaustausch und daher einen reinen TCP-Verkehr.

Aktive Transaktionsprotokolle der senden Daten an die passiven Kopien. Der Datenstrom ist verschlüsselt und komprimiert.  Standardmäßig verwendet Exchange den Port 64327. Sie können dies aber anpassen. Mit dem folgenden Befehl sehen Sie  den aktuell verwendeten Port:

Get-DatabaseAvailabilityGroup <DAG-Name> -Status |fl ReplicationPort

Den Port können Sie in der Exchange Management Shell anpassen. Dazu verwenden Sie den Befehl:

Set-DatabaseAvailabilityGroup <DAG-Name> -ReplicationPort <Portnummer>

Standardmäßig komprimiert Exchange die Daten vor einer Replikation zu den Kopieservern. Sie können sich den Status mit dem folgenden Befehl anzeigen lassen:

Get-DatabaseAvailabilityGroup <Name der Gruppe> -Status |fl NetworkCompression

Standardmäßig ist die Einstellung auf „InterSubnetOnly“ gesetzt. Das bedeutet, dass die Daten nur dann komprimiert werden, wenn Exchange sie über verschiedene Subnetze senden muss. Sie können folgende Werte verwenden:

Disabled — Keine Komprimierung
Enabled — Komprimierung bei allen Netzwerken
InterSubnetOnly — Komprimierung nur zwischen Subnetzen
SeedOnly — Komprimierung nur beim manuellen Seeding

Wollen Sie die Komprimierung für alle Netzwerke einschalten, verwenden Sie den Befehl:

Set-DatabaseAvailabilityGroup <Name der DAG> -NetworkCompression Enabled

Seit Exchange 2010 werden die Daten  verschlüsselt. DAG nutzt die Kerberos-Authentifizierung zwischen den einzelnen Mitgliedern. Folgende Werte können Sie für die Verschlüsselung festlegen:

Disabled — Keine Verschlüsselung
Enabled — Verschlüsselung zu allen Netzwerken
InterSubnetOnly — Verschlüsselung nur zwischen Subnetzen
SeedOnly — Verschlüsselung nur beim manuellen Seeding,

Sie können sich den Status mit dem folgenden Befehl anzeigen:

Get-DatabaseAvailabilityGroup <Name der Gruppe> -Status |fl NetworkEncryption

Wollen Sie die Verschlüsselung für alle Netzwerke einschalten,  verwenden Sie den Befehl:

Set-DatabaseAvailabilityGroup <Name der DAG> -NetworkEncryption Enabled

Kundendaten in DSVGO-zertifizierter Blockchain

Ziel der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) war es, die Datenregulierung in Europa zu vereinheitlichen und zu vereinfachen. Zudem sollten Endverbraucher ein größeres Mitspracherecht bei der Speicherung und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten erhalten. Seit nunmehr fast zwei Jahren haben Kunden in Europa somit also das Recht, eine Änderung personenbezogener Daten zu verlangen, wenn diese nicht oder nicht länger stimmen. Per Definition handelt es sich immer dann  um personenbezogene Daten, wenn die Informationen in Verbindung zu einer Person stehen beziehungsweise im weitesten Sinne eine Aussage zu dieser Person enthalten. Mitunter können Unternehmen sogar dazu verpflichtet sein, bestimmte Daten komplett zu löschen. Unternehmen, die Blockchain-Technologie in Verbindung mit Kunden-Daten nutzen wollten, hatten somit ein Problem. Denn selbst simple Daten wie der Wohnsitz eines Kunden können nicht ohne Weiteres geändert oder gar gelöscht werden, wenn diese dezentral in einer Blockchain gespeichert werden. Wie es schien, schlossen sich Blockchain und DSGVO hier also aus.

Deutsches Unternehmen hat DSGVO-kompatible Blockchain-Lösung entwickelt

Nun ist es einem Unternehmen aus Deutschland allerdings gelungen, eine Plattform zu entwickeln, die Verbrauchern die Kontrolle über ihre Daten gibt und dennoch Blockchain-Technologie nutzt. „Endnutzer behalten die volle Handlungsmacht über ihre Daten und können entscheiden, welche Daten wofür und an wen weitergegeben werden“, sagt Sascha Hellermann vom Software- und Beratungsunternehmen Cocus, das die neuartige Lösung entwickelt hat. „Die Daten werden dezentral und kryptografisch abgelegt und schaffen eine sichere Identität, die für unterschiedlichste Szenarien und Services genutzt werden kann“, erläutert Sascha Hellermann.

Für Verbraucher bedeutet dies, dass sie Vorgänge wie Check-ins, Altersverifikationen, Zahlungen, Vertragsänderungen oder auch personalisierte Service-Angebote mit Hilfe der ownid-Lösung einfach per Klick selbst durchführen können. Somit sparen sie Zeit und Aufwand. Unternehmen können wiederum ihr Angebot erweitern, ihre Kosten senken und beispielsweise auch ihre Registrierungsprozesse optimieren. Die Lösung macht eine manuelle Dateneingabe seitens des  Kunden überflüssig. Selbst Passwörter müssen nicht mehr angelegt und gemerkt werden. Das dürfte letztlich auch zu einer höheren Conversion-Rate in Online-Shops führen. Derzeit liegt diese Quote in Deutschland gerade einmal bei 2 Prozent. Das bedeutet, dass von 100 Besuchern eines Online-Shops lediglich zwei etwas kaufen. Zum Vergleich: Ein gut frequentiertes Geschäft in Innenstadtlage erzielt 15-20 Prozent.

Dass die Conversion-Rate in Online-Shops bei 2 Prozent liegt, ist auch darauf zurückzuführen, dass nicht jeder Besucher der Webseite die Absicht hat etwas zu kaufen. Doch selbst beim Checkout geht in deutschen Online-Shops noch fast jeder zweite, eigentlich kaufwillige Kunde verloren – häufig, weil ein Benutzer-Konto angelegt werden muss. Mit der neuen Blockchain-basierten Lösung fallen derartige Benutzerkonten weg.

Datenhoheit für die User, mehr Umsatz und weniger Aufwand für die Unternehmen

Dank des modularen Aufbaus der Lösung, die bereits zum Patent angemeldet ist, können Unternehmen ihren Kunden je nach Bedarf eine individuelle Zusammenstellung von Funktionalitäten zur Verfügung stellen. Welche Informationen er welchem Unternehmen bereitstellt, entscheidet wiederum der User. Daten mit direktem Personenbezug werden dabei nicht in der Blockchain gespeichert. Der Kunde hat also stets die Hoheit über seine Daten und Unternehmen eine DSGVO-konforme Lösung, mit der sich Umsatz und Angebot erhöhen lässt und gleichzeitig den Aufwand reduziert. Richtig umgesetzt, bilden Blockchain und DSGVO offenbar doch ein gutes Team.

 

SQL Server Konferenz 2020

Im Rahmen der SQL Server Konferenz 2020 bietet Microsoft darüber hinaus noch drei Workshops an. Diese behandeln die Themen Dokumenten-Datenbanken, diagnostische DMV-Abfragen sowie Sicherheit und Datenschutz für Microsoft SQL-Server. Bereits jetzt ist die Anmeldung dafür möglich. 

Im Rahmen der Konferenz werden auch Sicherheit und Datenschutz für SQL Server in Zusammenarbeit mit erweiterten Sicherheitsfunktionen behandelt. In diesem Zusammenhang spielen auch Dienste in Azure eine Rolle, mit denen Daten analysiert, aber SQL-Server und deren Daten auch besonders geschützt werden können. Auch Cluster für mehr Verfügbarkeit und Leistung werden behandelt.  In diesem Zusammenhang sind auch Themen rund um das Disaster Recovery wichtig.  Alle Punkte der Agenda sind hier zu finden. 

Neue Funktionen für Dynamics 365

Dynamics 365 Commerce ist ab dem 03.02.2020 verfügbar. Die Lösung soll Funktionen aus dem Backoffice, E-Commerce und Callcenter vereinen. Generell will Microsoft mit den neuen Funktionen und Produkten Einzel- und Online-Händlern dabei helfen in mehreren Kanälen tätig zu sein und dabei Sicherheit und Datenschutz zu verbessern. Genutzt werden dazu Technologien aus dem KI-Bereich, auch in Microsoft Azure. 

Im Rahmen der Veröffentlichung wird auch Dynamics 365 Fraud Protection erscheinen. Hierbei handelt es sich um Funktionen rund um den Kontoschutz und das Verhindern von Datendiebstahl (Loss Prevention), Damit sollen Betrug und Datendiebstahl im E-Commerce verhindert werden.

Dynamics 365 Connected Store kann KI-gesteuerte Funktionen in Dynamics integrieren. Dazu werden Daten von IoT-Geräten, Kameras und andere Sensoren mit KI-Funktionen kombiniert. Davon profitieren auch Einzelhändler mit verschiedenen Niederlassungen, da sich hier die Daten und Informationen in Echtzeit kombinieren.

Zusätzlich können die KI-Funktionen in Online-Shops intelligente Kaufvorschläge für Kunden liefern. Dadurch werden Sicherheit

Mehr zu den Neuerungen ist auf der Community-Seite von Dynamics zu lesen.

 

 

 

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