Secure Boot in Windows 11 überprüfen

Um Windows 10 zu Windows 11 zu aktualisieren, sind einige Voraussetzungen wichtig. Eine dieser Voraussetzungen ist die Aktivierung von Secured Boot. Nur dann erlaubt Windows 11 die Aktualisierung.

Secure Boot im BIOS/UEFI aktivieren

Die Secure Boot-Funktion wird zunächst im BIOS/UEFI aktiviert. Wenn die Aktualisierung zu Windows 11 nicht funktioniert, oder wenn im Vorfeld überprüft werden soll, ob alle Voraussetzungen für Windows 11 vorhanden sind, sollte der erste Schritt ins BIOS/UEFI des Rechners gehen. Hier sind auch die Einstellungen für Secure Boot zu finden, in den meisten Fällen bei den Einstellungen für den Systemstart oder den Sicherheitsoptionen

Nach der Aktivierung der Funktion überprüft das BIOS/UEFI ob die einzelnen Komponenten für den Start des Betriebssystems vertrauenswürdig und signiert sind. Ohne eine verifizierte Signatur aller Komponenten startet das Betriebssystem gar nicht erst.

Secure Boot verhindert auch das Laden von Malware vor dem Laden der Betriebssystemkomponenten, die Malware erkennen und bekämpfen kann. Auch fehlerhafte Lizenzen erkennt das System zuverlässig.

Secure Boot in Windows überprüfen

Ob in der aktuellen Installation von Windows 10 oder Windows 11 Secure Boot aktiviert ist, lässt sich in der Registry über den folgenden Pfad überprüfen:

HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Control \ SecureBoot \ State

Bei „0“ ist Secure Boot nicht aktiviert. Der Wert „1“ zeigt an, dass die Funktion in der aktuellen Installation des Betriebssystems aktiviert ist.

Die Abfrage lässt sich auch in der PowerShell vornehmen. Dazu wird der entsprechende Registrywert einfach mit der PowerShell abgefragt, zum Beispiel mit:

Get-ItemProperty -Path hklm:\System\CurrentControlSet\Control\SecureBoot\State

Ob in Windows 11 Secure Boot aktiviert ist, lässt sich auch in den Einstellungen überprüfen. Im Bereich Windows-Sicherheit der Einstellungs-App muss dazu bei „Gerätesicherheit“ die Option „Sicherer Start“ aktiviert sein. Auf dem gleichen Weg kann das auch in Windows 10 überprüft werden. Ohne aktivierten Secure Boot lässt sich Windows 11 nicht installieren.

 

Widgets unter Windows 11 bearbeiten

Widgets sind Informationsfenster, die Windows 11 direkt auf dem Desktop einblenden kann. Besitzer von Android-Geräten kennen das schon länger und auch in iOS und iPadOS hat Apple diese Funktionen mittlerweile etabliert.

Auch wenn Microsoft kein Betriebssystem für Smartphones und Tabletts mehr im Angebot hat, will der Konzern dennoch auch in diesem Bereich Funktionen in Windows 11 einbinden. Dazu gehören übrigens auch die Möglichkeiten Android-Apps direkt in Windows 11 einzubinden. Dazu soll in Zukunft wohl das Windows-Subsystem für Android neben dem Windows-Subsystem für Linux zum Einsatz kommen.

Widgets funktionieren aber auch ohne das Windows-Subsystem für Android aktuell noch mit einer beschränkten Anzahl an Apps, die diese Funktion beherrschen. Es ist aber zu erwarten, dass die Funktion deutlich aufgebohrt wird, spätestens dann, wenn Android-App wirklich nahezu uneingeschränkt in Windows funktionieren.

Bei den Widgets handelt es sich um Kacheln, die Anwender auf dem Desktop einblenden können. Die Kacheln füllt Windows 11 mit den geforderten Informationen, Die interaktiven Kacheln sind im Grunde genommen aber auch bereits in Windows 8 verfügbar gewesen, erhalten mit Windows 11 als Widget aber ihr Revival

Widgets aktivieren

Die Widgets werden über das Icon in der Taskleiste aktiviert. Dieses Icon lässt sich in den Einstellungen bei „Personalisierung\Taskleiste“ oder über das Kontextmenü der Taskleiste mit „Taskleisteneinstellungen“ ein- und ausblenden.

Nach dem Anklicken des Icons blendet Microsoft auf der linken Seite eine Liste der vorgegebenen Widgets ein. Bei den Widgets ist oben rechts jeweils ein Menü mit drei Punkten zu sehen.  Durch einen Klick auf den Menüpunkt kann die Größe des Widgets zwischen klein, mittel und groß gewählt werden. Außerdem lassen sich Widgets an dieser Stelle auch ausblenden („Widget entfernen“) oder an die eigenen Anforderungen anpassen mit „Widget anpassen“.

Widgets anordnen und mit Gruppenrichtlinien steuern

Mit Drag & Drop können die Widgets so angeordnet werden, wie es der Benutzer wünscht.  Die Schaltfläche „Widgets hinzufügen“ zeigt alle Widgets an, die das System einblenden kann. Admins können die Widgets auch mit Gruppenrichtlinien steuern. Die Einstellungen sind über „Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Widgets“ zu finden.

 

 

 

DirPrintOK: Ordner- und Dateistruktur in Windows auslesen und speichern

Mit DirPrintOK lassen sich schnell und einfach Listen der Ordner und Dateien erstellen, die auf einem Computer oder in einem Verzeichnis gespeichert sind. Die Liste kann natürlich auch ausgedruckt werden, aber auch ein Export in verschiedene Dateiformate ist möglich, zum Beispiel zu XLS, HTML, CSV oder TXT. 

Windows kann zwar in der Befehlszeile mit „tree“, oder „dir“ Listen erstellen, allerdings funktioniert das nur in der Befehlszeile und die Befehle bieten auch keine umfassenden Filter- und auch keine effektiven Export-Funktionen. Es ist lediglich möglich eine Umleitung in eine Textdatei vorzunehmen, zum Beispiel mit „dir >datei.txt“.

Durch die einfache und übersichtliche Ansicht in DirPrintOK lassen sich Listen sehr viel einfacher erstellen und auch auslesen.  

DirPrintOK muss für den Betrieb nicht installiert werden, das macht auch den Einsatz auf USB-Sticks und im Netzwerk einfach. Auch die portable Version ermöglicht das Speichern von Vorlieben bei der Anzeige von Listen. Dazu steht im Archiv die Datei „DirPrintOK.ini“ zur Verfügung, mit der auch bei der portablen Version Einstellungen möglich sind, die auf mehreren Rechnern funktionieren. 

Um sich einen Überblick zu allen Dateien und Verzeichnissen auf einem Computer zu verschaffen, muss aber keine externe Liste erstellt werden. Auch direkt im Tool lassen sich Filter definieren und die Anzeige aktualisieren, um die auf einem Computer gespeicherten Ordner auszulesen.

Interessant ist auch die Möglichkeit die Größe von Ordnern und Dateien in der Liste zu berücksichtigen. Neben Windows-Clients ist DirPrintOK ausdrücklich auch für den Einsatz auf Windows-Servern geeignet. 

Nach dem Start zeigt das Tool eine Information zur Funktionsweise an. Auf der linken Seite sind alle Laufwerke zu sehen, aus denen eine Liste erstellt werden kann.  Interessant ist an dieser Stelle, dass auch die Ausgabe von SharePoint-Bibliotheken und den darin gespeicherten Daten möglich ist. Diese behandelt das Tool wie andere Verzeichnisse auch, sobald eine Bibliothek aus SharePoint mit OneDrive an Windows angebunden ist. 

Directory List & Print: Dateilisten erstellen und speichern

Directory List & Print“ hilft dabei für Ordner und Laufwerke eine umfassende Liste zu erstellen, die alle oder bestimmte Dateien des Verzeichnisses oder des Laufwerks anzuzeigen.  Das Tool steht für Windows 7/8.1 und auch für Windows 10 und Windows 11 zur Verfügung.  In einem YouTube-Video zeigen die Programmierer die Möglichkeiten des Tools 

Die Dateiliste lässt sich als PDF, HTML und XML speichern, aber auch nach Word und Excel exportieren. Für das Exportieren nach Excel ist auf dem PC oder Server kein Excel notwendig. 

Auch das Speichern in der Zwischenablage ist mit dem Tool möglich sowie der Export in andere Textverarbeitungen oder Tabellenkalkulationen. 

Um zum Beispiel einen Überblick zu einem Laufwerk oder einem Verzeichnis zu machen, eventuell für das Aufräumen von Daten, kann „Directory List & Print“  ein wertvolles Hilfsmittel sein. 

Wem die Funktionen der kostenlosen Version „Directory List & Print“ nicht ausreichen, erhält mit „Directory List & Print Pro“ für 22 Euro noch mehr Dateifilter und auch die Möglichkeit Metadaten in die Liste einzubinden.  Außerdem können mit der Pro-Edition Dateien und Verzeichnisse auch kopiert oder verschoben werden, ohne auf ein externes Explorer-Fenster setzen zu müssen. 

Das Tool richtet sich dabei auch an Anfänger. Über verschiedene Schritte und Registerkarten führt „Directory List & Print“ durch die Erstellung der Liste. Im ersten Schritt wird das Startverzeichnis für die Liste in einem Explorer-Fenster ausgewählt.

Danach werden die Spalten ausgewählt, welche in der Dateiliste enthalten sein sollen.  Danach erfolgen Konfiguraton der Anzeige, die Definition der Filter und danach die Ausgabe der Daten. Bei den Filtern lassen sich auf Anforderung auch GPS-Daten speichern, inklusive Link zu Google Maps. 

Das Tool ist daher auch ideal für Forensik. Wer häufiger Listen für Verzeichnisse erstellen muss, kann das Tool auch in das Kontextmenü von Windows integrieren.

Eine Alternative zu „Directory List & Print“ ist das Freeware-Tool DirPrintOK

ExperienceIndexOK – Leistungsindex aus Windows 7 in Windows 10 und Windows 11 nutzen

ExperienceIndexOK  ist ein kleines, kostenloses Tool von SoftwareOK. Das Tool misst die Leistung in Windows 10 und Windows 11. Nach der Leistungsmessunh zeigt ExperienceOK die Leistung des Computers mit einer Punktzahl an. Sinnvolles Einsatzgebiet sind Netzwerke, bei denen die Leistung mehrerer Rechner schnell und einfach miteinander verglichen werden soll. 

Das Tool ist von der Oberfläche an den Leistungsindex von Windows 7 angelegt. Zwar berechnet Windows 10 und Windows 11 den Leistungsindex intern, zeigt ihn aber nicht in der grafischen Oberfläche an. Auch eine Neuberechnung des Leistungsindex ist mit dem Tool möglich. 

Wer den Index ohne Tool anzeigen will, öffnet die PowerShell im Administrator-Modus und gibt den folgenden Befehl ein:

winsat formal

Danach zeigen Windows 10 und Windows 11 den Index in der PowerShell an. Die Anzeige ist aber nicht sehr übersichtlich. Hier hilft ExperienceOK nach. Der Vorteil des Tools besteht darin, dass es nicht installiert werden muss.  Das Tool hat eine Größe von etwa 140 Kilobyte. 

Nach dem Download lässt sich ExperienceOK mit einem Doppelklick starten und zeigt den Index an. Dadurch lässt sich auch auf einen Blick erkennen, ob es auf einem Rechner Schwachstellen gibt, die erst beseitigt werden sollten, bevor eine Aktualisierung zu Windows 11 funktioniert. ExperienceOK lässt sich auch in Windows 11 nutzen. 

Nach dem Anzeigen des Indexes kann über den Menüpunkt „ExperienceIndexOK“ das Ergebnis auch als Datei gespeichert werden.  Über den Menüpunkt „System“ stehen noch verknüpfungen zu verschiedenen Bordmittel in Windows zur Verfügung. So lassen sich zum Beispiel über diesen Menüpunkt die Systemsteuerung und der Taskmanager aufrufen. Auch die Systeminformationen und die Computer- oder Laufwerksverwaltung stehen an dieser Stelle zur Verfügung. 

Über den Menüpunkt „Neuberechnen“ unten rechts, erstellt das Tool eine neue Berechnung. Diese könnte zwar auch in der PowerShell/Befehlszeile gestartet werden, macht den Start aber einfacher.  Über den Menüpunkt „LNG“ kann die Sprache geändert werden, was beim Einsatz in internationalen Umgebungen  hilfreich ist.

Welche Systemdateien das Tool nutzt, kann über den Menüpunkt „#“ und der Auswahl von „Performance-Ordner“ angezeigt werden. Mit ExperienceOK können daher durchaus auch Profis arbeiten, um die Leistung von Computern zumindest im Überblick zu messen und Schwachstellen zu erkennen.

MyKeyFinder 2022 – Seriennummern aus Windows auslesen

Wenn Windows neu installiert werden muss, gilt das auch für die installierten Anwendungen. Häufig sind aber Produktschlüssel von Windows und auch von den installierten Anwendungen nicht mehr verfügbar, obwohl Lizenzen vorliegen.  

Das Gleiche gilt für WLAN-Kennwörter. Diese speichert Windows zwischen, sodass bei wechselnden Einsatzorten die Verbindung schnell und einfach möglich ist. Bei einer Neuinstallation von Windows sind aber auch die WLAN-Schlüssel weg. Es macht daher Sinn vorhandene Lizenzen zu sichern und auch die WLAN-Kennwörter zu speichern. Das reduziert das Risiko, dass bei Neuinstallationen wichtige Daten fehlen.

Um Neuinstallationen einfacher durchführen zu können, kann das kostenlose Tool MyKeyFinder 2022 helfen. Mit dem kleinen, kostenlosen Programm können Anwender und Administratoren die Produktschlüssel der auf dem Rechner installierten Programme auslesen und sichern. Bei einer Neuinstallation sind nur noch die Installationsdateien notwendig, was heutzutage über Downloads bei den Herstellern sehr einfach ist. 

MyKeyFinder unterstützt Windows 7 bis hin zu Windows 11. Auch WLAN-Kennwörter kann das Tool auslesen und speichern. Dazu ist aber die Lizenzierung des Produktes notwendig. 

Die Ergebnisse sind in der Oberfläche der Software zu sehen und lassen sich auch Exportieren. MyKeyFinder erkennt die Einträge in der Registry und kann doppelte Einträge erkennen und aus der Liste löschen. Auch Blacklists lassen sich pflegen. Veraltete Einträge können Anwender aus der Liste entfernen. 

Wer das Produkt als Speicherort für seine Lizenzen und Produktschlüssel nutzt, kann auch Nummern eintragen, die das Tool nicht automatisch erkennt.  Dadurch wird MyKeyFinder zu einer privaten Datenbank für Software-Lizenzen, die auch in Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann. 

Der Anbieter stellt auch eine kostenpflichtige Plus-Version zur Verfügung. Diese scannt auch nach externen Festplatten und auf beschädigten Windows-Systemen nach Kennwörter. 

Eine Alternative zu MyKeyFinder ist LicenseCrawler. Dieses Tool hat den Vorteil auch ohne Installation zu funktionieren. Es lohnt sich beide Tools miteinander zu vergleichen,  und das Tool zu nutzen, das die meisten oder am besten alle Seriennummern erkenn. 

Mit Winget in Windows 11 Programme installieren

Windows 11 ermöglicht es wesentlich komfortabler Programme in der PowerShell zu installieren, als das in Windows 10 möglich war.

Mit Winget haben Anwender und Admins umfangreiche Möglichkeiten zur Installation von Anwendungen aus den angebundenen Paketquellen. Die Installation erfolgt ohne grafische Oberfläche und Eingaben, direkt mit einem einzelnen Befehl aus dem Terminal heraus. Installieren lassen sich Programme auf Basis von *.exe, *.msi und *.msix. Die Installation kann auch per Skript erfolgen, zum Beispiel mit:

@echo off
Echo Install Powertoys and Terminal
REM Powertoys
winget install Microsoft.Powertoys
if %ERRORLEVEL% EQU 0 Echo Powertoys installed successfully.
REM Terminal
winget install Microsoft.WindowsTerminal
if %ERRORLEVEL% EQU 0 Echo Terminal installed successfully. %ERRORLEVEL%

Das Microsoft-Terminal ist ebenfalls integraler Bestandteil von Windows 11 und ermöglicht das Ausführen von PowerShell-Instanzen, Linux-Shells, Eingabeaufforderungen und Cloud-Shells in einem einzelnen Fenster, auf verschiedenen Registerkarten.  Starten lässt sich das Terminal auch mit der Tastenkombination „Windows+X“.

Die Installation von Programmen mit Winget ist sehr einfach. Die Syntax lautet: 

winget install <Name des Programmes>

Mit dem Befehl  „winget“  zeigt die Konsole die verschiedenen Optionen an, die für die Installation von Programmen zur Verfügung stehen. Mit dem Parameter „show“ zeigt Winget Informationen zum jeweiligen Paket an. 

Wollen Sie mit Winget nach einem Paket suchen, dann verwenden Sie:

winget search <Name des Programmes>

Beispiel:

winget search powertoys

Um das jeweilige Paket zu installieren, verwenden Sie:

winget install powertoys

Wenn es zu einem Paket mehrere Ergebnisse gibt, zeigt Winget das an und fordert eine genauere Spezifizierung an. Soll zum Beispiel auch Firefox installiert werden, geht das mit:

winget install firefox

Auch das Deinstallieren von Anwendungen ist mit Winget möglich. Dazu wird der Parameter „uninstall“ mit dem Namen des Paketes verwendet. 

Mit „winget list“ zeigt Winget die installierte Pakete an, die sich mit dem Tool verwalten und bei Bedarf auch Deinstallieren lassen. 

 

 

 

 

Automatisierung in Windows mit Power Automate Desktop

Power Automate Desktop ist ein Microsoft-Tool, das bei der Automatisierung von Aufgaben in Windows hilft. Mit dem Tool erstellen Admins Aufgaben und speichern diese als Flows ab. Die Konfiguration dieser Flows erfolgt über aufzeichnen oder per Skript.

Für den Einsatz von Power Automat Desktop ist der Einsatz von Windows 10 oder Windows 11 notwendig. Das Tool richtet sich vor allem an Profis, es gibt aber auch Editionen für den Heimgebrauch. Allerdings setzt auch der Einsatz auf PCs zu Hause einiges an Fachwissen beim Einsatz von Power Automate Desktop voraus. 

Es sind allerdings keinerlei Programmierkenntnisse notwendig. Microsoft Power Automate Desktop kann komplett in der grafischen Oberfläche über Assistenten bedient werden.

Auch der Einsatz auf Remotedesktop-Sitzungshosts und generell auch auf Windows-Servern ist möglich. Für den Einsatz ist entweder ein Microsoft-Konto oder ein Konto in Azure Active Directory notwendig, also zum Beispiel auch über Microsoft 365. 

Die Bedienung von Microsoft Power Automate Desktop entspricht in etwa der Arbeit mit den Einstellungs-Apps von Windows 10 und Windows 11. Über Assistenten lassen sich Aufgaben definieren oder aufnehmen, die in der Oberfläche ausgeführt werden. Die Oberfläche orientiert sich beim Aufbau auch etwas an die verschiedenen Apps in Microsoft 365. 

Mit den Automatisierungsaufgaben lassen sich zum Beispiel Dateien kopieren, Dokumente erstellen und ausfüllen oder auch Tastenkombinationen senden. Auch ganze Texte lassen sich übertragen, zum Beispiel in Eingabefenster.

Mit dem Desktop Recorder können auch weniger geübte Anwender Aufgaben erstellen. Allerdings gehören zur Umsetzung und Fehlerbehebung auch weitere Tätigkeiten, die etwas Erfahrung mit Windows benötigen. Nachdem ein „Flow“ mit dem Desktop Recorder erstellt wurde, können die Schritte auch bearbeitet werden.

Mit dem Web Recorder können auch Aufgaben mit Webbrowsern automatisiert werden. Hier unterstützt Microsoft Power Automate Desktop zur Zeit Microsoft Edge, Google Chrome, Mozilla Firefox, und auch den Internet Explorer. 

 

 

KeePass-Alternative LastPass verwenden

Wer seine Kennwörter sicher verwalten und auch im Webbrowser sicher und bequem nutzen möchte, setzt häufig auf das Open Source-Tool KeePass. Das Tool hat allerdings den Nachteil, dass es für Anfänger komplizierter zu bedienen ist, und auch die Synchronisierung zwischen Geräten ist mit Bordmitteln nicht ohne weiteres möglich.

LastPass ist eine Alternative zu KeePass und ermöglicht auch die Synchronisierung von Kennwörtern über die Cloud. Natürlich setzt die Verwendung von LastPass auch etwas Vertrauen in die Cloud und den Anbieter voraus.  Das Tool hat einen guten Ruf und hat, neben der sicheren Speicherung von Kennwörtern, auch deren Synchronisierung im Fokus.  

Wenn Sie ein Konto auf der Webseite angelegt haben, können die Kennwörter in Zukunft in der Cloud erstellt und gespeichert werden. Dadurch besteht mit LastPass Zugriff auf alle verwendeten Kennwörter, die ein Anwender nutzt. Die Verbindung zwischen Browser und LastPass-Webdienst erfolgt über Erweiterungen, die der Dienst auf Anforderung auch automatisch installieren und einrichten kann.  Der Anbieter stellt auch Apps für Android und iOS zur Verfügung. Auch diese bauen eine Verbindung zu LastPass auf.

Wer dem Dienst vertraut, kann auch Kennwörter für WLANs und auch Daten von Kreditkarten hinterlegen. Bei Bedarf kann LastPass entsprechende Formulare automatisch ausfüllen. Auch das Erstellen von sicheren Kennwörtern ist mit LastPass kein Problem. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob es sicher ist einem Dienst alle diese Daten anzuvertrauen. Allerdings hat LastPass einen sehr guten Ruf und die Speicherung der Daten bei Diensten wie LastPass ist definitiv sicherer, als das Speichern der Daten in herkömmlichen Dokumenten oder auf Schmierzetteln. 

Dazu kommt der Vorteil, dass bei der Verwendung von LastPass auch komplexe Kennwörter zum Einsatz kommen können. Viele Anwender verwenden ohne Tools wie KeePass meistens unsichere Kennwörter, oder immer die gleichen Kennwörter für unterschiedliche Dienste.

Wer bisher nicht auf Tools wie LastPass oder KeePass setzt, sollte sich zumindest für einige Webdienste die Möglichkeiten anschauen und den Einsatz prüfen. 

Kee Password Manager: KeePass für Chrome

Wer sich viele Kennwörter merken muss, setzt oft auf Zusatztools, die dabei helfen diese Kennwörter sicher zu speichern und zu verwalten. Der Zugriff auf die gesicherten Datenbanken dieses Tools ist nur nach Eingabe eines Kennwortes möglich. Das bekannteste Tool in diesem Bereich ist die Open Source-Lösung KeePass.

Damit auch bei der Verwendung im Browser Kennwörter sicher und auch bequem zur Verfügung stehen, helfen Erweiterungen wie „Kee Password Manager„. Die Erweiterung steht kostenlos für Google Chrome zur Verfügung.  Diese Erweiterung steht auch als PlugIn für Mozilla Firefox zur Verfügung.

Die Erweiterung arbeitet dazu mit KeePass zusammen und überwacht gleichzeitig die Eingaben von Kennwörtern in Browser. Das können die meisten Browser auch selbst machen, allerdings wesentlich unsicherer und zum großen Teil auch weniger komfortabel. Damit Kee Password Manager mit KeePass funktioniert, ist zusätzlich noch das KeePass-Plugin KeePassRPC notwendig. 

Nach der Installation von KeePassRPC als PlugIn in KeePass, kann Kee Password Manager eine Verbindung mit der KeePass-Datenbank erstellen. Sie können auch eine neue Datenbank in KeePass anlegen.

Die Einrichtung ist in Google Chrome und Mozilla Firefox schnell erledigt. Danach erkennt Kee automatisch, wenn Sie bei einem Dienst Kennwörter erstellen oder eingeben müssen und ermöglicht die Speicherung und Verwaltung der Kennwörter anschließend unabhängig vom Browser. Dabei ersetzt Kee Password Manager nicht die interne Verwaltungsmöglichkeit von Kennwörtern im Browser, sondern ergänzt diese durch eine sichere Verbindung mit KeePass. 

Nach der Installation sollten Sie darauf achten, dass in der Konfiguration der Erweiterungen in Firefox oder Chrome auch Kee Password Manager aktiv ist und als Icon zu sehen ist. Danach können Sie mit einem Klick die Kennwörter aus KeePass abrufen oder in Keepass speichern. Damit das funktioniert, muss KeePass aber gestartet sein. Diese Aufgabe können Sie auch über die Schaltfläche der Erweiterung durchführen. 

 

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