Performant, effizient, grün!

Auf dem fünften Anwenderforum des Netzwerks energieeffiziente Rechenzentren (NeRZ) werden diese Herausforderungen diskutiert und Lösungsansätze vorgestellt. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung dieses Mal in virtueller Form statt. Die hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung Prof. Dr. Kristina Sinemus wird ein Grußwort sprechen. Schwerpunkt der Veranstaltung sind Vorträge und Videovorführungen von Rechenzentrumsbetreibern.

Die Online-Veranstaltung widmet sich insbesondere folgenden Themen:

  • Welchen neuen regulativen Herausforderungen müssen sich die Betreiber von Serverräumen und Rechenzentren in kleineren und mittelständischen Unternehmen stellen?
  • Wie entwickelt sich aktuell der Rechenzentrumsmarkt und wie verändern sich Kostenstrukturen im Rechenzentrumsbetrieb?
  • Welche Lösungsansätze gibt es, um künftig auch Serverräume und kleinere Rechenzentren wettbewerbsfähig in Hinsicht auf Energie- und Kosteneffizienz betreiben zu können?

Damit die intensive Diskussion der Themen nicht zu kurz kommt, werden zusätzlich zu den Anwenderberichten ausgewählte neue Herausforderungen in getrennten Workshops diskutiert.

Weitere Informationen und Anmeldung: hier

Die Automatisierung im Rechenzentrum hilft auch beim Verbessern der Sicherheit

Unternehmen setzen immer mehr Sicherheitsprodukte im Netzwerk ein. Laut Cisco nutzen Firmen im Schnitt über 20 verschiedene Produkte, um die Sicherheit im Netzwerk zu gewährleisten. Es wird schnell klar, dass hier eine Automatisierung dabei helfen kann effektiver zu arbeiten, die Produkte besser zu nutzen und schlussendlich auch die Sicherheit deutlich zu verbessern.

Verantwortliche im Unternehmen sollten sich den aktuellen „Cisco 2020 CISO Benchmark Report“ zu Herzen nehmen, und die Automatisierung in der IT vorantreiben. Dadurch profitiert nicht nur die Effizienz im Netzwerk, sondern auch die Sicherheit. Von den knapp 3.000 befragten Sicherheits-Experten setzen immer mehr im Unternehmen auf die Automatisierung. Diesem Trend sollten sich auch andere Unternehmen anschließen.

Laut dem Bericht kann es auch sinnvoll sein, die Anbieter für Sicherheits-Software zu konsolidieren, also auf weniger verschiedene Anbieter setzen, und dafür auf ähnliche Software, die sich auch leichter automatisieren lässt.paula2015

SAP muss bei einigen Cloud-Lösungen Sicherheitslücken schließen

Bei einer aktuellen Untersuchung sind bei SAP einige Probleme beim Einhalten von IT-Standards für verschiedene Produkte aufgefallen. Hier arbeitet SAP derzeit nach und will die Probleme im Laufe von 2020 lösen. Betroffen sind die Produkte SAP Concur, SAP Success Factors, SAP/Calliduscloud Commissions, SAP/Callidus Cloud CPQ, SAP C4C/Sales Cloud, SAP Cloud Platform und SAP Analytics Cloud.

SAP spricht von etwa 440.000 betroffenen Kunden, was immerhin fast 10% aller SAP-Kunden entspricht. Es sind aber keine Daten kompromittiert oder gestohlen worden. Dennoch bestehen Sicherheitsrisiken, die SAP-Kunden mit diesen Produkten im Auge behalten sollten. SAP will betroffene Kunden informieren. Es schadet aber sicher nicht, wenn betroffene Unternehmen selbst Kontakt mit SAP aufnehmen, wenn sie eines der genannten Produkte einsetzen. SAP will die Sicherheitslücken schnellstmöglich schließen.

Neue KI-Funktionen in Dynamics 365

Microsoft erweitert aktuell ständig seine Cloud-Dienste mit KI-Funktionen. Auch Dynamics 365 und Power Platform werden aktualisiert. Mit den neuen Funktionen sollen hunderte Verbesserungen in das System einfließen.

 Beispiele dafür sind neue Datenverbindungen zu verschiedenen Microsoft-Diensten, und die Möglichkeit Daten der Dienste in Echtzeit abzufragen. Microsoft will dazu auch Vorlagen zur Verfügung stellen, mit denen die KI-Funktionen leichter genutzt werden können.

Der Vertrieb in Unternehmen kann mit den neuen Funktionen Verkaufsprognosen auf Basis von KI durchführen.  Auch das Erstellen von Kampagnen und personalisierten E-Mails ist möglich.

Im Bereich Dynamics 365 Supply Chain Management lassen sich Funktionen aus den Bereichen KI, Internet of Things und MIxed Reality umsetzen. Hier sind auch die Bereiche Planung, Produktion und Bestand im Fokus, genauso wie der Transport. An vielen Stellschrauben wurden Verbesserungen integriert. 

CoreOS Container Linux wird eingestellt

Am 26.05.2020 wird die Unterstützung von Red Hat CoreOS Container Linux komplett eingestellt.  Die offiziellen Downloads werden nicht mehr zur Verfügung gestellt. Am 01.09. werden alle Server heruntergefahren, die Updates oder Downloads für CoreOS Container Linux zur Verfügung stellen.  Außerdem werden alle Images bei Microsoft Azure, Google Cloud Computing und AWS entfernt die GitHub Repositories werden schreibgeschützt konfiguriert. 

Wer noch Server mit CoreOS Container Linux betreibt, kann diese zunächst weiter nutzen, die Server können sich aber nicht mehr aktualisieren. 

Als Alternative stellt das deutsche Unternehmen Kinvolk das Fork Flatcar Container Linux zur Verfügung. 

Cluster Aware Update nutzen und einrichten

Haben Sie sich mit dem gewünschten Cluster verbunden und die Analyse durchgeführt, starten Sie anschließend die Einrichtung von CAU über den Assistenten. Diesen rufen Sie mit Selbstaktualisierungsoptionen des Clusters konfigurieren auf. Auf der ersten Seite des Assistenten erhalten Sie eine Information, was der Assistent alles konfiguriert. Auf der nächsten Seite aktivieren Sie die Option „Selbstaktualisierungsoptionen des Clusters konfigurieren“.

Neben der Möglichkeit die Aktualisierung mit der PowerShell zu starten, können Sie CAU auch mit anderen CMDlets verwalten. Sie können in der PowerShell zum Beispiel die Einrichtung von CAU mit Add-CauClusterRole einrichten, oder einen Bericht mit Export-CauReport exportieren. Alle interessanten CMDlets, inklusive deren Hilfe, sehen Sie am schnellsten, wenn Sie get-command -module ClusterAwareupdating eingeben.

CAU bietet außerdem Exportoptionen über PowerShell und die Benutzeroberfläche. Die Befehl in der PowerShell sind meistens schneller zu erreichen:

Invoke-CauScan | ConvertTo-Xml

Get-CauReport | Export-CauReport

Entsprechende Optionen finden Sie auch direkt in der grafischen Benutzeroberfläche.

Scale-Out-File-Server mit Windows Server 2019

Der Dateiserver, der als Scale-Out-File-Server zur Verfügung gestellt wird, kann auf den gemeinsamen Datenspeicher des Clusters zugreifen, und damit auch auf die S2D-Speicher. In Verbindung mit Storage Spaces Direct lassen sich auf diesem Weg auch hochverfügbare Dateiserver mit Bordmittel bereitstellen.

Im Rahmen der Erstellung des Dateiservers können Sie auswählen, ob Sie einen herkömmlichen Dateiserver erstellen wollen (Dateiserver zur allgemeinen Verwendung) oder einen Scale-Out-File-Server (Dateiserver mit horizontaler Skalierung für Anwendungsdaten).

Die Freigaben des SOFS werden im Failovercluster-Manager verwaltet und zur Verfügung gestellt. Hier kann die Verwaltung auch mit dem Windows Admin Center zur Verfügung gestellt werden. Die Bedienung ist recht einfach, und es lohnt sich einen Blick auf die Möglichkeiten des SOFS zu werfen.

Wie Corona den Maschinenbau belastet

Die Industrie leidet sehr unter dem globalen Nachfragerückgang in Folge der Präventivmaßnahmen gegen das Corona-Virus. Besonders für die Maschinenbauer weckt die Coronakrise Erinnerungen an die Wirtschaftskrise 2009, als die Branche einen Produktionsrückgang von 26 % verzeichnen musste. Auch für das Jahr 2020 ist ein Produktionsrückgang von bis zu 25 % möglich, da auf den aktuellen Nachfrageeinbruch auch noch eine Angebotskrise hinzukommt. Denn selbst wenn die Maschinenbauer genügend Abnehmer für ihre Erzeugnisse finden, führt Corona zu globalen Störungen in den Lieferketten.

Eine Umfrage des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat ergeben, dass 84 % seiner Mitglieder umfangreiche Auftragseinbußen befürchten. Laut VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers sind diesmal fast alle 30 Fachzweige des Maschinenbaus betroffen.

Der zyklische Werkzeugmaschinenbau ist dabei besonders gefährdet. Ihn treffen zusätzlich neben der Neuausrichtung der Autoindustrie, seine hohe Verwundbarkeit bei abnehmender Weltkonjunktur. Auch die Hersteller von Präzisionswerkzeugen für die Blechverarbeitung der Autoindustrie sind überdurchschnittlich betroffen. Nur wenige Maschinenbau-Fachzweige kommen komplett schadlos durch die momentane Krise. Zu den noch gut aufgestellten Unternehmen zählen viele Hersteller von Antriebstechnik, die von volumenträchtigen Aufträgen aus den vergangenen Monaten profitieren.

Stillstand in Norditalien führt zu Lieferengpässen

Die meisten Betriebe verzeichnen Störungen in den Lieferketten, da geplante Lieferungen aktuell von Kunden nicht angenommen werden oder weil dringend benötigte Produktionsteile nicht geliefert werden, was zu wieder zu Engpässen in der eigenen Herstellung führt.

75 % der durch Lieferstörungen betroffene VDMA-Mitglieder urteilen, dies liege insbesondere an Produktionsausfällen wichtiger Zuliefererbetriebe aus Nord-Italien, gefolgt von Deutschland (55 %), China (51 %), Frankreich (36 %) und den Vereinigten Staaten (25 %).

Maßnahmen: Was tun die Unternehmen?

Auch wenn die globalen Lieferketten momentan stark beeinträchtigt und Deutschland als Exportnation davon besonders stark betroffen ist, müssen Unternehmensgeschäfte der Maschinenbauer weitergehen. Auch in Anbetracht von stornierten Aufträgen, Problemen bei der Materialbeschaffung und Kurzarbeit. So wuchs bereits im März die Anzahl der Maschinenbaumitarbeiter in Kurzarbeit (von 28.000 auf 40.000). Reduzierung von laufenden Kosten, soweit möglich, war die Divise als keine Produktion möglich war. Jetzt, zu fortgeschrittenem Zeitpunkt, sollten die Maschinenbauer besonderen Fokus auf die Liquiditätssicherung und die Zahlungsfähigkeit legen – auch abseits der medial vielbeachteten Rettungspakete und Förderkredite von Förderbanken wie der KfW.

Liquidität sichern: Finanzsituation auf feste Beine stellen

Mittelständische Unternehmen unterschätzen oftmals die Chancen einer professionellen Liquiditätsanalyse. Aus Angst vor finanziellen Verpflichtungen wird die Aufnahme von Fremdkapital vermieden. Und das kann durchaus zu Lasten der Zukunft des Unternehmens gehen. Eine Finanzierung ermöglicht finanziellen Spielraum, um trotz aktueller Auftragseinbußen auf die Krise angemessen zu reagieren. Durch Investitionen sorgen Unternehmer dafür, dass ihre Herstellungsprozesse weiterlaufen und wichtige Arbeitsplätze erhalten bleiben.

In der Praxis erleben wir aber gerade jetzt immer wieder, dass die Finanzanbieter, die es dafür zwingend braucht, an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Das trifft nicht auf alle zu, allerdings müssen auch diese Dienstleister mit den Schutzmaßnahmen umgehen und ihre Mitarbeiter schützen. Digitale Finanz-Plattformen wie beispielsweise COMPEON helfen Unternehmen wie Maschinenbauern, trotzdem Zugang zu Bankpartnern zu erhalten und an liquide Mittel zu gelangen, indem digitale Prozesse genutzt werden – sowohl in Zusammenarbeit mit den Hausbanken als auch über alternative Finanzgeber.

Als digitaler Partner der KfW kann COMPEON beispielsweise für Maschinenbauer aller Größen und Umsatzklassen mit einem KfW-Fördercheck herausfinden, welche Förderung mit den besten Konditionen passt. Oder auch, ob eine andere Finanzierungsform besser geeignet ist. Unabhängige Beratung ist hier wichtig. Diese Finanzierungsarten abseits der Hilfskredite können sein:

• Leasing und Mietkauf zur schnellen Finanzierung eigener Produktionsgüter

• Factoring, um Zahlungsziele bieten zu könne, aber nicht auf die frühe Zahlung zu verzichten

• Eine Sockelfinanzierung zur Entlastung von teuren kurzfristigen Krediten wie dem Kontokorrentkredit

Data Loss Prevention in SharePoint 2019

Der Server erkennt über DLP-Richtlinien zum Beispiel Sozialversicherungsnummern, oder Kreditkartendaten und sichert diese Daten automatisch. Die Funktionen arbeiten mit Exchange Online und Exchange 2019 zusammen. In SharePoint 2019 wird die Verhinderung von Datenverlusten die Unternehmenssuche integriert. Anwender können nach sensiblen Inhalten suchen. Das eDiscovery Center und die Aufbewahrung von Inhalten ermöglicht heikle Informationen in Echtzeit zu finden. SharePoint 2019 unterstützt Vorlagen für verschiedene sensible Informationen aus verschiedenen Branchen. Dazu gehören Kreditkartennummern, Sozialversicherungsnummern, Bankkonto-Nummern und andere Die sensiblen Informationstypen können auf der Grundlage eines Musterabgleichs erkannt werden und sind einfach einzurichten.

Sie können DLP-Richtlinienvorlagen verwenden. Eine DLP-Policy-Vorlage ist ein Modell für eine Richtlinie. Sie können eine Vorlage bei der Einrichtung auswählen und anschließend auf deren Basis eine eigene, maßgeschneiderte DLP-Richtlinie erstellen. Im Rahmen der Anpassung von DLP-Richtlinien können Sie Regeln anpassen. DLP kann in diesem Bereich auch zusammen mit anderen Diensten zusammenarbeiten, zum Beispiel mit DLP in Exchange Online, oder lokalen Installationen von Exchange.

 

 

SharePoint auch als Home Office-Lösung nutzen

Im Rahmen einer Synchronisierung mit SharePoint 2019 oder einer Hybridbereitstellung mit lokalen SharePoint-Installationen, lassen sich auch hier Daten in Teams einbinden. Microsoft Teams bietet ein Verfahren zum Ein- und Auschecken von Dateien, Workflow-Verbesserungen bei der Dokumentgenehmigung und ein Feature, das beim Bewegen des Mauszeigers über Dateien eingeblendet wird.

Gespräche, Nachrichten und Webparts aus SharePoint lassen sich in Teams hinzufügen. Hier lassen sich SharePoint-Webseiten einbinden und Teamwebseiten, die auch ohne Teams, in SharePoint nutzbar sind. Auch über den Dateizugriff in Teams steht der Menüpunkt „Synchronisieren“ zur Verfügung. Auch hierüber kann die Synchronisierung mit einer Dokumentenbibliothek durchgeführt werden.

 

Auf Registerkarte „Dateien“ in Microsoft Teams sind Funktionen verfügbar, die in SharePoint Online und SharePoint 2019 zu finden sind. Benutzer können auch über diesen Weg in Besprechungen, aber auch auf der Teamseite Dateien mit einem PC- oder Mac-Gerät zu synchronisieren. Benutzer werden auch eine Vorschau der Dateien sehen (dies funktioniert für mehr als 320 Dateitypen). Sie können einfach direkt in der Team-Anwendung auf ihre OneDrive-Dateien zugreifen.

 

Teams verfügt automatisch über eine gemeinsam genutzte SharePoint-Online-Bibliothek, in der gemeinsam genutzte Dateien gespeichert des Teams gespeichert werden. Das kann auch ausgeweitet werden, um Dokumente automatisch zu speichern, die während der Team-Konversationen ausgetauscht wurden.

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