Berufsbild Weiterbildungs-Designer

Eine gute Mischung aus Gestaltung, Didaktik und Psychologie – das ist es, was einen Weiterbildungs-Designer ausmacht. Wer dann noch Kreativität und Offenheit für Neues mitbringt, ist genau der Richtige, für einen Job als Instructional Designer.

Ein Erklärvideo über Industrie 4.0, ein webbasiertes Training über eine Lebensversicherung oder eine medienübergreifende Trainingsreihe zum digitalen Wandel – die Themenvielfalt, mit der sich Stephan Urbanski auseinandersetzt, ist unendlich. Das passt gut, denn der 32-Jährige Bachelor of Arts im Fach Medienwissenschaft liebt es, sich in neue Sachverhalte einzuarbeiten, das benötigte Fachwissen zu recherchieren und ein Konzept hervorzubringen, mit dem diese Informationen am besten transportiert werden können. Gelernt wird heute nämlich immer häufiger abseits des Seminarraums per Smartphone und Tablet oder mit der Datenbrille von überall.

„Ich erstelle weder Grafiken noch programmiere ich, dennoch helfen ein bildliches Vorstellungsvermögen und Verständnis für Benutzerfreundlichkeit und die technische Umsetzung.“ sagt der Mitarbeiter beim E-Learning-Anbieter IMC. Denn digitales Training muss Rücksicht auf seine Zielgruppe nehmen und zum Lernmedium passen, auf dem es später läuft. So bekommen Lagerlogistiker andere Aufgaben, als Sozialarbeiter oder Führungskräfte. Und wer mit dem Smartphone auf der Baustelle lernt, wird anders geführt als der Büroarbeiter am PC.

Nach dem Studium der Medienwissenschaft in Ilmenau spezialisierte sich der heutige Münchner zunächst auf Online-Marketing und PR, wo er auch volontierte. Seit einem halben Jahr tüftelt Urbanski nun an digitalen Weiterbildungen für Berufstätige, im Oktober 2017 begann er ein berufsbegleitendes Masterstudium. Schwer im Kommen sind Trainings, die mit virtueller oder so genannter erweiterter Realität arbeiten. Mit einer Datenbrille lernen dann beispielsweise Industriemechaniker, wie sie eine Maschine reparieren können, oder ein Maler übt, wie er einen möglichst gleichmäßigen Farbauftrag schaffen kann. „Hier handelt es sich um Mischungen aus der echten Welt und Einblendungen, die der Lernende auf seiner Datenbrille sieht“, erklärt der Wahl-Bayer aus Sachsen. Für ihn sind solche Schulungen noch nicht an der Tagesordnung, aber einige seiner Kollegen realisieren die High-tech-Welten bereits.

Wer projektbasiert arbeitet, muss sich gut organisieren können. Denn Urbanski und seine Kollegen arbeiten oftmals an drei, vier Projekten gleichzeitig. „Zwar leiden wir hier nicht wie in anderen Branchen ständig unter Zeitdruck. Natürlich müssen wir aber Deadlines einhalten und Prozesse beachten.“ Immer wieder eine Herausforderung: Die Vorstellungen des Kunden und das technisch Machbare unter einen Hut bringen. Bei den Auftraggebern sei es sehr unterschiedlich: Manche haben ein genaues Bild davon, welche Schulung sie brauchen und wie diese aussehen soll. Andere verlassen sich auf die Beratung der Experten von IMC. Bestimmte Grundprinzipien gilt es beim digitalen Lernen aber immer zu beachten. Beispielsweise ist es wichtig, den User aktiv einzubinden. Mit interaktiven Elementen, zum Beispiel Übungsaufgaben, Quizzen sowie Drag & Drop-Übungen. Aber auch für die Video-Einheiten schreibt Urbanski das Drehbuch, damit möglichst viel Wissenswertes hängenbleibt. Außerdem wichtig, vor allem bei international arbeitenden Kunden, sind Diversity-Gesichtspunkte. Dazu gehört, dass Männer, Frauen, verschiedene Altersstufen und Nationalitäten in seinen Trainings angesprochen fühlen.

Seinen Arbeitsplatz beim Anbieter für digitale Weiterbildung schätzt Urbanski sehr. Während des Masterstudiums arbeitet der Instructional Designer von Montag bis Donnerstag. Nach dem Abschluss kann er ganz flexibel auf eine fünf-Tage-Woche aufstocken und so mehr Geld verdiene. Die Kollegen sind hilfsbereit und sympathisch und kommen aus den verschiedensten Fachbereichen, beispielsweise aus der Pädagogik, Medienindustrie und Erwachsenenbildung. „Die Einarbeitung war super und umfangreich“, freut sich Urbanski. Beim Weiterbildungsexperten IMC wird viel Wert auf Wissensaustausch und „Learning on the Job“ gelegt. „Bei diesem Beruf braucht man Erfahrung und muss gleichzeitig die neusten Trends im Lernbereich kennen.“

Exchange 2019: Microsoft Exchange Analyzer nutzen

Das Tool Exchange Analyzer überprüft Exchange  auf Fehler. Das Tool ist kompatibel mit Exchange Server 2013/2016 und Exchange Server 2019.

Bei dem Tool handelt es sich um ein PowerShell-Skript das erweiterte Modul genutzt. Nach dem Download extrahieren Sie das Archiv und kopieren das Verzeichnis auf den Exchange-Server. Alle Verzeichnisse im Unterordner „Modules“ kopieren Sie in das Verzeichnis C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\Modules. Danach rufen Sie die Exchange Management Shell auf und starten das Skript mit dem Befehl

.\Run-ExchangeAnalyzer.ps1

Wollen Sie ausführliche Informationen in der Exchange Management Shell erhalten verwenden Sie den Befehl:

.\Run-ExchangeAnalyzer.ps1 -Verbose

ersetzen Sie die Version mit einer aktuellen Version, dann müssen Sie den Kopiervorgang erneut durchführen.

Nachdem das Skript seine Aufgabe abgeschlossen hat, öffnet sich der HMTL-Bericht. Diesen können Sie auch auf anderen Servern untzen.

 

Exchange-Sprachpakete installieren in Exchange 2019

Wollen Sie bereits während der Installation eine zusätzliche Sprache installieren, verwenden Sie den Befehl

Setup.exe /mode:install /roles:…. [/LanguagePack:]

Jedes Service Pack für Exchange bringt in den meisten Fällen auch ein neues Sprachpaket. Das heißt nach der Installation von Service Packs müssen Sie auch die Sprachpakete aktualisieren.

Sprachen lassen sich nicht einzeln installieren, sondern immer nur über das Sprachpaket auf Servern integrieren. Der schnellste Weg die unterstützten Sprachen für Outlook im Web und Outlook auf einem Exchange-Server zu installieren, ist der Download des entsprechenden Sprachpakets. Nach dem Download starten Sie per Doppelklick die Installation.

Nach der Überprüfung klicken Sie auf Installieren, um die Sprachpakete auf dem Server zu installieren. Einzelne Sprachen können Sie an dieser Stelle nicht auswählen.

Start des ersten Thüringer Produktionsnetzwerkes

Am 11. September 2019 wurde mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Gotha ein Produktionsnetzwerk gegründet. Es vereint die vier Fertigungsunternehmen NOBLEX GmbH aus Eisfeld, IWB Industrietechnik GmbH aus Gotha, Bonsack Präzisionstechnik GmbH aus Brotterode und Sczesny Werkzeugbau GmbH aus Jena. Künftig wollen die Unternehmen gemeinsam Produkte herstellen. Die Grundlage hierfür liefert das Forschungsprojekt „AgiPro“ der TU Ilmenau, welches von der Thüringer Aufbaubank gefördert wird.

Thüringen besteht zu einem großen Teil aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Diese sind eine der Stärken des Freistaats, denn sie sind flexibel und durch die typischen Strukturen in KMU adaptions- und anpassungsfähig. Dennoch zögere man als Unternehmer bei der Annahme von Großaufträgen, berichten die anwesenden Geschäftsführer der beteiligten KMU. Zu groß sei die Gefahr einer Fehlkalkulation und die Möglichkeit der Entstehung von Engpässen. Die Arbeit im Netzwerk bietet eine Lösung.

Netzwerk statt Plattform

Im Netzwerk können die Unternehmen ihre Kapazitäten austauschen. Hat ein Unternehmen keine Kapazität, aber einen großen Auftrag, so kann es die Fertigung beispielsweise zum Teil im Netzwerk erledigen lassen. Auf der anderen Seite können Unternehmen, die gerade freie Kapazitäten haben, durch Aufträge aus dem Netzwerk profitieren. Aber warum ausgerechnet ein Netzwerk? Wäre eine Plattform nicht ebenfalls eine Lösung? Das habe man bereits versucht, so Roger Steiner, einer der Geschäftsführer der NOBLEX GmbH. In sogenannten Kapazitätsbörsen hätte man als KMU aber eher geringe Chancen. Es sei undurchsichtig und die Preise werden so weit gedrückt, dass die Fertigung letztendlich unwirtschaftlich wäre.

Anders im Netzwerk. Hier sind die Unternehmen miteinander verbunden, die Vernetzung erfolgt – im Gegensatz zu statischen Plattformen – aber ereignis- bzw. bedarfsorientiert. Hierfür sind gewissen Transparenzen nötig, die Unternehmen müssen wissen, welche Partner gerade wie viel freie Kapazitäten haben. Wie groß sind die Maschinen die gerade frei sind? Wie lange können sie eingesetzt werden? Dank Digitalisierung sind diesen Auskünfte in Echtzeit möglich. Und das erleichtert auch die Preisbildung. Anders als bei Plattformen geht es bei dem sogenannten „Peer-to-Peer“-Netzwerk nicht um Konkurrenzdenken, sondern um Gleichberechtigung und dynamische Zusammenarbeit. Auf diese Weise können auch Großaufträge wirtschaftlich von KMU bearbeitet werden.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Mehrere Unternehmen haben bei kurzfristigem Bedarf im Verbund höhere Produktionskapazitäten als ein einzelner. Das Netzwerk erhöht die eigenen Kapazitäten eines Unternehmens also um Fremdkapazitäten. Die Höhen und Tiefen, die kurzfristige Planungsänderungen bei der Ressourcenauslastung der Produktionsbereiche hervorrufen, werden so abgefedert und große Aufträge müssen nicht abgelehnt, sondern können gemeinsam gemeistert werden. Voraussetzung ist eine möglichst genaue Kenntnis der Auftragssituation, der Durchlaufzeit und der Bestände im Verbund. Die Prozessaufnahme und das Monitoring sind also der erste Schritt, den die vier Unternehmen gehen. Dann wird eine Middleware aufgebaut, die die Schnittstelle zwischen den Unternehmen darstellt. Eine besondere Herausforderung hierbei sind die unterschiedlichen ERP-Systeme, die in den teilnehmenden KMU vorhanden sind. Digitale Abbilder von im Unternehmen vorhandenen Maschinen bzw. Maschinengruppen ermöglichen die Netzwerkarbeit. Ein Reglersystem unterstützt die beteiligten Unternehmen bei der dynamischen Preisfindung. Die KMU legen selbst fest, welche Kriterien sie für den Austausch benötigen, welche Schnittstellen sie freigeben (wollen) und wie die Regeln für die Auftragsvergabe im Netzwerk sind. Möglich gemacht wird dies von der Berghof Group GmbH, einem KMU aus Königsee in Thüringen. Am Markt gäbe es eine hohe Nachfrage nach solchen Softwarelösungen, so Steffen Berghof, Geschäftsführer des Unternehmens.

Der Startschuss für die Zusammenarbeit

Am 11.September 2019 wurde bei der IWB Industrietechnik GmbH in Gotha feierlich die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und damit der Grundstein für das erste Thüringer Produktionsnetzwerk gelegt. Der Vertrag sichert den Teilnehmern zu, ungeachtet der Kooperation selbstständige Unternehmen zu bleiben und betont den Wert der vertrauensvollen Zusammenarbeit. Die Netzwerkteilnehmer verpflichten sich, sich an die von ihnen festgelegten Regeln zu halten, ihre Mitarbeiter entsprechend zu qualifizieren und die Leistungen termingerecht und in hoher Qualität abzuliefern.

Die Unternehmen nutzen mit der Teilnahme ihre Chance, neueste Technologien auszuprobieren. Daten aus den ERP-Systemen werden in Form eines digitalen Schattens abgebildet, wodurch Simulationen durchgeführt und als Hilfe für Entscheidungen genutzt werden können. Die im Rahmen des Forschungsprojektes entwickelte Middleware und die gewonnenen Erkenntnisse sollen in Zukunft auch anderen Unternehmen beim Aufbau ähnlicher Netzwerke helfen.

Neben dem horizontalen Produktionsnetzwerk steht mit „AgiLief“ auch die Idee eines vertikalen Netzwerkes in den Startlöchern. Ein entsprechender Antrag für Fördermittel wurde bereits von der TU Ilmenau beim Land Thüringen eingereicht.  

Auf dem Bild v.l.n.r.: Tobias Bonsack (Bonsack Präzisionstechnik GmbH), Jörg Hoffmann (Sczesny Werkzeugbau GmbH, Roger Steiner (NOBLEX GmbH) und Ralf-Peter Kroschel (IWB Industrietechnik GmbH) unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung

Rhetoriktrainer Peter Flume feiert 30 Jahre RhetoFlu

Seit 1989 erfindet sich Peter Flume ständig neu. Zwar gibt es sein Institut RhetoFlu in Nürtingen bereits seit 30 Jahren und die Kunst des Redens stammt aus der Antike. „Aktuelle Anwendungsmöglichkeiten für bewährte Kommunikationsmittel gibt es stets aufs Neue“, konstatiert der 54-Jährige Rhetoriktrainer mit Pilotenschein. Aktuell beschäftigt sich der Nürtinger beispielsweise mit der Kommunikation der „Generation Smartphone“, also mit den jungen Leuten, die in Unternehmen gerade ihre Ausbildung absolvieren. Dabei sind die neuen Medien für den Rede-Experten kein Problem: Aktuell hat er einen Dokumentarfilm abgedreht, seine E-Books beinhalten holographische Elemente und er gibt Tipps für die gelungene Skype-Konferenz. „Ob Smalltalk, Verhandlung oder Social Media – Miteinander erfolgreich zu kommunizieren ist heute wichtiger denn je“, beobachtet Flume, der den Erfolg der vergangenen drei Jahrzehnte auf seinen Spaß an der Sprache und die Neugier auf Neues zurückführt.

Peter Flume hat in den vergangenen 30 Jahren rund 30.000 Seminarteilnehmer eloquenter, selbstsicherer und beruflich erfolgreicher gemacht. Der Schwabe mit dem Faible für Sprachen ist bekannt für die Nähe seiner Methoden zu Schauspiel und Theater, produziert Podcasts und Hörspiele und ist sehr aktiv bei Facebook, Twitter & Co.

18 Bücher hat Peter Flume geschrieben, oder an ihnen mitgewirkt. Unter anderem war er am Rhetorikduden beteiligt. Der Rhetoriker und Wirtschaftswissenschaftler, der in Tübingen studierte, kam schon in dieser Zeit auf die Idee, Kommilitonen bundesweit das richtige Präsentieren zu lehren und damit Geld zu verdienen. Der gebürtige Geislinger knüpft in den 90er Jahren rasch Kontakte in die Wirtschaft und gibt Inhouse-Seminare. Für simulierte und alltagsnahe Situationen, verpflichtet der Trainer bald professionelle Schauspieler. 1997 gründet er mit Partnern ein Unternehmenstheater, mit dem er Veränderungsprozesse unterstützt und eine neue Form des Lernens in der Großgruppe etabliert. Im Laufe der Jahre kommen zu den klassischen Rhetoriktrainings Seminare zu Verhandlungstechniken und Führungskräftecoachings dazu.

Heute ist der ausgebildete Pilot Trainer für Konzerne, DAX-Unternehmen und erfolgreiche Mittelständler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit seiner jüngst erworbenen Lehrerlaubnis für Instrumentflug darf Flume außerdem angehende Piloten ausbilden. Sein Faible für Technik sowie die Fähigkeit, Ruhe und Überblick in stressige Situationen zu bringen, helfen ihm dabei. Im kommenden Jahr wird Flume die Neuauflage seines Buchs „Die Kunst der Kommunikation“ veröffentlichen.

Installation von Exchange 2019 delegieren

Der Administrator, der den Server installiert, benötigt bei diesem Vorgang keine Rechte für die Organisation, da der Organisations-Admin alles Notwendige vorgegeben hat.

Der erste Server der Organisation lässt sich allerdings nicht auf diesem Weg delegieren. Für eine solche Installation verwenden Sie die Option /NewProvisionedServer der Setupdatei von Exchange 2019. Bei diesem Vorgang legt das Setupprogramm alle notwendigen Serverobjekte an, konfiguriert die Gruppenmitgliedschaften und setzt entsprechende Berechtigungen. Die Syntax des Befehls lautet:

Setup.exe /NewProvisionedServer:<Server-Name> /IAcceptExchangeServerLicenseTerms

Über eine solche Delegierung lässt sich Exchange allerdings nur installieren, eine Deinstallation ist auf diesem Weg nicht möglich. Nach der Bereitstellung sehen Sie den Server bereits in der Exchange Admin Center über Server. Das Computerkonto des Servers muss dazu aber bereits in Active Directory vorhanden sein. Anlegen lässt sich das Konto zum Beispiel über das Snap-In Active Directory-Benutzer und -Computer.

Wie Sie Rechte in Exchange auf Basis von Rollen vergeben, zeigen wir Ihnen in Kapitel 16. Damit Administratoren delegierte Server installieren können, müssen zuvor die Benutzerkonten in die Rollengruppe Delegated Setup aufgenommen werden. Sie benötigen dazu die Exchange Management Shell. Über den Befehl

Get-RoleGroupMember „Delegated Setup“

lassen Sie sich die aktuellen Mitglieder der Gruppe anzeigen.

Mit dem Befehl

Add-RoleGroupMember „Delegated Setup“ -Member <Benutzerkonto>

nehmen Sie Benutzerkonten in die Gruppe auf.

Entfernen können Sie Benutzer über

Remove-RoleGroupMember „Delegated Setup“ -Member <Benutzerkonto>

Drohnen-Geschäft auf Höhenflug

Mit der Marktstudie „Analyse des deutschen Drohnenmarktes“ hat der Verband Unbemannte Luftfahrt (VUL) erstmals eine Untersuchung des deutschen Drohnenmarktes vorgelegt, die auf tatsächlichen Marktdaten beruht. Um die Ergebnisse der Studie zu verifizieren, wurden Experten von 20 deutschen Unternehmen interviewt, die am Drohnenmarkt tätig sind – unter anderem auch von FlyNex.

Die aktuelle Nachfrage am kommerziellen Markt bei sogenannten UAV (Unmanned Aerial Vehicle) beläuft sich in der Bundesrepublik auf etwa 404 Millionen Euro – und der wahre Boom kommt erst noch. Bis 2030 erwartet der VUL ein Marktwachstum auf knapp 2,5 Milliarden Euro. Das bedeutet ein jährliches Wachstum um 16 Prozent.

Einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg kommerzielle Drohnennutzung sind dabei Karten- und Flugdaten. Zentraler Ausgangspunkt bildet dabei immer die Planung von Flügen, basierend auf derzeit noch z.T. unklaren gesetzlichen Vorgaben. Das Leipziger Unternehmen FlyNex hat sich auf den Einsatz kommerzieller Drohnen-Einsätze spezialisiert. Damit ist FlyNex derzeit als einziger Anbieter für digitale Luftraumdaten, die für Drohnen und unbemannte Flüge gebraucht werden.

Immer mehr Branchen greifen auf die kosten- und zeitsparende Nutzung von Drohnen zurück. Nicht nur Forst- und Landwirtschaft, sondern auch Bau- und Energie-Unternehmen steigen wiederholend auf Drohnen um. Laut FlyNex sind es gerade Energienetzbetreiber und die Bauchwirtschaft, die hauptsächliche Nutzer und Auftraggeber für professionelle Drohnenpiloten sind. Insgesamt 19.000 Drohnen wurden von Unternehmen in 2018 schon zu kommerziellen Zwecken eingesetzt.

Das Wachstum für kommerzielle Anwendungen klingt vielversprechend. Es wird erwartet, dass der Markt im kommenden Jahrzehnt um ganze 22 Prozent pro Jahr auf über 400 Millionen Euro im Jahr 2030 anwächst. Schon heute zeigen von FlyNex erhobene Daten das wachsende Interesse an kommerzieller Drohnentechnologie und der dazugehörigen Software. Dieses Interesse schlägt sich unter anderem in den rasant steigenden Zahlen von beruflichen Drohnenpiloten nieder. Nutzten im vergangenen Jahr knapp 1.000 Anwender Software und Karten von FlyNex für den kommerziellen Einsatz, ist die Anzahl an professionellen Betreibern bereits um das Vierfache im Jahr 2019 gestiegen.

Sollte die VUL-Studie recht behalten steht der kommerziellen Drohnenbranche also eine rosige Zukunft bevor. Jedoch, und das bleibt zu betonen, ist auch hier ein wichtiger Faktor für die weitere Entwicklung, auf welche Auflagen und Vorschriften sich der Gesetzgeber und die Industrie in den nächsten Jahren einigen. Das Potenzial für geringere Wartungskosten und Zeitaufwand konnte schon bewiesen werden.

Mit Ansible adhoc-Befehle und dynamische Inventarisierungs-Dateien nutzen

Standardmäßig speichert Ansible seine Inventurdateien im Verzeichnis „/etc/ansible/hosts“ gespeichert. Mit der Option „-i“ lassen sich benutzerdefinierte Inventurdateien nutzen, und zwar mit „ansible“ und „ansible-playbook“.  Die Syntax dazu ist folgende:

ansible all -m ping -i <Benutzerdefiniertes Inventar>

Das funktioniert auch mit „ansible-playbooks“:

ansible-playbook <Playbook> -i  <Inventar>

Mit Ansible lassen sich auch dynamische Inventadateien nutzen. Sinnvoll ist das, wenn sich die Inventare deutlich ändern.  Solche Dateien stehen auch kostenlos auf GitHub zur Verfügung. 

Nach dem Download der Skripte und deren Anpassung an die eigene Infrastruktur, lassen sich diese schnell und einach ausführen, zum Beispiel mit:

ansible all -m ping -i cobbler.py

Natürlich lassen sich auch Befehle auf einem Knoten durchführen. Dazu wird die Option „-a“ verwendet. Um einen Befehl mit der Bezeichnung  auf allen Knoten durchzuführen, wird  zum Beispiel der folgende Befehl verwendet:

ansible all -a „uname -a“

 

Tipps für Ansible

Um sicherzustellen, dass alle Ansible-Knoten miteinander kommunizieren können, sollte die Verbindung dieser Knoten regelmäßig getestet werden. Die Verbindung ist auch wichtig, da nur so alle Playbooks auf allen Knoten verfügbar sind und daher auch die einzelnen Automatisierungsaufgaben durchgeführt werden können, die wiederum auf den Playbooks aufbauen. Der Befehl zum überprüfen der Verbindungen ist:

ansible all -m ping

Der Befehl verbindet sich mit allen Knoten, die im Cluster definiert sind und verwendet dazu die Anmeldedaten des entsprechenden Benutzers. Antworten die anderen Knoten funktioniert Ansible generell. 

Die Verbindungen werden mit den Anmeldedaten des aktuell angemeldeten Benutzers durchgeführt. Mit dem Befehl lassen sich aber auch andere Benutzer anmelden, um mit deren Rechten zu testen, ob die Verbindung funktioniert. Dazu wird die Option „-u“ verwendet,  zusammen mit dem Benutzerkonto:

ansible all -m ping -u thomas

Auch bei der Verwendung von Playbooks lassen sich natürlich andere Benutzerkonten hinterlegen, mit denen ein bestimmtes Playbook gestartet wird:

ansible-playbook serveriis.yml -u thomas

Auch der SSH-Key, mit dem die Verbindungen getestet oder Playbooks ausgeführt werden kann angepasst werden:

ansible all -m ping –private-key=<Pfad zur Datei mit dem Schlüssel>

Die Verbindung kann auch mit einer herkömmlichen Authentifizierung durchgeführt  werden:

ansible all -m ping –ask-pass

Das funktioniert natürlich auf dem gleichen Weg mit „ansible-playbook“:

ansible-playbook playbook.yml –ask-pass

 

Azure Kubernetes Services lokal verwalten

Kubectl kann genutzt werden, sobald es in Azure CLI installiert wurde.

Wenn die Anmeldung an Azure in der Azure CLI erfolgreich mit az login erfolgt ist, kann kubectl mit az aks install-cli installiert werden. Anschließend sollte der Pfad von kubectl noch in die Befehlspfade des Windows-Rechners eingebunden werden:

set PATH=%PATH%;C:\Users\thomas\.azure-kubectl

Danach kann der Cluster in Azure mit der lokalen kubectl verbunden werden:

aks get-credentials –resource-group kubernetes-joos –name kubernetes-joos-cluster

Jetzt lässt sich der Kubernetes-Cluster in Microsoft Azure genauso verwalten, wie eine lokale Kubernetes-Installation. Um zum Beispiel die Deployments im Namensraum kube-system anzuzeigen wird der folgende Befehl eingegeben:

kubectl get deployments -n kube-system

Der Cluster kann auch im Webportal von Microsoft Azure angepasst werden. Hier kann er zum Beispiel erweitert werden.  Soll ein Cluster gelöscht werden, lässt sich das mit dem folgenden Befehl durchführen, ebenfalls wieder am Beispiel des in diesem Beitrags behandelten Beispiel-Clusters:

az aks delete –resource-group kubernetes-joos –name kubernetes-joos-cluster

Alle Einstellungen eines Kubernetes-Clusters lassen sich in der Weboberfläche des Clusters im Azure-Webportal problemlos anpassen. Hier kann ein Cluster auch skaliert werden, und dadurch schnell und einfach mehr Leistung erhalten. Dazu wird lediglich die Anzahl der Worker-Nodes erhöht. 

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