Microsoft erweitert Microsoft Learn deutlich

Mit Microsoft Learn können Schüler, Studenten, Mitarbeiter und auch Arbeitssuchende Online-Kurse und mehr besuchen, um sich für Microsoft-Produkte zu zertifizieren oder sich weiterzubilden. Hier stellt Microsoft auch Weiterbildungen für komplexe Themen wie Microsoft Azure oder Dynamics 365.

Aktuell befinden sich 225 Lernpfade, 35 Zertifizierungen und vieles weitere mehr in Microsoft Learn:

Zu den kürzlich eingeführten Microsoft Learn-Funktionen gehören

  • Learn TV  – Learn TV streamt täglich Live-Originalinhalte und vorab aufgezeichnete Inhalte von Microsoft und der Community. 
  • Cloud Skills Challenge –  Eine neue Art, Cloud-Fähigkeiten mit einfachem, selbstgesteuertem Lernen aufzubauen, bei dem Module in einer Teamumgebung absolviert werden.
  • Relevante und zeitnahe Antworten auf technische Probleme von einer Gemeinschaft von Experten und Microsoft-Ingenieuren. 
  • Microsoft Lern-Katalog-API: Integrieren Sie Microsoft Learn in die eigenen Anwendungen Ihres Unternehmens. Die Katalog-API, die jetzt in der Vorschau zu sehen ist, ermöglicht es Entwicklern, Learn-Inhalte und Schulungen in ihre bestehenden Anwendungen und Lernmanagementsysteme zu integrieren
  • Microsoft Learn für Studenten und Dozenten:  Eine neue Sammlung von Inhalten für Studenten, einschließlich Lernpfaden von Universitäten 

Extension Pack für Visual Studio 2019 mit grundlegenden Funktionen

Mads Kristensen, Senior Program Manager Visual Studio hat verschiedene Erweiterungen entwickelt, mit denen Visual Studio 2019 erweitert werden kann. Enthalten sind folgende Erweiterungen:

Diese Erweiterungen hat Mads Kristensen in einem Extension Pack mit der Bezeichnung „Basic Essentials“ zusammengefasst. Bei einem Extension Pack handelt es sich um eine Sammlung von Erweiterungen, die gemeinsam installiert werden sollen,

Wer ein eigenes Extension Pack zusammenstellen will, kann das mit der Anleitung  in Microsoft Visual Studio-Dokumentation schnell erlernen. 

Mads Kristensen stellt den Quellcode für sein Essentials-Pack ebenfalls kostenlos zur Verfügung.  

 

Microsoft betreibt Rechenzentrum mit Brennstoffzellen

Microsoft will nicht nur klimaneutral werden, sondern sogar eine negative CO2-Bilanz erreichen. Ziel soll sein, dass der komplette CO2-Ausstoß seit der Gründung von Microsoft wieder entfernt werden soll. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, sind natürlich keine Standarmaßnahmen ausreichend, vor allem nicht bei einem IT-Unternehmen, dass zu den größten der Welt gehört.

Da die Microsoft-Rechenzentren eine großen Anteil an der CO2-Bilanz des Unternehmens haben, will Microsoft auch gerade hier ansetzen, um schnellstmöglich die CO2-Ausstösse zu verhindern. Hier sind Brennstoffzellen für Microsoft ideal. Die bisher eingesetzten Dieselaggregate für die Notstromversorgung sollen durch Brennstoffzellen ersetzt werden.

Darüber hinaus will Microsoft in den eigenen Azure-Rechenzentren auch eine Verbindung zu den Stromnetzen herstellen, um für einen Lastenausgleich zu sorgen. Auch dazu sollen Brennstoffzellen verwendet werden. Mehr zu dem Thema schreibt Microsoft in einem Blogbeitrag dazu.

Windows Defender bei AV-Test mit Bestnote

Im aktuellen Test bei AV-Test schneidet der kostenlose Microsoft-Virenscanner mit der Bestnote ab. Bei dem Test wurden 100% aller Viren durch Windows Defender entdeckt. Einfach ausgedrückt bedeutet das aktuell, dass für Windows 10 kein Geld für einen guten Virenscanner ausgegeben werden muss. 

In den letzten beiden Monaten (Mai/Juni) konnte nur der Virescanner von Kaspersky die gleiche Leistung bieten: Es wurden alle Schädlinge erkannt und kein Fehlalarm ausgelöst.  Der umfassende Testbericht ist auf der Seite von AV-Test.org zu finden.

Zwar kann Windows Defender über verschiedene Zusatzwerkzeuge, wie Intune oder Microsoft Azure zentral gesteuert werden, und bietet auch über Gruppenrichtlinien einige Möglichkeiten. Es fehlt aber leider an einer zentralen Überwachung und Steuerungsmöglichkeit, ohne auf Zusatzdienste setzen zu müssen. Das ändert aber nichts daran, dass der Standardschutz in Windows 10 und Windows Server 2019 durchaus brauchbar ist.

VMs mit dem Windows Admin Center 2007 klonen

Wenn Sie sich mit dem Windows Admin Center mit einem Server verbinden, auf dem Hyper-V installiert ist, lassen sich dessen Hyper-V-Einstellungen verwalten und über „Virtuelle Computer“ die VMs auf dem Host. Die virtuellen Switches werden wiederum mit dem Menüpunkt „Virtuelle Switches“ verwaltet.

Nach dem Aufrufen von „Virtuelle Computer“ steht der Menüpunkt „Inventar“ zur Verfügung. Hier sind wiederum alle VMs auf dem Server zu sehen. Über den Menüpunkt „Mehr“ werden die Verwaltungsoptionen für die markierten VMs angezeigt. Mit „Klonen“ können über das Windows Admin Center jetzt auch VMs geklont werden. Im Fenster werden anschließend die entsprechenden Optionen zum Klonen angezeigt.

Im Fenster werden Namen und Pfad zu den Dateien der VM festgelegt. Beim Klonen zeigt das Windows Admin Center auch die aktuellen Aktionen an, die durchgeführt werden. Der Status ist im Windows Admin Center bei der Verwaltung der VMs zu finden. 

Neue Windows Admin Center Version verfügbar: Juli-Update 2020

Mit jeder Version wird das Windows Admin Center erweitert und umfangreicher. In der neuen Version 2007 führt Microsoft einige Neuerungen ein und ändert auch die Ansicht für verschiedene Funktionen.

Download Windows Admin Center Version 2007

Mit der neuen Version von Windows Azure Stack HCI lassen sich lokale, hyperkonvergente Cluster zur Verfügung stellen. Die neue Version verbindet Azure Stack noch mehr mit Funktionen aus Microsoft Azure, damit in hybriden Netzwerken Über Azure Stack HCI auch Dienste aus Microsoft Azure genutzt werden können.

Die neue Version des Windows Admin Centers unterstützt bei der Erstellung von neuen Clustern über eine grafische Oberfläche. 

Beim Starten des Assistenten zum Erstellen von neuen Clustern kann ausgewählt werden, ob ein Standard-Cluster auf Basis von Windows-Servern erstellt werden soll, oder Azure Stack HCI bereitgestellt werden soll. Die Clusterknoten können bei der Erstellung auch an mehreren Standorten betrieben werden. 

Ebenfalls neu sind die Möglichkeiten VMs mit dem Windows Admin Center zu klonen. 

Mit Freeware die Hardware von Servern und Arbeitsstationen auslesen

Mit Free PC Audit erhalten Sie ohne Installation, direkt nach dem Start des Tools, einen Überblick zur verbauten Hardware von Computern. Das Tool zeigt auch das installierte Betriebssystem an, den Hersteller des Computers und Informationen zum verbauten Arbeitsspeicher. Auch die CPUs und die Hersteller der Festplatten zeigt Free PC Audit an. Auch die Freigaben, Monitore, Drucker, die IP-Adresse und installierten Windows-Updates zeigt Free PC Audit übersichtlich an. 

Auf der Registerkarte „Software“ zeigt das Tool die installierte Software auf dem Computer an Mit „Processes“ werden die laufenden Prozesse angezeigt. Beenden oder anpassen können die Prozesse nicht werden. Das Tool dient vor allem dem Anzeigen von Informationen für einen Computer. 

Neben Windows-PCs kann das Tool auch die Daten von Windows-Servern auslesen, auch von Windows Server 2019 und neuer.

Download Free PC Audit

Open Source-Tool für die einfachere Verwaltung von Datenbanken

Mit dem Open Source Tool Adminer erhalten Sie eine PHP-Erweiterung für Webserver, mit denen Sie Datenbanken verschiedener Hersteller zentral verwalten können.  Das Tool unterstützt derzeit MySQL, MariaDB, PostgreSQL, SQLite, MS SQL, Oracle, SimpleDB, Elasticsearch, MongoDB –

Sie müssen das Tool nicht installieren, sondern die PHP-Datei auf einen vorhandenen Webserver kopieren. Beim Starten werden Name des SQL-Servers und die Anmeldedaten abgefragt. Danach kann die Datenbank verwaltet werden. 

Adminer ist vor allem dann interessant, wenn im Unternehmen die Datenbanken verschiedener Hersteller verwaltet werden müssen. Mit dem Tool lassen sich vor allem die Tabellen und Seiten anzeigen und anpassen. Auch das Datenbankschema und die Rechte in der Datenbank können mit dem Tool angepasst werden. 

Sicherung in der Eingabeaufforderung und PowerShell konfigurieren

Die wichtigsten Befehle für das Tool sind:

  • Wbadmin enable backup — Erstellt oder ändert eine tägliche Sicherung
  • Wbadmin disable backup — Deaktiviert die tägliche Sicherung   
  • Wbadmin start backup — Startet einmalig einen Sicherungsauftrag
  • Wbadmin stop job — Unterbricht eine laufende Sicherung oder Wiederherstellung.
  • Wbadmin get disks — Zeigt aktuelle Datenträger an, die online sind.
  •  Wbadmin get versions — Zeigt Informationen über die verfügbaren Sicherungen an.
  • Wbadmin get items — Zeigt die enthaltenen Daten einer Sicherung an.
  •  Wbadmin start recovery — Startet eine Wiederherstellung
  • Wbadmin get status — Zeigt den Status einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung an.
  •  Wbadmin start systemstaterecovery — Stellt den Systemstatus wieder her.
  • Wbadmin start sysrecovery/systemstatebackup — Startet eine vollständige Systemsicherung, die in den Computerreparaturoptionen wiederhergestellt werden kann.
  • Wbadmin delete systemstatebackup -keepversions:n — Löscht alle Systemstatussicherungen bis auf die letzten n Versionen
  • Wbadmin delete systemstatebackup -deleteoldest — Löscht die jeweils älteste Systemstatussicherung

Neben Wbadmin können Sie die Datensicherung auch über die PowerShell steuern. Dazu müssen Sie in der PowerShell oder in PowerShell ISE zunächst die Befehle für die Datensicherung laden. Das verfügbare Modul für Windows Server 2019 trägt die Bezeichnung „WindowsServerbackup“.

Mit dem Befehl „Get-Command -Module WindowsServerbackup“ lassen Sie sich in Windows Server 2019 die Cmdlets der PowerShell anzeigen.

Mit den drei folgenden Befehlen lassen Sie sich eine ausführliche Hilfe und Beispiel der Cmdlets in der PowerShell anzeigen:
Get-Help <Cmdlet_Name> -Detailed
Get-Help <Cmdlet_Name> -Examples
Get-Help <Cmdlet_Name> -Full
Um eine neue Sicherung über die PowerShell zu erstellen, müssen Sie zunächst einen Sicherungssatz anlegen, also eine Richtlinie, die steuert, welche Daten der Server sichern soll.

Windows File Recovery – Neues Wiederherstellungstool von Microsoft

Windows File Recovery ist ein Befehlszeilentool. Es steht für Windows 10 ab Version 2004 zur Verfügung und kann gelöschte Dateien von SD-Karten, USB-Sticks, externe Festplatten, aber auch von lokalen Datenträgern wiederherstellen.

Das Tool steht aktuell nicht für Windows Server 2019 zur Verfügung, und auch nicht für ältere Windows 10-Versionen. Das Befehlszeilentool „winfr.exe“ wird für die Wiederherstellung genutzt.

Das Tool unterstützt die Dateisysteme NTFX, FAT, exFAT und auch ReFS. Es ist also zu erwarten, dass zukünftige Versionen unter Umständen auch auf Windows-Servern genutzt werden können. Die  Syntax des Tools ist:

winfr <Laufwerk>: <Ziel-Verzeichnis> /Optionen

Beispiel:

winfr C: D:\RecoveryDestination /x /y:PDF,JPEG

Alle Optionen werden angezeigt, wenn Sie das Tool installiert haben und aufrufen. 

 

BAM – CMS Blog