Archiv der Kategorie: PRC – Prozessleittechnik erneuern

Keine Ersatzteile mehr zu bekommen – was jetzt?

Eine Brauerei in Schweden hatte eine Anlage zur Herstellung von Malz mit einer Siemens S5-Steuerung im Einsatz. Ersatzteile für dieses Leitsystem waren nicht mehr zu bekommen. Der Hersteller dieser Anlagen ist Weltmarktführer für Mälzerei-Anlagen und benötigte ein Migrationskonzept, das den Austausch des Leitsystems von S5 auf S7 schnell und fehlerfrei ermöglicht. Zusammen mit dem Anlagenhersteller wurde ein Konzept erarbeitet, bei dem der Anschlussblock des alten Leitsystems via Adapter mit einem hochpoligen Anschluss ausgestattet wird. So konnte die vorhandene Feldverdrahtung vollständig erhalten bleiben und mit einem vorgefertigten und geprüften Systemkabel plus Frontadapter an das neue Leitsystem angeschlossen werden.

Mit dem Migrationskonzept wurde der Anlagenstillstand auf ein Minimum reduziert. Außerdem ist das neue Verdrahtungskonzept zukunftsfähig, da es auch den Anschluss an eine S7-1500 ermöglicht.

Möchten Sie ebenfalls ein Migrationsprojekt mit kurzer Stillstandzeit umsetzen? Dann informieren Sie sich in unserem Webinar oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

Stefan Rücker, Leiter Solution Center, Phoenix Contact

Individuelle Adapter für den schnellen Austausch des Leitsystems

Eine Fabrik für Kunststoffgranulat in Schkopau hat ein über 30 Jahre altes Leitsystem im Einsatz. Die Ersatzteile waren am Markt nicht mehr verfügbar.

Zusammen mit dem Kunden haben wir ein individuelles Migrationskonzept erarbeitet, das den Austausch des Leitsystems quasi über das Wochenende ermöglicht.

Das Besondere daran ist, dass erstmals Reihenklemmen mittels eines neu entwickelten Adapters ausgestattet werden, der einen hochpoligen Anschluss bereitstellt. Im Vorfeld hat der Kunde das Konzept in einer Mini-Plant verifiziert und freigegeben. Bei der Umrüstung wurden außerdem vorgefertigte und geprüfte Systemkabel eingesetzt und somit der Anlagenstillstand auf lediglich 2-3 Tage beschränkt. Nur 20% der I/O-Signale, die vormals in Einzeladerverdrahtung installiert waren, mussten geprüft werden. Unser professionelles Lösungskonzept hat so für eine fehlerfreie und zügige Umrüstung der Kundenanlage gesorgt.

Stehen auch Sie vor einer ähnlichen Herausforderung? Dann informieren Sie sich in unserem Webinar oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Stefan Rücker, Leiter Solution Center, Phoenix Contact

Der standardisierte Leitsystemtausch – So geht´s

Dow Chemicals setzte vor Jahrzehnten ein eigenes Leitsystem ein, das MOD5. Dieses wurde weltweit von allen Standorten genutzt und so die gesamte Signalanbindung standardisiert.

Auch die Firma Trinseo, mit den ehemaligen Dow-Betrieben, hat dieses System im Einsatz. Das Leitsystem MOD5 ist mittlerweile allerdings in die Jahre gekommen und muss durch ein effizienteres ersetzt werden. Hierzu entstand vor einigen Jahren ein Migrationsteam aus Mitarbeitern von Trinseo und unseren Projektingenieuren, welches ein Konzept erarbeitet hat, wie diese Anlagen schnell und vor allem sicher auf ein neues ABB-System umbaut werden können. Hierbei blieb die Feldverdrahtung unangetastet.

Das Konzept wurde erfolgreich umgesetzt und wir liefern mittlerweile weltweit unsere Komponenten bereits für die 10. Anlage aus, die von Trinseo mit einem neuen Leitsystem ausgestattet wird.

Das Team besteht übrigens weiterhin und setzt sich aus festen Ansprechpartnern zusammen, die absolut vertrauensvoll zusammenarbeiten. Das ist eine der entscheidendsten Voraussetzungen, um solche Projekte, die mit Laufzeiten von mehreren Jahren angesetzt sind, erfolgreich abzuwickeln.

Möchten Sie ebenfalls ein Migrationsprojekt mit kurzer Stillstandzeit umsetzen? Dann informieren Sie sich in unserem Webinar oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

Jörg Wegener, Senior Project Manager Process, Phoenix Contact Electronics

Austausch der Interface-Ebene im laufenden Betrieb

Eine Chemiefabrik in Wesseling hat über 30 Jahre alte Rangierverteiler und 19 Zoll-Trennerkarten im Einsatz – alle abgekündigt. Aus Respekt vor der aufwendigen Arbeit und Stillstandszeiten scheute man dort lange den Austausch.

Bis heute! Zusammen mit dem Kunden und seinem Systemintegrator haben wir innerhalb von 10 Wochen eine kundespezifische Adaptierung geschaffen, die einen Umbau auf neue Ex-i-Trenner im laufenden Betrieb ermöglicht. Derzeit realisiert eine kleine Mannschaft in Ruhe den Austausch und wenn alles klappt, ohne Anlagenstillstand und den damit verbundenen Ausfallkosten. So kommt mein Kunde in kurzer Zeit zu einer Lösung mit neuer Technik und ist wieder zukunftssicher unterwegs.

Interessiert? Besuchen Sie uns vom 11. – 15. Juni 2018 auf der Achema (Halle 11.1, Stand A27) in Frankfurt und machen Sie sich live ein Bild von unseren Lösungen.

 

Fatih Denizer, Prozess- und Verfahrenstechnik, Phoenix Contact

Schneller Umbau auf begrenztem Raum

Ein weltweit tätiger Chemie-Kunde musste in seinen Standorten die vorhandene Leittechnik wegen abgekündigter und nicht mehr verfügbarer Hardware ablösen. Die Schwierigkeit bestand darin, die installierten Felder mit der alten Hardware 1:1 zu ersetzen. Das machte es erforderlich, die neue Hardware mit Controllern, I/O-Einheiten, redundanter 24V-DC-Versorgung und Klemmleisten in dem vorhandenen und damit stark begrenzten Raum aufzubauen.

Durch die Verwendung unserer neuen und kompakten Komponenten, wie Stromversorgungen, Redundanzmodulen und Sicherungsklemmleisten, haben wir es ermöglicht, dass der Kunde den vorhandenen Platz weiter nutzen kann.

Damit gelingt es meinem Kunden, die alten Schaltschrankfelder 1:1 auszutauschen und den stark begrenzten Platz in den vorhandenen Messwarten optimal auszunutzen.

Haben Sie ebenfalls Platzprobleme bei einer Migrationsaufgabe? Wir zeigen Ihnen auf der Achema (Halle 11.1, Stand A27) vom 11. – 15. Juni 2018 Wege auf, diese Herausforderung zu lösen!

Manfred Glebe, Prozess- und Verfahrenstechnik, Phoenix Contact

Schöne, neu strukturierte Wasser-Welt

Einer der größten Chemie-Park-Betreiber modernisiert die Leittechnik seiner unterschiedlichen Abwasser- und Wasseranlagen. Bei der Vielzahl an IOs ist hierbei Übersichtlichkeit das A&O.

Zusammen mit den lokalen Schaltschrank- und Montageunternehmen setzen wir nun ein Konzept um, bei dem eine durchgängige logische Rangierung vom Leitsystem über die Feldkabel zu den Feldgeräten realisiert wird.
Hierbei wird genau die IO-Anzahl der jeweiligen IO-Karte (32, 24 oder 16 etc.) auf entsprechende Blöcke der Interface-Ebene und der Rangier-Ebene gelegt.
Dabei haben wir auch an den Leitungsschutz gedacht.
Nicht zuletzt sorgt die personalisierte Beschriftung der Rangierwaben für eine höhe Eindeutigkeit..

So ist es, auch ohne Schaltplan, später einfach und schnell möglich, Loops zu checken, zu erweitern oder Fehler zu beheben.

Sie möchten die Struktur kennenlernen? Besuchen Sie uns vom 11. – 15. Juni 2018 auf der Achema (Halle 11.1, Stand A27) in Frankfurt und machen Sie sich live ein Bild von unseren Lösungen.

Lahcen Damou, Industriemanagement Prozess, Phoenix Contact