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Volvo EC160E und EC180E punkten mit größerer Effizienz und Langlebigkeit

Die neuen Raupenbagger EC160E und EC180E von Volvo Construction Equipment sind mit ihren vielen neuen Merkmalen und Funktionen auf die Gewährleistung einer hohen Kraftstoffeffizienz unter allen Einsatzbedingungen ausgelegt. Mit ihrem Tier 4 Final/Stufe IV-kompatiblen D4-Motor von Volvo vereinen diese Maschinen niedrigen Kraftstoffverbrauch und herausragende Performance. Das maximiert ihre Einsatzverfügbarkeit und senkt den Schadstoffausstoß. Die gestiegene Motorleistung garantiert ein hervorragendes Ansprechverhalten im Betrieb und beim Fahren – und damit maximale Produktivität.

Zur Erzielung einer hervorragenden Effizienz wurde die Hydraulikanlage auf ein harmonisches Zusammenspiel mit diesem leistungsstarken Motor optimiert. Darüber hinaus gibt es ein komplett elektronisches Steuersystem und die ECO-Betriebsart von Volvo, die Leistungsverluste minimieren sowie die Steuerbarkeit und das Ansprechverhalten verbessern. Die ECO-Betriebsart sorgt im Zusammenspiel mit dem Hauptsteuerventil und der Maschinensoftware für eine effiziente elektronische Pumpensteuerung.

Zur Verkürzung der Taktzeiten ermöglicht eine Ausleger-Schwimmfunktion, dass die Pumpenleistung für das Absenken des Auslegers gespart oder anderweitig genutzt wird. Beim EC160E und EC180E gelang es, durch Reduzierung der Leerlaufzeit der Maschine den Betrieb noch effizienter zu machen – der Motor wird automatisch abgeschaltet, wenn die Maschine für eine definierte Zeit inaktiv ist.

Stark und bereit
Die Raupenbagger der E-Serie verfügen über die neuesten innovativen Konstruktionsmerkmale, um Langlebigkeit unter allen Bedingungen zu garantieren. Volvo CE achtet dabei auf das kleinste Detail. Jedes Bauteil wird nach hohen Qualitätsmaßstäben gefertigt, damit es jederzeit eine hervorragende Leistung bringt. Silikonkautschuk dient dem Rostschutz, und es werden wasserdichte Kabelbäume und -stecker sowie massive Türscharniere und angeschraubte Schutzgitter über den Leuchten am Rahmen verbaut.

Ein verstärkter ROPS-Schutzaufbau bietet dem Maschinenbediener maximalen Schutz, und das langlebige Kettenlaufwerk trotzt allen Elementen und Terrains. Ein clever konstruierter Unterrahmen in X-Form sorgt jederzeit für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung. Die robuste Ausleger- und Stielkonstruktion ist an strategischen Stellen mit Platten verstärkt, die Drücke aufnehmen, die bei einer Reihe von Tätigkeiten auftreten, und Spannungen aus belasteten Bereichen abführen, um auch bei anspruchsvollsten Arbeiten ein Maximum an Produktivität zu gewährleisten.

Ein leichtes Spiel
Der EC160E und EC180E bieten dem Maschinenbediener mit ihrer produktiven Arbeitsumgebung und der ausgeprägten Wartungsfreundlichkeit ein überragendes Arbeitserlebnis. Alle Bedien- und Anzeigeelemente der Maschine wie Bedienhebel, Tastenfeld und der große LCD-Monitor sind im Sinne einer einfachen Bedienung und höchster Effizienz ergonomisch ausgelegt. Die Anzahl der Schalter wurde verringert und die Klimaregelung zur leichteren Bedienung in das Tastenfeld integriert. Am Bedienhebel gibt es jetzt eine Shortcut-Taste, über die der Maschinenbediener im laufenden Betrieb bei minimaler Ablenkung Funktionen wie Scheibenwischerbetrieb, Kameras, automatische Stummschaltung oder Power Max wählen kann.

Zur Erhöhung der Sicherheit lassen sich als Zubehör Seitenkameras installieren, die den toten Winkel abdecken. Die Bilder beider Kameras werden auf dem Farbmonitor angezeigt. Das sorgt für eine sicherere Arbeitsumgebung.

Zudem sind der EC160E und EC180E auf eine stressfreie Wartung ausgelegt. Ein bequemer Zugang zu Hydraulik- und Kraftstofftank sowie zu einer Gruppe zusammengefasste und vom Boden aus erreichbare Filter erleichtern und verkürzen die Wartung. Strategisch positionierte und unverwüstliche Lochbleche bieten hervorragenden Grip und damit einen sicheren Zugang bei Reinigungsarbeiten. Kühlmittelkühler, Ladeluftkühler und Hydraulikölkühler sind durch einfaches Öffnen der Seitenklappe bequem vom Boden aus erreichbar. Echtzeit-Servicewarnungen werden auf dem Farbmonitor angezeigt, um eine schnelle Diagnose zu ermöglichen.

Darf es ein bisschen mehr sein?
Der EC160E und EC180E lassen sich an einen breit gefächerten Einsatzbereich anpassen. Das garantiert maximale Produktivität und Rentabilität. Die Maschinen lassen sich für unterschiedliche Hydraulikleitungen konfigurieren, die für Brecher, Schere und Rotator bereits ab Werk montiert sind.

Das passwortgeschützte Managementsystem ermöglicht die Speicherung der Daten für bis zu 20 verschiedene Anbaugeräte. Es legt Hydraulikdurchfluss und -druck vorab fest und erlaubt deren Anpassung von der Kabine aus. Das ermöglicht den Einsatz verschiedener Anbaugeräte und erhöht damit die Vielseitigkeit. Ein elektrisches Pedal ermöglicht die präzise Steuerung. Mit dem Tastenfeld lässt sich das Ansprechverhalten der Anbaugeräte einstellen. Das garantiert maximale Effizienz in jeder Umgebung.

Die langlebigen Volvo-Anbaugeräte sind Spezialentwicklungen, die auf ein perfektes Zusammenspiel mit diesen Maschinen ausgelegt sind. Zu diesen Anbaugeräten gehören GP-, HD- und XD-Löffel von Volvo – unter allen Bedingungen die perfekten Werkzeuge für Aushubarbeiten und den Schüttgutumschlag – sowie der Hydraulikbrecher HB-18, der auf das Gewicht der Maschinen und die Volvo-Schnellwechsler abgestimmt ist, damit sich Anbaugeräte schnell und einfach wechseln lassen. Volvo führt ein komplettes Sortiment an Schnellwechslern mit Frontzapfenverriegelung, die den neuesten Sicherheitsvorschriften von ISO 13031 und EN474-1 genügen und auf das perfekte Zusammenspiel mit Volvo-Maschinen ausgelegt sind. 

Technische Daten:  

Modell

EC160E

EC180E (nur EU)

Motor

Volvo D4J

Volvo D4J

Nennleistung bei

… ISO 9249 / SAEJ1349 netto

EU: 109 kW bei 2000 U/min

NA: 109 kW (146 PS) bei 2000 U/min

109 kW bei 2000 U/min

Max. Hubkraft entlang des Unterwagens

1,5 m/6,0 m (5 ft /20 ft)

EU: 4880 kg

NA: 5150 kg (11090 lb)

5660 kg

Max. Reichweite*

8980 mm (29’6″)

8980 mm

Max. Grabtiefe*

6070 mm (19’11“)

 

6070 mm 

 

Max. Ausbrechkraft* – Löffel (Normal / Druckverstärkung) ISO6015

115,3 / 121,9 kN

(25920 / 27400 lbf )

115,3 / 121,9 kN

Reißkraft, SAE J1179 (Normal/Druckverstärkung)

81,7 / 86,4 kN

(18370 / 19420 lbf

81,7 / 86,4 kN

Einsatzgewicht

16430–20860 kg

(36222–45988 lb)

17330–19830 kg

*5,2 m /17’1″ Ausleger; 2,6 m /8’6″ Stiel

In den 80er Jahren aufgewachsen und überlebt!

Antwort: Kürzlich ist mein mexikanischer Kollege auf ein humorvolles Video auf YouTube gestoßen. Unter dem Titel „I can’t believe we made it“ wurden viele Aktivitäten gezeigt, die in seiner Kindheit üblich waren und nach heutigen Standards als gefährlich betrachtet werden. Während es geradezu verantwortungslos erscheinen mag, dass Kinder viele dieser Aktivitäten ausüben (einige würden uns heute mit dem Gesetz in Konflikt bringen), war es damals kein großes Thema.

Doch weil einige sich verletzten, haben wir gelernt, vorsichtiger zu sein. Das Video veranlasste ihn, über Aktivitäten, die wir heute machen, nachzudenken. Werden wir eines Tages zurückblicken und sagen „Wie haben wir das jemals geschafft“? Zum Glück ist Elektrotechnik weniger gefährlich geworden als einst (Versorgungsspannungen von ±300 V wie für den Operationsverstärker K2-W sind heute nicht mehr erforderlich). Und doch finden wir uns manchmal in Situationen wieder, in denen wir uns in unsicherem Territorium bewegen.

Während seiner Zeit als Student in den späten 1990er Jahren mussten er ein Abschlussprojekt wählen. Das Interesse in biomedizinischer Messtechnik wuchs und so beschlossen sein Team, ein portables EKG-Gerät zu entwickeln. Das Ziel bestand darin, durch Monitoring der Herzfrequenz schwierig zu erfassende Herzrhythmusstörungen zu diagnostizieren. Damals wussten sie bereits, dass Isolation für ein Endprodukt erforderlich ist. Über die Entwicklungsstufen machten sie sich nicht wirklich Gedanken. Auch wussten sie nicht, dass Testequipment isoliert oder nicht isoliert sein kann. Auch verstanden sie den verwendeten Isolationstyp nicht.

Die Studenten hatten schnell beschlossen, dass die Erfassung des Signals der wichtigste erste Schritt ist. Also besorgten sie sich einen Instrumentenverstärker (AD620) und ein paar Operationsverstärker für Filterung und Right-Leg Drive. Zur Isolation legten sie eine Batteriespannung von 9 V an, nutzten einen DC/DC-Wandler zur Erzeugung der ±15-V-Versorgungen. Sie kauften einige Silber/Silber-Chlorid-Elektroden und verdrillten die Anschlussleitungen zwischen den Elektroden und dem Versuchsaufbau um Rauschen zu verhindern. So weit, so gut. Jetzt musste eine Testperson die Elektroden am Körper befestigen. Ach ja, sie mussten noch beobachten, was am anderen Ende ankommt. Daher schlossen sie ein Oszilloskop an.

Mit Oszilloskopen ist es so, dass ihre Masse gegen Erde verbunden ist. Sie wurden jetzt zu Leitern für Leckströme. Schlimmer war, dass die Leckströme genau über den Brustkorb fließen konnten. Und da nichts von Anfang an funktioniert, führten die Studenten gleichzeitig Messungen mit einem Tastkopf am Oszilloskop und einem Tisch-Multimeter durch. Dabei war eine Testperson an die Elektroden angeschlossen. Wenn Sie sich etwas mit Leckströmen auf isolierten Versorungen auskennen, werden Sie sich vielleicht fragen, warum die Testperson noch lebt.

15 Jahre später. Heute, dank eines gestiegenen Gesundheitsbewusstseins und am Körper tragbaren Compern, entwickelt sich Herzfrequenz-Monitoring hin in Richtung Mainstream. Dadurch ist die Zahl der Menschen, die mit Herzfrequenz-Monitoren wie dem AD8232 experimentieren oder neuere Alternativen für qualitativ hochwertige EKG-Systeme mit Nachfolgern des AD620 verwenden (z.B. AD8421 und AD8422) gestiegen. Allerdings hat dies die Zahl der ahnungslosen Ingenieure, die sich selbst in Gefahr bringen, erhöht.

Ich möchte meine Kollegen bitten, vorsichtig zu sein und sich zu vergewissern, dass sie die Sicherheitsrichtlinien verstehen und befolgen, bevor sie Prototypen an Menschen testen. Zu diesem Zweck stehen mehrere Ressourcen in gedruckter Form und im Internet zur Verfügung. Falls Sie Zweifel haben – kommerzielle EKG-Signalgeneratoren werden zu relativ günstigen Preisen angeboten. Sie erhöhen Ihre Chance, die 2010er Jahre zu überleben!

Autor: Von Uwe Bröckelmann nach Unterlagen von Analog Devices

Der Markt für analoge ICs: „Be better before we’re bigger”

Vor sieben oder acht Jahren, einige Leser erinnern sich möglichweise, machten wir bei Linear Technology etwas Verrücktes, andere nannten es couragiert.

Robert H. Swanson, Executive Chairman, Co-Founder, Linear Technology Corporation
Robert H. Swanson, Executive Chairman, Co-Founder, Linear Technology Corporation

Wir stellten fest, dass wir sehr stark in Handys und anderen Konsumerprodukten involviert sind, doch wir sahen für uns kein glückliches Ende kommen. Wir haben deshalb unsere Strategie schnell geändert und wieder das gemacht, was wir 20 Jahre lang erfolgreich getan haben. Das „Wie“ war die große Herausforderung und wir nutzten unser hervorragendes Engineering, unsere guten Prozesse und das Silizium, das dafür nötig ist. Wir stoppten die Entwicklung von Siliziumschaltkreisen, die nur 50 US-Cent Wert waren, und kehrten zurück zu den Bausteinen, die 2, 3 oder 4 US-Dollar kosten.

Wir haben den Fokus im Vertrieb – weg vom Konsumer-Geschäft – geändert und, wichtiger noch, wir sagten unserem Entwicklerteam: „Macht das, was ihr schon immer gemacht habt und legt gleich los!“ Es war der Beginn einer Ära, die drei, vier, fünf Jahre benötigte. Doch die Kunden, auf die wir zielten, wie z.B. die Automobilindustrie, sind auch in Designzyklen von zwei, drei, vier oder fünf Jahren.

Ich denke, eine Schlüsselbotschaft dieses Jahres – und das geben wir auch in unserem Jahresbericht bekannt – ist, dass unser Management vor sieben Jahren die richtigen Märkte avisiert und unwichtige Märkte ausgeklammert hat. Parallel dazu entwickelte unser Designteam die passenden Produkte.

In die richtigen Märkte investiert

Wir können also dieses Jahr mit Stolz sagen, dass wir in den richtigen Märkten, mit den richtigen Produkten und mit guten Ergebnissen agieren. Ich meine, es war gut für unser Unternehmen diesen Weg einzuschlagen: Weg von der Konsumerindustrie und dafür die Industrieelektronik wieder zu beleben, die immer eine wichtige Rolle bei uns spielte. Ihr Geschäftesanteil betrug 30 bis 43 Prozent, und die Toplinien wuchsen weiter. Automotive betrug, als wir diese Entscheidung trafen, nur 3 oder 4 Prozent, jetzt sind wir bei 20 Prozent. Ich dachte mit diesen 20 Prozent wäre der Gipfel erreicht, jetzt bin ich aber überzeugt, dass 20 Prozent nicht das Ende der Fahnenstange sind.

Im Bereich der Kommunikation wollen wir unsere Position halten. Wobei die meisten Menschen unter Kommunikation Handys verstehen. Da sind wir aber nicht tätig. Jedoch sind wir weiterhin stark in Netzwerken vertreten und spielen eine bedeutende Rolle in der Infrastruktur von Basisstationen für den Mobilfunk.

90 Prozent des Umsatzes im Nicht-Konsumerbereich

So gesehen spielt sich 90 Prozent unseres Umsatzes im Nicht-Konsumerbereich ab. Weiterhin sind wir mit kontinuierlich 6 bis 7 Prozent in der Luft- und Raumfahrt sowie mit mehr als 10 Prozent im Computergeschäft vertreten. Man kann Linear in all diesen Märkten finden, in denen wir diesen Level halten können. Der Anteil der Konsumerprodukte ging von einst 28 Prozent auf 3 Prozent zurück. Heute bedienen wir mehr die Industrie und vor allem haben wir einen großen Sprung in Automotive gemacht. Unser Automotive-Business war der am schnellsten wachsende Bereich und er entwickelt sich immer weiter – es scheint so, als ob wir hellseherische Kräfte gehabt hätten.

Als der Analogmarkt 20 Milliarden US-Dollar betrug, machten Automotive und Industrie zusammen 20 Prozent aus. Macht man einen Sprung auf heute, ist der Analogmarkt inzwischen bei über 40 Milliarden US-Dollar und der Industrie- und Automobilanteil liegt bei 43 Prozent. Wir sind so gesehen zur rechten Zeit am richtigen Platz und wir haben, so denke ich, einen Vorsprung von fünf Jahren vor unseren Mitbewerbern.

Als unser Stand auf der electronica früher die Größe einer Telefonzelle hatte, war er immer überfüllt. Vor 20 Jahren träumte ich immer von einem größeren Stand, hatte aber Bedenken, dass er dann nicht mehr so übervölkert ist. Heute kann ich aber feststellen, dass, je größer der Stand ist, umso mehr Kunden kommen und er ist wieder überfüllt.

Die Besten, nicht die Größten

Unser Ziel war es immer, zu den Besten zu gehören, unsere Strategie war es nie, zu den Größten zu gehören: „Be better before we’re bigger“. Ich denke mit dieser Strategie und deren Umsetzung haben wir eine Firma geschaffen, die finanziell sehr erfolgreich ist. Wir haben als Alleinanbieter die Chance, den Preis zu bestimmen. Wir liefern aber keine Bausteine für 5 US-Dollar, wenn sie nur 4 Dollar Wert sind; wir verkaufen Teile für 5 Dollar, die einen Wert von 6 Dollar haben. Das war unsere Strategie von Anfang an.

Aber es gibt natürlich Herausforderungen. Man muss in den richtigen Märkten zur richtigen Zeit mit den passenden Lösungen präsent sein. Ist das der Fall, ist man der Erste im Markt und kann Produkte preisgerecht an die Kunden verkaufen. Um die Preiswürdigkeit zu erzielen, muss das Produkt aber auch die erwarteten Funktionen erfüllen. Dann ist es auch billiger als man bezahlt hat und alle sind glücklich.

Das Ansehen, das ich bei den Menschen habe, liegt wohl darin, dass ich tief in unsere Strategie involviert bin – weniger in die Produktstrategie als in die Markt- und Business-Strategie und natürlich in die Firmenkultur. Wir haben eine vom Engineering bestimmte Kultur; wir sind also eine Ingenieursfirma. Politik wollen wir nicht, die halten wir klein. Auch die Bürokratie wollen wir klein halten. Aber, wenn man größer wird, schleicht sie sich einfach ein. Deshalb muss man diese beiden Kriterien kontrollieren und alle Ingenieure sollten wissen, dass es dem Topmanagement bewusst ist, dass wir eine Ingenieurfirma sind und es keine zweite Meinung dazu gibt: Wir müssen sie machen lassen! Wir haben Ingenieure, denen keine Aufgabe zu schwer ist, und wir lassen ihnen freien Lauf. Manchmal müssen wir geduldig sein, was nicht zu meinen Vorzügen zählt, aber Geduld ist ein Teil unseres Geheimnisses.

Mir ist immer bewusst, wie wir uns um unsere Ingenieure kümmern; die machen eben die Firma aus. Hoffentlich haben diese Kultur und die damit zusammenhängenden Dinge dazu beigetragen, ein Unternehmen zu formen, das niemand verlassen möchte – außer er geht in Rente.

Von Bob Swanson, Executive Chairman, Co-Founder, Linear Technology Corporation.

Scrooge zum Trotz

Frage: Es gibt viele Arbeitgeber die ihre Ingenieure ermutigen, Testausrüstungen für persönliche Projekte zu nutzen. Ich arbeite für „Scrooge“ (grantiger Geizhals aus Charles Dickens Weihnachtsgeschichte). Dort ist dies verboten. Andererseits ist mein Gehalt so gering, dass ich mir keine eigene Testausrüstung leisten kann. Wie kann ich dennoch meinem Hobby nachgehen?
Antwort: Entdecken Sie „Analog Discovery“. Im Rahmen des „Engineering University“ Programms von Analog Devices erhalten Studenten und Professoren ein portables Analog-Entwicklungskit, mit dem sie schnell und einfach mit modernen Technologien experimentieren, zu jeder Zeit und an jedem Ort funktionsfähige Analogschaltungen aufbauen und testen und auf diese Art Erfahrungen sammeln können. Das Kit eignet sich auch ideal für den Einsatz im Hobbykeller eines Analogingenieurs.

Im Kern des Kits befindet sich die Electronic Engineering Workstation „Analog Discovery “ im Wert von $279 ($99 als Bestandteil eines akkreditierten Universitätskurses). In Verbindung mit einem PC stellt Analog Discovery Elektroniktestmöglichkeiten für Studenten und Bastler bereit. In einem kleinen Koffer enthält Analog Discovery zwei 5-MHz-Oszilloskopkanäle, zwei arbiträre 5-MHz-Signalgeneratoren und einen 16-kanaligen Logik-Analysator/Digital Pattern Generator.

Analog Discovery lässt sich als niederfrequenter (5 MHz) Netzwerkanalysator und Spektrumanalysator konfigurieren. Mit nichts außer diesem Produkt und einem PC wird Ihre private Elektronikwerkstatt besser ausgerüstet sein als es viele professionelle Labors in der Vergangenheit waren. Doch Sie möchten vielleicht ein paar Extras.

Obwohl das Analog Discovery eine Stromversorgung mit ±5 V und 50 mA enthält und zum Messen von Spannung verwendet werden kann, möchten Sie eventuell zusätzlich eine preiswerte Stromversorgung (ideal 5 V und variable positive und negative Ausgänge, alle mit variablen und begrenzbaren Strömen). Das Tischnetzteil für Notebooks gibt es günstig gebraucht. Es lässt sich leicht in eine DC-Stromversorgung mit variabler Spannung und programmierbaren Strömen verwandeln.

Außerdem möchten Sie vielleicht zwei oder drei preisgünstige Digitalmultimeter. DVMs des Typs 830B aus Hong Kong kosten weniger als $5 pro Stück und man kann nie zu viele davon haben. Falls Sie planen, mit AC-Schaltkreisen zu arbeiten, benötigen Sie auch ein etwas anspruchsvolleres Multimeter für AC-Strom- und Frequenzmessungen.

Darüber hinaus enthält das Kit einen Adapter, der die Nutzung konventioneller Oszilloskopspitzen ermöglicht. Ein Kit mit Elektronikkomponenten, das als Vorratsschrank für analoge Elektronik fungiert, gehört ebenfalls zum Lieferumfang von Analog Discovery.

Passen Sie nur auf, dass nicht alles bei Scrooge landet!

Autor: Von Uwe Bröckelmann nach Unterlagen von Analog Devices.

TÜV Rheinland: Qualität und Nähe zur Werkstatt sind wichtig

Vertrauen, Qualität und Nähe zählen: Bei der Wahl der Werkstatt machen es sich die Autobesitzer gern bequem. Das ist die Kernerkenntnis des diesjährigen Werkstattmonitors von TÜV Rheinland, der auf der Automechanika in Frankfurt vorgestellt wurde. Räumliche Nähe ist demnach für 54 Prozent der Autofahrer ein wichtiges Kriterium bei der Werkstattwahl. Für knapp 43 Prozent spielt die bisherige Zufriedenheit mit der Werkstatt eine entscheidende Rolle. Der Preis spiele dagegen nur eine untergeordnete Rolle, erklärte Torsten Brämer, Leiter Autohaus und Fuhrparkservices beim TÜV Rheinland.

Bei der Relevanz des Preises haben die Fachleute des Prüfkonzerns genauer nachgefragt. So holen sich 21 Prozent der Autofahrer vor dem Besuch einer Werkstatt Vergleichsangebote ein. Trotzdem würden sich lediglich 51 Prozent dieser Werkstattkunden letztlich für das günstigste Angebot entscheiden. „Für knapp 59 Prozent der Autofahrer ist das günstigste Angebot nicht gleichzeitig das beste“, erklärte Brämer.

Einen zweiten Schwerpunkt des Automechanika-Messeauftritts des TÜV Rheinland bildet die technische Prüfung von Anlagen. Die hierfür entwickelte Software liefert dem Autohausbesitzer jederzeit eine Übersicht des prüfungspflichtigen Equipments, inklusive der Untersuchungsberichte und der Prüffristen. Die Anlagenübersicht kann nach den individuellen Bedürfnissen des User zusammengestellt werden und hilft insbesondere Autohäusern mit Filialbetrieben, ihre gesetzlich vorgeschriebenen Prüfüngen für technische Anlagen einzuhalten.