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Kennwörter von WLANs in Windows auslesen, exportieren und importieren

WirelessKeyView kann ohne Installation die WLAN-Kennwörter in Klartext anzeigen, die auf einem Windows-Rechner gespeichert sind.  Das Tool ermöglicht sogar den Export aller Kennwörter und den Import der Daten auf einem anderen System. 

WirelessKeyView in der Praxis

WirelessKeyView kann ohne Installation genutzt werden. Es ist nur notwendig das Archiv zu extrahieren und das Tool zu starten. Wenn zum extrahieren des Archivs ein Kennwort notwendig ist, sollte das Kenwort WKey4567# lauten. Das Kennwort ist aber auch unten bei den Download-Links auf der Nirsoft-Seite zu sehen.

Das Tool listet nach dem Start sofort alle gespeicherten WLANs und deren Verbindungsdaten auf. Dabei sind die Kennwörter auch in Klartext zu sehen. Auch der Verschlüsselungsstandard, der verwendete Adaptername und die Authentifizierungsstandards zeigt WirelessKeyView an.  Das Datum, an denen die Daten gespeichert wurden sind im Tool ebenfalls zu sehen. 

WLAN-Kennwörter und Verbindungsdaten exportieren und importieren

Über das Kontextmenü des Fensters lassen sich alle oder einzelne Werte exportieren und anschließend wieder importieren, zum Beispiel auf einem anderen Rechner. 

Mit dem Kontextmenü von einzelnen Verbindungsdaten ist es möglich die zugrunde liegende Konfigurationsdatei zu öffnen, in der die angezeigten Daten gespeichert sind. Auch der Ordner, indem die Daten gespeichert sind, kann das Tool öffnen.  Über „Properties“ lassen sich über das Kontextmenü alle gespeicherten Daten zu einem WLAN auf einmal anzeigen.  Das geht auch über einen Doppelklick. 

Gespeicherte Daten löschen

Wenn es gewünscht ist, kann WirelessKeyView über das Kontextmenü der einzelnen Daten auch Einträge aus dem System löschen. Auch das Speichern von einzelnen Einträgen ist an dieser Stelle möglich. Alle Einträte können über den Menüpunkt „View“ angezeigt werden.

Wie die meisten Tools von Nirsoft ist auch WirelessNetView skriptfähig und kann mit verschiedenen Optionen automatisiert starten. So lassen sich zum Beispiel automatisch Daten auslesen oder die Daten der WLANs in eine Datei exportieren. Darüber ist es wiederum auch möglich die Daten zu importieren. Zum Einsatz kommen dazu die Parameter „/export“ und „/import“.

 

 

 

WirelessNetView: Verfügbare WLANs in der Umgebung anzeigen und Daten auslesen

WirelessNetView zeigt nach dem Start die WLANs in der Umgebung an, inklusive SSDI, Signalstärke und anderen Daten. Das Tool ist auch dabei hilfreich einen Vergleich der verfügbaren WLANs herzustellen, um herauszufinden, mit welchem WLANs eine Verbindung am besten ist, weil die Signalstärke optimal ist.

Schneller Überblick zu gefundenen WLANs mit WirelessNetView

Vor allem die Werte bei „Received Signal Strength Indication (RSSI) solten möglichst nahe bei 0 sein, damit die Verbindung am besten ist.  Direkt nach dem Start listet das Tool die gefundenen WLANs auf und zeigt alle relevanten Daten an.  Über das Kontextmenü können  durch Auswahl von „Properties“ alle Informationen auf einen Blick angezeigt werden.  Hier sind auch die durchschnittliche und die aktuelle Stärke des Signals zu erkennen. 

Wenn es am Standort mehrere WLANs gibt, kann es einige Zeit dauern, bis alle Netzwerke ein Signal schicken und das Tool die Daten einlesen kann. Über das Kontextmenü ist es darüber hinaus auch möglich direkt eine Verbindung zum entsprechenden WLAN aufzubauen.

Mit dem Befehl „Clear Network List“ leert WirelessNetView die aktuelle Liste und liest die Daten neu ein.  Der Befehl steht über das Kontextmenü des Tools zur Verfügung. Hierüber lassen sich auch HTML-Berichte erstellen, mit der aktuellen Liste der WLANs und deren Daten. 

WirelessNetView an die eigenen Anforderungen anpassen

Über den Menüpunkt „Options“ lassen sich die Einstellungen des Tools anpassen und auch festlegen, welche WLANS das Tools anzeigen kann. Es ist hier zum Beispiel möglich, dass WirelessNetView nur ungesicherte oder nur gesicherte WLANs angezeigt werden. Auch die Aktualisierungsrate kann hier angepasst werden. Dazu kommen akustische Warnungen, wenn ein neues WLAN in der Liste auftaucht. 

Es ist auch möglich an dieser Stelle den WLAN-Systemdienst in Windows neu zu starten, wenn es zur Problemen bei der Verbindung zu WLANs kommt. Über den Menüpunkt „Advanced Options“ ist es darüber hinaus möglich den WLAN-Adapter auszuwählen, den das Tool für seine Verbindungen nutzen soll. Ohne eine manuelle Auswahl verwendet das WirelessNetView alle WLAN-Adapter im System. 

Programmabstürze mit AppCrashView analysieren

AppCrashView  ist ein Tool, das eine einfache Aufgabe hat: Es zeigt Informationen zu Programmabstürzen an. Dazu kann die Lösung auf die verschiedenen Protokolldateien in Windows zugreifen, um festzustellen, welche Prozesse zum Absturz einer Anwendung geführt haben.  Das Tool funktioniert auch mit Windows 10 und Windows 11. 

Das Tool selbst braucht keine Installation und auch keine zusätzlichen DLLs. Nach dem Download und dem Start zeigt das Tool Informationen zu Programmabstürzen an.  Dabei kann AppCrashView auch mehrere Programmabstürze behandeln. 

AppCrashView in der Praxis

Nach dem Start zeigt AppCrashView im oberen Bereich die Abstürze in Windows an sowie das Datum der Abstürze. Durch einen Klick auf ein abgestürztes Programm zeigt das Tool im unteren Bereich Informationen zum Absturz an. Diese lassen sich für die Analyse von Problemen nutzen, auch von Entwickler und IT-Profis. 

Über das Kontextmenü eines Eintrags lassen sich ausführlichere Informationen in einem eigenen Fenster anzeigen und auch ein HTML-Bericht erstellen. Bei den Informationen zum Absturz im unteren Bereich handelt es sich um Textinformationen, die auch leicht über kopiert und verschickt werden können.

Über den Menüpunkt „Files“ ist es noch möglich den Speicherort der verwendeten Protokolldatei des Absturzes zu öffnen. Dadurch lassen sich auch diese Informationen weiterverwenden.  Auch der Speicherort des abgestürzten Prozesses lässt sich an dieser Stelle aufrufen. 

Über den Menüpunkt „View“ lassen sich die Spalten auswählen, die das Tool anzeigen soll. Das ist auch relevant für die HTML-Berichte, die sich erstellen lassen.

Kann das Tool nicht alle Informationen auslesen, dann sind die Prozesse unter Umständen für normale Anwender nicht ausreichend lesbar. In diesem Fall ist es möglich über den Menüpunkt „Help“ das Tool mit „Run As Administrator“ mit Adminrechten zu starten. Hier sind in den meisten Fällen sehr viel mehr abgestürzte Prozesse zu sehen.

Das Tool kann auch bei Abstürzen im Laufenden Betrieb helfen. Nach dem Start lassen sich neue Abstürze mit dem Menüpunkt „View\Refresh“ einlesen. Das hilft bei der Suche nach aktuellen Fehlern und Programmabstürzen. 

Die letzten Aktivitäten auf einem Computer mit LastActivityView auslesen

Das kostenlose Tool LastActivityView ist ein wertvolles Werkzeug, wenn es darum geht die letzten Aktionen auf einem Computer nachzuverfolgen. Das Tool zeigt an, wann Windows gestartet ist, und welche Programme zu den einzelnen Zeiten gestartet wurden.

Auch die ausführbaren Dateien, die Beschreibung und der Pfad, aus dem ein Programm gestartet wurden, zeigt das portable Tool an. Für die Verwendung ist keine Installation von LastActivityView notwendig. 

Sammlung von Daten aus verschiedenen Quellen mit LastActivityView

Das Tool sammelt Informationen aus verschiedenen Quellen, einschließlich der Registry, dem Ereignisprotokoll , dem Prefetch-Ordner C:\windows\Prefetch), dem MiniDump-Ordner  (C:\Windows\Minidump) und zahlreiche mehr. Die Daten stehen also ohnehin überall zur Verfügung, LastActivityView bereitet nur die Ansicht auf.

Die Genauigkeit und Verfügbarkeit der von LastActivityView angezeigten Informationen kann von einem System zum anderen unterschiedlich sein. Wenn der Benutzer oder eine Software Änderungen in der Registry vornimmt, kann die von LastActivityView angezeigte Aktionszeit falsch sein, da sie auf der Änderungszeit einiger Registry-Schlüssel basiert.

Zusätzlich gibt es für jede Art von Aktion/Ereignis eine Einschränkung aufgrund der Art und Weise, wie die Informationen im System gespeichert sind. Beispielsweise ist die Aktion „Datei im Dialogfeld „Öffnen/Speichern“ auswählen“ auf eine Aktion für jede Dateierweiterung beschränkt. Wenn der Benutzer also zwei .doc-Dateien mit dem Dialogfeld „Öffnen/Speichern“ geöffnet hat, wird nur die letzte angezeigt. Das muss bei der Analyse mit dem Tool bekannt sein. 

LastActivityView in der Praxis

Nach einem Doppelklick zeigt das Tool die letzten Aktivitäten an, die auf dem Rechner durchgeführt wurden. Weitere Aktionen sind aber keine notwendig. Über das Kontextmenü von Einträgen ist es auch möglich HTML-Bericht zu erstellen,. Der Bericht enthält alle Einträge, die auch in LastActivityView zu sehen sind. Für jeden Eintrag ist es auch möglich ausführlichere Informationen auszulesen. Das Tool hat ansonsten keine umfassenden Funktionen, sondern hat lediglich die Aufgabe übersichtlich anzuzeigen, wann die verschiedenen Programme in Windows gestartet wurden. 

Asus AI Suite 3 – Leistung von Computern mit Asus-Board erhöhen

Die Asus AI Suite 3 ermöglicht das Tunen von Computern mit Asus-Hauptplatine. Es ist mit dem Tool aber auch möglich nur Informationen des Systems auszulesen und sich die Daten der CPU, GPU und der Lüfter anzuzeigen. Wer eine kompatible Asus-Platine verbaut hat, sollte sich die Möglichkeiten des Tools genauer anschauen. 

Das Tool steht im Asus Download Center bei den Downloads der entsprechenden Hauptplatine über den Bereich „Treiber & Hilfsprogramme“ zur Verfügung. Im Rahmen der Installation können auch die einzelnen Komponenten ausgewählt werden.  Wenn das Tool nicht mehr benötigt wird, lässt es sich wie alle anderen Windows-Programme auch wieder deinstallieren. 

Dashboard für die Steuerung von CPU, GPU und anderen Komponenten

In einem Dashboard stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, mit denen sich zum Beispiel die CPU übertakten oder die Spannung des Prozessors regeln lässt. Die Bedienung des Tools ist sehr einfach, sodass auch Anfänger problemlos die Leistung ihres Computers verbessern können.

Aber auch Tuning-Profis können das Tool nutzen, um auf die schnelle die Leistung zu erhöhen. die Asus AI Suite bietet für unterschiedliche Typen verschiedene Optionen, die sich steuern lassen. Die zur Verfügung stehenden Optionen sind im Dashboard des Tools zu sehen. 

Die einzelnen Möglichkeiten des Tools zeigt Asus auch in einem YouTube-Video

Leistung erhöhen oder Energie sparen

Im Fokus von Asus AI Auite steht aber nicht nur das Maximieren der Leistung von Computern, sondern es ist auch möglich den Energieverbraucht zu steuern. Neben einem Stromsparmodus bietet die Suite auch noch ein Profil für die Abwesenheit des Anwenders, wenn im Hintergrund zum Beispiel Tools laufen oder eine Datensicherung gestartet ist. 

Mit wenigen Klicks lassen sich verschiedene Einstellungen anpassen und die Auswirkungen dann auch gleich anzeigen. Das Tool ist Freeware und unterstützt auch Windows 11. Zum Einsatz kommen kann das Werkzeug natürlich nur mit kompatiblen Hauptplatinen von Asus. 

Neben CPU und GPU, kann das Tool auch die Lüfter im System überwachen, sodass bei entsprechender Übertaktung der CPU oder GPU kein Hitzetod folgt.

 

PC- und Serverlüfter mit Fan Control steuern und ausreichend kühlen und Energie sparen

Fan Control ist ein kleines Open Source-Tool, das präzise die einzelnen Lüfter im Computer steuern kann. Interessant ist das für eine flexiblere Steuerung der Kühlung oder auch um Geräusche zu reduzieren. Das Tool kann auf die Lüfter der CPU, der Hauptplatine, von Speichercontrollern und der GPU zugreifen und damit auch den Hitzetod dieser Komponenten verhindern. 

Nach dem Start liest Fan Control zunächst die verfügbaren Lüfter ein und blendet für jeden Lüfter ein Konfigurationsfenster ein. Über dieses lassen sich die einzelnen Lüfter manuell und unabhängig voneinander steuern. 

Drehzahl der Lüfter mit Fan Control steuern

Fan Control steuert die Drehzahl der Lüfter sehr flexibel und kann diese auch mit voller Last betreiben oder sogar deaktivieren. Das kann auch zum Lösen von Fehlern hilfreich sein. Dazu kommt die Möglichkeit auch die Lüfterkurve flexibel zu steuern, um festzulegen bei welcher Temperatur das Tool mit den unterschiedlichen Drehzahlen des Lüfters die Hardware kühlen soll.  Der Entwickler verbessert das Tool ständig und bietet auch Erweiterungen für einzelne Hersteller, wie zum Beispiel Dell.

Fan Control in der Praxis

Teilweise blockiert die Windows-Sicherheits-Funktion „SmartScreen“ den Zugriff von Fan Control auf die Hardware.  Über das Kontextmenü der ausführbaren Datei lässt sich das Tool aber mit Administrator-Rechten starten. Das behebt in den meisten Fällen die Startprobleme des Tools. 

Beim ersten Start hilft ein Assistent bei der Einrichtung der Umgebung und ermöglicht das Anbinden der einzelnen Lüfter. Zunächst kann ausgewählt werden, welche Art von Lüfter Fan Control steuern soll. Auch Plugins können an dieser Stelle integriert werden, zum Beispiel zur Integration von Lüftern, die das Tool ansonsten nicht unterstützt. 

Wenn die Art der Lüfter ausgewählt ist, die Fan Control steuern soll, versucht das Tool die Lüfter im System einzulesen.  Im Rahmen der Einrichtung kann auch festgelegt werden, dass Fan Control automatisch mit Windows startet. Sobald der Assistent fertig ist, zeigt Fan Control die gefundenen Lüfter an.

Über das Hamburger-Menü links oben stehen die Funktionen von Fan Control zur Verfügung. Hierüber können die verschiedenen Einstellungen des Tools gesetzt werden.

CPU-Temperatur und Lüfter mit SpeedFan im Griff behalten

SpeedFan ist ein bereits älteres Tool, das seit Jahren dazu in der Lage ist in Windows und Windows-Server CPU-Lüfter zu steuern.

Das Tool ist durchaus sinnvoll, wenn Computer oder Server in Rechenzentren zum Einsatz kommen, die nicht richtig gekühlt oder überhitzt sind. In kleineren Niederlassungen oder KMU ist das durchaus häufiger der Fall. Auch bei überlasteten Arbeitsstationen ist es sinnvoll das Tool zu nutzen, wenn die CPU häufiger überhitzt.

SpeedFan ermöglich in jedem Fall eine flexible Steuerung der Lüfterdrehzahlen in Verbindung mit der Temperatur der Grafikkarten und der CPUs. Mit verschiedenen Optionen kann festgelegt werden, wie sich die Lüfter bei den unterschiedlichen Temperaturen drehen sollen.

SpeedFan überwacht CPU und Grafikadapter

SpeedFan kann auch einfach nur zur Überprüfung der Temperatur genutzt werden. Das Tool unterstützt nicht alle Hauptplatinen und Sensoren. Wer das Tool auf seinem Computer nutzen will, muss daher zunächst überprüfen, ob SpeedFan die Temperatur auch auslesen und die Lüfter steuern kann. 

SpeedFan überwacht Temperaturen der Hardware aus verschiedenen Quellen. Wenn Sie SpeedFan richtig konfigurieren, können Sie die Lüfterdrehzahlen in Abhängigkeit von den Systemtemperaturen ändern. Dazu muss die Hardware natürlich unterstützt werden. 

Die Parameter für die minimale und maximale Lüftergeschwindigkeit lassen sich auch manuell einstellen. Das sollte sich auch akustisch bemerkbar machen.  Wenn keine Geräusche vom Lüfter zu hören sind, können Sie diesen Wert als Mindestdrehzahl für diesen Lüfter festlegen.

Der Entwickler empfiehlt 100 als Maximalwert einzustellen. Natürlich kann es dann etwas lauter werden. In diesem Fall können Sie die maximale Drehzahl auf 95 oder 90 reduzieren, bis die Lautstärke erträglich ist.  Sie können zum Beispiel auch einen niedrigeren Wert nutzen. Der Entwickler nennt hier zum Beispiel 60  als Höchstwert.

Bei beim erreichen der  WARNING-Temperatur setzt SpeedFan die Lüftergeschwindigkeit immer auf 100, unabhängig davon, welche Höchstgeschwindigkeit Sie eingestellt haben. Es ist auch möglich einzustellen, auf welchen Lüfter sich jede Temperatur beziehen soll. 

AnVir Task Manager Free – Programme, Dienste, Prozesse und Autostart-Objekte in Windows verwalten

AnVir Task Manager Free ist eine kostenlose Alternative oder Ergänzung zum Windows-Task-Manager. Das Tool bietet einen umfassenden und dennoch leicht zu verstehenden Überblick zu den aktuell verbrauchten Ressourcen auf einem Computer.  Dazu kommt die Überwachung der vorhandenen Autostart-Objekte.  

Mit dem kostenlosen Tool lässt sich die Verwaltung der Ressourcen und Anwendungen über den Task-Manager auch komplett ohne Task Manager nutzen. Schlussendlich kann das Tool auch zum steigern der Leistung zum Einsatz kommen. 

Windows-Anwendungen, Treiber, Ressourcen und Autostart-Programme verwalten

AnVir Task Manager Free zeigt auch Explorer-Erweiterungen an, sowie die installierten Treiber auf einem Computer. Es lassen sich mit diesem Tool daher umfassende Ansichten zu installierten Programmen und deren benötigten Ressourcen anzeigen. 

Bei den Autostart-Programmen zeigt AnVir Task Manager Free auch den Ort an, wo das Programm automatisch startet, also Registry, Skripte und vieles Mehr. Dadurch ist schnell ersichtlich welches Programm wo und wie startet. 

Über den Task Manager ist es auch möglich Programme und Einträge nach Viren zu suchen. Dazu kommt der Online-Dienst von Virustotal zum Einstatz. Interessant ist an dieser Stelle, dass der Task Manager auch das Sicherheitsrisiko der verschiedenen Autostart-Programme anzeigt. Dadurch ist schnell ersichtlich, wenn ein Eintrag ein hohes Sicherheitsrisiko verursacht. 

Ressourcen-Manager in AnVir Task Manager nutzen

Parallel zu den Möglichkeiten des AnVir Task Manager die installierten Programme und Autostart-Programme zu verwalten, kann das Tool auch die aktuell benötigten Ressourcen anzeigen, also den Ressourcenverbrauch.

Auch hier zeigt das Tool in Echtzeit den aktuellen Verbrauch des Arbeitsspeichers, den Takt der CPU und auch den freien Speicherplatz auf dem Computer an. Dazu kommen zahlreiche Informationen zum Computer, die den aktuellen Zustand und Status des Ressourcenverbrauchs anzeigen. 

AnVir Task Manager kann auch den Netzwerkverkehr anzeigen. Dazu kommen verschiedene Windows-Tweaks wie das Anpassen von Apps im Systemtray und auch grafische Anpasssungsmöglichkeiten. 

 

HWinfo: Diagnoseprogramm für Computer, Notebooks und Server

HWinfo ist ein kleines Tool, das auch als portable Version zur Verfügung steht. Mit dem Tool können Admins Informationen zur Hardware auslesen und anzeigen. Auch Tests und Analysen sich mit HWinfo möglich. 

Mit dem Menüpunkt „Program\Settings ist es möglich generelle Einstellungen für das Programm anzupassen, zum Beispiel das Startverhalten. Hier ist es auch möglich das Tool automatisch mit Windows starten zu lassen.

HWinfo liest die Sensoren der Hardware aus

Der Download der portablen Version erfolgt als ZIP-Datei. Nach dem Extrahieren kann das Programm über die Datei „hwinfo64.exe“ gestartet werden. Im ersten Schritt liest HWinfo nach dem Start die Sensoren des Computers aus. 

Auf zwei Fenstern sind zunächst die Daten der CPU, der Hauptplatine und der verbauten Grafikadapter zu sehen. Dabei kann HWinfo auch Echtzeitdaten einblenden, zum Beispiel die Taktraten des Systems.  Bei den Daten sind auch die Features der CPUs zu finden sowie der genaue Typ und die Hersteller der Komponenten.

Das zweite Fenster zeigt ausführliche Informationen zum Computer und der verbauten Hardware an. Hier sind auch die verschiedenen Komponenten aufgeschlüsselt Zusätzlich sind in der Übersicht auch das aktuell installierte Betriebssystem, die genaue Buildnummer und der Name sowie der genaue Typ des PCs zu erkennen.

Überblick zur Hardware mit HWinfo

Auf der linken Seite stehen verschiedene Menüpunkte zur Verfügung. Dazu gehören auch Informationen zu den verbauten Laufwerken, den Netzwerkinformationen, die zur Verfügung stehenden Ports sowie Daten zu den Monitoren.  Durch einen Klick auf einen Menüpunkt zeigt das Tool noch mehr Informationen zur Hardware an.

Die Daten aller Sensoren können in Echtzeit mit der Schaltfläche „Sensoren“ ausgelesen und in einem zentralen Fenster angezeigt werden. Beim überfahren mit der Maus zeigt HWinfo eine Erläuterung zu den Daten an und eine kleine Hilfe.  Ein Doppelklick öffnet ein weiteres Fenster, das die aktuelle Auslastung der Hardware in Echtzeit anzeigt, zum Beispiel für den Arbeitsspeicher, die CPU-Last oder die Datenträger.  Über das Kontextmenü dieser Diagramme ist es parallel dazu auch möglich die Farben anzupassen.

 

Mit „Bericht“ kann ein Bericht auf Basis der Daten erstellt werden. Hier stehen neben Text-Dateien auch XML und HTML zur Verfügung.

Temperaturen von Computern und Servern mit HWMonitor überwachen

HWMonitor ist ein kostenloses Tool, dass den Status der Komponenten im Rechner überwachen kann. Auch die Temperatur von Hardwarekomponenten lässt sich mit HWMonitor überwachen. Das Tool kann auch die Temperatur der Grafikadapter und der CPU anzeigen.

HWMonitor bietet einen schnellen Überblick zur Hardware und deren Auslastung

Interessant ist an dieser Stelle auch, dass HWMonitor den geringsten Wert und den Maximalwert während der Messung anzeigen kann.  Diese Werte lassen sich mit dem Menüpunkt „View\Clear Min/Max“ wieder zurücksetzen. Dadurch lassen sich Messzeiträume definieren, in denen die Maximalwerte erfasst werden können. 

Generell ist HWMonitor ein sehr einfaches Tool, das nach dem Start keine komplizierten Einstellungsmöglichkeiten benötigt, sondern sofort die notwendigen Informationen anzeigt. Die Sensoren im Rechner können dadurch unkompliziert ausgelesen werden, da direkt nach dem Start alle wichtigen Komponenten zu sehen sind. HWMonitor kann hier auch den Grafikchip anzeigen, was für die Installation von Treibern interessant sein kann.

Standardmäßig zeigt HWMonitor die Temperaturen in Celsius an. Es ist über den Menüpunkt „Tools\Options“ auch möglich einen Wechsel zu Fahrenheit durchzuführen. 

Temperatur der Komponenten auf einem Blick

Nach dem Start zeigt HWMonitor die Daten der Sensoren an, die im System verbaut sind. Interessant sind an dieser Stelle auch die Temperaturen der einzelnen CPU-Kerne. Diese zeigt HWMonitor direkt unterhalb der CPU an bei „Temperatures“ an.

Bei „Clocks“ ist zu sehen mit welchen Taktfrequenzen die einzelnen Kerne aktuell laufen. Unterhalb der CPU zeigt das Tool für die einzelnen Datenträger wichtige Informationen an. Dazu gehören die aktuelle Aktivität, die Auslastung, Geschwindigkeit und natürlich auch die Temperatur. 

Ebenfalls Bestandteil der Informationen sind die Temperaturen der Grafikadapter. Sind in einem System mehrere Adapter verbaut, zeigt HWMonitor für alle Adapter die Temperaturen an.  Auch die Frequenzen der GPUs sind an dieser Stelle zu finden.

Mit dem Menüpunkt „File\Save Monitoring Data“ können die aktuellen Ergebnisse und die Hardwareinformationen auch in eine Txt-Datei exportiert werden.