OX Text für Univention Corporate Server verfügbar

Während die Collabaroration-Suite OX App Suite der Nürnberger Open-Xchange GmbH schon lange als fertig einsetzbare Appliance auf der UCS-Plattform verfügbar ist, haben die Entwickler von Open-Xchange mit OX Text jetzt auch die vor rund einem Jahr auf den World Hostings Days 2013 erstmals präsentierte Online-Textverarbeitung OX Text als App-Erweiterung für OX App Suite zur einfachen Installation im Univention App-Center verfügbar gemacht. Mit OX Text lassen sich Text-Dokumente im Open Document oder MS-XML-Format direkt im Browser lesen und schreiben, bzw. zur gemeinsamen Bearbeitung zentral auf dem OX-Server speichern.

Icinga ist ein Fork der von je her in und mit Univention Corporate Server enthaltenen Monitoring-Lösung Nagios. Mit Icinga können Administratoren komplette Systemlandschaften mitsamt Hardware, Betriebssystemen und den eingesetzten Applikationen überwachen.

Neu im Univention App-Center ist auch die RADIUS-App. Diese ermöglicht das Steuern und Verwalten des Zugriffs von Benutzern, Gruppen und Endgeräten auf das Firmen-eigene WLAN-Netz über das RADIUS-Protokoll mit Hilfe des grafischen UCS-Managementsystems. Dank des Identity-Managements von UCS authentifizieren sich Benutzer weiterhin mit ihren existenten Zugangsdaten für die UCS/AD-Domäne.

IBMs POWER8-Systeme mit Linux angekündigt

IBM hatte die neuen Power8-Architektur bereits im Sommer vergangenen Jahres auf der Hot-Chips-Konferenz der Stanford-Universität vorgestellt. IBMs Power8-Prozessor wird im Gegensatz zum Vorgänger im 22 statt 32 im Nanometer-Layout gefertigt. Die geschrumpfte Strukturbreite erlaubt es IBM, sowohl die Caches, als auch die Anzahl der Cores auf jetzt 12 pro Sockel beim größten Systemen zu erhöhen. Außerdem kann jeder Kern einer Power-8-CPU aufgrund der geschrumpfte Strukturbreite 8 statt zuvor 4 gleichzeitige Threads bewältigen. Mit 12 Kernen kann das Power 8-System damit in Summe auf 96 parallele Threads verarbeiten, im Gegensatz zu den 32 Threads der Power7+ -Systeme (8 x 4 Threads) und zu Intels Hyperthreading-Technologie mit zwei Threads je Core.

Darüber hinaus bietet das Power-8-System zwar lediglich 512 KByte L2-Cache (SRAM), es gibt aber noch einen 96MB großen L3-Cache (eDRAM) für den gesamten Prozessor. Darüber hinaus unterstützt das Power-8-System bis zu 128 MByte externen L4-Cache, was laut IBM vor allem bei der Verwaltung großer Datenmengen einen spürbare Performancesteigerung verspricht. Darüber hinaus unterstützt die neue Power8-Architektur die dritte Generation von PCI Express, wobei sich die dazu erforderliche Logik direkt auf dem Die des Prozessors befindet. Da für extreme Parallelisierung konzipierte CPUs, wie IBMs Power-Systeme genau wie GPUs eine sehr hohe Bandbreite nach außen benötigen, um die Kerne kontinuierlich mit einer ausreichenden Anzahl an Daten und Instruktionen zu versorgen, hat IBM die maximale Bandbreite für den Speicher von 100 auf 230 GByte pro Sekunde vergrößert. Damit erreichen die I/O-Bereiche wie das neue PCIe-Gen3 maximal 96 GB/s, womit sich problemlos Beschleuniger-Komponenten, wie GPUs, FPGA-Bausteine und ASICs anbinden lassen. Diese greifen über ein Coherent Accelerator Processor Interface (CAPI) auf die gleichen Adressräume zu, wie der Power8-Prozessor selbst.

IBM wird den neuen Prozessor vorerst nur in fünf eigenen Power Systemen S812L, S822L, S822, S814 und S824 anbieten, wobei die erste Ziffer die Architektur (Power 8) angibt und die zweite die Anzahl der Sockel. Die dritte Kennziffer meint die erforderliche Höheneinheit im Rack. Das L schließlich steht für Linux als Betriebssystem. IBM will die Server-Modelle ausschließlich mit Linux anbieten, vorerst aber nur für das hauseigenen PowerLinux mit Little Endian. Versionen mit Suse Linux Enterprise und Red Hat Enterprise Linux, sowie erstmals mit Ubuntu Linux für Power-Server sollen später folgen. Bei der Gelegenheit hat IBM für seine Power8-Systeme auch den im Linux-Kernel enthaltenen KVM-Hypervisor angepasst, sodass sich Kunden bzgl. der integrierten Virtualisierungslösung zwischen IBMs PowerVM für PowerLinux oderPowerKVM entscheiden können.

Alle Systeme unterstützen bis zu 512 GByte Arbeitsspeicher je Sockel und zwischen 6 und 11 PCIe-Slots der dritten Generation. Alle sind Hotplug-fähig. IBM setzt in seinen eigenen System vorerst ausschließlich Power-8CPUs mit 12 Kernen ein. IBM will die für den Einstieg gedachten Power Systeme S812L und 822L mit Linux, von IBM Scale-Out getauft, ab ca. 7.000 US-Dollar anbieten. Das größere Modell soll erst später kommen. Die Verfügbarkeit der IBM-eigenen Systeme ist ab Juni 2014 geplant. Später sollen aber auch andere Hersteller Power8-Systeme produzieren können. So werden etwa für die zweiten Jahreshälfte aerste Produkte der inzwischen 25 Mitglieder großen OpenPOWER Foundation erwartet. Weitere Einzelheiten zu den technischen Details verraten die Datenblätter.

Die neunte OpenStack-Version ist fertig

OpenStack ist eine gemeinsam von der OpenStack Foundation, Rackspace, Mirantis, Red Hat, IBM, HP, Suse, Untel und weiteren Firmen, darunter sogar VMware, quelloffen entwickelte Software-Suite zum Aufbauen und Betreiben von privaten oder öffentlichen Clouds. Details zu sämtlichen Neuerungen in OpenStack Icehouse finden sich in der Veröffentlichungsmitteilung der OpenStack Foundation. OpenStack ist überwiegend in Python geschrieben, unter der Apache-Lizenz 2.0 lizenziert und lässt sich von der Projektseite herunterladen.

Das neue Icehouse-Release enthält rund 350 neue Funktionen und korrigiert über 2900 Fehler. Eine der wichtigsten Neuerungen: OpenStack Compute (Nova) unterstützt jetzt rollende Updates. Damit ist das Updaten von OpenStack möglich, ohne dass man virtuelle Maschinen herunterfahren muss. Ferner haben die Entwickler Nova einen schnelleren Scheduler verpasst, der einen effizienteren Datenzugriff erlaubt. Darüber hinaus ist der OpenStack Object Storage (Swift) jetzt in der Lage, Auskunft über seine Fähigkeiten zu geben. Ferner ermöglicht eine neue Replikation auf Basis von s-sync eine höhere Performance. Der OpenStack Block Storage (Cinder) beherrscht zudem jetzt die Migration von Daten zwischen verschiedenen Speicherebenen und die OpenStack-Network-Komponente (Neutron) ist jetzt stärker mit OpenStack Compute integriert. Dies ermöglicht ein schnelleres Einrichten, bzw. Erzeugen von Instanzen. Darüber hinaus kann die OpenStack-Orchestration-Komponente (Heat) jetzt automatisch zusätzliche Ressourcen einbinden. Das können beispielsweise Compute-, Storage- und Networking-Ressourcen sein. Ferner liefert die OpenStack Telemetry-Komponente (Ceilometer) jetzt Daten, die sich für automatisierte Aktionen oder für das Accounting nutzen lassen. Darüber hinaus wurde der OpenStack Identity Service (Keystone) um die Möglichkeit zur verteilten Authentifikation erweitert. Damit ist der Zugriff auf private und öffentliche OpenStack-Clouds mit den gleichen Anmeldedaten möglich. Schließlich haben die Entwickler die Administrations-Komponente Horizon jetzt in 16 Sprachen übersetzt.

Neben den Verbesserungen der bestehenden Komponenten gibt es auch einen neuen DatenbankdienstTrove. Außerdem sind weitere neue Komponenten in der Mache, wie etwa Ironic, das die Installation auf Rechnern ohne Betriebssystem automatisieren soll oder Marconi zum Nachrichtenaustausch, bzw. Saharazur Verarbeitung von Daten. Die Schwerpunkte der Entwicklung lagen aber diesmal insgesamt auf einer Verbesserung der Stabilität. Dazu haben die Entwickler beispielsweise Continuous Integration-Systemeaufgesetzt, die permanent die Kompatibilität von OpenStack mit verschiedenen Hard- und Software-Konfigurationen testen können. So sollen bereits 53 solcher Systeme sollen bei verschiedenen Unternehmen im Einsatz sein. Darüber hinaus müssen Treiber für die einzelnen OpenStack-Komponenten ab der neuen Icehouse-Version gründlicher getestet sein, was eine bessere Qualität garantieren soll.

Virtualisierung von Exchange Server 2013

Microsoft empfiehlt allerdings nicht die Bereitstellung von Exchange Server 2013 über virtuelle Computer in Windows Azure.  Wenn Sie Exchange Server 2013 in der Cloud nutzen wollen, setzen Sie daher lieber auf Office 365.

Exchange-Postfachserver sind sehr festplattenlastig. Daher bietet es sich an einem virtuellen Postfachserver unter Umständen eine physische Festplatte zuzuordnen, nicht unbedingt eine virtuelle Festplatte. Zwar sind die neuen VHDX-Festplatten in Windows Server 2012 R2 wesentlich schneller als bei Vorgängern, allerdings sind physische Festplatten noch schneller.

Exchange Server 2013 unterstützt nicht die Verwendung von dynamischen Arbeitsspeichers. Weisen Sie daher immer festen Arbeitsspeicher zu, wenn Sie virtuelle Server installieren. Sie sollten für virtuelle Exchange-Server keine Snapshots erstellen. Von den Snapshots wird auch die Datenbank von Exchange erfasst. Setzen Sie einen Snapshots zurück, kann es zu maßgeblichen Problemen in den Exchange-Datenbanken kommen.

Exchange unterstützt ein Verhältnis von virtuellen zu logischen Prozessoren von maximal 2:1, empfohlen wird ein Verhältnis von 1:1. Ein Dualprozessorsystem mit Quad-Core-Prozessoren enthält zum Beispiel insgesamt acht logische Prozessoren im Hostsystem. Weisen Sie in einem System mit dieser nicht mehr als insgesamt 16 virtuelle Prozessoren zu.

Sie müssen jedem virtuellen Exchange-Server ausreichend Speicherplatz für die Nachrichtenwarteschlangen, sowie für die Datenbanken und Protokolldateien auf Postfachservern zuweisen. Der verwendete Speicher für Exchange-Daten (Postfachdatenbanken und Transportwarteschlangen) kann aus virtuellen Festplatten mit einer festen Größe, SCSI-Pass-Through-Speicher oder iSCSI-Speicher bestehen. Bei jedem vom Exchange-Server verwendeten Speicher für Exchange-Daten muss es sich um Speicher auf Blockebene handeln.

Exchange Server 2013 unterstützt nicht die Verwendung von NAS-Speichern (Network Attached Storage). Außerdem wird NAS-Speicher, der für den Gast als Speicher auf Blockebene über den Hypervisor dargestellt wird, nicht unterstützt. Feste VHDs können aber in SMB 3.0-Dateifreigaben gespeichert sein, wenn auf dem virtuellen Server Windows Server 2012 ausgeführt wird.

SMB 3.0-Dateifreigaben werden ausschließlich als Speicher fester VHDs unterstützt. Solche Dateifreigaben können nicht für die direkte Speicherung von Exchange-Daten verwendet werden. Wenn SMB 3.0-Dateifreigaben zur Speicherung fester VHDs verwendet werden, sollte der Speicher, der die Dateifreigabe unterstützt, für hohe Verfügbarkeit konfiguriert sein. Die Konfiguration von iSCSI-Speicher für die Verwendung eines iSCSI-Initiators in einem virtuellen Exchange-Server wird unterstützt.

Volvo stellt die mittelgroßen und großen Hydraulikhämmer der HB-Serie vor

Mit einem Betriebsgewicht zwischen 909 und 6.031 kg arbeiten die 11 Hämmer in Volvos Serie von HB14 bis HB70 perfekt mit Volvo-Baggern zusammen – vom EC140 bis hin zum EC700. Dabei liefern sie stets gleich bleibende Leistung und Bruchkraft, unabhängig davon, welche Aufgabe gerade ansteht.

Für maximale Stabilität sind die Hydraulikhämmer und die Maschinen von Volvo perfekt aufeinander abgestimmt und arbeiten harmonisch zusammen. Diese Hämmer sind ebenfalls exakt auf die Hydrauliktechnologie der Maschine zugeschnitten, was für noch mehr Leistung sorgt.

Windows 8.1 Update – Mehr Windows 7 für Windows 8.1

Die neuen Funktionen befassen sich vor allem mit Verbesserungen zur Bedienung mit Maus und Tastatur. Die Apps erhalten zum Beispiel eine Titelzeile mit der sich die neuen Anwendungen minimieren und schließen lassen. Außerdem können Anwender die Apps an die Taskleiste anpinnen. Die Kacheln erhalten ein besseres Kontextmenü, ähnlich zu Windows 7. Die Taskleiste lässt sich in jeder App und der Startseite aktivieren, entweder über die Maus, oder mit der Tastenkombination (Windows)+(T).

Für den Internet Explorer 11 gibt es einen neuen Kompatibilitätsmodus für große Unternehmen. Mit diesem arbeiten auch alte Webanwendungen mit dem neuen Windows zusammen.

Außerdem gibt es einige neue Gruppenrichtlinien zur Steuerung der Windows 8.1-Apps und die Möglichkeit nicht erwünschte WLAN-Profile zu löschen.

Cluster Aware Update in Clustern mit Windows Server 2012 R2 nutzen und einrichten

Cluster Aware Update können Sie nur in Clustern nutzen, die mit Windows Server 2012 oder Windows Server 2012 R2 betrieben werden.

Standardmäßig verwendet CAU die API für den Windows-Update-Agent. Das heißt, Sie müssen zusätzlich zur Konfiguration von CAU noch festlegen, wie die Updates installiert werden sollen. Dazu verwenden Sie am besten eine WSUS-Infrastruktur und Gruppenrichtlinien zur Anbindung an WSUS. CAU nutzt dann die entsprechenden Updates und verwendet zur Installation die Quelle, die Sie in den Gruppenrichtlinien angegeben haben. Ohne WSUS verwendet CAU die interne Update-Funktion von Windows Server 2012/2012 R2.

suchen Sie auf der Startseite nach dem Einrichtungsprogramm von Clusterfähiges Aktualisieren und starten das Tool. Mit diesem Programm nehmen Sie die grundlegenden Einstellungen für CAU vor.  Im ersten Schritt lassen Sie sich mit dem Cluster verbinden, für den Sie CAU aktivieren wollen. Danach klicken Sie auf den Link Vorbereitung auf das Clusterupdate analysieren. Der Assistent überprüft im Anschluss, ob Sie CAU im Cluster aktivieren können und ob alle wichtigen Voraussetzungen getroffen sind.

Neben der Möglichkeit die Aktualisierung mit der PowerShell zu starten, können Sie CAU auch mit anderen CMDlets verwalten. Sie können in der PowerShell zum Beispiel die Einrichtung von CAU mit Add-CauClusterRole einrichten, oder einen Bericht mit Export-CauReport exportieren. Alle interessanten CMDlets, inklusive deren Hilfe, sehen Sie am schnellsten, wenn Sie get-command -module ClusterAwareupdating eingeben.

Ubuntu 14.04 LTS ist fertig

Rechtzeitig zu Ostern hat Canonical Version 14.0 mit dem Code-Namen Trusty Tahr (treue Bergziege) veröffentlicht, die wie üblich mit fünf Jahren Support aufwartet. Einzelheiten zur neuen Version verrät die Veröffentlichungsmitteilung.

Einige der eher gefürchteten Neuerungen, wie der neue Display Servers Mir oder die kommende Generation 8 des Unity-Desktops sind nur in Form von Vorschau-Versionen an Bord und können bestenfalls einen Eindruck davon vermitteln, wie sich Canonical in Zukunft die Vereinigung von Ubuntu Touch für Mobilgeräte mit dem klassischen Desktop- und Notebook-Ubuntu vorstellt. Regulär kommt aber derzeit noch X.org zum Einsatz. Auch beim Systemstart basiert Ubuntu 14.04 immer noch auf Upstart in aktualisierter Version 1.12.1. Es ist aber bereits beschlossen, dass Upstart systemd spätestens in Ubuntu 16.04 ablösen wird.

Die meisten Verbesserungen in Ubuntu 12.04 resultieren aus der verwendeten Kernel-Version 3.13, die allerdings wie üblich von den Canonical-Entwicklern für die eigenen Bedürfnisse angepasst wurde. Zu den Kernel-nahen Verbesserungen gehören zum Beispiel eine verbesserte Bonding-Unterstützung, ein neuer Standard-I/O-Scheduler (Deadline), ein verbessertes besseres TCP-Connection-Management oder Intels Power-Clamp-Code mit besserem Power Management, sowie eine Reihe von Optimierungen im Zusammenhang mit App-Armor. Ferner bringt Ubuntu 14.04 Multiplattform-Support für ARM, sowie ARM-Unterstützung für Xen- und KVM.

Darüber hinaus gibt es neben Bug-Fixes zahlreiche Aktualisierungen, darunter etwa Firefox 28, Thunderbird 24.4, oder LibreOffice 4.2.3. Für Desktop-Nutzer von Interesse ist, dass die meisten Gnome-Anwendungen auf dem Stand von Gnome 3.10 sind. Als Standard-Desktop kommt wie gewohnt Unity 7 zum Einsatz, das jetzt High-DPI-Bildschirme, sowie Desktop-Scaling unterstützt. Außerdem passen sich der neue Bildschirmschoner und der Lock-Screen an das Design des Unity-Greeters an. Darüber hinaus können Menüs jetzt in die Fenster der einzelnen Anwendungen einbettet werden.

Interessant sind aber auch die Features von Ubuntu 14.04 für den Server-Einsatz. So sind unter anderem Qemu 2.0.0, Open Vswitch 2.0.1, Libvirt 1.2.2 und LXC 1.0 an Board. Als IaaS-Cloud-Lösung setzt Ubuntu bekanntlich auf OpenStack. Außerdem lassen sich Xen 4.4, Puppet 3, Ceph 0.79 oder Canonicals Service Orchestration Tool Juju 1.18.1 installieren. Ubuntu 13.04 steht auf der Download-Seite in verschiedenen Versionen zum Herunterladen zur Verfügung.

Verbesserung des Ansprechverhaltens bei einem Lastsprung – Teil 2

Um der Diskussion zu folgen, müssen Sie eventuell auf den Power-Tipp 23 zurückgreifen. Die Leistungsstufe ist ein stromgesteuerter Sperrwandler mit einem einpoligen Kondensator-Ausgangsfilter.

 Bild 1: Das stark vereinfachte Blockschaltbild zeigt zwei Regelschleifen Bild 1: Das stark vereinfachte Blockschaltbild zeigt zwei Regelschleifen

Bild 1 zeigt das Blockschaltbild der Regelschleife in stark vereinfachter Form. Im linken Block ist der Fehlerverstärker durch einen Integrator dargestellt, dessen Frequenzgang eine Polstelle im Ursprung aufweist. Im rechten Block wurden die Verstärkung des Optokopplers und die Stromsteuerschleife zu einer einfachen Verstärkung von K2 und einer Polstelle zusammengefasst, deren Lage durch den Lastwiderstand R und den Ausgangskondensator C gegeben ist.

Das Blockschaltbild enthält zwei Rückkopplungspfade. Einer davon verläuft durch einen Integrator, in welchem das Ausgangssignal mit einem Referenzsignal verglichen wird, während der zweite das Ausgangssignal des Integrators mit der Ausgangsspannung vergleicht.

 Bild 2: Der Einsatz eines Typ-1-Integrators als Fehlerverstärker begrenzt die Bandbreite Bild 2: Der Einsatz eines Typ-1-Integrators als Fehlerverstärker begrenzt die Bandbreite

Die Frequenzgänge der beiden Blocks sind in Bild 2 angegeben. Die blaue Kurve zeigt den Frequenzgang der Leistungsstufe, der sich nur in begrenztem Umfang ändern lässt. Der Lastwiderstand ist durch die Ausgangsspannung und den Ausgangsstrom gegeben, während der Filterkondensator durch Anforderungen bezüglich des Rauschverhaltens, durch die Schaltfrequenz sowie durch Anforderungen an das Lastansprechverhalten gegeben ist.

In gewissen Grenzen kann man die Verstärkung sowohl im Fotokopplerteil als auch im Stromsteuerungsteil der Stromversorgung beeinflussen. Die rote Kurve ist der Frequenzgang des Abschnitts von der Ausgangsspannung zum Eingang der Leistungsstufe. Mit nur einem Integrator für die Kompensation ist man beim Kompensieren der Stromversorgung etwas eingeschränkt. Bei hohen Frequenzen hat die Verstärkung von Vout zum Eingang der Leistungsstufe den Wert 1. Wählbar ist nur der Punkt, an dem sie den Wert Null hat. Dieser Punkt ist durch die Frequenz festgelegt, bei welcher der Integrator die Verstärkung 1 hat.

Im Bild 2 fällt die Kompensation für Null mit dem Pol der Leistungsstufe bei einer insgesamt einpoligen Tiefpass-Filtercharakteristik zusammen. Zu beachten ist, dass wegen der Kompensationsverstärkung von 1 die Übergangsfrequenz der Stromversorgung durch den 0-dB-Durchgang der Leistungsstufe selbst gegeben ist.

In vielen Fällen liefert ein Integrator nicht genügend Bandbreite für das geforderte Ansprechverhalten. Eine einfache Verbesserungsmöglichkeit besteht darin, statt einer Fehlerverstärkeranordnung vom Typ 1 eine vom Typ 2 zu verwenden. Ein Verstärker vom Typ 2 wird durch einen Widerstand in Serie mit dem Integrationskondensator erweitert, sowie einen parallelgeschalteten HF-Kondensator, so dass sich die Charakteristik eines Filters mit zwei Polen und einer Nullstelle ergibt.

 Bild 3: Eine Typ-2-Kompensation erhöht die Bandbreite Bild 3: Eine Typ-2-Kompensation erhöht die Bandbreite

Bild 3 zeigt den Frequenzgang bei einem Typ-2-Verstärker. In diesem Fall müssen wir uns nicht auf eine Verstärkung von 0 dB an der ersten Nullstelle beschränken, sondern können dort 10 dB festlegen. Auf diese Weise lässt sich die Übergangsfrequenz (bei der sich beide Kurven zu 0 dB addieren) von 2 kHz auf 6 kHz erhöhen.

Zu beachten sind auch die Verhältnisse bei höheren Frequenzen: Wir haben eine Polstelle oberhalb der Übergangsfrequenz gewählt, um so die Störanfälligkeit der Stromversorgung zu verringern. Wie beim einfachen Integrator sinkt die Verstärkung durch den Kompensationsteil niemals unter 0 dB. Die durch den Fehlerverstärker vom Typ 2 möglich gewordene höhere Übergangsfrequenz verbessert das Ansprechverhalten bei Laständerungen.

 Bild 4: Durch die Verwendung eines Typ-2-Fehlerverstärkers verbessert sich das Ansprechverhalten bei Laständerungen im Verhältnis 3:1 Bild 4: Durch die Verwendung eines Typ-2-Fehlerverstärkers verbessert sich das Ansprechverhalten bei Laständerungen im Verhältnis 3:1

Bild 4 zeigt die Verbesserung, die durch zwei Schaltungen mit den in den Bildern 2 und 3 gezeigten Frequenzgängen erzielt werden kann. Die Schaltungen wurden in P-Spice simuliert und mit jeweils gleichen, stufenförmigen Laständerungen beaufschlagt.

Wie zu erwarten, schlägt sich eine Bandbreitenerhöhung im Verhältnis 3:1 in einer Verringerung der Ausgangsspannungsänderung nieder, die ebenfalls ein Verhältnis von 3:1 aufweist.

Von Robert Kollman, Texas Instruments.

Von Westen nach Osten

So muss unter anderem der Riemen immer auf Spannung gehalten werden. Dies gewährleisten Riemenspanner.
Wir besuchten einen Kunden, der auf die Produktion von Riemenspannern spezialisiert ist. Der Riemen ist auf ein selbstproduziertes Kugellager gespannt. Dieses liegt auf einem iglidur® J Lager, das als Verbindung zwischen Kugellager und Welle dient. Iglidur® J unterstützt das Kugellager während der Rotation und wirkt dabei vibrationsdämpfend. Bevor der Kunde das Potenzial von iglidur® entdeckte, setzte er auf das folgende Plastiklager.