Quer durch Kanada und die USA

Seit Anfang des Jahres ist der kleine Wagen anlässlich des 50-jährigen Firmenbestehens auf großer Fahrt, besucht weltweit Kunden, Messen und igus Niederlassungen. An 56 Lagerstellen wurde er mit iglidur Gleitlagern ausgestattet. Die Komponenten aus Hochleistungskunststoffen wurden im Bremspedal, am Scheibenwischer und Fensterheber, im Schaltmodul, in der Sitzkonsole, an der Handbremse, am Startergenerator, der Drosselklappe und im Verdeck eingebaut. Der Vorteil: sie sind unter anderem schmutzunempfindlich und können durch ihre gute Dämpfung auch Kantenlasten und Stöße zuverlässig und langlebig kompensieren. Die Materialeigenschaften von Kunststoff lassen das Thema Korrosion an den Lagerstellen der Vergangenheit angehören.

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Von den unendlichen Weiten Alaskas…

iglidur Polymergleitlager sind in der automobilen Großserie meist konstruktive Sonderlösungen. Die Herstellung als Spritzgussteil ermöglicht eine relativ freie Formgebung. Im Rahmen der Werkzeugkonstruktion können auch individuelle Lagerdesigns von igus mit den eigenen, modularen Werkzeugsystemen umgesetzt werden. So lässt sich eine einfache Poka-Yoke- und verliersichere Montage realisieren und häufig auch die Anzahl der Bauteile reduzieren, indem z.B. die Funktion einer Distanzbuchse und einer Lagerbuchse in einem einteiligen Bauteil umgesetzt werden kann.

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… bis zu den Großstädten der USA führte die Reise bisher.

Bis zu siebenmal leichter als metallische Lager

Gerade im Automobilbereich zählt jedes Gramm, um die gesetzlichen Emissionsvorgaben zu erreichen. iglidur Polymergleitlager reduzieren das Gewicht an jeder Lagerstelle um den Faktor 7, wenn metallische Lager ersetzt werden. Hinzu kommt, dass häufig auch der Gegenlaufpartner nicht aus gehärtetem Stahl bestehen muss. Oft ist der Einsatz von Aluminium, Kunststoff oder Kaltfließpressteilen als Wellenwerkstoff möglich. Somit können zusätzlich zur Gewichtseinsparung die Kosten deutlich gesenkt werden.

iglidur Lager kommen in der Regel ohne zusätzliche Schmierung aus. Möglich wird das durch den Selbstschmiereffekt der igus Lager. Basierend auf teilkristallinen bzw. amorphen Thermoplasten sorgen integrierte Festschmierstoffe für niedrige Reibwerte und geringen Verschleiß. Diese mikroskopisch kleinen Partikel sind millionenfach in den Werkstoffen eingebettet und verrichten ihren Dienst an der Kontaktfläche zwischen Welle und Lager. Zum Teil kommen Verstärkungsfasern hinzu, die nicht nur die Festigkeit erhöhen, sondern die Ausdehnungseffekte minimieren und bei Bedarf eine elektrische Leitfähigkeit bieten.

Die Automobilbranche hat die Möglichkeiten der Polymergleitlager von igus bereits erkannt – so wurden allein im letzten Jahr über 200 Millionen iglidur Gleitlager in PKWs verbaut. Besonders häufig werden sie in Scharnieren, Sitz- und Verdecksystemen oder auch Motorraumkomponenten wie Drosselklappen, Schaltsaugrohren, Wasserpumpen, Schaltgabeln oder Getrieben eingesetzt. Das Feld der Anwendungsmöglichkeiten ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Die Fahrt des Kunststoff-Kleinwagens um den Globus – nach Asien, Süd- und Nordamerika folgt Europa – wird noch manchen Entwickler zu außergewöhnlichen Ideen und neuen Konzepten anregen. In jedem Fall verbindet das iglidur-Auto weltweit unter dem igus-Motto „plastics for longer life.“

Das passende Linux für Einsteiger

In eigener Sache hier ausnahmsweise einmal eine Empfehlung für Linux-Einsteiger, die nicht nur Ihre Server (hier empfehle ich CentOS oder Red Hat Enterprise Linux), sondern auch Ihre Desktop-Arbeitsplätze mit Linux betreiben möchten. Ich persönliche nutze übrigens Arch Linux und würde bei fortgeschrittenem Kenntnisstand auch einen Wechsel zu letzterem oder ebenfalls CentOS/RHEL empfehlen. Für den Anfang aber ist OpenMandriva Lx eine vernünftige Entscheidung, weil das System viele Anleihen bei der kommerziellen ROSA-Distribution nimmt und als Verwandter des einstigen Mandrake Linux  einige für Einsteiger sehr nützliche grafische Konfigurationswerkzeuge mitbringt. Unter dem Strich ist OpenMandriva Lx damit benutzerfreundlicher, als viele andere Distributionen und zudem für den Desktop-Einsatz optimiert.

Neue Version OpenMandriva Lx 2014.1

Das aus Mandriva Linux hervorgegangene, Open Mandriva LX ist gerade in einer neuen Version OpenMandriva Lx 2014.1 verfügbar. Wie für auf Mandriva beruhende Distributionen üblich, enthält OpenMandriva viele der beliebten und komfortablen grafischen Konfigurations-Werkzeuge der Mandrake-Aera, und spielt daher in puncto Benutzerfreundlichkeit in einer Liga mit Opensuse.

Optimierter Kernel

Eine Besonderheit des neuen Kernel 3.15.10 NRJQL ist die Integration der  nrjQL-Patches, die wie viele weitere Besonderheiten der OpenMandriva-Distribution auf dem Umfeld der kommerziellen Rosa-Distribtion stammen und auch das Herz der Rosa-Distribution ausmachen. Der NJR-Modus etwa aktiviert die Funktionen „Full Preemption“ und  „Boost Mode“, genauer die Kernel-Features  Preemption und RCU Preempt tree. RCU (Read Copy Update) ist ein Synchronisations-Mechanismus, der im Verlauf der Entwicklungsarbeiten am 2.5´ er Kernel entstanden ist. Der QL-Modus wiederum spendiert dem Kernel eine Reihe von Patches, wie BFS CPU task scheduler, BFQ disk I/O scheduler, UKSM memory management oder TOI for suspension and hibernation, die allesamt der Optimierung in Desktop-Einsatz dienen. Sie  sollten allerdings bedenken, dass OpenMandriva Lx im Vergleich zu anderem Distributionen nach einem gut ausgebauten Arbeitsspeicher verlangt. Das WIKI empfiehlt mindestens 1 GByte RAM, beim Einsatz als Gastsystem in einer virtuellen Maschine sogar 1536 MByte.

Zahlreiche Aktualisierungen

Nach dem im vergangenem Jahr veröffentlichten Erstling OpenMandriva LX 2013 und OpenMandriva LX 2014 vom Mai diesen Jahres erscheint OpenMandriva  LX 2014.1 etwas früher als erwartet und bringt als nunmehr zweites Update neben einigen Neuerungen erwartungsgemäß eine große Anzahl an Aktualisierungen mit. So liegt der Standard-KDE-Desktop jetzt in einer aktuellen Version 4.13.3 bei, wobei Mandrivas Default-Startmenü durch Homerun Kicker ersetzt wurde. Homerun Kicker ist ebenfalls ein Tab-basierter Fullscreen Launcher, der das auf einer Mischung aus Rocket Bar, Cario Dock und Rosa-Elementary-Thema basierende Rosa-Panel der Vorgängerversion ersetzt. Darüber hinaus haben die OpenMandriva-Entwickler das Netzwerkmanagement, dasMedia Ccenter und die Unterstützung für mobile Geräte aktualisiert.

Unter der Haube

Der X-Server wurde zudem auf die Xorg-Version 1.15.1 und Mesa auf die Version 10.2.6 aktualisiert, welche OpenMandriva unter anderem mit den aktuellsten Versionen quelloffener Grafik-Treiber versorgt. Die Entwickler empfehlen, bei KDEs Composite Manager den Composit-Typ OpenGL 2.0, statt Xrender zu verwenden, um im Zusammenspiel mit OpenMandrivas Standard-Thema in den Genuss von Blur- und Transparenz-Effekten zu kommen. Ferner haben die Entwickler die wichtigsten Anwendungen auf den neuesten Stand gebracht. So sind jetzt etwa LibreOffice 4.3.1 und Firefox 32 an Bord und der Java Stack von OpenMandriva wurde vollständig auf Version 7 umgestellt. Darüber hinaus behebt die neue Version zahlreiche Fehler. Details dazu lassen sich der Veröffentlichungsmitteilung entnehmen.

Sie können OpenMandriva Lx 2014.1 in Form von ISO- und Live-Images für  32- und 64-Bit-x86-Systeme von der Projektseite herunterladen. Wahlweise kann OpenMandriva Lx auch direkt von Sourceforge bezogen werden.

RODC – Schreibgeschützte Domänencontroller

Wählen Sie im Assistenten zur Einrichtung von Active Directory die Option „Domänencontroller zu einer vorhandenen Domäne hinzufügen“. Anschließend können Sie die Option für schreibgeschützten Zugriff aktivieren.

Während der Einrichtung  wählen Sie die Benutzergruppen  aus, deren Kennwörter auf den RODC repliziert werden dürfen. Wird für eine Gruppe die Replikation des Kennworts verweigert, steht den Mitgliedern dieser Gruppe der RODC nicht als Anmeldeserver zur Verfügung. Durch diese Konfiguration können Sie festlegen, welche Benutzer sich an diesem Domänencontroller anmelden dürfen und welche nicht. 

Authentifiziert sich ein Benutzer an einem RODC, kontaktiert dieser einen normalen DC, um die Anmeldeinformationen zu kopieren.
Der DC erkennt, dass die Anforderung von einem RODC kommt und überprüft auf Basis der Richtlinien für die Kennwortreplikation, ob diese Daten zu dem jeweiligen RODC übertragen werden dürfen. Wird die Replikation durch die Richtlinie gestattet, werden die Anmeldeinformationen vom DC zum RODC übertragen und dort zwischengespeichert, sodass weitere Anmeldungen deutlich schneller ablaufen.

In der OU „Users“ gibt es bereits die standardmäßigen Benutzergruppen „Zulässige RODC-Kennwortreplikationsgruppe“ und Abgelehnte „RODC-Kennwortreplikationsgruppe“. Benutzerkonten, die Sie diesen Benutzergruppen zuordnen, können sich an diesem Domänencontroller anmelden, da die Kennwörter repliziert wurden (Zulässige RODC-Kennwortreplikationsgruppe). Oder sie können sich nicht anmelden, da die Kennwörter nicht zur Verfügung stehen (Abgelehnte RODC-Kennwortreplikationsgruppe).

Kostenlose ebooks zu SQL Server 2014 und System Center Virtual Machine Manager 2012 R2

Bis zum 30.09. können Sie sich über Kindle oder die kostenlosen Kindle-Apps von Windows Phone, Android und iOS zwei kostenlose ebooks herunterladen:

System Center Virtual Machine Manager 2012 R2: Installation, Einrichtung, Grundlagen  (http://www.amazon.de/gp/product/B00NLEG5MO?*Version*=1&*entries*=0)

SQL Server 2014 – Die Neuerungen: Überblick und Praxis (http://www.amazon.de/gp/product/B00NWIMSAW?*Version*=1&*entries*=0)

Behandelt werden folgende Themen:

SQL 2014:

Editionen im Überblick und wichtige Web-Ressourcen
Lizenzierung von SQL Server 2014
SQL Server 2014 – Voraussetzungen
In-Memory-Datenbanken in den RAM auslagern – Überblick
Hochverfügbarkeit mit AlwaysOn und Cloud
Aktualisieren auf SQL Server 2014
Step-by-Step: SQL Server 2014 installieren
Systemkonfigurationsüberprüfung durchführen
Installation starten und Funktionen auswählen
Installation des Servers nach der Installation überprüfen
Instanzen und Funktionen hinzufügen oder entfernen
Updates installieren – Service Packs und Kumulative Updates
Zu SQL Server 2014 migrieren
Migration zu SQL Server 2014 vorbereiten – Der Upgrade Advisor
Aktualisieren des Datenbankmoduls vorbereiten
Migration zu SQL Server 2014 durchführen
Aufgaben nach der Aktualisierung zu SQL Server 2014
Aktualisieren auf eine andere Edition von SQL Server 2014
SQL Server 2014 und Microsoft Azure in der Praxis
Datenbanksicherung in Windows Azure
Step-by-Step: Verschlüsselte Sicherung in Windows Azure
Speicherkonto und Container in Windows Azure erstellen
SQL Server 2014 für die Cloud-Sicherung vorbereiten
Datensicherung in Windows Azure durchführen
SQL-Datenbanken in Windows Azure speichern
Datensicherung in Windows Azure produktiv durchführen
Azure SQL DB – SQL Server 2014-Datenbanken in Windows Azure
Bereitstellen einer SQL Server-Datenbank in Azure SQL
SQL-Server in Windows Azure bereitstellen
SQL-Datenbanken im SQL Server Management Studio zu Windows Azure übertragen
SQL-Server-Datenbank in Windows Azure VM betreiben
Windows Azure-VM erstellen
Lokale Datenbank mit Assistenten in Windows Azure-VM übertragen
Praxis: Speicheroptimierte Tabellen – In-Memory OLTP (Hekaton)
Grundlagen zu In-Memory OLTP aka Hekaton
In-Memory-Tabellen erstellen, konfigurieren und optimieren
In-Memory OLTP testen
Datensicherung verschlüsseln
Grundlagen zur Verschlüsselung in SQL Server 2014
Verschlüsselung der Datensicherung vorbereiten
Verschlüsselte Sicherung mit T-SQL oder PowerShell durchführen

 

SCVMM 2012 R2:

Einstieg in System Center Virtual Machine Manager 2012 R2
SCVMM 2012 R2 – Installation vorbereiten
Betriebssystem für SCVMM 2012 R2 vorbereiten
Vorbereitungen für SCVMM 2012 R2 installieren
Datenbankserver für SCVMM 2012 R2 vorbereiten
SCVMM 2012 R2 installieren
Installation von SCVMM 2012 R2 starten
Fehlerbehebung während der Installation
Dienstkonten und Benutzer für produktive Umgebungen mit SCVMM
Updaterollups und Servicepacks installieren
Windows Update nach der Installation von SCVMM 2012 R2 ausführen
Hyper-V-Hosts an SCVMM anbinden
Hyper-V-Hosts mit der VMM-Verwaltungskonsole anbinden
Speicher an SCVMM anbinden
Virtual Fibre Channels mit SCVMM 2012 R2
Aufträge – Fehler finden und beheben
Virtuelle Server in SCVMM erstellen
Virtuelle Server mit SCVMM in der PowerShell erstellen
Klonen von virtuellen Servern und Speichern in Bibliotheken
Dateiserver-Cluster in SCVMM 2012 R2 erstellen
Vorlagen für virtuelle Server in SCVMM 2012 R2 verwenden
Private Clouds mit SCVMM 4
Benutzerverwaltung mit Mandanten
Netzwerke in SCVMM verwalten
Logische Netzwerke erstellen und verwalten
Logische Switches erstellen und verwalten
IP Adress Management und System Center Virtual Machine Manager 2012 R2
Dienste in SCVMM 2012 R2
SCVMM und Azure- Der Hyper-V-Wiederherstellungsmanager
Clouds und Hostgruppen definieren
Windows Azure: Tresor für Wiederherstellungsdienste erstellen
SCVMM mit Windows Azure verbinden
Virtuelle Computer mit Hyper-V-Wiederherstellungsmanager schützen
Wiederherstellungspläne in Hyper-V-Wiederherstellungsmanager
Linux, SCVMM und Hyper-V 2012 R2
Vorteile von Linux mit Windows Server 2012 R2 und SCVMM 2012 R2
Linux Integration Services installieren

 

 

 

 

 

Gebloggt: Offizielle Language-Stacks auf Docker Hub

Das offizielle Docker Hub wurde zeitgleich mit der Freigabe von Docker 1.0 im Juni als Plattform für Docker-Tools und Docker-Images etabliert. Als Sammelbecken für Docker-Repositories finden sich auf Docker Hub auch offizielle Repositories.

Docker hört auf seine Nutzer

Deren Anzahl wurde jetzt laut einem Blog-Eintrag um weitere offizielle Sprach-Repositories erweitert. Die Motivation dazu begründet das Docker-Team mit eigenen Beobachtungen der Suchanfragen auf Docker-Hub, sowie aus Gesprächen mit Docker-Anwendern. Demnach hätten viele Nutzer Interesse an vorkonfigurierten Paket-Zusammenstellungen für gängige Programmiersprachen geäußert. Daher fügt das Docker-Team jetzt den bereits existierenden Repositories weitere Language-Stacks hinzu und gibt die Verfügbarkeit neuer Docker-Repositories für c/c++ (gcc), clojure, go (golang), hy (hylang), java, node, perl , php, python, rails und ruby bekannt.

Programmierer können sofort loslegen  

Mit den Angebot seien laut Docker die meisten der auf Docker-Hub gesuchten Language-Stacks abgedeckt. Entwickler könnten somit unmittelbar nach dem Herunterladen ohne weitere Konfiguration, also das Einrichten Ihrer Build-Umgebung samt Scaffolding oder das Berücksichtigen von Abhängigkeiten, mit dem Programmieren beginnen. Was Abhängigkeiten und Build-Umgebung beträfe, verwendeten das Gros der Language-Stacks das Image buildpack-deps als Grundlage. Dieses enthalte eine Zusammenstellung der am häufigsten benötigten Build-Abhängigkeiten samt der Dev-Header-Pakete. Ferner enthielten die meisten die onbuild-Instruktion. Damit werde der Anwendungscode beim Verwenden des Stacks als Basis-Image unmittelbar dem neuen Image hinzu gefügt. Für jede Sprache seien zudem verschiedene Versionspakete verfügbar. Nutzer könnten demnach problemlos diejenige wählen, die dem eigenen Projekt am besten entspricht.
 
Docker Inc. Teilt außerdem mit, dass für jedes Sprach-Repository auf Docker Hub ein Pedant auf GitHub eingerichtet wurde. Entwickler können auf diese Weise sehr einfach Anregungen, Korrekturen und  Ergänzungen einbringen.

 

Gebloggt: Red Hat kauft FreeHenry

Nach dem Kauf von Inktank für 175 Mio. US-Dollar im Mai und der Akquisition von eNovance im Juni für 70 Mio. Euro ist der FreeHenry-Deal für Red Hat die nunmehr dritte Übernahme im Jahr 2014. Red Hat zahlt nach eigener Angabe für die Übernahme 63,5 Mio. Euro und will die Akquisition noch in diesem Jahr abschließen. Red Hat kann trotzdem noch über eine Milliarde US-Dollar an kurzfristig verfügbaren Kapital verfügen. Das vor 4 Jahren gegründete Unternehmen FeedHenry ist mit mit derzeit 65 Mitarbeitern für den Appetit der Rothüte daher eher eine Art Zwischenmalzeit. FeedHenry hat Firmenstandorte in Burlington in Massachusetts und in Waterford und Dublin (Irland), sowie in Staines (Großbritannien).

Open-Source-Strategie

Die Software von FeedHenry ist derzeit proprietär. Zwar hat sich Red Hat bisher nicht dazu geäußert, ob und wann die Software unter eine Open-Source-Software umgewandelt und unter eine entsprechende Lizenz gestellt wird, es entspräche aber Red Hats genereller Strategie, dies zu tun. Red Hat selbst schreibt dazu in einer FAQ zur Übernahme, dass man bisher noch jede akquirierte Software unter eine freie Lizenz gestellt habe und es voraussichtlich auch bei FreeHerny keine Ausnahme von der Unternehmensstrategie gäbe.

Plattform für Mobilanwendungen

Das Unternehmen FreeHenry hat eine Plattform für Unternehmensanwendungen auf Mobilgeräten entwickelt, die auf node.js aufsetzt und zur Anwendungsentwicklung auf Server- und auf Client-Seite dient. Mit der FreedHenry-Plattform können Entwickler Apps für die Mobilplattformen Android, iOS, Windows Phone und Blackberry und für Webanwendungen erzeugen. Die Plattform unterstützt eine große Anzahlt existenter Toolkits, wie zum Beispiel die nativen SDKs der meisten Mobilgeräte, Apache Cordova, HTML5 und Titanium. Außerdem unterstützt FreeHenry viele JavaScript-Frameworks, darunter auch Sencha Touch und Xamarin.

Was will Red Hat mit FreeHerny ?

FreeHenry ist für Red Hat interessant, weil es dem Linux-Distributor im Rahmen der Kombination der eigenen Unternehmens-Plattform für Webanwendungen JBoss und dem Platform-as-a-Service (PaaS) OpenShift ermöglicht, Unternehmen ein Entwicklungswerkzeug für ihre mobilen Anwendungen anzubieten. Red Hat dabei gezielt Unternehmens-Apps im Visier und nicht gewöhnliche mobile Apps, wie Sie zu Millionen in den App Stores der Welt zu finden sind. Unternehmens-Apps zeichnen sich dadurch aus, dass sie ohne Engpässe oder Sicherheitsrisiko auf alle im Unternehmen gespeicherten Daten und Programmierschnittstellen zugreifen können, wobei die Dienste nicht von einem einzelnen Server sondern normalerweise in der Cloud bereit gestellt werden. Solche Apps adressieren nämlich nicht nur die eigenen Mitarbeiter, sondern vor allem Kunden des jeweiligen Unternehmens.

 

TÜV Rheinland: Qualität und Nähe zur Werkstatt sind wichtig

Vertrauen, Qualität und Nähe zählen: Bei der Wahl der Werkstatt machen es sich die Autobesitzer gern bequem. Das ist die Kernerkenntnis des diesjährigen Werkstattmonitors von TÜV Rheinland, der auf der Automechanika in Frankfurt vorgestellt wurde. Räumliche Nähe ist demnach für 54 Prozent der Autofahrer ein wichtiges Kriterium bei der Werkstattwahl. Für knapp 43 Prozent spielt die bisherige Zufriedenheit mit der Werkstatt eine entscheidende Rolle. Der Preis spiele dagegen nur eine untergeordnete Rolle, erklärte Torsten Brämer, Leiter Autohaus und Fuhrparkservices beim TÜV Rheinland.

Bei der Relevanz des Preises haben die Fachleute des Prüfkonzerns genauer nachgefragt. So holen sich 21 Prozent der Autofahrer vor dem Besuch einer Werkstatt Vergleichsangebote ein. Trotzdem würden sich lediglich 51 Prozent dieser Werkstattkunden letztlich für das günstigste Angebot entscheiden. „Für knapp 59 Prozent der Autofahrer ist das günstigste Angebot nicht gleichzeitig das beste“, erklärte Brämer.

Einen zweiten Schwerpunkt des Automechanika-Messeauftritts des TÜV Rheinland bildet die technische Prüfung von Anlagen. Die hierfür entwickelte Software liefert dem Autohausbesitzer jederzeit eine Übersicht des prüfungspflichtigen Equipments, inklusive der Untersuchungsberichte und der Prüffristen. Die Anlagenübersicht kann nach den individuellen Bedürfnissen des User zusammengestellt werden und hilft insbesondere Autohäusern mit Filialbetrieben, ihre gesetzlich vorgeschriebenen Prüfüngen für technische Anlagen einzuhalten.

 

Kölner Kleinwagen rollt durch Brasilien

igus GmbH

Im Gastgeberland der Fußball-WM besuchte der Wagen unter anderem das Stadion in Maracana…

curitiba stadion innen

… oder auch zu das Stadion in Curitiba. Hier kommen in jedem der weißen Kunststoff-Klappsitze im Stadion sechs iglidur Gleitlager zum Einsatz.

Die Reduktion an Gewicht, Lärmentwicklung und Produktionskosten, die Kunststoff- im Vergleich zu Metalllagern ermöglichen, hat keineswegs die Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs vermindert. Alle Fahrten durch Wüsten, Bergpässe, Regenwälder sowie das Verkehrschaos von Asiens Megacitys hat der Kleinwagen bereits gemeistert, und das zeitweise bei Temperaturen von weit über 30 Grad und extremer Luftfeuchtigkeit. In Brasilien führte die Reise von Rio de Janeiro aus einmal durch das Land, bis der Kleinwagen wieder am Zuckerhut angelangt war.

Zuckerhut

In Brasilien führte die Route einmal durch das Land – Start und Ziel der Rundreise war Rio de Janeiro.

Strand

Heiße Temperaturen und Sand konnten den iglidur Gleitlagern nichts anhaben.

WINS-Replikation

Nach der Installation sollte der Server den WINS-Dienst als aktiv und verbunden anzeigen. WINS hat eine eigene Datenbank und kann seine Daten nicht wie DNS in Active Directory speichern. Aus diesem Grund müssen Sie auf WINS-Servern die Replikation manuell und getrennt von Active Directory einrichten:

  1. Klicken Sie zunächst mit der rechten Maustaste im Knoten „WINS“ auf den Eintrag „Replikationspartner“ und wählen im Kontextmenü den Befehl „Neuer Replikationspartner“.
  2. Tragen Sie die IP-Adresse oder den Namen des anderen Servers ein. Sie können an dieser Stelle die Datenbank auch durchsuchen, aber das manuelle Eintragen der IP-Adresse geht oft schneller, vor allem wenn die WINS-Datenbank noch keine Einträge enthält.
  3. Sie müssen die Replikationspartner aber immer auf beiden Servern pflegen. Wenn Sie dc02 mit dc01 replizieren lassen, repliziert dc01 seine Daten nicht automatisch mit dc02.
  4. Wenn Sie die Replikationspartner auf allen WINS-Servern eingetragen haben, können Sie mit der rechten Maustaste auf die Replikationsverbindung klicken und im Kontextmenü zunächst den Befehl „Push-Replikation starten“ und dann den Befehl „Pull-Replikation starten“ auswählen.

Windows Internet Name Service (WINS)

Um den WINS-Dienst zu installieren, rufen Sie im Server-Manager über „Verwalten/Rollen und Features hinzufügen“ den Assistenten zur Installation von neuen Rollen und Features auf. WINS finden Sie auf der Seite „Features hinzufügen“. 

Damit sich die Server und Arbeitsstationen beim WINS registrieren und Daten aus WINS abfragen können, sind in den IP-Einstellungen der Server die WINS-Server einzutragen. Sie müssen nicht auf allen Domänencontrollern einer Domäne WINS installieren, zwei WINS-Server pro Standort reichen durchaus aus.

Nachdem Sie WINS installiert haben, können Sie in den IP-Einstellungen der Computer unter Erweitert auf der Registerkarte WINS die WINS-Server hinzufügen. Diese IP-Einstellungen sollten Sie auf allen Mitgliedsservern und Arbeitsstationen einrichten, damit die Namensauflösung im Netzwerk optimal funktioniert. Auf den Arbeitsstationen können Sie diese Einstellungen auch mit Hilfe eines DHCP-Servers verteilen.

Nachdem WINS installiert und konfiguriert sowie die IP-Einstellungen auf den Servern angepasst sind, können Sie die Replikation der WINS-Server einrichten, damit sich die Datenbanken untereinander abgleichen.

Für die Verwaltung von WINS verwenden Sie das Snap-In WINS, welches über das Menü „Tools“ im Server-Manager zur Verfügung steht. Über das Kontextmenü von WINS können Sie zur Verwaltung auch die anderen Server hinzufügen.