Gebloggt: Suse Linux Enterprise 12 erschienen

Neu ist vor allem das bei Opensuse schon vor einiger Zeit eingeführte, jetzt in Ruby implementierte Konfigurations- und Installationswerkzeug Yast. Das kümmert sich auch um das Registrieren des Systems und das Installieren von System-Updates während der Installation. Zudem können Kunden mit dem neuen Yast  einfacher eigene Anpassungen vornehmen.

Weitere Neuerungen

Dank Btrfs und Snapper ist es zudem jetzt möglich,  Systemänderungen vollständig zurückzunehmen. Ferner haben die Suse-Entwickler die Netzwerk-Verwaltung auf Wicked umgestellt und Sys-V-Init durch systemd, sowie den alten Bootmanager durch Grub 2 ersetzt. Ausserdem unterstützt auch Suse Linux Enterprise jetzt MariaDB, statt MySQL. Darüber hinaus sollen die Open Virtual Machine Tools für eine bessere Integration mit VMware sorgen. Darüber hinaus kann auch Suse Linux Enterprise mit mit kGraft jetzt den Kernel zur Laufzeit patchen. Konkurrent Red Hat setzt dazu bekanntlich auf die eigene kpatch-Technologie. Neu ist auch, dass Linux Containers  (LXC) und das Docker-Framework jetzt integrale Teile des Systems sind, wenn auch noch als Technologievorschau eingestuft.

Zusätze

Darüber hinaus stellt Suse zahlreiche Zusatzpakete für Suse Linux Enterprise zur Verfügung, darunter ein Cloud-Verwaltungs-Modul, Werkzeugen zur Web-Entwicklung und das noch als Vorschau eingestufte Advanced Systems Management. Erweiterungen gibt es ausserdem für Hochverfügbarkeit, verteilte Cluster-Dateisysteme (OCFS2 und GFS2) und für den Einsatz von SLES als virtuelle Maschine unter Hyper-V. Ferner hat Suse schon vor einiger Zeit bekanntgegeben, an einem Speicherprodukt auf Linux-Basis zu arbeiten, das ebenfalls den verteilten Objektspeicher Ceph verwendet. Auch dieses Produkt soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Varianten

Wie üblich ist Suse Linux Enterprise 12 wahlweise in einer Server- oder Desktop-Variante verfügbar. Fundament für Beide ist jetzt ein Linux-Kernel 3.12. Die  Server-Variante ist für die x86_64-, IBM Power- und IBM System z-Architektur erhältlich. SLES 12 kann auf der Power-Architektur zudem jetzt die neue Little Endian-Option nutzen, was grössere Kompatibilität mit bestehenden (x86)-Anwendungen ermöglichen soll, weil unter anderem die Befehlssätze der neuesten Prozessorgenerationen besser unterstützt werden. Weitere Informationen zu den Neuerungen in SLE 12 lassen sich den Release Notes entnehmen.

Verfügbarkeit

Parallel mit der Freigabe von SLE 12 hat Suse auch ein aktualisiertes Kundenportal Suse Customer Center freigeschaltet. Dies soll Kunden unter anderem das Verwalten ihrer Abonnements, sowie das Beziehen von Patches und Updates vereinfachen. Ferner bietet es eine vereinfachte Möglichkeit, den Kundensupport von Suse zu kontaktieren. Suse Linux Enterprise 12 ist regulär im Rahmen einer Support-Subskription erhältlich. Zudem gibt es eine kostenlose 60-Tage-Testversion zum Herunterladen. Darüber hinaus sind virtuelle Maschine von SLES in AWS, Google Compute Engine und Microsoft Azure verfügbar. Ähnlich wie Red Hat bietet jetzt auch Suse bei Bedarf über die standardmässigen 7 Jahre Unterstützung hinaus eine Verlängerung des Support-Zeitraums für Suse Linux Enterprise 11 und 12 auf zehn Jahre.   

Anzeigen der gesetzten Berechtigungen

Zur Anzeige verwenden Sie den folgenden Befehl:

Get-ManagementRoleAssignment -Role <Verwaltungsrolle> -GetEffectiveUsers

Mit dem folgenden Befehl lassen Sie sich nur die Benutzernamen anzeigen:

Get-ManagementRoleAssignment -Role <Verwaltungsrolle> -GetEffectiveUsers |fl EffectiveUserName

Wollen Sie einen bestimmten Benutzer anzeigen, dem Sie über eine Verwaltungsrolle Berechtigungen zugeteilt haben, verwenden Sie das Cmdlet „Get-ManagementRoleAssignment“ zum Abrufen einer Liste aller effektiven Benutzer und geben die Liste an das Cmdlet „Where“ weiter. Das Cmdlet „Where“ filtert die Ausgabe und zeigt nur die gewünschten Benutzer an. Verwenden Sie die folgende Syntax:

Get-ManagementRoleAssignment -Role <Verwaltungsrolle> -GetEffectiveUsers | Where { $_.EffectiveUserName -Eq „<Name des Benutzers>“ }

Wollen Sie alle Verwaltungsrollen anzeigen, die Sie einem Benutzer zugewiesen haben, verwenden Sie ebenfalls das Cmdlet „Get-ManagementRoleAssignment“ zum Anzeigen aller effektiven Benutzer und filtern mit dem Cmdlet“ Where“ die Anzeige:

Get-ManagementRoleAssignment -GetEffectiveUsers | Where { $_.EffectiveUserName -Eq „<Name des Benutzers>“ }

ActiveSync-Probleme mit Tools analysieren

Um Verbindungsprobleme mit ActiveSync zu lösen, helfen die beiden kostenlosen Analysetools Log Parser 2.2 (http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?displaylang=en&id=24659) und Log Parser Studio (http://gallery.technet.microsoft.com/Log-Parser-Studio-cd458765). Die beiden Tools können die Protokolldateien der Internetinformationsdienste (IIS) auf dem Exchange-Server auslesen.

Um die beiden Tools zu nutzen, müssen Sie Log Parser installieren und das Zip-Archiv von Log Parser Studio entpacken. Sobald Sie Log Parser Studio über die Datei „Lps.exe“ starten, lassen sich die Protokolldateien auslesen.

Um Active Sync-Probleme zu lösen, müssen beide Tools auf dem entsprechenden Server verfügbar sein. Anschließend erstellen Sie über „File/New/Query“ im Log Parser Studio eine neue Abfrage in den IIS-Protokolldateien. Über die Abfrage lassen sich ActiveSync-Probleme finden.

Gebloggt: Ubuntu Server 14.10 veröffentlicht

Ich äussere mich hier in der Regel nicht zu aktualisierten Linux-Distributionen, insbesondere, wenn Sie wie Ubuntu vorrangig Endanwender und den Desktop-Einsatz adressieren. Der 10. Geburtstag von Ubuntu soll mit der letzte Woche erfolgten Veröffentlichung von Ubuntu 14.10 eine Ausnahme darstellen. Die bringt zwar gerade für Deskop-Nutzer kaum Neuerungen, interessant sind aber die Aktualisierungen in Ubuntu Server.

Kaum Neuerungen beim Desktop

Man könnte darüber spekulieren, ob Canonical Ressourcen von der Ubuntu-Entwicklung zugunsten von Ubuntu Phone abzieht, auf das der Hersteller derzeit grosse Hoffnungen setzt und offenbar den grössten Teil seiner Ressourcen widmet. Die Geburtstagsversion  Utopic Unicorn von Ubuntu beschränkt sich offenkundig weitgehend auf das Aktualisieren der Softwareausstattung und bietet so gut wie keine Neuerungen beim Unterbau, der leider noch immer nicht die Umbauten erfahren hat, welche den Linux-Desktop und das Smartphone-Betriebssystem auf eine gemeinsame technische Basis stellen sollen, etwa in Form von Unity 8 oder dem Display-Server Mir. Mit an der Oberfläche kaum wahrnehmbaren Neuerungen und etwas Feinschliff unter der Oberfläche mutetet Ubuntu 14.10 eher wie ein Long Term Release an und unterscheidet sich nur in wenigen Punkten von der aktuellen LTS-Version 14.04. Der Unity-Desktop etwa trägt immer noch die Versionsnummer 7 und hat nur Fehlerkorrekturen erfahren. Im Unterbau basiert Unity 7 immer noch auf einer recht betagten Gnome-Version. Auch wenn Canonical die Toolkit GTK+ auf die Version 3.12 (aktuell derzeit ist 3.14) aktualisiert hat, sind die meisten GNOME-Anwendungen und Infrastruktur-Komponenten immer noch auf    dem Stand von Gnome 3.10. Immerhin ist Firefox mit Version 33 auf einem aktuellen Stand. Darüber hinaus bringt Ubuntu 14.10 einen recht aktuellen 3.16′ er Kernel mit .

Unter der Haube

Auch der schon vor einiger Zeit beschlossene Wechsel des Boot-Systems auf systemd lässt auf sich warten. Zwar ist systemd jetzt in den Paketquellen verfügbar, vorerst aber nur als Alternative zum Noch-Standard Upstart. Nutzer, die systemd ausprobieren wollen sollten beachten, dass zahlreiche Ubuntu-Programme derzeit noch keine systemd-Units haben. Neu unter der Haube ist auch, dass das Sicherheitsframework AppArmor in der beiliegenden Version 2.8.98 jetzt auch den Zugriff auf Unix Sockets regelt.

Ubuntu Server im Detail

Bei Ubuntu Server sticht vor allem die neue OpenStack-Version Juno hervor.  Ausserdem wurde das Service-Orchestration-Tool für Ubuntu Juju auf das aktuelle stabile Release 1.20.10 aktualisiert, einschliesslich der Verwaltungsmodule, auch Charms genannt. Dabei wurde auch das Charm für OpenStack für Juno angepasst. Mehr Informationen hierzu finden sich in den Release Notes zum Upstream-Release. Ferner haben die Entwickler auch den verteilte Objektspeicher Ceph aktualisiert und Ubuntu 14.10 eine Vorab-Version von Calamari, einer grafische Verwaltungssoftware für Ceph-Dateisysteme beigelegt. Darüber hinaus liegt Docker jetzt in Version 1.2 bei. Nutzer von Ubuntu Server, die trotzdem die aktuellste Upstream-Version von Docker installieren möchten, finden hier passenden Instruktionen für Ubuntu Server. Auch der Virtualisierungs-Stack von Ubuntu Server hat Aktualisierungen erfahren. So liegt libvirt jetzt in Version 1.2.8 bei. Damit können Container, die über die LXC-Schnittstelle von libvirt (libvirt-lxc) laufen, jetzt im apparmor-geschützten Betrieb starten. Darüber hinaus unterstützt libvirt 1.2.8 cgmanager. LXC selbst ist jetzt in Version 1.1 an Bord, die um Zusammenhang mit Containern das Erstellen von Checkpoints beherrscht. Die Funktion ist allerdings noch als Technologievorschau eingestuft. Ferner haben die Ubuntu-Entwicker cloud-init auf Version 0.7.6 aktualisiert. Die Version bereinigt zahlreiche Fehler im Zusammenhang mit dem Starten von Ubuntu via systemd.

Bcache

Ebenfalls als Technologievorschau in Ubuntu Server 14.10 enthalten ist die im Kernel aktivierte Unterstützung für bcache. Bcache erlaubt es,  Block-Devices innerhalb eines Linux Systems ab Kernel Version 3.10 mithilfe anderer Block-Devices zu cachen (z.B. ein RAID6 aus Festplatten mit einem RAID1 aus SSDs). Der Name setzt sich aus block device cache zusammen. Das zugehörige Userspace-Paket bcache-tools finden sich ebenfalls in den Paketquellen. Die Entwickler empfehlen vor eigenen Experimenten mit bcache dringend, ein vollständiges Backup vorzunehmen. Per Voreinstellung ist bcache mit Fokus auf den Server-Einsatz aktiviert. Schliesslich haben die Entwickler auch MAAS (Metal-as-aService) auf das aktuelle Beta-Release 7-beta8 aktualisiert, das viele neue Funktionen und zahlreiche Fehlerkorrekturen mitbringt, über die Release Notes von Maas informieren.

Herunterladen

Ubuntu 14.10 Server steht ab sofort auf der Projekt-Seite zum  Herunterladen zur Verfügung. Wie üblich wurden zeitgleich auch die Ubuntu-Derivate Kubuntu, Ubuntu GNOME oder Xubuntu aktualisiert. Angesichts der marginalen Verbesserungen zu Ubuntu 14.04 sollten Desktop-Nutzer  überlegen, ob sich ein Update wirklich lohnt, denn immerhin bietet Ubuntu 14.04 Long Term Support. Da Canonical zudem Nicht-LTS-Versionen nur noch 9 Monate mit Updates versorgt, müssen Nutzer der regulären Version dann spätestens den Wechsel von 15.04 auf 15.10 ebenfalls mitgehen, was sich angesichts der anstehenden grösseren Umbauten als problematisch erweisen könnte. Nutzers von Ubuntu-Server stehen mit der Version 14.10 hingegen zahlreiche interessante neuen Funktionen zur Verfügng, allen voran OpenStack Juno.

Der Tourplan

Überblick über alle Länder, welche wir innerhalb der nächsten 6 Monate durchfahren werden. (Foto: igus® GmbH)
Überblick über alle Länder, welche wir innerhalb der nächsten 6 Monate durchfahren werden. (Foto: igus® GmbH)

Die Tour ist durch den bevorstehenden Jahreswechsel in zwei Teile geteilt. In diesem Jahr starten wir in Österreich und fahren dann weiter nach Großbritannien. Dabei durchqueren wir die Niederlande und auch Belgien. Anschließend verbringen wir 3 Wochen in Frankreich und runden das Jahr mit der Tour durch die Schweiz ab. 2015 wird sehr kalt und verschneit beginnen, denn es geht in Richtung Norden nach Norwegen und Sweden. Dann fahren wir wieder nach Süden über Polen, Ungarn bis in die Türkei. Zu guter Letzt, statten wir Italien, Spanien und Portugal einen Besuch ab.

Puuh…Das wird heftig und das sind nur die groben Eckpunkte. Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf die bevorstehende Zeit und sind neugierig was uns alles erwartet. Mit Kamera, dry-tech®-Box und genug Benzin im Gepäck, machen wir uns auf den Weg!

Dranbleiben, denn demnächst kommt unser erstes Video,

Karl

Vorstellung der Teamkollegen!

Die "iglidur® on tour"-Crew von links nach recht: Sandor, ich und Nils (Foto: igus® GmbH)
Die „iglidur® on tour“-Crew von links nach recht: Sandor, ich und Nils (Foto: igus® GmbH)

Nils ist 19 Jahre alt, hat sein Fachabitur in Mediengestaltung gemacht und die Liebe zur Fotografie und Musik entwickelt. Daher unterstützt er mich beim Fotografieren und Filmen, denn auch darin hat er bereits Erfahrungen gesammelt. Die GoPro und Kamera werden seine ständigen Begleiter sein.

Sandor ist ebenfalls 19 Jahre alt, liebt es zu reisen und fremde Länder zu entdecken. Mit dem Führerschein im Gepäck, übernimmt er die Verantwortung für unser iglidur®-Auto und bringt uns sicher durch Europa.

Wer wir sind ist geklärt, aber wohin fahren wir?

Das gibt’s beim nächsten Mal,
Karl

Darf ich mich vorstellen?

Ich bin Karl und der Tourbegleiter für die kommenden sechs Monate. Ich werde Fotos schießen, Videos drehen, Interviews führen und alle Informationen in diesem Blog veröffentlichen. Es wird Wissenswertes über die Orte und natürlich auch über die dortige Kultur berichtet. Da ich einen Masterabschluss in Mechatronik habe, möchte ich die technischen Zusammenhänge stärker hervorheben, denn unsere Kunden und deren Anwendungen liefern uns die innovativen Ideen. Daher interessiere ich mich insbesondere für die Geschichten hinter den Anwendungen: Welche Herausforderungen gab es und wie konnten igus®-Produkte zur Lösung des Problemes beitragen? Des Weiteren interessiert mich der Einsatz unserer Online-Tools. Im Laufe der Zeit hat igus® webbasierte Programme entwickelt, welche die Produktauswahl und -konfiguration erleichtern. Inwieweit diese hilfreich sind, um die bestmöglichen Lösungen schnell und einfach zu erhalten, werde ich herausfinden.

Im Großen und Ganzen werde ich täglich berichten und freue mich vor allem über Rückmeldungen. Wenn Ihr Kritik äußern oder etwas noch detaillierter wissen möchtet, dann zögert nicht mir zu schreiben oder ein Kommentar zu hinterlassen.

Tourbegleiter Karl vor dem iglidur® Auto
Tourbegleiter Karl vor dem iglidur® Auto (Foto: igus® GmbH)

Heute hat unser iglidur®-Auto seinen Termin in der Werkstatt zur allgemeinen Inspektion, denn nach über 20.000 km auf amerikanischen Straßen ist das nötig. Daher wird wie üblich die drytech®-Box seinen Platz einnehmen und Frankfurt am Main erkunden.

Der MAIN TOWER ist einer der höchsten Wolkenkratzer Deutschlands mit 240 m Gesamthöhe. Es wird als Bürogebäude verwendet und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. 26 Fahrstühle bringen Besucher auf eine Plattform in 198 m Höhe. Mit 25,2 km/h handelt es sich um die Schnellsten der Republik. Die dry-tech®-Box stieg in schwindelerregende Höhen und genoss die Aussicht auf das Bankenviertel Frankfurts.

Die dry-tech®-Box am Rande der Aussichtsplattform des MAIN TOWER. Es ist ganz schön kalt und windig in 198 m Höhe. (Foto: igus® GmbH)
Die dry-tech®-Box am Rande der Aussichtsplattform des MAIN TOWER. Es ist ganz schön kalt und windig in 198 m Höhe. (Foto: igus® GmbH)

Am Ende des Tages verließ unser iglidur®-Auto die Werkstatt im tadellosen Zustand und voller Tatendrang. Wir befinden uns nun auf der Straße mit dem Ziel vor Augen. Wer wir sind und wo wir hin wollen? Das berichte ich ab morgen.

In diesem Sinne, lasst uns der igus®-Familie beitreten und ein Teil der weltweiten Innovationen sein!

Karl

Neue Windows 10 Technical Preview

Microsoft hat die neue Build 9860 für Windows 10 Technical Preview zur Verfügung gestellt. Diese bietet jetzt auch ein Feature zur Überwachung des Datenvolumens mit der Bezeichnung Data Sense. Windows Phone 8/8.1-Anwender kennen dieses Feature schon länger. Weitere Neuerungen sind ein verbessertes Benachrichtigungscenter, neue Animationen, zum Beispiel beim Wechsel zwischen Desktops.

Wer bereits die Version Build 9841 installiert hat, kann die Windows-Oberfläche aktualisieren. Dazu suchen Sie nach „Windows Update Settings““, klicken auf „Preview Builds“, lassen nach neuen Versionen suchen und installieren diese. 

Nachdem Sie auf Build 9860 aktualisiert haben, sollten Sie über Windows Update noch weitere Aktualisierungen herunterladen. Diese Funktion starten Sie wiederum mit „wuapp“.

Auch in Zukunft sollten Sie über die Windows Update Settings neue Funktionen der Technical Preview herunterladen und über Windows Update Fehlerbehebungen für die aktuelle Installation.  Auf diesem Weg halten Sie die Installation von Windows 10 Technical Preview aktuell.

Neues Videotraining: Office 365-Troubleshooting

Einige der Filme stehen kostenlos zur Verfügung.  Diese sind in der Vorschauseite zu sehen.  Das Training finden Sie hier:

https://www.video2brain.com/de/videotraining/office-365-troubleshooting

Folgende Themen sind Bestandteil:

Nachrichtencenter und Dienststatus 04:45
Android-Geräte an Office 365 anbinden 01:56
Remote Connectivity Analyzer 08:14
Outlook 2013 mit Office 365 verbinden 11:13
Hilfe bei Problemen mit Office 365 02:33
Microsoft-Analyse-Tools
Microsoft Connectivity Analyzer 05:59
Microsoft Lync Connectivity Analyzer 03:59
MOSDAL-Support-Toolkit 07:16
Office 365 Outlook Connectivity Guided Walkthrough 04:15
Office Configuration Analyzer Tool 05:19
Fast Track Network Analysis 08:43
Mail Protection Reports 04:26
Office-365-Verwaltung mit Windows PowerShell
Windows PowerShell installieren 12:43
Client Access Policy Builder 05:30
Gerätesicherheitsrichtlinien definieren 09:14

Gebloggt: Mirantis akquiriert weitere100 Millionen US-Dollar Risikokapitel

Am Dienstag hat die in Mountainview ansässige Mirantis, nach eigener Angabe führender Pure-Play OpenStack-Anbieter, mit einer offiziellen Pressemitteilung auf die erfolgreich abgeschlossene zweite Finanzierungsrunde hingewiesen. Die von Insight Venture Partners geführt Finanzierungsrunde über 100 Millionen US-Dollar gilt als bislang grösste Serie-B-Finanzierung im Open-Source-Sektor und ist eine der grössten Serie-B-Investments in B2B-Software, die es je gab. Ausser Insight Venture Partners selbst finden sich auch die Investoren August Capital, Intel Capital, WestSummit Capital, Ericsson und Sapphire Venture (ehemals SAP Ventures) unter den Geldgebern. Dafür wechselt Alex Crisses, Managing Director bei Insight Venture Partners in in das Mirantis-Board of Directors.

Erst im vergangenen Jahr hatte Mirantis in einer ersten Finanzierungsrunde in zwei Chargen Fremdkapital in Höhe von 20 Millionen US-Dollar zusammengebracht.  10 Millionen kamen im Januar 2013 ebenfalls von Intel Capital,  WestSummit Capital, sowie von Dell Ventures.

Mirantis

Mirantis hat nach eigener Angabe bisher mehr als 130 Kunden bei der Implementation von OpenStack unterstützt und damit mehr als die meisten anderen Anbieter. Prominente Mirantis-Kunden sind beispielsweise PayPal, die NASA, Samsung, Expedia, Symantec oder Ericsson. Das fünfjährige Software-Lizenzabkommen mit Ericsson ist der bisher grösste Vertragsabschluss im OpenStack-Umfeld. Neben der eigenen OpenStack-Distribution vertreibt Mirantis auch andere OpenStack-Produkte und bietet Dienstleistungen für die Telekommunikationsbranche. Mirantis will das akquirierte Kapital unter anderem einsetzen, um seine bisheriges Engagement zur Weiterentwicklung der OpenStack-Software, sowie der eigenen Distribution Mirantis OpenStack und der Private-Cloud-as-a-Service (PCaaS) Mirantis OpenStack Express zu verdoppeln. Insgesamt bewegt sich Mirantis mit seinem finanziellen Engagement beim OpenStack-Projekt an dritter Stelle und will sich auch weiter für die Gemeinschaft einbringen. Darüber hinaus will Mirantis die neuen Mittel auch zum Erweitern des Partner-Ökosystem, sowie allgemein zur weltweiten Expansion einsetzen .

Zitate

Alex Crisses, Managing Director bei Insight Venture Partners erklärt anlässlich seines Wechsels ins Mirantis-Management: „Immer mehr Unternehmen verwenden in Anbetracht eines Bedarfs an kostengünstiger, skalierbarer Cloud-Infrastruktur zu OpenStack. 451 Research hat bis 2018 ein Marktvolumen von 3,3 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Im Vergleich mit vielen herkömmlichen IT-Anbietern erschliesst Mirantis die Vorteile von Cloud-Computing mit Hilfe von OpenStack in kürzerer Zeit, zu einem Bruchteil der Kosten und erfordert von Unternehmen keine Kompromisse, zu denen beispielsweise ein Vendor-Lock-in zwingt. Die Anziehungskraft von OpenStack ist für Kunden derzeit  phänomenal.“
 
Ergänzend erklärt Mirantis-CEO Adrian Ionel:  „Wir möchten Unternehmen dazu bringen, von kostspieligen Lock-in-Infrastrukturen auf eine offene Cloud-Umgebung mit OpenStack umzusteigen, die zu einem Bruchteil der Kosten verfügbar ist. Unser Neugeschäftsvolumen liegt nicht mehr bei 1 Million Dollar pro Monat, sondern bei rund 1 Million Dollar pro Woche“.

Und ivek Mehra, General Partner bei August Capital sagt: „Bereits jetzt ist Mirantis Marktführer beim OpenStack-Ökosystem. Wir möchten Mirantis darüber hinaus helfen, der mit Abstand wichtigste Cloud-Anbieter zu werden. Mit seinem Pure-Play-Ansatz ist Mirantis in der Lage, die Lock-in-Strategien traditioneller IT-Anbieter zu übertrumpfen.“

Mirantis‘ Pressemitteilung zitiert aber auch zufriedene Kunden: Nicholas Summers, Cloud Architekt beim Mirantis-Kunden Home Depot: „Die OpenStack-Distribution Mirantis OpenStack ist die einzige gehärtete und kommerziell unterstützte OpenStack-Distribution, die sich recht einfach herunterladen und mit Hilfe eines GUI-basierten Prozesses installieren und damit sofort nutzen lässt“.