Migrationsmöglichkeiten zu Exchange Server 2016

Unternehmen, die zu Exchange Server 2016 migrieren, können in der Organisation noch Exchange-Server mit Exchange 2010/2013 betreiben, Exchange 2007 wird nicht mehr unterstützt.

Wollen Sie zur neuen Exchange-Version aktualisieren, müssen daher zuerst alle Exchange 2007-Server aus der Organisation entfernt werden.

Damit Exchange 2016 zusammen mit Exchange 2010/2013 in einer gemeinsamen Organisation installiert werden kann, muss auf den vorhandenen Servern das aktuelle kumulative Update installiert sein. Aktuell nennt Microsoft hier das RU11 für Exchange 2010/2013 als notwendige Voraussetzung.

Dieses wird aber erst mit der Veröffentlichung von Exchange 2016 erscheinen. Sie können in Testumgebungen aber bereits jetzt Exchange 2016 in Organisationen mit Exchange 2010/2013 aufnehmen. Dazu ist aber mindestens das CU8 für Exchange 2013 und das Exchange 2010 SP3 RU9 CU8 notwendig, auch auf Edge-Transportservern, die im Netzwerk installiert sind.

Diese Konfiguration wird natürlich nicht in produktiven Umgebungen unterstützt, hilft Administratoren aber dabei einen Überblick zur Migration zu erhalten.

Business Intelligence, R und Big Data mit Hadoop

Sie können mit SQL Server 2016 auf verschiedene Datenquellen zugreifen um Daten zu analysieren. Neben herkömmlichen relationalen Datenbanken, können Sie auch nicht-relationale Datenbanken für Analysen und Berichte mit T-SQL abfragen. Auch die Anbindung von Hadoop ist in diesem Bereich kein Problem.

Auch Hadoop-Daten lassen sich also mit T-SQL abfragen. Auf diesem Weg können Sie also Data Lakes anlegen, in denen alle Ihre Daten gespeichert sind. Diese Daten lassen sich mit SQL Server 2016 analysieren. Praktische Anwendung ist das Füllen von Tabellen auf SQL Servern mit Daten aus Hadoop oder anderen relationalen Quellen.

Power Query kann für Analyse und für das Erstellen von Berichten verwendet werden. Auch hier können die abgefragten Daten aus verschiedenen Quellen stammen und auch in unterschiedliche Datenmodelle integriert werden. In SQL Server 2016 können Sie die Integration Services zusammen mit Power Query nutzen. Haben Sie also Integrationsprojekte mit Power Query erstellt, können Sie diese in den Integration Services weiter verwenden.

Entwickler, die T-SQL beherrschen, oder Anwendungen, die auf T-SQL aufbauen, können mit SQL Server 2016 weiter verwendet werden und erhalten durch die Anbindung an Hadoop wesentlich mehr Daten, die effizient mit SQL-Mitteln weiter verarbeitet werden können.  Business Intelligence-Analysen lassen sich in SQL Server 2016 auch mobil durchführen. Hier unterstützt der neue Server vor allem Windows 10 for Mobile, aber auch Geräte mit Android und iOS. Neben dem Zugriff auf Smartphones und Tablets lassen sich Daten auch auf Browsern auswerten. Die Kommunikation zwischen Endgerät und SQL-Server erfolgt in diesem Fall über HMTL5.

 

VMware Workstation 12 Pro mit Windows 10-Support

Laut Angabe des Herstellers soll VMware Workstation 12 Pro neben dem Windows-10-Support über 40 neue Funktionen im Vergleich zur Version 11 mitbringen.

So kann Workstation 12 Pro dank Support für Microsoft DirectX 10 und OpenGL 3.3 mit erheblichen Performance-Verbesserungen punkten. VMware spricht von 36 Prozent schnellerer 3D-Grafik. Ferner soll Workstation 12 beim Starten (oder Pausieren) verschlüsselter VM bis zu drei mal schneller sein als bisher.

Nach Aussage von VMware ist Workstation 12 Pro für den Support hochauflösenden 4K UHD Desktop-Displays und QHD+-Laptop-Displays und für x86-Tablets optimiert. Weitere Neuerungen lassen sich der Produktseite entnehmen.

Preise und Verfügbarkeit

Wie üblich wird zeitgleich auch eine neue Variante des VMware Workstation Players, der abgespeckten Version von VMware Workstation 12 Pro, verfügbar sein. VMware Workstation 12 Pro kostet 249,99 US-Dollar, der Player ist für 149,99 US-Dollar bestellbar.

Ein 60-Tage-Testversion steht ab sofort zum Herunterladen zur Verfügung.

Der europäische Ableger von VMwares Hausmesse Vmworld findet vom 12. bis 15. Oktober in Barcelona statt.

Fallstricke beim Einsatz von MLCCs

MLCCs haben den Vorteil einer hohen relativen Permittivität von 2000 bis 3000, während es Elektrolyt-Kondensatoren (Elko) mit ihrer Aluminiumoxid-Isolation nur auf eine relative Permittivität von 10 bringen. Wegen des direkten Zusammenhangs zwischen Kapazität und Permittivität ist dieser Unterschied von großer Tragweite. Im Vorteil ist der Elko gegenüber dem Keramik-Kondensator wiederum durch die geringe Stärke der Aluminiumoxidschicht, die wesentlich engere Plattenabstände und damit erheblich höhere Kapazitätsdichten zulässt.

Fallstrick Permittivitätsänderung mit Temperatur und Bias

Bild 1: Dielektrika der Klasse 2 werden mit einem dreistelligen Code gekennzeichnet. Beachten Sie die Toleranzen! (Bild: TI) Bild 1: Dielektrika der Klasse 2 werden mit einem dreistelligen Code gekennzeichnet. Beachten Sie die Toleranzen!

Die Tatsache, dass sich die Permittivität des Keramik-Kondensators mit der Temperatur und der DC-Vorspannung ändert, muss beim Design unbedingt beachtet werden. Keramik-Werkstoffe hoher Permittivität werden der Klasse 2 zugerechnet. Bild 1 verdeutlicht die Einteilung der Materialien mit einer dreistelligen Kennung wie zum Beispiel Z5U, X5R oder X7R.

Ein Z5U-Kondensator etwa eignet sich für einen Temperaturbereich von 10 bis 85 °C bei einer Toleranz von +22/ 56 %. Selbst bei den stabileren Dielektrika ist eine beträchtliche Kapazitätsschwankung über die Temperatur zu beobachten.

Ein noch schlechteres Bild ergibt sich, wenn man die Abhängigkeit der Kapazität von der DC-Vorspannung (Bias) betrachtet. Bild 2 illustriert die Bias-Abhängigkeit eines X5S-Kondensators (22 µF, 6,3 V), wie man ihn üblicherweise als Ausgangskondensator in einem 3,3-V-POL-Regler (Point-of-Load) einsetzen würde. Die bei 3,3 V um 25% reduzierte Kapazität führt zu einer erhöhten Ausgangswelligkeit und hat erhebliche Auswirkungen auf die Bandbreite der Regelschleife.

Würde man versuchen, diesen Kondensator bei einer Ausgangsspannung von 5 V  zu verwenden, könnte die Kapazität je nach Temperatur und Bias um nicht weniger als 60% einbrechen und durch die Zunahme der Schleifenbandbreite im Verhältnis 2:1 dafür sorgen, dass die Stromversorgung instabil wird. Dies ist ein Aspekt, den die Anbieter von Keramik-Kondensatoren gern kaschieren.

Fallstrick geringe Kapazität und ESR-Wert

Bild 2: Auf die mit zunehmender Bias-Spannung zurückgehende Kapazität ist unbedingt zu achten (Bild: TI) Bild 2: Auf die mit zunehmender Bias-Spannung zurückgehende Kapazität ist unbedingt zu achten

Der nächste potenzielle Fallstrick im Zusammenhang mit Keramik-Kondensatoren besteht in der verhältnismäßig geringen Kapazität und dem niedrigen ESR-Wert, denn hieraus können sich sowohl im Zeit- als auch im Frequenzbereich Probleme ergeben.

Werden die Kondensatoren in einer Stromversorgung als eingangsseitige Filterkondensatoren eingesetzt, können sie mit der Induktivität der Eingangs-Zuleitungen leicht einen Schwingkreis bilden, wie bereits in den Power-Tipps 3 und 4 erläutert wurde.

Ob hier ein potenzielles Problem existiert, können Sie leicht herausfinden. Schätzen Sie dazu die parasitäre Induktivität der Zuleitung ab (als Faustregel können knapp 6 nH pro Zentimeter angesetzt werden) und vergleichen Sie die Ausgangsimpedanz des Filters mit dem Eingangswiderstand der Stromversorgung.

Fallstrick lange Leitungen (PoE)

Ein weiteres potenzielles Problem liegt im Zeitbereich und kann beispielsweise in Power-over-Ethernet-Systemen (PoE) zum Tragen kommen. In Systemen dieser Art besteht die Verbindung zwischen Stromversorgung und Verbraucher nämlich in einer langen Leitung großer Induktivität. Der Verbraucher wird mit einem Schalter eingeschaltet und kann mit keramischen Bypass-Kondensatoren versehen sein.

Diese Bypass-Kondensatoren aber können zusammen mit der Leitungs-Induktivität einen Schwingkreis mit hohem Gütefaktor bilden. Das Schließen des Schalters am Verbraucher kann somit das Entstehen einer Überspannung bis zum Doppelten der Quellenspannung bewirken. Unerwartete Ausfälle können die Folge sein. In einer PoE-Applikation zum Beispiel kann es hierdurch notwendig sein, die Bauelemente im Verbraucher für eine Nennspannung zu spezifizieren, die doppelt so hoch wie die Quellenspannung ist.

Fallstrick piezoelektrische Eigenschaften

Es gibt noch einen weiteren potenziellen Fallstrick. Dieser hat mit den piezoelektrischen Eigenschaften der keramischen Kondensatoren zu tun. Ändert sich nämlich die am Kondensator liegende Spannung, so verändern sich seine mechanischen Abmessungen, was sich durch hörbare Geräusche äußern kann. In dieser Hinsicht anfällig sind beispielsweise Anwendungen, in denen die Kondensatoren am Ausgang als Filterkondensatoren dienen und es zu starken Laststromspitzen kommt, oder aber umweltfreundliche Netzteile, die bei geringer Last in einen Burst-Modus wechseln. Verschiedene Abhilfemaßnahmen bieten sich an:

  • Umstellen auf einen Keramikwerkstoff geringerer Permittivität (z.B. C0G)
  • Verwenden eines anderen Dielektrikums (z.B. Folie)
  • Einsatz bedrahteter Kondensatoren anstatt oberflächenmontierbarer, sehr fest mit der Leiterplatte verbundener Bauelemente
  • Verwenden eines Kondensators mit kleinerem Footprint, um die in die Leiterplatte eingeleiteten mechanischen Spannungen zu reduzieren
  • Benutzen eines dickeren Bauteils, um die von elektrischen Spannungen erzeugten mechanischen Belastungen und Verformungen zu verringern.

Fallstrick Lötstellen

Ein weiteres Problem oberflächenmontierbarer Keramik-Kondensatoren ist, dass ihre Lötverbindungen bruchanfällig sind, wenn sich die Leiterplatte infolge unterschiedlicher thermischer Ausdehnungskoeffizienten von Kondensator und Leiterplatte verbiegt. Auch hiergegen lässt sich mit verschiedenen Maßnahmen Abhilfe schaffen:

  • Beschränken der Gehäusegröße auf das Format 1210
  • Verzicht auf die Platzierung von Kondensatoren an besonders biegegefährdeten Stellen (z.B. in Ecken)
  • Ausrichten der Kondensatoren entlang der Schmalseite der Leiterplatte
  • Keine Anordnung von Leiterplatten-Befestigungspunkten in Ecken oder am Rand
  • Berücksichtigen einer möglichen Leiterplatten-Durchbiegung während aller Montageschritte

Fazit

Zusammenfassend können den Mehrschicht-Keramik-Kondensatoren durchaus Vorteile bescheinigt werden, was die Kosten, die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer betrifft; und auch der Platzbedarf ist verglichen mit Elkos geringer. Dabei darf man jedoch die potenziellen Probleme nicht vergessen. Da MLCCs erhebliche Kapazitäts-Toleranzen aufweisen, muss der Einfluss von Temperatur und Vorspannung auf ihre Leistungsfähigkeit unbedingt beachtet werden. Wegen ihrer piezoelektrischen Eigenschaften können sie in Systemen mit pulsierenden Strömen außerdem störende Geräusche erzeugen. Schließlich sind sie bruchgefährdet, sodass auch hier unbedingt Gegenmaßnahmen getroffen werden müssen. Da die angeführten Probleme jedoch alle beherrschbar sind, erfreuen sich MLCCs einer weiter steigenden Beliebtheit.

Neue Arbeitsgruppe der Linux Foundation

Das Industriekonsortium zur Förderung von Linux Linux Foundation hat eine neue Arbeitsgruppe DiaMon ins Leben gerufen.

Die Workgroup soll nach Aussage der Stiftung primär einen De-Facto-Standard, sowie Austauschformate für das Tracen von Apps schaffen, um die Diagnosemöglichkeiten für Anwendungen zu verbessern. Zu den Gründungsmitglieder gehören EfficiOS, Freescale, Google, Harman, Hitachi, Huawei, IBM, Intel, Netflix, Qualcomm, Red Hat, SUSE und Wind River.

Zunehmend komplexer

Die fortschreitende Komplexität von Soft- und Hardware macht es nach Ansicht zahlreicher Entwickler zunehmend schwieriger, auftretende Leistungsengpässe nachzuvollziehen. Zudem steigen die Anforderungen an Linux von Enterprisenutzern.

So erfordere beispielsweise eine Anwendung wie Video-Streaming einen hohen Durchsatz bei niedriger Latenz, während z. B. Anwendungen im IoT zum Ziel haben, maximale Leistung aus Commodity-Hardware zu quetschen. In der Regel reicht es dazu aber nicht aus, einzelne Programme zu tracen. Wichtiger sei das Zusammenspiel mehrerer Anwendungen, was – wenn diese z. B. noch nie zuvor zusammen analysiert wurden – viel Zeit kostet.

DiaMon

Die DiaMon-Arbeitsgruppe will außerdem eine Sammlung von Tools zum Erzeugen von Trace-Daten, Sammeln, sowie zum Analysieren und Visualisieren der Daten oder für das Beobachtung von laufenden Systemen zusammenstellen.

Ferner will die Webseite der DiaMon-Workgroup über Neuigkeiten und Ereignisse in diesem Kontext informieren und ein Wiki ins Leben rufen. Zudem sollen existierende Projekte aus dem Tracing-Bereich gefördert werden, wie z. B. LTTng, Trace Compass, Mini Core Dumps, Common Trace Format (CTF)und Babeltrace.

Linux Mainframes wieder gefragt

Seit einigen Jahren steigt im Kontext von Themen wie Virtualisierung, Cloud Computing, Big Data und IoT die Nachfrage nach Mainframes wieder. Hier hat sich Linux als Betriebssystem der Wahl unter anderem Dank des Engagements von Suse (Novell) über die Jahre einen guten Stand geschaffen.

Open Mainframe Project

Gründungsmitglieder im neuen Open Mainframe Projekt unter dem Dach der Linux Foundation sind unter anderem IBM, SUSE, ADP, CA Technologies, BMC, Compuware, LC3, RSM Partners und Vicom Infinity.

Neben Herstellern sind auch eine Reihe von Institutionen unter den Mitgliedern, wie das Marist College, die University of Bedfordshire und das Center for Information Assurance and Cybersecurity der University of Washington.

Linux One

Erst vor wenigen Tagen hatte IBM zusammen mit Canonical zwei neue Mainframes mit Linux angekündigt, die Big Blue unter dem Label LinuxOne vermarktet und dabei ein völlig neues Bezahlkonzept einführt, bei dem Unternehmen auf monatlicher Basis nur die Zeit zahlen, in der das System effektiv genutzt wurde.

IBM will für Unternehmenskunden damit offenbar die relativ hohen Einstiegskosten in das Großrechner-Segment verdaulicher gestalten. Ebenfalls im Boot bei LinuxOne ist Ubuntu Linux.

Ziel des Projektes

Offenbar hat Linux auf Mainframes jetzt eine kritische Masse erreicht, sodass Hersteller und Enterprise-Nutzer ein gemeinsames Interesse an der Etablierung einer gemeinsamen, neutralen Plattform haben, um Entwicklung und Innovation für Linux auf Groß Mainframews zu fördern, wie es der entsprechenden Verlautbarung der Linux Foundation zu entnehmen ist.

Das primäre Ziel der Plattform besteht darin, Hersteller, Unternehmen und den akademischen Sektor für das Entwickeln neuer Software und Tools in einem neutralen Umfeld zusammenzubringen. Das Projekt soll aber auch den Talent-Pool im Bereich Mainframes durch Linux-Experten erweitern.

Wer nicht weiterbildet, verliert Talente

Arbeitgeber stellen mitunter viele Wünsche an ihre Mitarbeiter: Loyalität, Motivation, Bereitschaft zu überdurchschnittlichem Einsatz. Doch wenn es darum geht, sich an der Weiterentwicklung des Mitarbeiters zu beteiligen, ist die Bereitschaft auf Unternehmensseite oft gering.

Gerade einmal 51 Prozent der Arbeitnehmer erhalten die Möglichkeit zur regelmäßigen, außerbetrieblichen Weiterbildung. Nur wenig mehr (57 Prozent) führen überhaupt Personal- und Entwicklungsgespräche. Richtige Zielvereinbarungen zwischen Chef und Mitarbeiter gibt es wiederum nur bei 49 Prozent. Eine intensive Betreuung durch einen Mentor oder Coach erhalten lediglich 15 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1.000 Erwerbstätigen im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW). Demnach erhalten immerhin 65 Prozent die Möglichkeit zum Austausch von Erfahrungen und Wissen mit Kollegen.

Eine innerbetriebliche Fortbildung erhalten rund 61 Prozent . Diese Zahlen sind allesamt zu niedrig, um für ein optimales Verhältnis zwischen Mitarbeiter und Unternehmen zu sorgen.

Dr. Julian Bomert, Kanzler der DUW, fasst zusammen: „Obwohl Unternehmen die Bedeutung moderner Personalführung erkannt haben, setzen sie vieles in der Praxis nicht um. Bewährte Methoden wie Mentoring und Coaching kommen ebenfalls selten zum Einsatz. Hier besteht eindeutig Nachholbedarf auf Seiten der Personalführung“.

Ziemlich klar ist auch das Verhältnis zwischen den Förderungs-Möglichkeiten und der Zufriedenheit von Mitarbeitern: Jeder dritte Mitarbeiter fühlt sich von seinem Vorgesetzten nicht unterstützt, wenn es um die Karriere geht. Dieses Verhalten ist zunehmend gefährlich, wie Michael Donat von der Sopria Steria Consulting erklärt, denn „heutige Mitarbeiter machen ihre Karriereplanung nicht mehr vom Unternehmen abhängig. Bietet ihnen ein anderer Arbeitgeber mehr, zögern sie nicht lange und wechseln“.

Das gilt vor allem für junge Talente: Ganze 42 Prozent der 18- bis 35-Jährigen würden bei einem Jobwechsel den Arbeitgeber vorziehen, der ihnen eine akademische Weiterbildung ermöglicht. Während für Ältere das Weiterbildungsangebot weniger ausschlaggebend ist, legen die Jungen viel Wert auf akademische Abschlüsse wie Master oder ein Hochschulzertifikat.

Zwei Drittel erwarten sich von der akademischen Weiterbildung übrigens konkretes Fachwissen für den direkten Einsatz im Beruf. Das liegt auch am Wechsel von der klassischen Karriereleiter hin zu Projektkarrieren mit zeitlich befristeten Aufgaben zu unterschiedlichen Themen und Bereichen innerhalb des Unternehmens. Um hier den „War for Talents“ zu gewinnen, ist ein gezieltes und schnelles Weiterbildungsangebot unbedingt notwendig.

Liefen Karrieren früher oft nach dem Muster: Erst Ausbildung, dann Mitarbeit und schließlich eine Führungsposition bei einem Unternehmen, zeigen sich heute oft Lebensläufe, die sich vom Unternehmen loslösen. Was Experten als „boundaryless careers“ bezeichnen, geht auch mit einer sinkenden Loyalität der Arbeitnehmer einher.

Denn statt sich über das klassische Triumvirat „Status, Macht und Einkommen“ zu definieren, fragen junge Arbeitnehmer viel häufiger: „Wer bietet mir das, was ich für meine Karriere brauche?“.

Halten kann man die junge Generation heute vor allem durch Sinnhaftigkeit, denn laut Matthias Meifert, von der Unternehmensberatung HRpepper, sind sie dann besonders gut und machen Karriere „wenn sie etwas mit Herzblut tun“.

Laut Erhebung des Statistischen Bundesamts werden vor allem in den Branchen Maschinenbau, IT, elektronische Fertigung, Fahrzeugbau, KFZ-Handel und Finanzdienstleistungen verstärkt auf Fortbildung gesetzt. Unternehmen aus den Bereichen Textilgewerbe, Holzverarbeitung und Baugewerbe bieten den Mitarbeitern dagegen nur unterdurchschnittlich häufig eine Weiterbildungsmöglichkeit.

Je größer ein Unternehmen, desto häufiger gibt es auch Fortbildungen. Allerdings zeigen sich bei Firmen ab 250 Mitarbeiter insgesamt nur noch kleine Steigerungen. Die Zahlen bei Mittelstand und Großkonzernen liegen oft sehr nah.

Konfiguration der Aufbewahrungszeit für gelöschte Elemente

Das erneute Verbinden einzelner Postfächer kann notwendig sein, wenn Sie versehentlich einen Benutzer mitsamt dessen Postfach gelöscht haben. Bei Exchange 2013 sind die Postfächer von Benutzern mit dem Benutzerobjekt in Active Directory verbunden.

. Löschen Sie das Konto des Benutzers aus Active Directory, wird auch das entsprechende Postfach des Benutzers aus der Exchange-Datenbank entfernt.

Damit durch diese enge Verbindung von Postfach und Benutzer nicht versehentlich Daten verloren gehen, hat Exchange einen Mechanismus eingebaut, der Postfächer vor einem Löschvorgang schützt. Löschen Sie einen Benutzer mitsamt dem Postfach, bewahrt Exchange das Postfach des Benutzers standardmäßig weitere 30 Tage auf, bevor es endgültig aus dem System gelöscht wird.

In diesem Zeitraum lässt sich das Postfach jederzeit wieder mit einem neuen Benutzer verbinden. Sie können diesen Grenzwert in den Eigenschaften der Postfachdatenbank im Menü Grenzwerte festlegen. Verwenden Sie dazu die Option Gelöschte Postfächer aufbewahren für (Tage).

Zur Konfiguration der Aufbewahrungszeit von gelöschten Objekten stehen Ihnenzwei Optionen zur Verfügung:

  • Gelöschte Objekte aufbewahren für (Tage) — Löschen Benutzer Objekte, werden diese in den gelöschten Objekten des Postfachs aufbewahrt. Exchange 2013 markiert diese Objekte nur als gelöscht, sie können jedoch während des definierten Zeitraums wiederhergestellt werden. Zu diesem Zweck gibt es die Option Gelöschte Elemente wiederherstellen in Outlook.
  • Gelöschte Postfächer aufbewahren für (Tage) — Hier legen Sie fest, wie lange ein gelöschtes Postfach wieder mit einem neuen Benutzer in Active Directory verbunden werden kann, bevor es endgültig gelöscht wird.

Geben Sie den folgenden Befehl in der Exchange-Verwaltungsshell für ein Postfach ein, löscht Exchange E-Mails in diesem Postfach niemals:

Set-Mailbox -Identity <Postfach> -LitigationHoldEnabled $true

Auf diesem Weg lassen sich gelöschte E-Mails aus dem Exchange-Papierkorb jederzeit wiederherstellen.

Standardmäßig sind für Datenbanken Grenzwerte definiert, die festlegen, wie viele Daten wiederhergestellt werden können. Sie können sich diese Grenzwerte mit dem Cmdlet Get-MailboxDatabase anzeigen. Mit dem folgenden Befehl zeigt die Exchange-Verwaltungsshell nur diese Informationen an:

Get-MailboxDatabase <Datenbank> |fl Recoverable*

LEDs sind auch Fotodioden

Antwort: Dioden des Typs 1N914/1N4148 weisen eine ausreichend hohe Fotoempfindlichkeit auf, um „Brummen“ zu verursachen. Die Empfindlichkeit reicht aber nicht aus, um sie als Fotozellen einzusetzen. Ihre Empfindlichkeit liegt mehr im Infrarot- als im sichtbaren Spektrum. Selbst bei hellem Sonnenlicht beträgt ihr Fotostrom lediglich etwa 10 nA. Glasdioden sind kein praktikabler Ersatz für Photovoltaik-Panels!

Interessanterweise regt ein altes Blitzgerät mit einer herkömmlichen Glühlampe in diesen Dioden zwei oder drei Mal mehr Fotostrom an als direktes Sonnenlicht. Eine an die Netzspannung angeschlossene Glühlampe mit 60 W produziert etwa 7% Fotostrommodulation bei 100 Hz. Dies legt die Vermutung nahe, dass die mögliche Quelle des Brummens im Vorbericht von der Glühlampe und von Leuchtstofflampen stammt.

Bei Preisen von etwa 2 Cent pro Stück (Abnahme von hohen Stückzahlen) kosten LEDs etwa fünf Mal so viel wie Dioden, sind aber wesentlich empfindlicher als Fotozellen. Bei direkter Sonneneinstrahlung beträgt der Fotostrom einer roten 5-mm-LED (1000 mCd bei 20 mA) über 20 A. In den sonnigen Tropen kann dies den Ladezustand einer Uhrenbatterie aufrechterhalten. LEDs eignen sich nicht gut zur Energieerzeugung. Allerdings sind sie komfortable Fotodetektoren zu etwa 10% des Preises von echten Detektoren.

Die spektrale Empfindlichkeit einer LED hängt von ihrer Farbe ab. LEDs erfassen Licht mit Wellenlängen, die kürzer oder gleich groß sind wie ihre eigenen emittierten Wellenlängen. Dies hängt von den Eigenschaften des Gehäuses ab. Licht aus Farben, die es absorbiert, erreicht die LED nicht. Weiße LEDs enthalten Phosphor, um monochromes Licht in weißes Licht zu wandeln, und sind keine guten Fotozellen.

Hersteller charakterisieren LEDs nicht als Fotozellen. So können kleine Design-Änderungen, die einen minimalen Effekt auf ihr Verhalten als LEDs haben, große Änderungen in ihrer Eigenschaft als Fotozellen haben. Beim Einsatz von LEDs als Fotozellen sollte man sie selbst charakterisieren und konservative Auslegungen verwenden, damit die betreffende Schaltung auch mit Änderungen gut arbeitet. Dies erhöht die Nachfrage nach Schaltkreisen aus der Massenproduktion, die LEDs als Fotozellen nutzen. Sind sie doch sehr nützlich in kleinen Einheiten oder einzelnen System-Designs.

Eine elegante Anwendung ist, wenn eine LED durch einen Analog-Mikrocontroller getrieben wird. Die gleiche LED kann als Fotodetektor verwendet werden, indem man den treibenden Digitalausgang abschaltet und den Fotostrom am Ausgang erfasst. Falls der Mikrocontroller über Dual-Purpose Analog-Eingangs/Digital I/O-Pins verfügt, wie etwa der ADuC7023, kann dies mit einer LED und zwei Widerständen und lediglich einem Prozessoranschluss gemacht werden.

Eine Halbleiterdiode kann auf zwei Arten als Fotozelle angeschlossen werden: PV-Mode (Photovoltaik) und fotoleitende Betriebsart (Photoconductive). Solarpanels arbeiten im PV-Modus. Licht scheint auf sie, die Anode wird positiver als die Kathode und ein zum einfallenden Licht proportionaler Strom fließt in jeden Stromkreis, der sich zwischen Anode und Kathode befindet. Die Diode ist in Vorwärtsrichtung vorgespannt und ihre Kapazität ist um ein Mehrfaches größer als ihre in Rückwärtsrichtung vorgespannte Kapazität.

Im Photoconductive Mode bewirkt Licht, das auf eine in Rückwärtsrichtung vorgespannte Fotodiode auftrifft, dass ein zum einfallenden Licht proportionaler Fotostrom fließt. Am besten nutzt man die fotoleitende Betriebsart für AC-Signale, da der Frequenzverlauf besser ist. Lichtmessungen in der fotoleitenden Betriebsart sind sehr einfach.

Autor: Von Uwe Bröckelmann nach Unterlagen von Analog Devices

Dial Tone-Wiederherstellung

Durch die Dial-Tone-Portabilität können Sie das Postfach eines Benutzers verschieben, ohne dass ein Zugriff auf die Inhalte des Postfachs erforderlich ist. Auf diese Weise können Server die Postfächer von Benutzern speichern, die sich zuvor auf einem anderen Server befunden haben, der nicht mehr verfügbar ist.

Es ermöglicht Benutzern während des Wiederherstellungsvorgangs ihres ursprünglichen Postfachs das Senden und Empfangen von E-Mails ohne Zugriff auf die auf dem Server gespeicherten Daten. Das temporäre Postfach kann sich auf demselben Exchange 2013-Postfachserver oder auf einem anderen Exchange 2013-Postfachserver in der Organisation befinden.

Eine Dial Tone-Datenbank erstellen Sie mit dem Cmdlet New-MailboxDatabase, zum Beispiel mit

New-MailboxDatabase -Name DTDB1 -EdbFilePath C:\DialTone\DTDB1.EDB

Mit dem Cmdlet Set-Mailbox ändern Sie die Konfiguration der Benutzerpostfächer, damit diese auf die neue Datenbank verweisen:

Get-Mailbox -Database <Quelldatenbank> | Set-Mailbox -Database DTDB1

Mit dem Cmdlet Mount-Database stellen Sie die Dial Tone-Datenbank bereit:

Mount-Database -Identity DTDB1

Legen Sie eine Wiederherstellungsdatenbank an und stellen Sie die Quelldatenbank wieder her oder kopieren die Daten. Nachdem Sie die Daten in die Wiederherstellungsdatenbank kopiert haben, kopieren Sie noch die Transaktionsprotokolle aus der fehlerhaften Datenbank in den Protokollordner der Wiederherstellungsdatenbank. Stellen Sie die Wiederherstellungsdatenbank bereit und heben Sie dann die Bereitstellung wieder auf. Verwenden Sie dazu hintereinander die Befehle Mount-Database -Identity <Wiederherstellungsdatenbank> und dann Dismount-Database -Identity <Wiederherstellungsdatenbank>.

Nachdem Sie die Bereitstellung aufgehoben haben, verschieben Sie die aktuelle Datenbank und die Protokolldateien aus dem Ordner der Wiederherstellungsdatenbank in einen anderen Ordner. Heben Sie die Bereitstellung der Dial Tone-Datenbank auf.

Verschieben Sie die Dial Tone-Datenbank und die Protokolldateien aus dem Ordner der Dial Tone-Datenbank in den Ordner der Wiederherstellungsdatenbank. Anschließend verschieben Sie die Datenbank und die Protokolldateien aus dem Ordner, in dem sich die wiederhergestellte Datenbank befindet, in den Ordner der Dial Tone-Datenbank, und stellen Sie dann die Datenbank bereit.

Verwenden Sie dann die Cmdlets Get-Mailbox und New-MailboxRestoreRequest um Daten aus der Wiederherstellungsdatenbank zu exportieren und in die wiederhergestellte Datenbank zu importieren. Alle E-Mails, die Empfänger über die Dial Tone-Datenbank senden, werden dabei in die Produktionsdatenbank importiert. Sobald der Wiederherstellungsvorgang abgeschlossen ist, können Sie die Bereitstellung der Wiederherstellungsdatenbank aufheben und die Datenbank entfernen:

Remove-MailboxDatabase -Identity <Wiederherstellungsdatenbank>