imc AG stellt kostenlos Lernplattform zur Verfügung

Saarbrücken. Auf Grund der Corona-Krise schließen deutschlandweit nach und nach sämtliche Bildungseinrichtungen. Nur die wenigsten sind jedoch auf virtuelles Unterrichten vorbereitet. Daher hat sich die imc AG aus Saarbrücken entschlossen, ihre digitale Lernplattform inklusive Autorentool  kostenlos  für Schulen  zur Verfügung zu stellen.

Über die Lernplattform „imc Learning Suite“ sowie den Zugriff auf kostenlose Lernlabore und -materialien können Unterricht und Zusammenarbeit auch bei Schließung und Quarantäne weiter durchgeführt werden. Lehrkräfte können die Lernprozesse von Zuhause aus online begleiten und steuern und mithilfe des Autorentools „Content Studio“ Lerninhalte leicht selbst erstellen. Somit werden Lerndefizite minimiert. Die erforderlichen Lizenzen erhalten Schulen ab sofort kostenfrei, Hochschulen zahlen lediglich eine Hosting-Gebühr.

Darüber hinaus können Schulen kostenlos auf „Go-Lab“ zugreifen, eine web-basierte Plattform, die interaktive Online-Experimente mit klassischen Schulklassen-Unterricht verbindet. Die Go-Lab Plattform bietet eine Vielzahl an Werkzeugen für forschendes Lernen im Unterricht und unterstützt insbesondere den Unterricht im Bereich Naturwissenschaften. Die Plattform beinhaltet Premium Dienste, die aktuell ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Christian Wachter, Vorstand der imc betont: „Die imc fühlt sich gerade in diesen schwierigen Zeiten und als ehemaliges Universitäts-Spin-Off verpflichtet, Bildungseinrichtungen und Organisationen dabei zu helfen, miteinander verbunden und produktiv zu bleiben. Die Unterstützung von Schulen und Hochschulen mit digitalen Bildungsangeboten und -technologien ist in den aktuellen Zeiten eine Selbstverständlichkeit für uns.“

Weitere Informationen zum Thema sowie den Link zur Anforderung finden Sie hier.

Druckspooler in Containern bereitstellen

Druckdienste lassen sich über Container bereitstellen, allerdings funktionieren natürlich nicht alle Bereiche eines Druckers. Es ist nicht möglich Druckertreiber zu installieren. Microsoft arbeitet aber daran die Funktionen zu erweitern. 

Um Container mit Druckfunktionen bereitzustellen, muss auf dem Host Windows Server 2019 oder Windows 10 Pro/Enterprise installiert sein. Als Image muss folgende Version verwendet werden:

mcr.microsoft.com/windows image

Container müssen als Hyper-V-Container bereitgestellt werden:

docker run -it –isolation hyperv mcr.microsoft.com/windows:1809 powershell.exe

Nur dadurch kann in Containern ein vom Host getrennter Prozess bereitgestellt werden. Im Container kann der Spooler mit folgendem Befehl bereitgestellt werden:

Get-Service spooler

Get-Printer zeigt die vorhandenen Drucker an.

 

Fehlerbehebung von Netzwerk-Problemen mit Kubernetes

Wer Windows Server 2019 in einen Kubernetes-Cluster integriert und Probleme bei der Anbindung an das Netzwerk hat, sollte zunächst das PowerShell-Skript „Debug-WindowsNode.ps1“ nutzen.

Das Skript überprüft, ob der Server ordnungsgemäß in den Kubernetes-Cluster integriert wurde.  Das Skript überprüft, ob auf dem Server Windows Server 2019 installiert ist,  das Container-Feature vorhanden ist, und ob die Netzwerkkommunikation generell funktioniert. 

Um die laufenden Prozesse anzuzeigen, kann in der PowerShell mit  ps |findstr „kube“ oder „kube flanneld“ gesucht werden.

Ein weiteres PowerShellSkript ist „ValidateKubernetes.Pester.tests.ps1

Ausführlichere Anleitungen finden sich auf der Seite  Troubleshooting Kubernetes Networking on Windows

Docker Swarm mit Windows Server 2016/2019 in der Praxis

Sobald ein Docker-Schwarm erstellt mit „docker swarm init“ erstellt wurde, lassen sich weitere Knoten zum Cluster hinzufügen. Das funktioniert natürlich auch mit Windows Server 2016 und Windows Server 2019. 

Sobald der Cluster erstellt wurde, lassen sich Worker Nodes hinzufügen. Der Befehl dazu ist:

 docker swarm join –token <WORKERJOINTOKEN> <MANAGERIPADDRESS>

Die entsprechenden Daten und Tokens werden beim Erstellen des Clusters angezeigt. Der Befehl sieht zum Beispiel  folgendermaßen aus:

docker swarm join –token SWMTKN-1-35yiqpp8hm5bypthomo0u6ip7h5mlxprneuvzeqy5c6mm5rke5-8dsgejlbdnte9iiqd4kiehkx8 192.168.178.244:2377

Wichtig ist, dass die entsprechenden Ports freigeschaltet werden, vor allem der Port TCP 2377. Alle Knoten werden mit dem folgenden Befehl angezeigt:

docker node ls

Die Netzwerke im Cluster werden mit dem folgenden Befehl angezeigt:

docker network ls

Die Dienste im Cluster werden  mit diesem Befehl angezeigt:

docker service ls

 

 

 

Docker Swarm mit Windows Server 2019

Der Docker Swarm-Modus fasst mehrere Container-Hosts zu einem Cluster zusammen und ermöglicht eine Container-Orchestrierung mit Bordmitteln, auch ohne den Einsatz von Kubernetes.

Ein Docker-Swarm besteht aus zwei Arten von Container-Hosts: Manage-Knoten (Manager Nodes) und Arbeiter-Knoten (Worker Nodes). Der Aufbau entspricht also im Grunde genommen dem Aufbau eines Clusters mit Kubernetes.  Die Erstellung des Schwarms erfolgt über einen Manager Node im Cluster. Worker Nodes werden durch die Manage Nodes im Docker Swarm orchestriert.  

Für die Verbindung zwischen den Knoten müssen verschiedene Ports in der Firewall geöffnet werden, damit die Knoten miteinander kommunizieren können:

  • TCP 2377 (Cluster Management)
  • TCP und UDP 7946 (Kommunikation zwischen Knoten)
  • UDP 4789 (Netzwerkverkehr, ebenfalls zwischen Knoten)

Um Docker Swarm zu nutzen, muss mindestens Docker 1.13.x eingesetzt werden. Generell lassen sich auch Server mit Windows Server 2016 zu einem Schwarm hinzufügen, besser ist der Einsatz von Windows Server 2019, da hier die Technologien für die Zusammenarbeit von Containern deutlich verbessert wurden.  

Um einen Manager-Knoten mit Windows Server 2019 für den Docker Swarm-Modus zu aktivieren, wird der folgende Befehl verwendet:

docker swarm init –advertise-addr=<IP-Adresse des Hosts> –listen-addr <IP-Adresse des Hosts>:2377

Beispiel:

docker swarm init –advertise-addr=192.168.178.244 –listen-addr 192.168.178.244:2377

Danach wird der Schwarm erstellt. Um Worker Nodes oder Manage Nodes hinzuzufügen, werden die Befehle genutzt, die beim Erstellen des Docker Swarm-Modus angezeigt werden. Genutzt wird dazu der Befehl 

docker swarm join

Alles über Kommunikation – In einem Buch

Die Kunst der Kommunikation“, im Jahr 2017 erschienen, ist ein Ratgeber für Reden, Verhandlungen und Gespräche. Das 19. Fachbuch von Rhetoriktrainer Peter Flume verkaufte sich bislang mit mehr als 3000 Exemplaren so gut, dass Haufe das Buch nun wiederholt auflegt. Neu sind zusätzlich zu den bereits bestehenden digitalen Elementen nun weitere Videos und Tutorials. Ergänzt wurde das Kapitel über virtuelle Kommunikation am Telefon und per Videochat. Auch die Unterhaltung kommt bei diesem 283 Seiten umfassenden Standardwerk nicht zu kurz: Mit Comedy-Videos zeigt Flume, dass professionelle Kommunikation Spaß machen kann.

Standardwerke gibt es viele. Doch dieses unterscheidet sich von anderen durch Elemente aus Virtual und Augmented Reality. Mit der kostenlosen Smart Haufe-App können Leser die Seiten scannen und sich zur Veranschaulichung Videos und Animationen einblenden lassen. Die Bewegtbilder sind in Flumes langjähriger Arbeit mit Techniken aus der Theaterwelt entstanden und wurden jüngst durch zehn Filme rund um das richtige Verhalten in der Videokonferenz ergänzt worden. Mit viel Witz und Charme festigen die kurzen Filmsequenzen von meist wenigen Minuten das, was der Autor im Buch erklärt.

Rund 30.000 Seminarteilnehmer hat der Schwabe während der vergangenen 30 Jahre eloquenter, selbstsicherer und beruflich erfolgreicher gemacht. Er ist bekannt für die Nähe seiner Methoden zu Schauspiel und Theater. Außerdem ist Flume als Trainer in Konzernen, DAX-Unternehmen und erfolgreichen Mittelständlern europaweit tätig.

Um Redner und solche die es werden wollen, optimal auf jede Kommunikations-Situation vorzubereiten, geht der Ratgeber sehr strukturiert vor. Wie Reden, Präsentationen und Gespräche akribisch vorbereitet werden, wie Sprecher Argumente erfolgreich formulieren oder wie sie Stilmittel wirkungsvoll einsetzen, wird detailliert und Schritt für Schritt erläutert. Dabei kommt der Überzeugung eines Gegenübers genauso viel Raum zu, wie dessen Wertschätzung. Kein praxisrelevantes Thema wird ausgelassen: Von Verkaufsgesprächen über Körpersprache bis hin zum Lampenfieber wird jeder Aspekt thematisiert.

Das neu aufgelegte Standardwerk wird sich nicht nur gut in jedem Bücherregal machen. Mit seinen digitalen Zusammenfassungen, die sich Nutzer wahlweise per E-Mail schicken lassen oder direkt auf dem mobilen Gerät speichern können, ist „Die Kunst der Kommunikation“ außerdem ein praktischer Alltagsbegleiter.

https://vimeo.com/321048042 (Comedy-Podcast zur Wichtigkeit einer Agenda)

Nachhaltige Kühlung von High Density Racks

BT ist einer der international führenden Anbieter für Kommunikationslösungen und versteht sich als Partner für die Digitalisierung. In Deutschland besteht BT seit 1995 und hat sich seither zu einem führenden Anbieter für globale Netzwerk- und IT-Services entwickelt. Zu den Kunden zählen vor allem international tätige Unternehmen mit komplexen Anforderungen an die IT-Infrastruktur und Sicherheit. BT betreibt weltweit zahlreiche Rechenzentren und Colocation-Standorte, unter anderem in Hamburg und Berlin.

Darstellung des Projektes

BT bietet auf seinen Rechenzentrumsflächen Raum in Raum Lösungen für High Density Racks an, die aufgrund der komprimierten Leistungsdichte sehr hohe Ansprüche an die technische Infrastruktur stellen. Diese „Cubes“ sind modular erweiterbar, jeweils in einem Leistungsbereich von 40 bis max. 100kW IT-Last. Zur Kühlung kommen einheitlich wassergekühlte Inrow-Kühleinheiten mit eingehaustem Warmgang zum Einsatz. Bei geforderten Temperaturen auf der Ansaugseite der Racks (Kaltgang) von 22-25°C ergeben sich in Folge hohe Temperaturdifferenzen zwischen Zu- und Rückluft bei gleichzeitig hohem Temperaturniveau, was einen sehr effizienten Kühlbetrieb erlaubt.

Die „Cubes“ werden an vorhandene zentrale RZ-Infrastrukturen und bestehende Kaltwasser- oder Kühlwassersysteme angebunden. An den BT-Standorten in Hamburg und Berlin stehen hierfür Kühlwassernetze zur Verfügung. Eine zusätzliche modular erweiterbare Kaltwassererzeugung war erforderlich. Anforderungen waren eine hohe Effizienz, sichere Redundanz und relativ hohe Systemtemperaturen. BT entschied sich für den eChiller.

Drei eChiller je Cube speisen kaltwasserseitig einen Pufferspeicher. Über ein Energiemanagement wird lastabhängig entschieden, wie viele eChiller parallel in Betrieb sind. So werden gleichmäßig verteilte Laufzeiten sowie eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet. Die Systeme sind auf eine Gebäudeleittechnik aufgeschaltet, um alle relevanten Betriebs- und Leistungsdaten zu überwachen. Da der Wartungszyklus beim eChiller bei 1x jährlich liegt, sind der Aufwand und die Kosten im Vergleich zu anderen Kälteanlagen sehr gering.

Betriebserfahrungen

Aktuell hat die BT drei der zuvor beschriebenen Cubes mit eChillern ausgerüstet. Der erste von ihnen wird inzwischen seit über einem Jahr am Standort in Hamburg betrieben. Die Infrastruktur läuft seither störungsfrei mit einer sehr hohen Effizienz.

Jens Fischer, Design Authority Manager bei BT, zieht ein abschließendes Fazit: „Für diese Anwendung im Rechenzentrum hat sich der Einsatz des eChillers für die Kaltwassererzeugung nachhaltig bewährt. Sowohl mit der Betriebssicherheit als auch mit der sehr guten Energieeffizienz sind wir sehr zufrieden. Systemstörungen sind bislang nicht aufgetreten“.

 

Weitere Infos: https://efficient-energy.de/referenzen/british-telecom/

Kubeflow 1.x: Machine Learning mit Kubernetes

Kubeflow ist ein Open Source-Projekt zur schnellen und effektiven Bereitstellung von Containern über Kubernetes. Im Fokus stehen dabei Container in denen Workflows laufen, die für ML oder KI genutzt werden. An dem Projekt arbeiten unter anderem auch Google und Microsoft mit.  Aktuell steht die Version 1.0 zur Verfügung, bei der nahezu alle Komponenten als stabil gelten. 

Kubeflow ist das ML- und KI-Werkzeug für Kubernetes. Die Unterstützer erhoffen sich, dass in Zukunft immer mehr Entwickler, die ML- und KI-Anwendungen programmieren auf Kubeflow setzen. Hier steht auch ein Dashboard zur Verfügung, das dabei hilft einen Überblick zu den Bereitstellungen zu behalten. 

Bestandteil von Kubeflow sind Komponenten wie Jupyter Notebooks, TFJob und PyTorch. Diese Komponenten können unter anderem das Trainieren über verschiedene Container hinweg ermöglichen. Die Bereitstellungen können auch mit „kfctl“ dem CLI von Kubeflow erfolgen. 

Kubernetes-Cluster mit Kubectl steuern

Um sich einen Überblick zum Kubernetes-Cluster zu verschaffen, hilft der Befehl:

kubectl cluster-info

Dadurch werden auch Informationen zu verwendeten IP-Adresse angezeigt und ob der Master funktioniert. Auch wichtige Dienste wie KubeDNS werden durch diesen Befehl angezeigt. 

Um sich die Knoten im Cluster anzuzeigen, wird der folgende Befehl verwendet:

kubectl get nodes

Der Befehl zeigt auch an, ob die Knoten aktiv sind, und wie die Namen der Knoten sind. Auch die eingesetzte Kubernetes-Version wird durch den Befehl angezeigt.

Die Namespaces im Cluster werden mit dem folgenden Befehl angezeigt:

kubectl get namespaces

Um sich alle Pods und den Zustand der Pods im Cluster anzuzeigen, wird der folgende Befehl eingesetzt:

kubectl get pods –all-namespaces

Hier ist zu sehen, ob die Pods auch gestartet sind und fehlerfrei funktionieren. Um sich Protokolle anzeigen zu lassen,  zum Beispiel zu einem Pod wird der folgende Befehl verwendet:

kubectl logs –namespace kube-system kube-flannel-ds-amd64-6cz8v

Für die Anzeige der Protokolle müssen die entsprechenden Bezeichnungen für Namespace und Pod angegeben werden.

 

Container mit Windows Server 2019

Microsoft öffnet sein Windows-Server-System immer mehr für den Betrieb als Container-Host. Dazu gehört neben der Unterstützung von Linux-Containern, auch die Zusammenarbeit mit Kubernetes.

In diesem Zusammenhang wird auch das Windows-Subsystem for Linux (WSL) ständig verbessert. Damit sich lassen sich Linux-Distributionen in Windows-Servern einbinden und damit auch Linux-Container effektiv verwalten.

Windows Server 2019 unterstützt vollständig Docker Enterprise und ermöglicht den Betrieb von Swarm oder Kubernetes im Cluster. Dazu kommt die Unterstützung von OpenShift in Windows Server 2019. Um Kubernetes zu nutzen, ist es nicht notwendig eigene Installationen durchzuführen. Über Azure Kubernetes Service kann Kubernetes auch direkt in Microsoft Azure gebucht werden. 

In diesem Zusammenhang kann zum Beispiel ein Server mit Windows Server 2019 als Worker-Node in einen Kubernetes-Cluster eingebunden werden.  Kubernetes unterstützt seit Version 1.14 auch  Windows-Containern auf Windows-Knoten in einem Kubernetes-Cluster.

Um die Orchestrierung von Windows-Containern in Kubernetes zu ermöglichen, fügen Sie einfach Windows-Knoten in Ihren bestehenden Linux-Cluster ein. Die Planung von Windows-Containern in Pods auf Kubernetes ist so einfach und leicht wie die Planung von Linux-basierten Containern.

Windows Server 2019 und neuer ermöglichen den Betrieb von Kubernetes-Knoten unter Windows (einschließlich Kubelet, Container-Laufzeit und Kube-Proxy) .