AdapterWatch: Mit Freeware Netzwerkadapter in Windows anzeigen

Mit AdapterWatch können Sie ohne Installation in einem Fenster alle Informationen zu den Netzwerkadaptern eines Computers anzeigen. Neben Namen, Beschreibung, MAC-Adresse und Type, zeigt das Tool auch die komplette IP-Konfiguration und die Anzahl der ein- und ausgehenden Pakete an.

Geht es um die Fehlerbehebung oder Dokumentation von Netzwerkdaten auf einem Computer, bietet das Tool eine wertvolle Hilfe, vor allem weil es auch nicht installiert werden muss. Nach dem Start zeigt AdapterWatch in einer Tabelle alle Daten an. Über „View“ können die Infos auch als HTML-Bericht gespeichert werden. 

Wie die meisten Nirsoft-Tools kann auch AdapterWatch in der Befehlszeile gestartet werden und Informationen in einem HTML-Bericht speichern. Dadurch kann zum Beispiel über ein Skript oder Gruppenrichtlinie eine Analyse mehrerer Server durchgeführt werden.  Die Berichte können auf diesem Weg auch auf einer Freigabe im Netzwerk gespeichert werden. 

DNS-Zonendaten mit Freeware auslesen

DNSDataView muss nicht installiert werden und zeigt aus einer Liste von Domäne alle vorhandenen Einträge an.  Das Tool muss nicht installiert werden. Mit dem Tool können zum Beispiel fehlerhafte DNS-Einträge schnell erkannt werden, was vor allem in hybriden Umgebungen zu Problemen führen kann. 

Nach dem Start geben Sie die DNS-Domänen ein, die Sie untersuchen wollen. Danach zeigt DNSDataView für die Domänen die verschiedenen Record-Types und deren Einträge an. Auch die IP-Adressen, Host-Namen, TTL und mehr lassen sich schnell und einfach anzeigen. Das Tool muss nicht installiert werden. 

Über „File\Options“ werden die Daten für die Abfragen eingegeben. Hier können Sie auch mehrere Domänen hinterlegen und auswählen, welche Record Types angezeigt werden sollen.  Mit „View“ können die Werte als Bericht angezeigt und exportiert werden. 

Gruppenrichtlinien in Windows im laufenden Betrieb manuell abrufen

Mit „gpupdate“ werden in der Befehlszeile Gruppenrichtlinien erneut von den Domänencontrollern heruntergeladen und auf dem Computer angewendet. Der Status der erfolgreichen Anwendung ist im Fenster zu sehen.

Zusätzlich wird mit „gpupdate /force“ eine sofortige Aktualisierung erzwungen. Der Befehl startet aber weder den Computer neu, noch meldet Benutzer ab, wenn das notwendig ist. Wenn ein Neustart oder eine Neuanmeldung notwendig ist, zeigt der Befehl das an. Soll ein automatischer Neustart erfolgen, wenn das notwendig ist, dann hilft der Befehl „gpupdate /boot“. Sollen Benutzer sich neu anmelden, wenn das notwendig ist, hilft „gpupdate /logoff“.

Mit „gpupdate“ können auch nur die Richtlinieneinstellungen der „Computerkonfiguration“ neu eingelesen werden: „gpupdate /target: COMPUTER“. Sollen nur Benutzereinstellungen neu angewendet werden, nutzen Sie „gpupdate /target: USER“

Lokale Richtlinien in Windows deaktivieren – Gruppenrichtlinien durchsetzen

Lokale Richtlinien haben in Windows Vorrang vor domänenbasierten Gruppenrichtlinien. Um zu verhindern, dass auf lokalen Servern Einstellungen gesetzt werden, die den Einstellungen der zentralen Gruppenrichtlinien entgegenstehen, können über Gruppenrichtlinien wiederum die lokalen Richtlinien deaktiviert werden.

Dazu muss in den Gruppenrichtlinien im Bereich „Computerkonfiguration“ zu „Administrative Vorlagen / System / Gruppenrichtlinie“ gewechselt werden. Hier ist die Richtlinieneinstellung „Verarbeitung lokaler Gruppenrichtlinienobjekte deaktivieren“ zu finden. Hier muss die Option „Aktivieren“ gesetzt werden. Danach werden auf Computern keine lokalen Richtlinien mehr angewendet, sondern nur noch die zentralen Gruppenrichtlinien. 

PowerShell für Administratoren

Um Microsoft SQL Server mit der PowerShell zu verwalten, kann zunächst das Modul „SqlServer“ installiert werden. Wenn der entsprechende Computer Zugang zum Internet hat, geht das am schnellsten mit dem Befehl:

Install-Module -Name SqlServer

Um sich alle Cmdlets anzuzeigen, verwenden Sie:

get-command -modul Sqlserver

Um sich die Informationen anzeigen zu lassen, zum Beispiel zur aktuellen Instanz, wir der folgende Befehl eingegeben:

Get-Sqlinstance -ServerInstance „dl20.joos.int“ | Get-SqlDatabase

 

Freeware: Aktuellen Netzwerkverkehr schnell und einfach überwachen

SmartSniff ist ein sehr kleines Tool mit knapp 200Gk Größe. Nach dem Download muss das Archiv extrahiert und die ausführbare Datei angeklickt werden.  Der Sniffer-Vorgang startet durch das Drücken des grünen Dreiecks. Vor dem Start muss noch die Netzwerkschnittstelle ausgewählt werden, danach beginnt der Vorgang.

In SmartSniff werden anschließend ddas Protokoll, die lokale Adresse, die Remote-Adresse und die beteiligten Ports angezeigt sowie der Inhalt des Paketes. Für eine kurze Netzwerkanalyse zur Fehlerbehebung reicht das Tool vollkommen aus. Es ist nicht notwendig komplexe Einstellungen vorzunehmen. Natürlich bietet SmartSniff weitere Optionen. Diese können natürlich jederzeit genutzt werden. Um aber einen schnellen Überblick zu gewinnen, reicht es zunächst aus den Sniffervorgang zu starten,  und sich den Verlauf anzusehen. Der Inhalt der Pakete wird angezeigt, wenn Sie auf ein Paket klicken. 

Windows Subsystem for Linux installieren

Die neue Version 2 des WSL steht nicht für Windows Server 2019 zur Verfügung, sondern erst für Windows Server 2004. In WSL 2 wird der Kernel virtualisiert. Auch in Windows 10 Version 2004 steht WSL 2 zur Verfügung. Hier erfolgt die Installation zum Beispiel in der Befehlszeile mit den folgenden Befehlen:

dism.exe /online /enable-feature /featurename:Microsoft-Windows-Subsystem-Linux /all /norestart

dism.exe /online /enable-feature /featurename:VirtualMachinePlatform /all /norestart

Nach der Installation müssen Sie Windows aktualisieren. In vielen Fällen ist nach der Installation noch eine Aktualisierung notwendig. Dieses laden Sie von der Seite https://aka.ms/wsl2kernel. Nach der Installation müssen Sie noch die Version von WSL aktualisieren:

wsl.exe –set-default-version 2

Danach steht WSL 2 zur Verfügung.  Die einzelnen Distributionen können Sie ebenfalls in der Befehlszeile herunterladen. Die Befehle dazu sind auf der Seite https://docs.microsoft.com/en-us/windows/wsl/install-manual zu finden. 

Active Directory Lightweight Directory Services (ADLDS) mit der PowerShell installieren

ADLDS kann über die PowerShell installiert werden, inklusive der dazugehörigen Verwaltungsprogramme:

Install-WindowsFeature -Name ADLDS -IncludeManagementTools

Die Einrichtung kann über den Einrichtungs-Assistenten vorgenommen werden, oder mit einer Konfigurationsdatei, die zum Beispiel folgendermaßen aussieht:

[ADAMInstall]
InstallType=Unique
InstanceName=ADLDS1
NewApplicationPartitionToCreate=“DC=adldsint,DC=adldsint.int“
DataFilesPath=C:\Program Files\Microsoft ADAM\TestInstanz\data
LogFilesPath=C:\Program Files\Microsoft ADAM\TestInstanz\data
ImportLDIFFiles=“ms-user.ldf“

Danach kann die Einrichtung ebenfalls in der PowerShell erfolgen:

Start-Process -FilePath „$env:SystemRoot\ADAM\adaminstall.exe“ -ArgumentList
„/answer:C:\temp\adlds.txt“ -WindowStyle Hidden

Die Einrichtung kann aber auch mit der grafischen Oberfläche über den Server-Manager und den Einrichtungsassistenten für ADLDS erfolgen. 

Exchange-Reparaturinstallation durchführen

Wechseln Sie dazu in das Verzeichnis mit den Installationsdateien von Exchange Server 2019 oder dem entsprechenden Servicepack oder CU (Cumulative Update), das Sie installiert haben.

Die Reparaturinstallation starten Sie mit:

Setup /m:upgrade /IAcceptExchangeServerLicenseTerms

Exchange überprüft den Server und versucht dann, Systemkomponenten zu reparieren. Starten Sie den Server danach neu, sollte Exchange wieder funktionieren.

Lassen sich neue Exchange-Server nicht installieren, kann es helfen, die Vorbereitungen für Active Directory und die Domänen erneut durchzuführen. Dazu verwenden Sie folgende Befehle:

Setup /PrepareAd /IAcceptExchangeServerLicenseTerms /OrganizationName:<Organisationsname>
Setup /PrepareAllDomains /IAcceptExchangeServerLicenseTerms

Starten Sie die Exchange-Installation erneut, wenn diese durch einen Fehler abgebrochen ist, erkennt das der Installations-Assistent und schlägt die Fortsetzung der Installation vor.

Sie sollten parallel aber in der Protokolldatei der Installation überprüfen, warum die Installation abgebrochen ist. Zwar kann es manchmal funktionieren, wenn Sie die Installation einfach erneut starten, in den meisten Fällen muss der entsprechende Fehler aber zuerst behoben werden.

Exchange 2019 – Schemaerweiterung

Teilweise vermeiden Sie den Fehler, wenn diese beiden Funktionen deaktiviert werden. Das funktioniert in der Befehlszeile mit den folgenden Anweisungen:

Netsh int tcp set global rss=disabled
Netsh int tcp set global chimney=disabled
Netsh int tcp show global

Der letzte Befehl zeigt den Status an. Erscheint bei Ihnen kein Fehler, müssen Sie keine Aktionen durchführen. Danach können Sie die Schema-Erweiterung durchführen:

Setup /PrepareSchema /IAcceptExchangeServerLicenseTerms
oder
Setup /ps /IAcceptExchangeServerLicenseTerms

Die Schemaerweiterungen sollten Sie am besten direkt auf dem Schemamaster durchführen oder auf einem Server, der sich am selben Standort wie der Schemamaaster befindet.Im Anschluss müssen Sie warten, bis die Replikation der Änderungen in der gesamten Exchange-Organisation abgeschlossen ist, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.