RDP auf Windows-Servern mit Registry aktivieren

Um mit dem Registry-Editor RDP auf einem Windows-Computer zu aktivieren und zu konfigurieren, können die Einstellungen bei 

HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEM\
CurrentControlSet\Control\Terminal Server

genutzt werden. Durch Änderung des Wertes „fDenyTSConnections“ auf „0“ werden Remotesitzungen per RDP auf dem Computer erlaubt.  Die Einstellungen können auch mit der PowerShell über das Netzwerk übertragen werden. Um den Wert in der PowerShell zu ändern,  können Sie folgende Befehle verwenden:

$RdpKey = „Registry::Hkey_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Control\Terminal Server“
Set-ItemProperty -Path $RDPKey -Name „fDenyTSConnections“ –Value 0
Enable-NetFirewallRule -DisplayGroup „RemoteDesktop“

 

RunAsTool – Anwender können einzelne Programme mit Admin-Rechten starten

Zwar kann in Windows ein Programm mit erhöhten Rechten gestartet werden, allerdings gilt das nur für die aktuelle Sitzung des Programmes. Sollen Anwender ein bestimmtes Programm immer mit einem bestimmten Benutzerkonten starten dürfen, ohne Kennwörter einzugeben, hilft das kostenlose Tool „RunAsTool

Mit diesem Tool kann der Start von Programmen mit bestimmten Rechten automatisiert werden. Ein Administrator speichert die Anmeldedaten im Tool. Die Daten werden in einer verschlüsselten Datei abgelegt.  Dazu bietet das Tool zwei verschiedene GUIs. Mit einer GUI werden die Anmeldedaten und die Apps gesteuert. Mit der anderen Oberfläche können Anwender oder Supportmitarbeiter die hinterlegten Programme starten. Die Bedienung ist sehr einfach. 

 

Wie kann Abwärmenutzung aus Rechenzentren mit KI gefördert werden?

DC-HEAT erforscht, wie mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz die Planung und der Betrieb von Rechenzentren zukünftig so optimiert werden kann, dass die Abwärme genutzt und die negativen Umweltwirkungen der Rechenzentren minimiert werden. Der klimafreundliche Umbau der Wärmeversorgung ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft. Öl und Gas als Energiequellen müssen auf Dauer ersetzt werden. Als alternative Wärmequellen stehen neben Solarthermie, Geothermie oder Biomasse insbesondere auch die Abwärme aus industriellen Prozessen oder aus Rechenzentren zur Verfügung. Gerade der Hotspot Frankfurt bietet sich an, die Abwärme aus Rechenzentren umfassend zu nutzen. Die Wärmemenge würde ausreichen, um dort in Zukunft alle Wohngebäude zu heizen und mit Warmwasser zu versorgen. Allerdings sind auf dem Weg dahin noch viele technische, organisatorische und wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Künstliche Intelligenz stellt einen vielversprechenden Ansatz dar, die nutzbare Menge an Abwärme aus Rechenzentren sehr deutlich zu erhöhen.

„Eine intelligente Kopplung von Erzeugern und Nutzern von Wärme ist mit vielen komplexen Entscheidungen verbunden“, kommentiert Dr. Gunnar Schomaker vom Software Innovation Campus Paderborn die Rolle der KI im Projekt. „Maschinelles Lernen kann dabei unterstützen, mit den vielfältigen Einflüssen zum Beispiel in den Bereichen Energieverfügbarkeit, Umweltfaktoren, Nutzerverhalten oder Betriebsführung umzugehen. Es wird eine spannende Herausforderung, in DC-HEAT die Potenziale der KI zur Abwärmenutzung aus Rechenzentren zu erforschen und insbesondere die automatisierte Anwendung zu erkunden.“

Die Forscher untersuchen in DC-HEAT die Einsatzmöglichkeiten von KI in der Wärmenetzplanung und Standortplanung für Rechenzentren. Auch im Bereich der dynamischen Abstimmung von Wärmeangebot und -bedarfs sowie im Bereich der Einflüsse der Abwärme auf das Mikroklima der Stadt Frankfurt gibt es Möglichkeiten, Technologien des maschinellen Lernens zu nutzen.

Das Projekt wird von einem breiten Partnernetzwerk getragen. Neben NeRZ und dem Energiereferat der Stadt Frankfurt unterstützen auch die Initiative Digitales Hessen und der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. das Projekt. Dieser Schulterschluss bietet beste Voraussetzungen für den Erfolg dieses international sichtbaren Leuchtturmprojekts zum KI-Einsatz für die Nutzung von Abwärme aus Rechenzentren.

DC-HEAT wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Programm „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“.

Bordmittel in Linux für Informationen nutzen

Mit dem Tool „dig“ (Domain Information Groper) können Sie Informationen zu Internetdomänen abfragen. Das Tool zeigt A-Records, CName, MX-Records und andere Daten für eine Domäne an. Zur Eingabe verwenden Sie zum Beispiel:

dig google.de

Um eine kürzere Anzeige zu erreichen, verwenden Sie 

dig google.de +short

Wollen Sie nur den MX-Record anzeigen, geben Sie den Befehl mit folgender Syntax ein:

dig google.de mx

Genauso funktioniert die Abfrage für SOA und TTL. Um alle Informationen anzuzeigen, verwenden Sie:

dig google.de ANY +noall +answer

Auch DNS-Reverse-Lookups sind mit Dig möglich:

dig -x <IP-Adresse> +Short

Mit Dig können auch mehrere Domänen auf einmal abgefragt werden, zum Beispiel:

dig yahoo.com mx +noall +answer redhat.com ns +noall +answer

Netzwerklast in Linux mit Nload anzeigen

Um die Auslastung der Netzwerkressourcen auf einem Linux-Server zu überprüfen können Sie mit „Nload“ arbeiten. Um Nload auf CentOS und RHEL zu installieren, werden die folgenden Befehle verwendet:

yum install epel-release
yum install nload

Zur Installation auf Fedora nutzen Sie „dnf install nload“.

Auch die Installation auf Ubuntu ist möglich. Dazu wird „sudo apt install nload“ genutzt. 

Nload kann im Terminal durch Eingabe von „nload <Netzwerkschnittstelle> gestartet werden, zum Beispiel mit „load eth0“. Mit  dem Parameter „-t 2500“ wird der Intervall zur Aktualisierung angegeben. 

Das Tool zeigt im Terminal die aktuelle Auslastung des ein- und ausgehenden Datenverkehrs übersichtlich an.  Wenn mehrere Adapter überwacht werden sollen, oder die Ansicht unterschiedlich angezeigt werden soll, verwenden Sie den Parameter „-m“. 

 

Digitale Transformation im Maschinenbau

Buchbeitrag zum Sammelband „Digitalisierung souverän gestalten“ von Jürgen Dispan.

Digitalisierung souverän gestalten / Innovative Impulse im Maschinenbau – im von Ernst A. Hartmann herausgegebenen Sammelband ist ein Beitrag von Jürgen Dispan (IMU Institut Stuttgart) abgedruckt.

Der Sammelband „Digitalisierung souverän gestalten“ (Auszug aus der Verlagsankündigung):

Wie können wir die digitale Transformation in der Wirtschaft bewältigen und dabei die Souveränität von allen Beteiligten fördern? Dieser Frage widmet sich der Band des Instituts für Innovation und Technik (iit) zum gleichnamigen Symposium mit dem Titel „Digitalisierung souverän gestalten – Innovative Impulse im Maschinenbau“. Er enthält elf Beiträge von Expert:innen verschiedenster Disziplinen. Betrachtet werden darin Herausforderungen und Lösungsansätze für Unternehmen und ihre Beschäftigten, aber auchpolitische Akteure und Intermediäre wie etwa Verbände.Zu den Themen gehören beispielsweise Kompetenzen für digitalisierte Arbeitsplätze, maschinelles Lernen zur Programmierung von Werkzeugmaschinen, künstliche Intelligenz in der Produktentstehung, aber auch plattformbasierte Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle im Werkzeugmaschinenbau. Darüber hinaus werden übergreifende juristische Fragen ebenso aufgegriffen wie Implikationen für den Standort Deutschland.

Der Beitrag „Digitale Transformation im Maschinenbau“ von Jürgen Dispan (Zusammenfassung):

Digitalisierung und Industrie 4.0 spielen im Rahmen der digitalen Vernetzung eine immer größere Rolle für den Maschinen- und Anlagenbau – und das sowohl als Anbieter als auch als Anwender digitaler Produkte. Digitale Geschäftsmodelle und neue Wettbewerber aus dem Bereich digitaler Plattformen stellen zunehmend Herausforderungen für die Maschinenbauunternehmen dar. Der Beitrag befasst sich mit den Digitalisierungsstrategien der Maschinenbauunternehmen ebenso wie mit dem Stand der Digitalisierung bei den Prozessen, Produkten und Geschäftsmodellen. Es werden Wirkungen der digitalen Transformation auf Beschäftigung untersucht sowie arbeits- und beschäftigungspolitische Herausforderungen in der Branche aus Sicht von Mitbestimmungsakteuren diskutiert. Daraus werden Gestaltungsfelder und strategische Orientierungen für die Mitbestimmungsträger erarbeitet.

In diesem Sammelband-Beitrag werden die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau“ zusammengefasst, das von IG Metall und Hans-Böckler-Stiftung beauftragt und vom IMU Institut bearbeitet wurde.

Zum Download des Beitrags „Digitale Transformation im Maschinenbau“ von Jürgen Dispan

Zum Download des gesamten Sammelbands „Digitalisierung souverän gestalten“

 

Kostenlose Alternativen zu Microsoft Office

Die bekanntesten Microsoft Office-Alternativen sind Open Source-Sammlungen LibreOffice und OpenOffice. Beide Varianten stehen auch als 64-Bit-Version zur Verfügung. LibreOffce basiert auf OpenOffice und bietet alle notwendigen Programme. So ist es zum Beispiel möglich auch Dokumente ins PDF-Format zu exportieren. 

Generell erscheinen für OpenOffice weniger Updates, als für LibreOffice. Beide Office-Varianten können auch als portable Version heruntergeladen werden. Das ist im Rechenzentrum natürlich von Vorteil, da die Programme auch auf USB-Sticks transportiert werden können. 

Wer mit Open Office und LibreOffice nicht zufrieden ist, kann auch auf Freeware-Programme setzen, die ebenfalls in Lage sind Microsoft Office-Formate öffnen zu können. Hier sind die bekanntesten Programme:

SoftMaker FreeOffice

Ashampoo Office Free

Ashampoo Office Free kann ebenfalls portabel auf einem USB-Stick betrieben werden. Eine weitere Alternative ist:

WPS Office für PC

Alle diese Programme können lokal betrieben werden. Natürlich gibt es mit Google Docs auch Möglichkeiten Dokumente in der Cloud zu bearbeiten, allerdings spielt hier der Datenschutz eine wichtige Rolle. Im Rechenzentrum sind daher meistens lokal betriebene Anwendungen, eventuell auch von einem USB-Stick, besser geeignet. 

Kostenlose Online-Schulungen zum Thema Quantencomputing durch das CERN

Seit Anfang November bieten das CERN Openlab und die CERN Quantum Technology Initiative  eine Kursreihe zum Thema Quantencomputer.  Grundwissen ist zunächst nicht notwendig.  Die Kurse werden bis Weihnachten 2020 online gestellt:

Lecture 1/7, Friday 6 November: https://indico.cern.ch/event/970903

Lecture 2/7, Friday 13 November: https://indico.cern.ch/event/970904

Lecture 3/7, Friday 20 November: https://indico.cern.ch/event/970905

Lecture 4/7, Friday 27 November: https://indico.cern.ch/event/970906

Lecture 5/7, Friday 4 December: https://indico.cern.ch/event/970907

Lecture 6/7, Friday 11 December: https://indico.cern.ch/event/970908

Lecture 7/7, Friday 18 December: https://indico.cern.ch/event/970909

Die Kurse vermitteln auch das notwendige Wissen zum Thema Machine Learning mit Quantencomputer. Die Kurse werden von Elias Fernandez-Combarro Alvarez, Professor in Computer Wissenchaften der Universität von Oviedo in Spanien abgehalten. Die Lektionen umfassenden neben Videos auch PDFs und andere Dokumente, die beim Lernen helfen. 

Windows-Container-Images im Windows Admin Center herunterladen und Container starten

Nach der Installation von Windows Admin Center ab Version 2009 finden Sie im Bereich Container\Images auch die Möglichkeit zum Erstellen von von neuen Images. Dazu nutzen Sie „Neu erstellen“.

Sie können an dieser Stelle auch vorgefertigte Images von Repositories herunterladen. Dazu verwenden Sie den Menüpunkt „Pull. Für den Download der Windows-Container-Images verwenden Sie den Menüpunkt „Allgemeine Windows-Images“. Hier können Sie einzelne Images auswählen und die entsprechende Version dazu.

Es kann sinnvoll sein die Option „Führen Sie einen Pull-Vorgang für alle markierten Images im Repository aus“ zu aktivieren, wenn Fehler beim Herunterladen der Images auftauchen. Nach dem Bestätigen des Pulls, werden die entsprechenden Containerimages heruntergeladen. Die Images stehen danach auf dem Server zur Verfügung und können hier auch als Image für lokale Container verwendet werden. 

 

Container mit Windows Admin Center erstellen und steuern

Microsoft erweitert mit jeder Version des Windows Admin Centers dessen Funktion. Es lohnt sich mittlerweile für Netzwerke aller Größenordnung die Möglichkeiten des Windows Admin Centers anzusehen. Seit Version 2009 können auch Container-Umgebungen sehr viel besser verwaltet werden.

Nach der Installation des Windows Admin Centers können Windows-Server über das Windows Admin Center zum Container-Host umgewandelt werden, in dem Sie das Container-Feature installieren.  Dazu wird der Menüpunkt „Container“ aufgerufen, sobald eine Verbindung zum Windows Admin Center hergestellt wurde. Wenn das Container-Feature nicht installiert ist, kann es hier installiert werden.

Auch der Start des Systemdienstes von Docker kann hier überprüft werden. Wenn der Dienst nicht gestartet ist, können Sie ihn in diesem Bereich starten. Nach dem Start des Dienstes bei „Zusammenfassung“ die wichtigsten Informationen zu sehen. 

Bei „Container“ werden die einzelnen Container auf dem Server angezeigt. Über „Images“ können Sie im Windows Admin Center verwalten, erstellen, hochladen und herunterladen. 

Das Erstellen und Verwalten von Images ist auch im Windows Admin Center möglich, genauso wie das Erstellen und Verwalten von Containern.