Erste Ergebnisse im Projekt HotFlAd

Die ersten Ergebnisse der Analysen in HotFlAd liegen nun vor und bestätigen die Annahmen des Forscherteams. Es konnte bereits gezeigt werden, dass das System einen sicheren und zuverlässigen Betrieb ermöglicht und die Serverwärme im stationären Betrieb sicher abgeführt wird. Auch die für den Realbetrieb erwarteten Energieeinsparpotenziale werden voraussichtlich realisiert werden können. Gegenüber konventioneller Kühlung könnte der elektrische Energiebedarf für die Kühlung auf ein Viertel reduziert werden. Wie die Messdaten zeigen, erreicht die Modellanlage (Bild Server, Bild Kühlung) hohe Effizienzwerte der Kälteerzeugung (COP) bei unterschiedlichen Randbedingungen und Temperaturwerten.

Eine Herausforderung im Projekt ist die optimale Feinabstimmung der Heißwasserkühlung mit der Adsorptionskälteanlage. Das finale System soll technisch und wirtschaftlich tragfähig sein und mit minimalem Aufwand für ein breites Spektrum an Anwendungen in Kompaktrechenzentren/Edge Rechenzentren anwendbar sein.

Weitere Details zu den Potenzialen und der Realisierbarkeit des Systems sowie zu den konkreten Herausforderungen und Lösungen werden in Form von regelmäßigen Blogbeiträgen folgen. Bleiben Sie dran!

Über HotFlAd: Im Projekt HotFlAd wird eine Heißwasserkühlung mit einer Adsorptionskältemaschine kombiniert. Die Lösung erlaubt es, die Serverabwärme zur Kälteerzeugung zu nutzen. Die Kälte kann dann beispielsweise zur allgemeinen Kühlung des Gebäudes oder anderer aktiver Elemente innerhalb eines Rechenzentrums verwendet werden. Mit dem HotFlAd-Konzept kann eine signifikante Effizienzsteigerung gegenüber der konventionellen Klimatisierung im Rechenzentrum erreicht werden. Das innovative Konzept wird zum einen unter Laborbedingungen an der TU Berlin – Hermann-Rietschel-Institut und zum anderen unter Praxisbedingungen bei noris network umgesetzt und demonstriert.

Autor: Nasir Asadov

WSL verwalten und nutzen

Um die Installation des WSL zu prüfen und das WSL nach der Installation auch zu verwalten, steht das Tool „wsl“ in der Befehlszeile zur Verfügung. Um sicherzustellen, dass die Version 2 des WSL genutzt wird, geben Sie den Befehl „wsl –set-default-version 2“. Die Version 2 setzt auf Virtualisierungstechnologien der Linux-Distribution und nutzt dazu Hyper-V. 

Das bedeutet aber nicht, dass Distribution als virtueller Computer angebunden wird. WSL2 nutzt Technologien aus Hyper-V um die Linux-Distribution in Windows bereitzustellen, Hyper-V selbst hat damit nichts zu tun. Es gibt beim Einsatz von WSL keinen Overhead durch eine VM.WSL ermöglicht den Einsatz von Tools wie grep, sed, awk oder andere ELF-64-Binärprogramme. Auch Bash-Shell-Skripte und GNU/Linux-Befehlszeilenanwendungen sind verfügbar. Tools wie vim, emacs und tmux können mit dem WSL ebenfalls auf Windows genutzt werden.

WSL unterstützt verschiedene Programmiersprachen, zum Beispiel NodeJS, Javascript, Python, Ruby, C/C++, C#, F#, Rust und Go. Auch Linux-Dienste sind integrierbar unter anderem SSHD, MySQL, Apache, lighttpd, MongoDB und PostgreSQL. Software kann natürlich mit dem Paketmanager der installierten Linux-Distribution installiert werden.

Das Tool „wslconfig“ bietet verschiedene Optionen, mit denen grundlegende Verwaltungsaufgaben durchgeführt werden können:

  • /l – Listet registrierte Distributionen auf.
  • /l /all – Listet optional registrierte Distributionen auf, einschließlich der Distributionen, die gerade installiert oder deinstalliert werden.
  • /l /running – Listet nur die Distributionen auf, die momentan ausgeführt werden.
  • /s – Legt die Distribution als Standard fest.
  • /t – Beendet die Distribution.
  • /u – Hebt die Registrierung der Distribution auf.

Eine umfassende Hilfe von „wsl“ zeigen Sie mit dem Befehl „wsl –help“ an.  Um eine Linux-Distribution, zum Beispiel Kali, im Nachhinein auf WSL 2 umzustellen, können Sie ebenfalls das Tool „wsl“ verwenden:

wsl –set-version kali-linux 2

Eine Liste der aktuellen Distributionen und deren Status zeigen Sie mit dem folgenden Befehl an:

wsl –list –verbose

Mit „wsl“ kann auch die Linux-Distribution ausgewählt werden, in der zum Beispiel Programme installiert werden sollen. Ist auf einem Computer zum Beispiel Kali und Ubuntu installiert, kann mit den folgenden Befehlen Kali ausgewählt und danach Programme installiert werden, zum Beispiel die grafische Oberfläche Kex:
wsl -d kali-linux

sudo apt update

sudo apt full-upgrade

sudo apt install kali-win-kex

Windows Subsystem for Linux installieren

Mit dem Windows Subsystem for Linux (WSL) können Linux-Programme und -Befehle in Windows genutzt werden. Es stehen verschiedene Distributionen zur Verfügung. Nach der Installation von WSL steht auch die Linux-Bash in Windows zur Verfügung und damit auch zahlreiche Linux-Programme, zum Beispiel zur Überwachung und Verbesserung der Sicherheit in Microsoft-Netzwerken.

Es ist auch möglich den lokalen Windows-Rechner mit den Linux-Befehlen zu verwalten oder Linux-Server im Netzwerk. Mit der Linux-bash lassen sich über die Eingabeaufforderung oder PowerShell auch Linux-Shells öffnen. Alternativ kann dazu das Windows Terminal genutzt werden, das über verschiedene Registerkarten gleichzeitige Sitzungen in der PowerShell, Eingabeaufforderung, Azure Cloud Shell und auch Linux-bash ermöglicht. Zusätzlich bietet Microsoft die neue Shell Windows-Terminal, die wir nachfolgend ebenfalls vorstellen. Das Windows-Terminal steht aktuell nur über den Microsoft-Store für Windows 10 zur Verfügung. Das Tool wird aber auch für Windows Server 2019 zur Verfügung gestellt.

Windows Subsystem for Linux installieren

Standardmäßig ist das Windows Subsystem for Linux nicht installiert. Die Installation erfolgt in Windows 10 entweder über die grafische Oberfläche durch Starten des Tools „optionalfeatures“ oder in der PowerShell mit dem Befehl:

Enable-WindowsOptionalFeature -Online -FeatureName Microsoft-Windows-Subsystem-Linux

Enable-WindowsOptionalFeature -Online -FeatureName VirtualMachinePlatform

Die Installation kann auch mit dism.exe erfolgen:

dism.exe /online /enable-feature /featurename:Microsoft-Windows-Subsystem-Linux /all /norestart

dism.exe /online /enable-feature /featurename:VirtualMachinePlatform /all /norestart

In Windows Server 2019 kann der folgende Befehl in der PowerShell verwendet werden:

Install-WindowsFeature -Name Microsoft-Windows-Subsystem-Linux

Die PowerShell muss dazu mit erhöhten Administrations-Rechten gestartet werden. Nach der Installation des Features muss der Rechner neu starten. Danach steht die Linux-Bash zur Verfügung und es lassen sich Linux-Distributionen in Windows integrieren. In Windows Server 2019 ist die neue Version 2 des WSL nicht verfügbar.

AutoClicker – Mausklicks mit Open Source automatisieren

AutoClicker ist ein Open Source-Tool, mit dem sich Mausklicks automatisieren lassen.  Für Mausklick-Aktionen lassen sich auch Tastenkombinationen definieren.  Mit dem Tool können Mausklicks an bestimmten Positionen daher mit Tastenkombinationen ausgelöst werden.  Das Tool kann Mausklicks an bestimmten Koordinaten automatisch ausführen, oder an der Stelle an der sich der Mauszeiger befindet. 

Auch die Anzahl der Klicks kann festgelegt werden, genauso wie den Mausbutton, den das Tool klicken soll. AutoClicker ist auch mobil einsetzbar., muss also nicht installiert werden.

Nach dem Start des Tools können in einem Fenster die Anpassungen vorgenommen werden. Nach dem Start des Vorgangs, führt das Tool die gewünschten Mausklicks automatisch aus. 

Das Tool ist auch hilfreich, wenn eine Maustaste kaputt ist, oder wenn aus gesundheitlichen Gründen keine Maustaste gedrückt werden kann.  Eine Alternative ist das Tool „E Auto Clicker

Windows Terminal mit grafische Oberfläche anpassen

Das Windows-Terminal stellt Microsoft als Open Source zur Verfügung. Für den Betrieb ist Windows 10 ab Version 1903 oder neuer notwendig. Die Installation erfolgt über den App-Store in Windows 10 oder durch direkte Installation.  Auf der GitHub-Seite der Projektes sind die verschiedenen Wege zu finden.

Seit Version 1.7 verfügt das Windows Terminal auch über eine grafische Oberfläche zur Konfiguration. Über das Pfeil-Icon im oberen Bereich können neue Registerkarten mit PowerShell-Sitzungen, Eingabeaufforderung und Azure Cloud Shell geöffnet werden.  Hier steht auch der Menüpunkt mit den Einstellungen zur Verfügung. Die Einstellungen sind auch über STRG+ aufrufbar. 

Das Einstellungs-Fenster orientiert sich an den Einstellungen von Windows 10. Hier lassen sich auch verschiedene Profile für die einzelnen Shells anpassen. Auch Aktionen sind hier konfigurierbar.

WinSetView – Gleiche Einstellungen für alle Fenster im Windows-Explorer

WinSetView ist ein kostenloses Open Source-Tool, das dabei hilft die Ansicht von verschiedenen Ordnern im Windows-Explorer einheitlich anzuzeigen.  Im Grunde genommen handelt es sich bei dem Tool um ein PowerShell-Skript mit einer grafischen Oberfläche. 

Mit dem Tool können, ohne Installation die Ordnerinhalte Systemweit auf einem Computer gesteuert werden. Dadurch ergibt sich eine einheitliche Ansicht von Ordnern in Windows 10, unabhängig von deren Inhalt. Die Einstellungen speichert das Tool in der Registry auf dem Rechner. 

Nach dem Start kann festgelegt werden, ob Ordner immer in der Listen-, Details-, oder Symbol-Ansicht geöffnet werden sollen. Die Einstellungen können natürlich wieder rückgängig gemacht werden.  Hier bietet das Tool die Zurücksetzung zu den Standard-Einstellungen in Windows 10 oder nur das Löschen der letzten Änderungen. 

PinMe: Geöffnete Anwendungen im Vordergrund behalten

Administratoren, die mit zahlreichen Fenstern gleichzeitig arbeiten, haben oft das Problem, dass wichtige Fenster in den Hintergrund geschoben werden, wenn ein neues Programm angeklickt werden. Sollen bestimmte Fenster im Vordergrund bleiben, zum Beispiel Fernsitzungen, Pings oder Verwaltungsprogramme, kann es sinnvoll sein zu definieren, dass diese Fenster nicht durch andere Programme in den Hintergrund verdrängt zu werden. 

PinMe kann dabei helfen, dass bestimmte Fenster immer im Vordergrund bleiben, unabhängig davon, ob weitere Programme gestartet werden sollen.

Mit der Tastenkombination STRG+E wird für ein Fenster dieser Status festgelegt. Das portable Tool muss nicht installiert werden, ein Start reicht aus. Parallel dazu bindet sich PinMe auch als Icon im Traybereich der Taskleiste ein und kann auch hier über das Kontextmenü geöffnete Fenster steuern. Auch die Transparenz von Fenstern kann hier festgelegt werden.

Natürlich kann die Option auch wieder rückgängig gemacht werden. Zusätzlich ist bei PinME auch ein Screenshot-Tool dabei, das mit STRG+R Screenshots eines Fensters erstellen kann. 

Open Source: DBeaver – Datenbanken-Manager für MySQL-Server und Co.

DBeaver Community ist ein kostenloses Open Source-Tool, mit dem Administratoren auf Datenbanken verschiedener Hersteller zugreifen können, um Daten auszulesen oder Skripte zu starten.  Neben Windows steht das Tool auch für macOS und Linux zur Verfügung. Auch die Integration in Eclipse ist möglich. 

Zu den unterstützten Systemen gehören MySQL/MariaDB, PostgreSQL, Greenplum, Oracle, DB2 LUW, Exasol, SQL Server, Sybase/SAP ASE, SQLite, Firebird, H2, HSQLDB, und Access 

Mit dem Tool können Administratoren die Strukturen der Datenbank anzeigen, Daten exportieren und auch SQL-Abfragen erstellen. Auch das Ändern von Werten oder das Anpassen von Metadaten ist mit dem Tool möglich. 

Der Export von Daten ist in verschiedene Formate möglich, zum Beispiel HTML, CSV, MD, XML, SQL oder TXT.

 

 

Registry-Einträge bei Installationen vergleichen und sichern

Das kostenlose Open Source Tool Regshot Advanced steht auf GitHub zur Verfügung. Mit dem Tool können Sie vor der Installation von Programmen Snapshots der Registry erstellt werden und danach wieder ein Snapshot. Das ermöglicht die Dokumentation von Registry-Änderungen. 

Mit dem Tool vergleichen Sie schnell und einfach zwei verschiedene Registry-Stände miteinander vergleichen. Das Ergebnis der Snapshots speichert das Tool als Text- oder HTML-Datei.

Zusätzlich ist es möglich die Änderungen auch in einer CMD-Datei zu speichern. Diese können Sie in ein Skript einbinden, um die Einträge auch wieder zu entfernen.  Auch das Speichern als REG-Datei ist über diesen Weg möglich.