HiBit Uninstaller – Hartnäckige Programme deinstallieren

Die Bordmittel von Windows und auch die Deinstallationsprogramme von verschiedenen Anwendungen sind oft nicht dazu in der Lage alle Datenreste eines Programmes zu entfernen, wenn es deinstalliert wird. In diesem Fall können Spezialtools wie HiBit Uninstaller dabei helfen ein Programm vollständig zu entfernen. 

Nach dem Start zeigt das Tool die installierte Programme an. HiBit Uninstaller kann zusätzlich den PC noch auf weitere Programme scannen, die sich mit dem Tool unter Umständen entfernen lassen. Wenn das Tool ein Programm entfernt, ist es nach dem Entfernen ebenfalls möglich einen Scanvorgang zu starten, der nach Dateiresten sucht und diese ebenfalls entfernt. HiBit Uninstaller ist auch dann hilfreich, wenn Apps aus dem Microsoft-Store noch Reste auf dem PC belassen, oder wenn sich ein Tool mit Bordmitteln nicht mehr entfernen lässt. 

 

MaxLauncher: Schneller Zugriff auf Programme, Skripte und Ordner mit Open Source-Tool

MaxLauncher ist ein kostenloses Open Source-Tool, mit dem Administratoren ihre Umgebung so konfigurieren können, dass der Zugriff auf häufig benötigte Tools, Skripte, Ordner und Programme über Tastenkombinationen und Shortcuts schneller durchgeführt werden kann.

MaxLauncher ist ein einfaches Programm mit verschiedenen Registerkarten. Das Tool soll den Zeitaufwand für das Auffinden und Ausführen von Programmen verhindern. Jeder Registerkarte und Schaltfläche können Sie eine Taste zuordnen. Nach dem Start weisen Sie den einzelnen Funktionstasten, aber auch anderen Tasten in einer einfachen Oberfläche einfach das gewünschte Tool und auf Anforderung auch Optionen zu. Danach können Sie das Programm oder Skript mit einem einfachen Tastendruck starten. 

BCUninstaller – Windows mit Open Source von Datenmüll befreien

BCUninstaller (Bulk Crap Uninstaller) ist ein kostenloses Open Source-Tool, das Windows nach Programmen durchsucht,  wenn diese deinstalliert werden sollen. Da BCUninstaller auch als portable Version zur Verfügung steht, können es Administratoren dazu nutzen,  auf verschiedenen Rechnern Datenmüll und nicht mehr benötigte Programme zu deinstallieren.

Vor allem bei Programmen, bei denen das eigene Deinstallationsprogramm nicht richtig funktioniert, kann BCUninstaller schnell und unkompliziert auch Datenreste entfernen und Programme deinstallieren, die sich sonst nicht deinstallieren lassen.

BCUninstaller kann auf diesem Weg auch Reste in der Registry löschen, die das Tool gefunden hat. Vor dem Löschen der Einträge kann BCUninstaller auch ein Backup der Registry erstellen. Dadurch lassen sich unerwünschte Nebenwirkungen vermeiden und bei Problemen auch Wiederherstellungen durchführen.

BCUninstaller kann vor jedem Löschvorgang einen Wiederherstellungspunkt erstellen. Auch das hilft dabei einen Deinstallationsvorgang wieder rückgängig zu machen. 

Über das Kontextmenü der gefundenen Programme lassen sich diese zuverlässig entfernen und die Einträge auch verwalten. Von der Bedienung her erinnert BCUninstaller an Sysinternals Autoruns, das aber keine Programme deinstallieren kann. 

VirtuaWin – Multiple Virtual Desktops für Windows

VirtuaWin steht als Open Source zur Verfügung und ermöglicht eine schnelle und einfache Integration von virtuellen Desktops auf Windows-Systemen. Das kostenlose Tool ist schnell und einfach installiert. Es bietet verschiedene Shortcuts und zahlreiche Möglichkeiten der Steuerung von virtuellen Desktops. 

Nach der Installation bindet sich VirtuaWin in den Traybereich des Desktops ein. Der Vorteil des Tools besteht auch darin, dass es vor allem für erfahrene Admins viele Möglichkeiten bietet das Tool anzupassen. Es gibt auch die Möglichkeit Regeln zu hinterlegen, über die sich bestimmte Programme automatisch auf neuen, virtuellen Desktops öffnen.

Admins setzen auf das Zusatztool, da es auch schneller zwischen den Desktop wechseln kann, als die Bordmittel in Windows 10. Nach der Installation stehen die virtuellen Desktops sofort zur Verfügung.

In den Einstellungen lassen sich die Shortcuts und Hotkeys sehr flexibel anpassen. Hier stehen Optionen zur Verfügung, die es bei Windows 10 nicht mal im Ansatz gibt. 

CPU-Temperatur mit CoreTemp auslesen

Das kostenlose Tool CoreTemp zeigt den genauen Namen der eingebauten CPUs an und kann auch die Temperatur der Prozessoren und der einzelnen Kerne anzeigen.  Nach dem Start bindet sich CoreTemp in den Traybereich der Taskleiste ein.  Bei entsprechender Einstellung zeigt CoreTemp im Traybereich für jeden verbauten Kern die Temperatur an.

Neben der Installation auf Windows 7/8 und Windows 10/11, kann CoreTemp auch auf Servern bis zu Windows Server 2022 zur Überwachung der CPU-Kerne genutzt werden. Auf Test- und Entwicklungsumgebungen kann das sinnvoll sein, um zu erkennen wann bestimmte Anwendungsszenarien zu Temperaturproblemen auf den Computern führt. 

Nach der Installation startet CoreTemp automatisch und zeigt gleich die Temperatur der einzelnen Kerne an. In den Einstellungen kann das natürlich angepasst werden. 

CoreTemp ist unabhängig vom Motherboard.
Alle Prozessorhersteller bieten einen „DTS“ (Digital Thermal Sensor). Der DTS liefert genauere und höher aufgelöste Temperaturmesswerte als herkömmliche Onboard-Wärmesensoren. 
Eine vollständige Liste der unterstützten Prozessoren ist auf der Webseite zu finden. CoreTemp  bietet Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten.

Datenreste in Linux und Windows mit Open Source sicher entfernen

Um auf Computern heikle Daten wie temporäre Dateien, Cookies, den Suchverlauf, Cache und Müll zu entfernen, hilft das kostenlos Tool BleachBit. Dieses steht als installierbare Version und als portable Version zur Verfügung. 

Ein Vorteil des Programmes ist auch der leichte Umgang. Nach dem Start muss lediglich ausgewählt werden, was das Tool löschen soll.  Mit „Vorschau“ kann das Löschen zuvor überprüft werden, mit „Bereinigen“ entfernt BleachBit die Daten. Soll der Vorgang unterbrochen werden, steht mit „Abbruch“ die Schaltfläche dazu zur Verfügung. 

Mit dem Icon oben links steht das Steuerungsmenü zur Verfügung. Hier stehen mit „Einstellungen“ Optionen zur Verfügung, mit denen das Tool an die eigenen Anforderungen angepasst werden kann. Die Anpassungen sind aber optional. Auch unerfahrene Anwender oder Admins können mit dem Tool mit wenigen Klicks nicht mehr notwendige Daten sicher löschen. 

MyKeyFinder 2022 – Seriennummern auslesen und verwalten

MyKeyFinder 2022 von Abelsoft (https://www.abelssoft.de/de/windows/helferchen/mykeyfinder) steht in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Version zur Verfügung. 

Mit dem Tool lesen Anwender oder Administratoren die Lizenzen von installierten Programmen aus und listen diese übersichtlich an. Doppelte Einträge filtert das Tool automatisch aus. Die Daten lassen sich exportieren und filtern. MyKeyFinder ist in der Version 2022 auch für aktuelle Programme optimiert, bei denen andere Tools Probleme beim Auslesen haben.

Die kostenpflichtige Variante kann zusätzlich noch Kennwörter der gespeicherten WLANs sichern.

 

Seriennummern von installierten Anwendungen mit LicenseCrawler auslesen

Oft ist nicht klar, welche Seriennummern auf Windows-PCs für die verschiedenen Anwendungen zum Einsatz kommen. Teilweise sind die eingesetzten Seriennummern auch nicht dokumentiert. Mit dem kostenlosen Tool lassen sich vor Neuinstallationen von Windows schnell und einfach alle installierten Programme mit Seriennummer anzeigen. Die Seriennummern können als Textdatei gespeichert werden, die sich auch verschlüsseln lassen.

Eine Installation von LicencseCrawler ist nicht notwendig, das Tool kann mobil mit einem USB-Stick eingesetzt werden, was Administratoren die Arbeit natürlich deutlich erleichtert. Grundsätzlich kann Das Tool auch Seriennummern über das Netzwerk auslesen, wenn der Anwender über ausreichend Berechtigungen verfügt und Zugriff auf die Computer und deren Registry im Netzwerk vorhanden sind. 

Neben Arbeitsstationen ab Windows 7 und bis Windows 10 kann LicenseCrawler auch Seriennummern auf Servern bis hin zu Windows Server 2019 auslesen.