Notepad++ – Editor mit Macro-Recorder

Admins, die einen mächtigen Texteditor für ihre Skripte suchen, sind mit Notepad++ gut versorgt.  Der Editor wird auch von vielen Entwicklern als Quellcode-Editor für Programmiersprachen genutzt. Notepad++ unterstützt die farbliche Hervorhebung von verschiedenen Zeilen und Befehlen. Einzelne Bereiche eines Skriptes lassen sich einklappen, damit größere Skripte übersichtlicher werden. 

Mit dem Editor ist es auch möglich mehrere Dateien zu öffnen. Das Wechseln zwischen den verschiedenen Dateien erfolgt über Registerkarten.  Dazu kommen Möglichkeiten zur Verwendung von Lesezeichen im Text und das Aufnehmen von Makros. Auch Hotkeys und Plugins unterstützt der Editor. 

Trotz des enormen Umfangs und der Erweiterbarkeit ist Notepad++ schlank und übersichtlich gestaltet. Der Ressourcenverbrauch ist sparsam und auch eine portable Version ist verfügbar. 

 

GKrellM System Monitoring Tool built for Windows

GKrellM System Monitoring Tool ist ein kleines Open Source-Tool, das auf dem Desktop in einer eigenen Leiste wichtige Informationen zur Auslastung der Hardware in Echtzeit anzeigt.  Die Anzeige erfolgt über Module, die sich auch beliebig anpassen lassen. Einige Erweiterungen stehen allerdings nur im Quellcode zur Verfügung, sodass sich die Verwendung von GKrellM vor allem an Profis richtet.

In den Einrichtungen kann festgelegt werden, in welchen Zeiträumen die Aktualisierung stattfinden soll. Ursprünglich hat der Entwickler das Tool für Unix-Systeme geschrieben und anschließend in Windows portiert.

 

Hardware-Sensoren werden mit externen Tools ausgelesen. Zu den unterstützten Tools gehören SpeedFan, CoreTemp und MBM. Windows hat kein Konzept für die Systemlastm daher wird der Wert von GKrellM selbst berechnet.

Um die Anzahl der angemeldeten Benutzer zu ermitteln, sind unter Windows teilweise administrative Berechtigungen erforderlich. Die meisten anderen Funktionen funktionieren jedoch auch als normaler Benutzer problemlos.

 

Clipdiary – Umfassende Zwischenablage für Windows

Clipdiary ist ein Zwischenablagetool für Windows. In Clipdiary lassen sich verschiedene Daten in der Zwischenablage speichern und mit verschiedenen Tastenkombinationen abrufen. 

Das Tool speichert beliebig viele Texte, Befehle und Bilder. Admins können dadurch zum Beispiel auch mehrere Befehle gleichzeitig in der Zwischenablage speichern und diese nutzen und an verschiedenen Stellen über unterschiedliche Tastenkombinationen einfügen. In einem eigenen Verwaltungsprogramm können die Daten sogar verwaltet und angeordnet werden.

Clipdiary überwacht die Zwischenablage und speichert deren Inhalt automatisch in der Zwischenablage-Historie. <häufig verwendete Textvorlagen lassen sich für das schnelle Einfügen auch dauerhaft speichern. Der Verlauf der Zwischenablage bleibt auch nach einem Neustart erhalten
Admins können die im Verlauf der Zwischenablage gespeicherten Daten jederzeit abrufen Für die dauerhafte Verwendung ist eine kostenlose Registrierung notwendig.

Die in der Zwischenablage gespeicherten Daten lassen sich in allen Anwendungen einfügen. 

Gespeicherte Daten direkt in jede Anwendung einfügen. Außerdem ermöglicht Clipdiary schnelles Kopieren von Daten zurück in die Zwischenablage und das Einfügen von Text ohne Formatierung, also als reiner Text. Die Daten in der Zwischenablage lassen sich jederzeit erneut anzeigen. Löschen Admins Daten aus der Zwischenablage, kann Clipdiary diese jederzeit wiederherstellen. 

Mehr Datenschutz für Windows 10: Private Win 10

Das kostenlose Tool „Private Win 10“ steht auf GitHub zur Verfügung. Es bietet den Vorteil, dass sich Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen zentral und einfach anpassen lassen. Dazu gehört auch die grafische Oberfläche, die auch Einstellungen über Schieberegler bietet.

Auch die Windows-Firewall kann mit dem Tool angepasst werden. Private Win 10 führt die Änderungen mit Firewall-Regeln und über versteckte Registry-Anpassungen durch, die sonst kaum oder überhaupt nicht angepasst werden können.  Auch Systemdienste lassen sich mit dem Tool anpassen. 

Auch der Internetverkehr kann mit dem Tool analysiert werden. Über diesen Weg kann Private Win 10 auch Firewallregeln erstellen und deren Gültigkeit auch temporär begrenzen.  Die Verwendung des Tools ist nicht sehr einfach und richtet sich daher vor allem an erfahrene Anwender oder Administratoren. 

Livemigration ohne Cluster

Sie müssen für die Livemigration auf beiden Servern den gleichen Prozessortyp einsetzen. Ansonsten bricht der Vorgang mit einem Fehler ab. In diesem Fall nutzen Sie Hyper-V-Replica. Diese Funktion benötigt keine identischen Prozessoren.

Damit Sie die Livemigration ohne Cluster nutzen können, müssen die entsprechenden Hyper-V-Hosts Mitglied der gleichen Active Directory-Domäne sein. Das Verschieben von virtuellen Servern mit der Hyper-V-Rolle muss ein Domänen-Administrator durchführen. Außerdem muss das Konto Mitglied der lokalen Administratorgruppe auf beiden Hyper-V-Hosts sein.

Damit Sie zwischen Hyper-V-Hosts ohne Cluster Livemigrationen durchführen können, müssen Sie für die entsprechenden Computerkonten in Active Directory Einstellungen bezüglich der Kerberos-Authentifizierung vornehmen:

Rufen Sie dazu in Active Directory-Benutzer und -Computer jeweils die Eigenschaften der beiden Computer auf und wechseln Sie zur Registerkarte „Delegierung“.

Aktivieren Sie die Option „Computer bei Delegierungen angegebener Dienste vertrauen“ und die Option „Nur Kerberos verwenden“.

Klicken Sie anschließend auf „Hinzufügen“ und wählen Sie den Server und die Dienste aus, die für das entsprechende Computerkonto Berechtigungen haben sollen.

Für die Livemigration wählen Sie dazu den Server und die Dienste „cifs“ und  „Microsoft Virtual System Migration Service“ sowie „Microsoft Virtual Control Service“ aus.

Nehmen Sie diese Einstellung auf allen Hyper-V-Hosts vor, die virtuelle Maschinen austauschen sollen. Auch hier können Sie virtuelle Server zwischen verschiedenen Editionen von Windows Server 2019/2022 auswählen und auch auf Hyper-V Server 2019 setzen.

Im nächsten Schritt müssen Sie auf beiden Hyper-V-Hosts in den Hyper-V-Einstellungen im Hyper-V-Manager die Livemigration aktivieren. Sie finden diese Einstellung im Bereich „Livemigrationen“. Aktivieren Sie zunächst die Option „Ein- und ausgehende Livemigration ermöglichen“ und danach bei „Authentifizierungsprotokoll“ die Option „Kerberos verwenden“.

Legen Sie fest, wie viele Livemigrationen gleichzeitig auf dem Server erlaubt sein sollen. Der Standardwert in diesem Bereich ist 2. Aktivieren Sie dann bei „Eingehende Livemigrationen“ entweder „Beliebiges verfügbares Netzwerk für die Livemigration verwenden“ oder hinterlegen Sie manuell IP-Adressen.

Anschließend können Sie virtuelle Server verschieben. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den virtuellen Server, den Sie zwischen Hyper-V-Hosts verschieben wollen und wählen Sie aus dem Kontextmenü die Option „Verschieben“. Das funktioniert auch zwischen Windows Server 2019 und Windows Server 2022

Failover mit Hyper-V-Replica durchführen

Hyper-V-Replikation können Sie auch zwischen Windows Server 2019 und Windows Server 2022 einrichten. Nach der erfolgreichen Replikation können Sie auf diesem Weg auch Server verschieben.

Dazu klicken Sie den entsprechenden virtuellen Server den Sie repliziert haben im Hyper-V-Manager des Ziel-Servers an und wählen im Kontextmenü „Replikation/Failover“.

Sie können ein Failover auch mit der Quell-VM auf dem Quell-Host starten, zum Beispiel vor der geplanten Wartung eines Hosts. In diesem Fall wählen Sie aus dem Kontextmenü die Option „Replikation\Geplantes Failover“ aus.

Bei diesem Vorgang kann der Quell-Server alle Daten noch einmal zum Ziel-Server replizieren.
Zusätzlich können Sie auf dem Ziel-Server auch einen Testfailover durchführen. Dabei findet kein echter Failover statt, sondern der Assistent überprüft nur eine mögliche Übernahme der VM auf dem Ziel-Server.

Anschließend wählen Sie aus, zu welchem Wiederherstellungspunkt Sie den Failover durchführen wollen und können den Failover starten. Das geht aber nur, wenn der Quell-VM auch ausgeschaltet ist. Während des Failovers startet der Assistent den replizierten Server, der im Netzwerk dann zur Verfügung steht, genau wie die Quell-VM.

Auch, wenn Sie ein geplantes Failover durchführen, müssen Quell-VM und Ziel-VM ausgeschaltet sein. Der Vorteil bei einem geplanten Failover vom Quell-Hyper-V-Host aus ist, dass Hyper-V noch nicht replizierte Änderungen an den Zielserver senden kann, sodass dieser über den neusten Stand verfügt. Haben Sie ein geplantes Failover durchgeführt, ist der alte Quell-VM später die neue Ziel-VM, und die alte Ziel-VM die neue Quell-VM für die Replikation. Das heißt, Sie können diesen Vorgang auch wieder umkehren.

Glary Utilities: Windows bereinigen

Glary Utilities sind die bekanntese Tools-Sammlung, wenn es darum geht Datenmüll von Windows zu entfernen. Zusätzlich sind in den Glary Utilities auch verschiedene Tools zur Systemwartung integriert. Ein weiteres Tool in den Glary Utilities kann die Autostart-Programme in Windows bereinigen. 

Nach der Installation stehen die verschiedenen Tools über die zentrale Oberfläche zur Verfügung. Wer sich nicht tiefgehend mit den Möglichkeiten auseinandersetzen will, kann auch eine 1-Klick-Bereinigung von Windows durchführen.  Mit den Tools lassen sich langsame und vermüllte Rechner vor allem dadurch beschleunigen, dass nicht mehr benötigte Daten entfernt werden. 

Die verschiedenen Tools stehen über Icons im unteren Bereich zur Verfügung und werden zum großen Teil unabhängig voneinander gestartet. Auf Anforderung kann die Sammlung auch Daten verschlüsseln und auch Firefox und Chrome bereinigen. Dazu kommt ein Festplattentest.

Mit dem 1-Click-Vorgang können zum Beispiel auch unerfahrene Anwender due gröbsten Probleme in Windows lösen, bevor Administratoren oder Support-Mitarbeiter sich um ein Problem kümmern müssen. 

WinExt: Windows 10 mit Freeware aufräumen

WinExt ist ein kleines Freeware-Tool das dabei hilft verschiedene, nutzlose Daten auf einem Computer zu entfernen, Neben Datenmüll, temporären Dateien und Dateiresten, kann WinExt die Registry auch auf nicht mehr benötigte Einträge scannen und diese entfernen.

Vor dem Scannen lässt sich in den Optionen festlegen, welche Daten das Tool entfernen soll. Auch doppelte Dateien lassen sich mit WinExt über die integrierten Scanoptionen finden und entfernen. Darüber hinaus hilft WinExt auch beim Auffinden der größten Speicherfresser auf einem Rechner. Dazu kommen Funktionen für besseren Datenschutz. Hier kann WinExt auch die Privatsphäre in Windows 10 und Windows 11 deutlich verbessern, in dem Browserverlauf, Verlauf der Windows-Suche und auch der Verlauf der geöffneten Anwendungen gelöscht werden können. 

Damit das Tool genutzt werden kann, ist eine Installation notwendig, WinExt integriert sich auch als Systemdienst für regelmäßige Scans und bietet eine grafische Oberfläche. 

Hardware mit Open Source auslesen: Libre Hardware Monitor

Libre Hardware Monitor ist ein kleines Open Source-Tool für Windows, das ohne Installation auf die Hardware von Computern zugreifen kann. Direkt nach dem Start listet das Tool die installierte Hardware eines Computers des Computers an, inklusive der Werte der verbundenen Sensoren. 

Libre Hardware Monitor zeigt in Echtzeit Temperatur, Spannung und Lüfterdrehzahl  eines Computers an. Hilfreich ist auch die Anzeige der Maximal- und Minimalwerte von Sensoren. Das hilft dabei Ausfälle zu verhindern und bei der Entdeckung von Defekten bei der Hardware. Auch Informationen von GPUs lassen sich mit Libre Hardware Monitor auslesen. 

Auch Informationen zu WLAN, Arbeitsspeicher und anderer Daten sind auslesbar und lassen sich auch exportieren. Bei Mehrkernprozessor-Systemen listet Libre Hardware Monitor Informationen zu allen verbauten Kernen an. 

Die Ansicht des Tools lässt sich jederzeit anpassen. Auf Anforderung kann das Tool direkt mit Windows starten und in den Traybereich minimiert werden. 

Open Source: Mit Driver Store Explorer Treiber auf Computern identifizieren

Driver Store Explorer ist ein einfaches Open Source-Tool, das auf Computern die installierten Treiber und deren Version auflistet. Sinnvoll ist das Tool zum Beispiel vor Neuinstallationen oder Migrationen zu neuen Betriebssystemen. 

Driver Store Explorer steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Die Treiber können auch in eine CSV-Datei exportiert werden. Das Tool kann auch Treiber installieren und deinstallieren. Auch diese Aufgaben können direkt in der Oberfläche des Tools vorgenommen werden. 

Driver Store Explorer ist vor allem dann sinnvoll, wenn auf PCs eine Liste der vorhandenen Treiber erstellt werden soll und neue Treiber installiert werden sollen. Das Tool erleichtert den Umgang mit dem Windows-Treiberspeicher. Zu den unterstützten Operationen gehören Auflisten/Hinzufügen/Installieren/Löschen von Treiberpaketen von Drittanbietern, komplett in einer Open Source-Oberfläche.
Unterstützt Online- (lokaler Rechner) und Offline-Treiberspeicher lassen sich parallel auslesen. Das Tool ermöglicht auch das Erkennen von alten und nicht verwendeten Treiberpaketen. Auch eine Sortierung in der Oberfläche ist möglich.