Datenschutz-Einstellungen von Microsoft-Konten im Web steuern

Über die Webseite zur Steuerung von Microsoft-Konten, können Admins auch die Datenschutzeinstellungen ihres Microsoft-Kontos anpassen. Natürlich sind die Einstellungen auch für normale Benutzerkonten wichtig. Bei Admins, die zum Beispiel aus dem Home Office oder von unterwegs auf Geschäftsdaten zugreifen und auch administrative Tätigkeiten vornehmen müssen, spielen diese Einstellungen natürlich eine besonders wichtige Rolle.

Datenschutzeinstellungen in Microsoft 365 und Microsoft-Konten anpassen

Die Datenschutzeinstellungen für Microsoft-Konto sind über die Seite „https://account.microsoft.com/privacy“ verfügbar, Sicherheitseinstellungen sind bei „https://account.microsoft.com/security“ eingebunden.

Da es in Windows 10 und Windows 11 möglich ist sich mit einem Microsoft-Konto anzumelden und gleichzeitig auch eine Anbindung an Microsoft 365 vorzunehmen, sollten idealerweise die Einstellungen für das Microsoft-Konto und das Microsoft 365-Konto anpassen.

Die URL für Einstellungen zum Microsoft 365-Konto sind wiederum über die URL https://myaccount.microsoft.com erreichbar. Diese beiden URLs sind für die Sicherheit von PCs enorm wichtig und Anwender sowie Administratoren sollten sich die Einstellungen genau anschauen, die hier zu finden sind. Vor allem die Optionen im Bereich Datenschutz und Sicherheit spielen an dieser Stelle eine Rolle. 

Datenschutz-Dashboard von Microsoft-Konten steuern

Mit der URL https://account.microsoft.com/privacy steht das Datenschutz-Dashboard von Microsoft-Konten zur Verfügung. Hier spielen vor allem die Einstellungen bei „Standortaktivität“, „Browserverlauf“, „Suchverlauf“ und „Aktivitäten von Apps und Diensten“ eine wichtige Rolle. 

Im unteren Bereich sind noch die Bereiche „Verwalten Ihrer Datenschutzeinstellungen“ und „Weitere Datenschutzeinstellungen“ zu finden. Hier steuern Sie erweiterte Optionen und können auch Einstellungen bezüglich des Datenschutzes von Microsoft Office, Teams und LinkedIn optimieren. 

Microsoft-Dienste und Abonnements online überprüfen und steuern

Über das Webportal zur Verwaltung von Microsoft-Konten  das über die Seite https://account.microsoft.com/ zur Verfügung steht, ist es auch möglich die hinterlegten Abonnements und kostenpflichtigen Dienste zu verwalten. Hierüber können Anwender auch die Installationsdateien herunterladen. Die Einstellungen dazu finden sich über den Menüpunkt „Dienste & Abonnements“. Dieser Bereich ist auch direkt über die URL „https://account.microsoft.com/services“ erreichbar. 

Dienste und Abonnements verwalten

An dieser Stelle sehen Sie bei „Produkte, die Sie gekauft haben“ die aktuellen Abonnements. Bei jedem Abonnement finden Sie den Link „Installieren“.  Hierüber können Sie direkt die Installationsdateien herunterladen. 

Am Beispiel von Microsoft Office 2016/2019 und Office 2021 können Sie sich zur Aktivierung des Produktes mit dem Microsoft-Konto anmelden, dem die Lizenz zugewiesen wurde. Natürlich ist es parallel auch möglich sich mit einem Konto an Active Directory, Azure Active Directory und damit auch in Microsoft 365 anzumelden.

Bei „Stornierte Abonnements“ finden Sie die abgelaufenen Dienste und können hier bei Bedarf auch das Abonnement erneuern.  Mit „Verwalten“ erhalten Sie weitere Informationen zum Abonnement, auch wann es abgelaufen ist und wie der Rechnungsverlauf war. 

Microsoft Office 2019/2021 aus dem Webportal herunterladen und installieren

Über die Webseite https://account.microsoft.com/services können Sie über „Installieren“ zunächst die notwendigen Installationsdateien für das Produkt herunterladen, das dem Konto zugewiesen wurde. Bei der Auswahl von „Installieren“ erscheint zunächst ein neues Fenster.

Auf diesem Fenster können Sie die Sprache auswählen, aber auch die Edition. Hier können Sie daher verschiedene Versionen herunterladen und anschließend das Produkt installieren. Steht das Produkt als 32-Bit und als 64-Bit zur Verfügung, können Anwender auch hier eine Auswahl treffen. 

 

 

Daten von Computern und Servern auslesen: Dr. Hardware 2022

Dr. Hardware 2022 ist ein Tool zur Systemanalyse von Windows-Computern. Das Tool zeigt Daten zur Hardware und auch den verbauten Datenträgern, Grafikadaptern, Prozessoren oder anderen Bestandteilen von Computern.

Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit auch Tests von Bildschirmen durchzuführen. Dadurch lassen sich auch Pixelfehler erkennen. Zusätzlich gibt es noch Benchmarktests, mit denen sich die Leistungsfähigkeit von Computern erfassen lässt.

Leider steht das Tool nicht als portable Version zur Verfügung, sondern muss installiert werden.

Computer mit Dr. Hardware 2022 analysieren

Das Tool funktioniert 10 Tage kostenlos. Danach sind knapp 30 Euro für die Vollversion fällig. Betreiben lässt sich Dr. Hardware auf Computern ab Windows 7. Das Tool unterstützt auch bereits Windows 11. Mit einer Größe von unter 10 MB ist das Tool schnell einsatzbereit und ermöglicht schnell einen umfassenden Überblick zu einem Computer.

Beim Verkaufen eines PCs, oder bei geplanten Upgrades und auch bei der Fehlersuche ist Dr. Hardware 2022 ideal, da Hersteller und Typ schnell bekannt sind. Auch für die Aktualisierung oder der Installation von Treibern kann Dr. Hardware 2022 helfen. 

Dr. Hardware 2022 in der Praxis

Nach dem Start des Tools liest Dr. Hardware 2022 die Daten aus und zeigt sie im Fenster an. Neben einer Übersicht können Anwender auf der linken Seite auch durch die einzelnen Bereiche durchklicken. Hier stehen „Prozessor“, „BIOS“, „Speicher“, „Temperaturen“ und weitere Informationen bei „Hardware“ zur Verfügung.

Bei „Geräte“ sind weitere Informationen zu den verbauten Bestandteilen eines Computers zu finden, über „Windows“ zeigt Dr. Hardware 2022 Daten zur installierten Windows-Version an. 

Über den Menüpunkt „Leistung“ lassen sich die verschiedenen Geräte in Windows testen. Über „Test & Tools“ stehen ganz unten verschiedene Erweiterungen zur Verfügung, mit denen Admins auch nach Fehlern auf dem System suchen können. Beim Durchklicken zeigt Dr. Hardware zahlreiche Informationen an.

IPNeighborsView zeigt Informationen zu allen Geräten im Netzwerk an

IPNeighborsView ist ein einfaches Tool, dass die Geräte im Netzwerk anzeigt, mit dem der aktuelle Computer verbunden ist. Sie müssen das Tool nicht installieren. Wie alle anderen Tools von Nirsoft, kann auch IPNeighborsView ohne Installation gestartet werden. Das macht den Einsatz von einem USB-Stick oder über das Netzwerk natürlich deutlich einfacher.

Neben der IP-Adresse zeigt Nirsoft IPNeighborsView  auch MAC-Adresse und Informationen zum Netzwerkadapter an, zum Beispiel den Hersteller. Auch der Status des Gerätes und der letzte Zeitpunkt der Überprüfung zeigt das Tool an. 

Es ist auch möglich IPNeighborsView mit Optionen zu starten, zum Beispiel für Skripte. Hier können Sie den Dateinamen einer Berichtdatei angeben, die das Tool anschließend erstellt. In dieser sehen Sie Geräte, anstatt in der grafischen Oberfläche. Dazu stehen folgende Optionen zur Verfügung, um Text-, HTML-, CSV-, XML_ und andere Dateien zu erstellen:

  • /stext <Filename> Save the IP Neighbors items to a simple text file.
  • /stab <Filename> Save the IP Neighbors items to a tab-delimited text file.
  • /scomma <Filename> Save the IP Neighbors items to a comma-delimited text file (csv).
  • /shtml <Filename> Save the IP Neighbors items to HTML5 file (Horizontal).
  • /sverhtml <Filename> Save the IP Neighbors items to HTML5 file (Vertical).
  • /sxml <Filename> Save the IP Neighbors items to XML file.
    /sjson <Filename> Save the IP Neighbors items to JSON file.

Die Sortierung der Anzeige können Sie auf Basis der Spalten umsetzen, genauso wie bei anderen Tools von Nirsoft. Nach dem Start zeigt das Tool die Daten gleich an. Bei „Local Adapter Name“ sehen Sie auch welcher lokaler Netzwerkadapter eine Verbindung zu dem gefundenen Gerät aufgebaut hat. 

Über den Menüpunkt „View“ können Sie die Ansicht anpassen und auch die Spalten anordnen.  Über das Kontextmenü der gefundenen Geräte können Sie die Ergebnisse als Bericht speichern oder nur die Daten einzelner Geräte auslesen. 

DNS-Einstellungen in Windows mit der PowerShell steuern

Die DNS-Server tragen Sie mit „Set-DNSClientServerAddress -InterfaceIndex 12 -ServerAddresses 192.168.1.4“ in die IP-Konfiguration von Windows ein. Mehrere DNS-Server trennen Sie jeweils mit einem Komma:

Set-DnsClientServerAddress -InterfaceAlias „Ethernet“ -ServerAddresses (“192.168.178.220”,”192.168.178.230”)

Das Cmdlet „Set-DnsClientServerAddress -InterfaceIndex 12 -ResetServer“ wechselt zu DHCP. Achten Sie darauf, jeweils die korrekte Indexnummer für den Netzwerkadapter zu verwenden. Diesen erhalten Sie mit „Get-NetIPConfiguration“.

Auch die Routen spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Die Routen können in der PowerShell mit „Get-NetRoute“ angezeigt werden. Die Anzeige können Sie mit „Get-NetRoute | Format-List -Property *“ übersichtlicher gestalten.  Natürlich können Sie Routen auch konfigurieren, zum Beispiel mit „Set-NetRoute“:

$TimeSpan = New-TimeSpan -Days 1

Set-NetRoute -DestinationPrefix „192.168.0.0/24“ -PreferredLifetime $TimeSpan

Neue Routen legen Sie wiederum mit „New-NetRoute“ an:

New-NetRoute -DestinationPrefix „10.0.0.0/24“ -InterfaceIndex 12 -NextHop 192.168.0.1

Mit der PowerShell können Sie auch Verbindungen zwischen Computern überprüfen. Hier bietet die PowerShell mehr Möglichkeiten, als der häufig verwendete Ping-Befehl. Mit „Test-NetConnection“ können in der PowerShell Netzwerkverbindungen getestet werden. Das Cmdlet hilft auch dabei offene Ports zu überprüfen. Ein Beispiel für den Befehl ist:

Test-NetConnection dc01 -port 135

In diesem Beispiel wird überprüft, ob auf dem Server „dc01“ der Port 135 geöffnet ist. Mit dem Cmdlet „Test-NetConnection -DiagnoseRouting“ kann auf einem Server das Routing getestet werden. Das funktioniert auch in Windows 10/11.

Sie können mit „Test-Connection“ auch mehrere Rechner auf einmal und von den Quell-Rechnern aus mehrere Ziel-Rechner testen. Dadurch können Sie relativ schnell feststellen, wo im Netzwerk Verbindungsprobleme vorhanden sind. Sie können mit „Test-NetConnection“ eine Liste von Computern angeben, die Sie überprüfen wollen und hier auch gleich die Ziele definieren:

„Test-Connection -Source <Quelle1>, <Quelle2> -ComputerName <Ziel1>, Ziel2>“

Mit dem Befehl können Sie also problemlos von mehreren Quell-Computern aus mehrere Ziel-Computer scannen. Sie können aber auch nur einen Rechner lokal testen, indem Sie „Test-Connection <Name oder IP-Adresse>“ eingeben.

SiSoft Sandra Lite 2021 – Kostenloses Tool für mehr Überblick zu Computern und Servern

SiSoft Sandara Lite gehört zu den bekanntesten Tools im Internet, wenn es darum geht eine umfassende Analyse der Hard. und Software eines Computers mit Windows auszulesen. Die neue Variante unterstützt auch Windows 11 und kann auch auf Windows-Servern zum Einsatz kommen.

Neben Informationen zur Hardware und installierter Software, kann SiSoft Sandra Lite 2021 auch Informationen zur Leistung und Stabilität eines Rechners anzeigen. Dazu liest das Tool auch umfassende Informationen von PCI-Steckkarten, dem Prozessor, Arbeitsspeicher und Daten des Mainboards aus. Auch die anderen Bauteile eines Computers kann das Tool erfassen.

Dazu kommen verschiedene Benchmark-Tests, mit denen schnell feststellbar ist, wo die Schwachstellen einer Arbeitsstation oder eines Servers liegen. Dazu gehören auch Referenzergebnisse von vergleichbaren Computern, sodass Sie auch einen Vergleich anstellen können. Auch Verbesserungstipps kann das Tool anzeigen.

Die Daten des Computers sind in übersichtlichen Berichten zu erkennen. Sie erhalten mit SiSoft Informationen, die im Gerätemanager von Windows nicht zu sehen sind. Das Tool zeigt auch den Hersteller des Mainboards und den Typ des Mainboards an. Auch Informationen zum BIOS/UEFI sind in den Berichten zu sehen, genauso wie Informationen zu den Grafikkarten oder der Geschwindigkeit im Netzwerk. 

Bestandteil von SiSoft Sandra Lite 2021 ist auch ein Komplettcheck eines Computers. Dabei lassen sich auch Belastungstests durchführen, inklusive der Geschwindigkeit im Netzwerk. Einzeltests können ebenfalls durchgeführt werden. Dabei gibt es auch die Möglichkeit Tests mehrfach durchzuführen. Dabei kann SiSoft Sandra Lite bei den Belastungstests die Computer auch an die Grenze der Belastbarkeit führen.

Damit die Grenze nicht überschritten wird, kann das Tool auch mit Grenzwerten für Temperatur und Belastung arbeiten. Die Ergebnisse können Sie wiederum als Bericht in verschiedener Form speichern und sogar auf FTP-Servern oder in die Cloud auslagern.  Wer umfassende Informationen zu Computern benötigt, sollte sich die Möglichkeit von SiSoft Sandra Lite 2021 anschauen

Netzwerkverwaltung und Konfiguration von IP-Adressen mit der PowerShell

Die Konfiguration der Netzwerkeinstellungen in Windows erfolgt in Windows Server und auf Arbeitsstationen mit Windows 10 und Windows 11 meistens in der grafischen Oberfläche. Dazu steht zum Beispiel die Netzwerkkonfiguration über „ncpa.cpl“ zur Verfügung.

Wenn die Einstellungen aber geskriptet werden sollen, oder im Falle von Core-Servern keine grafische Oberfläche zur Verfügung steht, ist die PowerShell ein weiterer Weg, um Einstellungen anzupassen.

In der PowerShell können verschiedene Netzwerkadapter in Computern getrennt konfiguriert werden. Die Adressierung der Adapter erfolgt mit dem Parameter „InterfaceIndex“ und der Nummer des jeweiligen Adapters.

Die Einstellungen von Netzwerkadaptern können mit „Get-NetAdapter“ angezeigt werden. Zur Verwaltung der Netzwerkeinstellungen werden wichtige Informationen auch mit „Get-NetIPInterface“ angezeigt. Einstellungen, die Netzwerkadapter betreffen steuern Sie mit „Set-NetIPInterface“. Hier können Einstellungen mit „Set-NetIPInterface“ auch angepasst werden. Sie können zum Beispiel DHCP für einen Adapter deaktivieren:

Set-NetIPInterface -InterfaceIndex 12 -Dhcp Disabled

Noch ausführlichere Informationen erhalten Sie mit „Get-NetAdapterAdvancedProperty“. Der ARP-Zwischenspeicher kann in der PowerShell mit „Get-NetNeighbor“ angezeigt werden.

Die Cmdlets “New-NetIPAddress” und “Get-NetIPConfiguration” gehören zu den wichtigsten Cmdlets zur Konfiguration der Netzwerkeinstellungen. Ein Beispiel für die Einrichtung ist:

New-NetIPAddress -InterfaceIndex 12 -IPAddress 192.168.178.2 -PrefixLength 24 -DefaultGateway 192.168.1.10.

Einmal zugewiesene Adressen können auch angepasst werden:

Set-NetIPAddress -InterfaceIndex 12 -IPAddress 192.168.0.1 -PrefixLength 24

Um alle Informationen anzuzeigen, verwenden Sie „Get-NetIPConfiguration -All“ und „Get-NetIPConfiguration -Verbose“.

Die Aktuellen Netzwerkverbindungen und verwendeten Ports zeigen Sie mit „Get-NetTCPConnection“ an. Die aktiven Verbindungen können Sie mit dem Cmdlet „Get-NetTCPConnection -State Established“ anzeigen. Auf diesem Weg können Sie auch die TCP-Verbindungen zum Internet auslesen: Get-NetTCPConnection -AppliedSetting Internet

IP-Adressen können auch wieder aus der Konfiguration entfernt werden, zum Beispiel mit:

Remove-NetIPAddress -IPAddress 192.168.0.1 -DefaultGateway 192.168.0.5

Die zugewiesenen IP-Adressen zeigen Sie auch mit dem Cmdlet „Get-NetIPAddress“ an. Natürlich kann die Ausgabe der ganzen Get-Cmdlets auch formatiert werden, indem die Daten per Pipe an das Cmdlet „Format-Table“ weitergegeben werden:

Get-NetIPAddress | Format-Table

Server im Netzwerk, der Cloud und im Internet mit PingInfoView überwachen

PingInfoView zeigt in einem Fenster den Status von verschiedenen Computer im Netzwerk, der Cloud und im Internet an. Sie müssen dazu die IP-Adresse oder den Namen des Computers der Liste hinzufügen. Danach versucht das Tool per Ping den Computer zu erreichen. Gelingt das, zeigt PingInfoView ein grünes Icon an. Computer, die nicht antworten, zeigt das Tool mit einem roten Icon an.

Sie können über den Menüpunkt „File\Ping Options“ dieses Fenster jederzeit wieder in den Vordergrund holen und weitere Computer hinzufügen oder Optionen ändern.

Damit die Verbindungen erfolgreich überprüft werden können, muss der Computer natürlich auch auf Ping-Anfragen antworten und die Namensauflösung muss funktionieren, wenn Sie einen Computernamen eingeben

PingInfoView in der Praxis

Sie müssen PingInfoView von Nirsoft nicht installieren, sondern können es nach dem Download direkt starten. Nach dem Start legen Sie im Fenster über eine Liste zunächst fest, welche IP-Adressen und Rechnernamen Sie überwachen wollen. Im unteren Bereich geben Sie das Timeout an, nachdem ein Computer als nicht mehr erreichbar angezeigt wird. 

Auch der Zeitintervall in dem das Tool die Computer anpingen sollen, können Sie an dieser Stelle steuern.  Sobald das Server mit seiner Überwachung beginnt, sehen Sie für jeden gefundenen Computer die verwendete IP-Adresse, die Antwort-Adresse und wie viele Pakete erfolgreich oder erfolglos waren.

Über das Kontextmenü stehen verschiedene Menüpunkte im Tool zur Verfügung. Hier können Sie zum Beispiel auch einen HTML-Bericht erstellen lassen.  Über den Menüpunkt „Options“ können Sie die Ansicht anpassen und können das Tool auch in den Traybereich minimieren.

Über den Menüpunkt „View“ können Sie einen HTML-Bericht anzeigen, und bei „File“ können Sie auch den Zähler für fehlerhafte Pings zurücksetzen, um die Überwachung erneut zu beginnen.  Mit dem Stop-Icon beenden Sie das Pingen wieder und können es mit dem grünen Dreieck jederzeit wieder starten.

Auf der Webseite des Tools erhalten Sie eine umfangreiche Hilfe, mit der Sie PingInfoView an Ihre Anforderungen anpassen können. Das Tool, ist in wenigen Minuten einsatzbereit, ermöglicht aber auch zahlreiche Optionen zur Optimierung. Natürlich funktioniert PingInfoView nur dann, wenn der jeweilige Computer auch auf Anfragen antwortet.

DNSLookupView – DNS Abfragen in Windows im Griff behalten

DNSLookupView ist ein kleines Nirsoft-Tool, mit dem Anwender und Administratoren ohne Installation die DNS-Abfragen von Anwendungen in Windows überprüfen können.  Das Tool ist auch für die Sicherheitsanalyse sinnvoll und kann direkt mit der ausführbaren Datei gestartet werden. Es ist keine Installation notwendig.

Mit DNSLookupView sehen Sie die DNS-Abfragen, die ein Rechner zum DNS-Server stellt in Echtzeit. Das heißt, Sie erkennen wirklich jeden Systemdienst und jedes Programm, die Verbindung zum Internet aufbauen. Nach dem Start des Tools klicken Sie auf das grüne Dreieck, um die Abfrage zu starten. Sie können die Echtzeitabfragen danach mit dem Stop-Symbol beenden. 

Malware und Datenspione in Echtzeit finden

Danach wartet das Tool auf DNS-Anfragen und zeigt diese sofort im Fenster an. Im Fenster sehen Sie den Namen des Prozesses, der die Abfrage durchführt, dessen PID und auch der Pfad der ausführbaren Datei für den Prozess. Auch Informationen dazu, ob die Abfrage erfolgreich war oder nicht sowie das Ergebnis der Abfrage ist im Fenster zu sehen. Sie erkennen dadurch auch die IP-Adressen der Server im Internet, mit denen Anwendungen eine Verbindung aufbauen. 

Läuft das Programm im Hintergrund, aktualisiert es die Daten, sobald eine Internetverbindung von einem Programm aufgebaut wird. Auch der Zeitstempel der Abfrage ist zu sehen.

Um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, können Sie bei „Options“ die Option „Automatically Sroll Down On New Items“ aktivieren. In diesem Fall sehen Sie unten im Fenster immer genau, welches Programm aktuell eine Verbindung zum Internet aufbaut, und welcheServer dabei zum Einsatz kommen.

Internetverbindungen und -Daten von Programmen finden und Firewallregeln erstellen

Starten Sie zum Beispiel ein Programm, von dem Sie nicht wissen, ob es eine Verbindung zum Internet aufbaut, sehen Sie mit DNSLookupView sofort welche Verbindungen aufgebaut werden. Das hilft auch dabei Firewallregeln in Windows festzulegen.

Über den Menüpunkt „View“ können Sie mit „HTML Report All Items“ einen übersichtlichtlichen HTML-Bericht erstellen und anzeigen. Die HTML-Datei wird im gleichen Verzeichnis gespeichert,  indem sich das Tool befindet.