Speccy: Systemanalyse mit kostenlosem und portablen Tool

Speccy ist ein kleines, portables Tool der Entwickler von CCleaner. Natürlich steht auch eine instalierbare Version zur Verfügung. Das Tool kann nach dem Start umfangreiche Informationen zur eingebauten Hardware von Computern anzeigen. Hilfreich ist das für die Analyse, Inventur, zur Suche nach den passenden Treibern und auch für das Troubleshooting.

Da Speccy nicht installiert werden muss, kann es auch problemlos portabel zum Einsatz kommen. Wem die Informationen des Tools nicht ausreichen, kann auch die Pro-Version für knapp 15 Euro lizenzieren. Diese bietet noch mehr Informationen zur verbauten Hardware. Die kostenlose Version reicht aber in den meisten Fällen aus. 

Speccy in der Praxis

Nach dem Start zeigt Speccy im Fenster zunächst eine Übersicht an. Hier ist die Version des installierten Betriebssystems zu sehen.  darunter sind die eingebaute CPU, Informationen zur Hauptplatine, den Grafikadaptern und dem Speichersystem zu sehen.

Auf der linken Seite kann zwischen verschiedenen Menüpunkten gewechselt werden, zum Beispiel zu „Motherboard“ oder „Graphics“. Anschließend zeigt Speccy auf der rechten Seite weitergehende Informationen zu den Geräten an sowie Versionsnummern der Komponenten. Das hilft bei der Suche nach Treibern und auch beim Troubleshooting. 

Daten zum Betriebssystem und Netzwerkinformationen mit Speccy auslesen

Wichtige Informationen zum Betriebssystem sind bei „Operating System“ zu finden und bei „Network“ zeigt Speccy Daten zu den Netzwerkadaptern an, aber auch die IP-Adresse und Daten zum Gateway und der Domänenmitgliedschaft. Auch die IP-Adresse des verwendeten DHCP-Servers ist an dieser Stelle zu finden.

Bei „Storage“ zeigt Speccy Daten zu den eingebauten Datenträgern an sowie Informationen zum freien und belegten Speicherplatz. Auch SMART-Informationen sind an dieser Stelle zu finden. 

Bei RAM ist die Gesamtanzahl des Arbeitsspeichers zu finden und die derzeitige Auslastung. 

Daten und Berichte mit Speccy exportieren

Über den Menüpunkt „File“ und „Save Snapshot“ lassen sich die aktuellen Informationen im Speccy-Format speichern. Diese Datei kann wiederum auf einem entfernten Computer mit „Load Snapshot“ geöffnet und ausgelesen werden. Darüber hinaus ist es an dieser Stelle auch möglich die Anzeige als XML- oder auch als Text-Datei zu speichern.

 

Battery Mode: Akku-Status von Notebook effektiver mit Open Source anzeigen

Battery Mode ist ein Open Source-Tool, das die Akku-Anzeige in Windows ersetzt und mehr Möglichkeiten für die Steuerung bietet.  Über das Tool lassen sich auch Bildschirmhelligkeit und Informationen zum verbauten Akku anzeigen.

Wer das Tool nutzen will, kann es installieren oder direkt starten. Allerdings blockiert die SmartScreen-Funktion von Windows 10 und Windows 11 das Tool, weil es direkt in das Betriebssystem eingreift. 

Battery Mode verbessert die Akku-Anzeige von Windows

Die Ansicht der Akkuanzeige mit Battery Mode entspricht der von Windows 7 und Windows 8.1. Über verschiedene Menüpunkte ist es möglich verschiedene Power-Schemas zu aktivieren. Hier zeigt das Tool alle verfügbaren Power-Schemas in Windows an. Dazu kommen Schieberegler für die Einstellung der Bildschirmhelligkeit.

Das Tool kann die Helligkeit von internen und von externen Monitoren steuern. Dazu kommen Optionen, die steuern, dass die Helligkeit sich nicht ändert, wenn das Gerät mit dem Stromnetz verbunden ist oder im Batteriemodus läuft. 

Battery Mode in der Praxis

Nach der Installation oder dem Start steht das Tool im Traybereich der Taskleiste zur Verfügung. Mit einem Linksklick können die verschiedenen Energieschemas ausgewählt werden, die Windows für den Rechner bietet. 

Im unteren Bereich des Fensters stehen darüber hinaus die Schieberegler für das Steuern der Helligkeit von internen und von externen Monitoren zur Verfügung. Mit einem Klick ist es darüber hinaus auch möglich alle Bildschirme auf einmal auszuschalten. 

Der Link im unteren Bereich des Fensters lässt sich aber an die eigenen Anforderungen anpassen. Dazu stehen in den Optionen verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung.

Das Kontextmenü ermöglicht das Anpassen der Einstellungen und des Autostarts des Tools. Hier lassen sich darüber hinaus auch Informationen zu den verbauten Akkus anzeigen, die Spannung und der aktuelle Status des Akkus. Über das Kontextmenü lässt sich auch die Standardanzeige des Akkus ausschalten und BatteryMode als Standard für das Einstellen der Energieoptionen nutzen. 

Über das Kontextmenü steht mit „Planer“ auch ein Scheduler zur Verfügung, mit dem sich verschiedene Trigger aktivieren lassen und darauf basierend verschiedene Aktionen, die ausgeführt werden sollen. Dadurch lassen sich die Energieeinstellungen und die Bildschirmhelligkeit sehr variabel und flexibel steuern. 

Nostalgie für Admins und Anwender: Windows 95 als App in Windows, Linux und macOS starten

Der Entwickler Felix Rieseberg stellt auf GitHub eine Standalone-App für den Start von Windows 95 innerhalb von Windows, Linux und macOS zur Verfügung.  Nach dem Download des etwa 320 MB großen Archivs, erfolgt der Start direkt aus dem Verzeichnis heraus. Beim Betrieb handelt es sich um ein nahezu vollwertiges Windows 95-System, das in einer Elektron-App über JavaScript läuft.

Windows 95 kann in macOS auf Intel-Prozessoren, aber auch innerhalb von M1-Systemen laufen. In Linux unterstützt die Elektron-App auch ARM-Prozessoren. 

Windows 95 in Windows 10/11, Linux und macOS nutzen

Nach dem Extrahieren des Verzeichnisses, kann Windows 95 innerhalb von Windows, Linux oder macOS direkt aus dem Verzeichnis heraus gestartet werden. Dazu steht die Datei „windows95.exe“ zur Verfügung.  Innerhalb des Windows 95-Fensters verhält sich Windows 95 genauso wie das klassische Betriebssystem . 

Mit der Esc-Taste kann das Fenster wieder verlassen werden. Innerhalb des virtuellen Betriebssystems besteht auch der Zugriff auf die klassischen Programme wie Paint, Editor und natürlich den Windows-Explorer.  Images lassen sich im System einbinden, zum Beispiel als virtuelle Diskettenlaufwerke.

Externe Anwendungen in Windows 95 einbinden

Beim Beenden der App merkt sich das Betriebssystem seinen aktuellen Zustand und stellt diesen beim starten wieder her.  Grundsätzlich lässt sich das System auch zur Virtualisierung von Anwendungen nutzen, die für Windows 95 entwickelt wurden. Allerdings garantiert der Entwickler nicht, dass diese auch funktionieren. 

Windows 95 steuern und anpassen

In der Menüleiste am oberen Bildschirmrand ist der aktuelle Zustand und der Ressourcenverbrauch von Windows 95 zu sehen. Über den Menüpunkt „Machine“ lassen sich Tastenkombinationen zur VM senden und auch den Zustand des virtuellen Computers zurücksetzen. 

Mit „Settings“ kann innerhalb der App das Verhalten von Windows 95 konfiguriert werden. Neben „Mount floppy Disk“ kann hier der Status von Windows 95 mit „Reset state“ zurückgesetzt werden. Mit „Boot from scratch“ startet Windows 95 in den Zustand nach dem Extrahieren des Archivs.

Zero Install stellt Admins überall im Netzwerk ihre wichtigsten Tools zur Verfügung

Zero Install stellt im Netzwerk über eine Freigabe und einen Webserver einen Softwarekatalog für Admins zur Verfügung. Natürlich kann das Open Source-Tool mit GNU-Lizenz auch von Anwendern eingesetzt werden, die an verschiedenen Stellen im Netzwerk ohne Aufwand Zugriff auf ihre meist gebrauchten Tools und Anwendungen benötigen.

Das Tool soll gängige Paketverwaltungen nicht ersetzen, sondern ergänzen. Das dezentrale Distributionssystem soll es für Anwender und Admins vor allem einfacher machen Tools und Anwendungen im Netzwerk zu verteilen. Das Tool auf Windows, Linux und macOS funktioniert, ist es auch möglich ein Paket zu erstellen, das auf XML-Metadaten basiert und dadurch eine einfache Bereitstellung auf mehreren Systemen ermöglicht.

Softwarekatalog im Netzwerk bereitstellen

Zero Install kann Anwendungen im Netzwerk bereitstellen, ohne dass eine Installation der jeweiligen Tools auf dem spezifischen Rechner notwendig ist. Mit einem einzelnen Klick lassen sich die Tools im Katalog auf den verschiedenen Rechnern im Netzwerk starten. 

Wenn auf dem Rechner Dateien für das Tool notwendig sind, überträgt Zero Install die Dateien auf den Ziel-Rechnern nach dem Start. In den Einstellungen lässt sich an dieser Stelle auch festlegen, ob die Tools im Startmenü erscheinen und in den Menüs von Windows, Linux oder macOS auftauchen sollen.

Auch die Aktualisierung von Tools, die über Zero Install auf mehrere Rechner übertragen wurden, ist über das Tool möglich. Im Fokus stehen daher das einfache Starten und der schnelle Zugriff auf Tools im Netzwerk. Zero Install beherrscht dazu auch Tools mit grafischer Oberfläche, aber auch Tools für PowerShell, CLI oder verschiedene Shells. 

Zero Install kann auch Pakete erstellen

Für die Bereitstellung der Tools kann Zero Install auch Pakete erstellen, mit denen sich Anwendungen und Tools schneller im Netzwerk bereitstellen lassen.  Die Installation von Zero Install auf einem Rechner erfolgt in Windows  am einfachsten über die PowerShell mit den Befehlen:

Invoke-WebRequest https://get.0install.net/0install.exe -OutFile 0install.exe

.\0install.exe

Auf Linux- und macOS-Rechnern erfolgt die Installation mit:

curl -O https://get.0install.net/0install.sh && chmod +x 0install.sh
./0install.sh

 

Überhitzungs-Schutz bei PCs, Servern und Notebooks: Grafikkarte schützen

GPU-Z zeigt alle Informationen zu Grafikadaptern an. Das Tool muss nicht installier werden, es eignet sich daher auch für die Inventarisierung oder für den mobilen Einsatz. Es ist aber auch möglich das Tool zu installieren, die entsprechenden Optionen dazu erscheinen beim starten.  Das Tool unterstützt auch das Auslesen von Daten, wenn mehrere Grafikadapter verbaut sind. 

Neben den Informationen zu dem verbauten Chipsatz und weitere Informationen zu den Adaptern, sind auch die Temperaturen der Grafikadapter zu sehen, wenn die Sensoren durch GPU-Z unterstützt werden.  Der Umgang des Tools ist simpel, da der Download nur aus einer einzelnen *.exe-Datei besteht. 

GPU-Z in der Praxis

Nach dem Download von GPU-Z rufen Sie die *.exe-Datei auf. Beim Start können Sie auswählen, ob Sie das Tool nur starten oder auch installieren wollen. Nach dem Start zeigt das Tool zunächst an, welcher Adapter verbaut ist. Mit „Lookup“ überprüft das Tool erneut alle Grafikadapter.

Auf der Registerkarte „Graphics Card“ sind umfassende Informationen zum verbauten Grafikadapter zu sehen. Interessante Infos sind hier natürlich Name, Chipsatz, Bandbreite, Arbeitsspeicher, Taktung und die installierte Version des Treibers. Auch weitere Informationen, wie die unterstützte DirectX-Version für Windows und der Distributor des Adapters sind hier zu sehen.

Unten zeigt das Tool auf der Registerkarte „Graphics Card“ den aktuell ausgewählten Grafikadapter an. Sind im System mehrere Adapter verbaut, können Sie durch das Dropdownmenü die entsprechende Karte auswählen. Nach einigen Sekunden liest GPU-Z die neuen Daten ein und zeigt sie im Fenster an.

Temperaturen und wichtige Informationen von Grafikadaptern mit GPU-Z auslesen

Auf der Registerkarte „Sensors“ sind wichtige Informationen zum Grafikadapter zu sehen. Neben der aktuellen Taktung sind hier die Temperatur der GPU erkennbar, auch in einem Verlauf seit dem Start des Tools und den aktuell verwendeten Arbeitsspeicher auf dem Adapter.  Auch hier können Sie zwischen den Adaptern wechseln, indem Sie aus dem Dropdownmenü unten  die jeweilige Karte auswählen.

Durch einen Klick auf die verschiedenen Felder ist es möglich die Anzeige anzupassen, oder den aktuellen Wert in der Titelleiste von GPU-Z anzuzeigen. 

PC- und Server-Überhitzungsschutz: Kostenlose Tools für die Kühlung

Um Notebooks, PCs oder auch Servern vor der Hitze zu schützen, helfen Tool wie Core Temp.  Das Tool hat eine einfache Aufgabe, es zeigt die Temperatur jedes CPU-Kerns im Rechner an. Das kostenlose Tool unterstützt Windows-Arbeitsstationen, kann aber auch mit Windows-Server ein gesetzt werden. Vor allem in Umgebungen, bei denen die Kühlung der Computer die ideal gelöst ist, macht es 

Wenn die Temperatur bestimmte Schwellwerte erreicht, sollte der Anwender den entsprechenden Rechner deutlich kühlen. Durch Core Temp erhalten Benutzer daher ein Frühwarnsystem vor Überhitzungen.

Nach der Installation zeigt Core Temp alle Informationen zu den CPUs im Traybereich der Taskleiste an. Beim Überschreiten von Temperaturen blendet das Tool Informationen ein, die sich in den Einstellungen auch anpassen lassen. Damit Core Temp funktioniert, müssen die verbauten Sensoren auf der Hauptplatine natürlich mit dem Tool kompatibel sein. Sind sie das nicht, blendet Core Temp keine Temperaturen ein. 

Thermal Throttling verhindert den Hitzetod von Computern und Notebooks

Viele Rechner verfügen über interne Technologien, welche die Rechenpower des Computers herunterschraubt, wenn die Sensoren eine Überhitzung feststellen. Dieses Thermal Throttling bremst den Rechner aus, um Überhitzung zu verhindern. 

Generell sollte daher bereits im Vorfeld überprüft werden, ob die Komponenten eines Computers überhitzt sind. Core Temp ist dafür ideal, weil sofort erkennbar ist, welche Temperatur die einzelnen CPU-Kerne gerade haben. 

Core Temp in der Praxis

Nach der Installation von  Core Temp zeigt das Tool sofort die Temperatur der CPU-Kerne an. Außerdem ist im Fenster auch zu sehen, welche CPUs im Computer eingebaut sind, wie hoch die Frequenz ist und wieviele CPU-Kerne die aktuelle CPU hat.  Für diese Informationen sind keinerlei Einstellungen notwendig, das heißt Core Temp ist auch von Anfängern problemlos nutzbar.

Über den Menüpunkt „Options“ stehen die Einstellungen von Core Temp mit „Settings“ zur Verfügung. Hier können auf verschiedenen Registerkarten die Einstellungen des Tools an die eigenen Anforderungen angepasst werden.

Sinnvoll ist auf der Registerkarte „General“ auf jeden Fall die Option „Start Core Temp with Windows“. Die restlichen Optionen können an die eigenen Anforderungen angepasst werden.

Windows-Taskbar mit dem 7+ Taskbar Tweaker anpassen

7+ Taskbar Tweaker ist ein kleines Open Source-Tool, mit dem sich die Taskleiste in Windows ändern lässt, auch in Windows 10. Das Tool steht auch als portable Version zur Verfügung. Dazu muss der Installer nur extrahiert werden. Allerdings unterstützt das Tool offiziell Windows 11 nicht, bietet aber verschiedene Möglichkeiten an mit Windhawk Mods auch hier Anpassungen vorzunehmen.

Dabei handelt es sich um ein weiteres Tool des Entwicklers.  Die Zusammenarbeit von 7+ Tskbar Tweaker mit Windows 11 behandelt der Entwickler in einem eigenen Blogbeitrag.

Verschiedene Aktionen für unterschiedliche Maustasten hinterlegen

Das Tool kann den Abstand der Icons anpassen und Aktionen für den Doppelklick oder die Verwendung des Mausrads für die angepinnten Programme anpassen. Am interessantesten sind sicherlich die Funktionen zum steuern der Taskbar mit den verschiedenen Maustasten oder dem Mausrad. 

Auch das Anpassen des Abstands zwischen den Icons ist mit dem Tool möglich.  Das Tool bindet sich in den Traybereich der Taskleiste ein und ermöglicht daher schnelle Anpassungen der Oberfläche. 

7+ Taskbar Tweaker in der Praxis

Nach der Installation oder dem Start des Tools kann 7+ Taskbar Tweaker zunächst dazu zum Einsatz kommen, das Verhalten der Maus mit der Taskbar zu steuern. Dazu steht der Menübereich „Taskleisten-Buttons“ zur Verfügung. Hier lassen sich Rechtsklick und Mittelklick anpassen, das Verhalten bei Drag & Drop von neuen Programmen und auch das Überfahren mit der Maus oder die Miniaturansichten. 

Bei „Angeheftete Elemente“ kann der Abstand zwischen den Icons eingestellt werden.  Über den Menüpunkt „Gruppieren“ können Sie einstellen, wie die einzelnen Anwendungen in der Taskleiste automatisch gruppiert werden sollen. Auch das Kombinieren von Programmen lässt sich hier steuern, genauso wie das Linksklick-Verhalten auf Icons in der Taskleiste.

Auf der rechten Seite steht der Bereich „Andere Taskleisten-Optionen“ zur Verfügung. Hierüber steuern Sie zum Beispiel das Mausradverhalten, das Minimieren und auch die Möglichkeit die Lautstärke in Windows anzupassen. Unten rechts ist es sogar möglich die Startschaltfläche auszublenden.

 

BowPad: Das bessere Notepad als portables Open Source-Tool

BowPad ist ein kleines Open Source-Tool, das als Alternative oder Ergänzung für Notepad in Windows zum Einsatz kommen kann. Die Oberfläche und der Funktionsumfang richten sich in etwa an die Möglichkeiten von Microsoft Office.  Dabei hat das Programm gerade einmal eine Größe von 2 MB. Nach dem Extrahieren der portablen Version ist die ausführbare Datei immer noch nur 4 MB groß.

Interessant ist das Tool auch für den portablen Einsatz, da es nicht unbedingt installiert werden muss. Die Portable Version steht auch auf GitHub zur Verfügung. Es gibt aber auch eine installierbare Version, mit der sich Notepad ergänzen oder auch ersetzen lässt.

Wer will, kann auf  PCs Notepad auch komplett gegen BowPad ersetzen. Die dazu notwendigen Aktionen lassen sich in der Registry durchführen. Dazu hat der Entwickler auf seiner Webseite eine kurze Anleitung geschrieben. 

Tabs und Syntax-Hervorhebung für Programmiersprachen

Zu den wichtigsten Funktionen von BowPad gehören sicherlich die Tabs. Damit können Admins und Anwender auch mehrere Dateien parallel bearbeiten. Suchen und Ersetzen sowie Platzhalter gehören genauso zum Funktionsumfang, wie eine Rechtschreibprüfung oder Syntax-Hervorhebung für verschiedene Programmiersprachen.

Auch Lesezeichen, Zeilennummern, das Verschieben von ganzen Zeilen oder das Sortieren von Zeilen ist mit BowPad möglich. Dazu kommt die Möglichkeit auch das Kontextmenü im Tool zu nutzen, zum Beispiel für Suchen nach Begriffen im Internet. 

BowPad kann auch mit kostenlosen PlugIns erweitert werden, zum Beispiel Programmen zum Rechnen oder Anpassen der Oberfläche.

BowPad in der Praxis

Nach dem Download und Start des Tools, oder auf Wunsch auch nach der Installation startet BowPad wie jedes andere Tool. Das Menüband erinnert an Office-Programmen, bleibt dabei aber dennoch übersichtlich. Die Einstellungen für BowPad lassen sich über  den Menüpunkt „Other“ anpassen.

Hier stehen mit „Plugins“ auch die bereits erwähnten Erweiterungen für das Tool zur Verfügung. Mit „Configure Plugins“ kann aus den verschiedenen Plugins ausgewählt werden. Mit dem Plugin „EditorSettings“ können die Einstellungen des Editors detailliert an die eigenen Anforderungen angepasst werden. Das funktioniert auch mit der portablen Version des Tools.