Z-Backup: Kostenlose und flexible Datensicherung für Windows

Z-Backup ist ein professionelles Sicherungstool, das für Privathaushalte kostenlos zur Verfügung steht. Das Tool kann mit Erweiterungen seine Daten auch auf Bandlaufwerken sichern.  Mit Z-Backup können Privatpersonen aber auch Vereine und KMU Daten umfassend sichern. 

Neben herkömmlichen Sicherungen ist Z-Backup auch dazu in der Lage die Sicherungen zu komprimieren und zu verschlüsseln. Dazu kommen Möglichkeiten 1:1-Kopien von Daten zu erstellen.  Neben der Sicherung von Arbeitsstationen kann Z-Backup auch zur Sicherung von Servern genutzt werden, bis hin zu Windows Server 2022. Im kommerziellen Umfeld kostet die Software für Arbeitsstationen 39 Euro und für Server einmalig 79 Euro. 

Die kostenlose Version bietet bereits umfassende Möglichkeiten, während die modulare Pro-Version von Z-Backup durch ihren modularen Aufbau sehr viele Szenarien abdeckt. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Versionen sind auf der Webseite des Entwicklers zu finden.

Das Tool ist netzwerkfähig und ermöglicht auch die Sicherung von Daten direkt im Netzwerk auf Freigaben oder auf NAS-Systemen.  Auch das Hinterlegen von Anmeldedaten für die Netzwerkfreigaben ist möglich.  

Mit Modulen kann Z-Backup erweitert werden

Mit zusätzlichen Modulen kann Z-Backup erweitert werden.  Ein Modul zur Sicherung der Daten in Cloudspeicher ermöglicht das direkte Sichern der Daten in Dropbox, OneDrive, Google Drive oder in andere Cloudspeicher. Im Tool gibt es einen integrierten Cloud-Explorer, der direkten Zugriff auf die gesicherten Daten in der Cloud ermöglicht, zum Beispiel zur Wiederherstellung.

Z-Backup kann auch gemeinsam mit Z-Cron zum Einsatz kommen, um Aufgaben zu planen. Dadurch können Admins Aufgaben auch umfassend automatisieren und gemeinsam mit der Datensicherung weitere Aufgaben durchführen.  Neben Z-Cron kann Z-Backup zur Sicherung die Windows-Aufgabenplanung nutzen.

Mit einer Erweiterung kann Z-Backup nach der Sicherung weitere Aufgaben durchführen, zum Beispiel das Bereinigen von Sicherungen oder das Starten und Beenden von Systemendiensten. Dadurch können auch Datenbanken gesichert werden, oder Daten die im Betrieb durch Systemdienste blockiert werden. 

 

 

 

Automatische Aufgaben in Windows mit Z-Cron planen und umsetzen

Das kostenlose Tool Z-Cron kann Aufgaben automatisieren. Die Software steht für Privatpersonen komplett kostenlos zur Verfügung, im kommerziellen Bereich muss das Produkt lizenziert werden.

Z-Cron kostet für Arbeitsstationen einmalig 29 Euro und für den Einsatz auf Windows-Servern 39 Euro.  Bestandteil von Z-Cron ist eine Webapp, die zum Beispiel auch vom Smartphone oder Tablet aus gesteuert werden kann.  Das Tool bindet sich als Systemdienst in Windows ein. Der Aufgabenplaner unterstützt auch Windows 10/11 sowie alle aktuellen Windows-Server-Versionen, bis hin zu Windows Server 2022.

Das sind die Funktionen von Z-Cron

Z-Cron kann automatische Aufgaben auf Arbeitsstationen oder auf Servern durchführen.  Im Fokus steht dabei das Starten oder Beenden von Programmen, das Aufrufen bestimmter Webseiten oder das Kopieren von Dateien und Verzeichnissen. Auch zur Datensicherung lässt sich das Tool nutzen, indem Anwender oder Admins eigene Aufgaben definieren,  um die gewünschten Daten automatisch zu kopieren. 

Z-Cron ist auch dazu in der Lage Systemdienste zu starten oder zu beenden, genauso wie Programme. Dabei ist es auch möglich mit Parametern zu arbeiten.  Zusätzlich kann Z-Cron auch Zip-Archive erstellen oder Zip-Archive extrahieren. Dazu kommt die Möglichkeit VPN-Verbindungen aufzubauen, um zum Beispiel Daten über die Cloud in andere Rechenzentren oder andere Netzwerke zu kopieren.  Auch FTP-Übertragungen stellen für Z-Cron kein Problem dar. Nach der Durchführung von Aufgaben kann Z-Cron Rechner auch herunterfahren. 

Z-Cron kann auch Steckdosen steuern

Mit Z-Cron ist es auch möglich Steckdosen über das Netzwerk zu steuern. Hier sind auch Mehrfachsteckdosen verfügbar, die sich einzeln steuern lassen. Dadurch ist es mit dem Tool auch möglich automatische Aufgaben in der echten Welt durchzuführen, nicht nur auf Rechnern.

Flexible Steuerung von Aufgaben möglich

Seine Aufgaben kann Z-Cron flexibel starten. Neben der täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Ausführung von Aufgaben, kann das Tool Aufgaben auch nur einmalig ausführen. Außerdem ist es möglich Intervalle zu steuern, zum Beispiel von 5 Minuten. Z-Cron kann Aufgaben auch direkt nach dem Start von Windows ausführen. 

 

Auslesen von Start- und Shutdown-Zeitpunkten in der Ereignisanzeige

Um herauszufinden, ob es auf einem Computer oder einem Server Probleme gibt, ist der beste Weg die Ereignisanzeige zu nutzen. Diese kann auch dazu verwendet werden, um herauszufinden, wann ein Computer oder Server gestartet oder heruntergefahren wurde. Am einfachsten gelingt das zunächst über die grafische Oberfläche der Ereignisanzeige. Diese startet in Windows am schnellsten über „eventvwr.msc“. 

Der aktuelle Systemstart kann in der Befehlszeile mit dem Befehl „systeminfo“ angezeigt werden. Der Start des Computers ist danach bei „Systemstartzeit“ zu erkennen. Wenn Sie Fehler in Windows suchen, die mit dem Systemstart zu tun haben, können Sie danach in der Ereignisanzeige überprüfen, welche IDs nach und direkt vor diesem Zeitpunkt aufgetreten sind und Probleme verursachen.

In der PowerShell finden Sie die entsprechende Information in der Zeile „OsUptime“ wenn Sie das Cmdlet  „Get-Computerinfo“ nutzen in der Spalte „OsLastBootUpTime“ sehen Sie wann der Computer das letzte Mal gestartet wurde.

Ereignisanzeige liefert Informationen zum Systemstart und zum Herunterfahren

Die wichtigsten Informationen für Windows sind links über „Windows-Protokolle“ und dann „System“ zu finden.  An dieser Stelle sind zunächst alle Ereignisse aufgelistet. Um herauszufinden, wann ein Computer gestartet wurde, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf  das Protokoll „System“ und wählen danach aktuelles Protokoll filtern. Tragen Sie bei „<Alle Ereignis-IDs>“ den Wert „6013“ oder „6009“ ein. Anschließend sehen Sie im Fenster, wann der Computer gestartet wurde und zu welchen Uhrzeiten das geschehen ist.

Mit der rechten Maustaste auf das Protokoll können Sie den Filter mit „Filter löschen“ zurücksetzen. Mit der ID 6006 sehen Sie wiederum wann der Ereignisdienst beendet und der Computer heruntergefahren wurde.  Die IDs 4634 und 4672 zeigen die Anmeldungen am Computer und 4634 die Abmeldungen. 

Tiefergehende Analyse der Systemstarts: Diagnostics-Performance durchführen

Über den Bereich „Anwendungs- und Dienstprotokolle -> Microsoft -> Windows -> Diagnostics-Performance -> Betriebsbereit sind verschiedene Einträge zu sehen, mit denen sich verschiedene Ereignisse anzeigen lassen, die den Systemstart von Windows betreffen.  Hier zeigt das Protokoll auch Fehler zum Start des Systems an. Durch einen Klick auf die Spalte „Ereignis-ID“ kann nach den IDs gefiltert werden. Die Ereignis-ID 100 stellt an dieser Stelle den Start des Systems dar. 

Shutdown Logger: Freeware hilft bei der Überwachung von Start und Herunterfahren von Windows

Um auf einem PC das Starten und Herunterfahren zu überwachen können auch Tools wie „Shutdown Logger„. Das Tool bindet sich in Windows ein und protokolliert von da an zuverlässig den Start und das Herunterfahren von Windows. 

Lokale IP-Adresse und öffentliche IP-Adresse in Windows mit der PowerShell auslesen

Um die lokale IP-Adresse eines Computers abzurufen stehen natürlich verschiedene Befehle in der Befehlszeile und der PowerShell zur Verfügung. Mit „ipconfig“ und „ipconfig /all“ lassen sich zum Beispiel in der Befehlszeile und der PowerShell die Konfigurationen der IP-Einstellungen abfragen, auch die IP-Adresse.

Öffentliche und lokale IP-Adresse in der PowerShell auslesen

Die beiden Cmdlets „Get-NetIPAddress“ und „Get-NetIPConfiguration“ geben ebenfalls Informationen aus. Um auch die externe IP-Adresse im Internet auf einem Rechner im internen Netzwerk in Erfahrung zu bringen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die PowerShell kann zum Beispiel dazu verwendet werden über die Verbindung mit einem Internetdienst die öffentliche IP-Adresse des aktuellen Netzwerks in Erfahrung zu bringen. Sinnvoll ist hier zum Beispiel die Verwendung des entsprechenden Dienstes bei AWS, da dieser gleichzeitig kostenlos und sehr zuverlässig ist. Der Befehl dazu lautet:

Invoke-RestMethod -Uri http://checkip.amazonaws.com/

Der Befehl gibt in einem Sekundenbruchteil danach die öffentliche IP-Adresse des Netzwerks aus. Etwas mehr Informationen zeigt der folgende Befehl an:

Invoke-WebRequest -uri „https://api.ipify.org/“

IP-Adressen mit kostenlosem Tool auslesen: IP-Info

Das kleine und kostenlose Tool IP-Info zeigt ohne Installation und störende Zusatzinformationen auf verschiedenen Registerkarten die öffentliche IPv4-Adresse der Internetverbindung an (Public IPv4)  und auch die öffentliche IPv6-Adresse (Public IPv6). Mit der Schaltfläche „Refresh“ aktualisiert das Tool die Abfrage.  Natürlich ist IP-Info portabel und muss nicht installiert werden.

Auch die lokale IP-Adresse kann auf der Registerkarte „Local IPv4“ angezeigt werden. Die komplette IP-Konfiguration liest das Tool auf der Registerkarte „IP-Config“ aus. Mit der Option „Automatically show IP-Config on startup“ zeigt IP-Info neben seinen eigenen IP-Informationen immer automatisch auch gleich ein Eingabeaufforderungsfenster mit „ipconfig“ an. Dadurch können beim Abfragen von IP-Informationen auf mehreren Rechnern schneller Informationen abgefragt werden.

 

Keyboard & Mouse Simulator v1.3: Tastatureingaben und Mausbewegungen automatisieren

Keyboard & Mouse Simulator v1.3 ist ein kleines, aber mächtiges Tool, mit dem Sie viele Aufgaben automatisieren können.  Im Grunde genommen besteht die Funktion des Tools vor allem darin eine Liste von Befehlen zu speichern und dabei Tastatureingaben, Mausbewegungen und Mausklicks zu simulieren. Das Tool kann dazu die gleichen Aktionen ausführen, die auch Menschen durchführen können.

Der Start der Aktionen ist entweder manuell möglich, oder ebenfalls automatisiert, zum Beispiel über weitere Automatisierungstools. Außerdem können globale Hotkeys zum Einsatz kommen, mit denen Keyboard & Mouse Simulator die gespeicherten Aktionen startet. 

Keyboard & Mouse Simulator automatisiert Maus und Tastatur

Bei der Verwendung des Keyboard & Mouse Simulator schreiben Sie im Grunde genommen eine Liste an Aktionen und das Programm führt sie auf Wunsch nacheinander aus. Interessant ist, dass Sie die einzelnen Aktionen auch aus den Menüpunkten manuell hinzufügen und auch anpassen können.  Dazu kommen verschiedene Möglichkeiten wie Variablen, Methoden, Sprungmarken, Wiederholungsmarken und vieles mehr. Es lassen sich mit dem Tool daher durchaus einiges an Aktionen umsetzen.

Zwischen den einzelnen Schritten lassen sich selbst definierte Pausen konfigurieren. Neben der Eingabe von manuellen Pausen, können Sie auch hinterlegen, dass das Tool auf den Start von bestimmten Prozessen wartet, auf die Eingabe von Benutzer, das Öffnen von speziell definierten Fenstern oder der Farben im Fenster.

Auch das Aufzeichnen von Aktionen ist mit Keyboard & Mouse Simulator möglich

Neben dem Anpassen der einzelnen Aktionen und der manuellen Eingabe von Befehlen können Sie mit Keyboard & Mouse Simulator natürlich Aufgaben auch aufzeichnen und im Tool hinterlegen. Hier ist es auch möglich die Aufzeichnung in Befehle umzuwandeln, die sich in der Programmoberfläche wiederum anpassen lassen. 

Hier ist es durchaus auch möglich mit komplexeren Algorithmen zu arbeiten.  Wer sich etwas mit dem Tool auseinandersetzt, freut sich schnell über die umfangreichen Möglichkeiten, die auch komplexe Szenarien unterstützen. Auf der Webseite zeigen die Entwickler dazu einige Beispiele, die auf der Downloadsseite von Keyboard & Mouse Simulator zu finden sind. 

 

AutoStarter: Kostenloses Tool für die Automatisierung mit Batch-Dateien

AutoStarter ist eine kleine Freeware, die bei der unkomplizierten Automatisierung im Rechenzentrum unterstützt. Admins oder auch Anwender können mit dem kleinen Tool mit einem Klick mehrere Programme auf einmal starten, Verzeichnisse öffnen oder auch Dateien erstellen. 

Einfaches Erstellen von Batchdateien mit AutoStarter

Der Umgang mit dem Tool ist sehr einfach, weil sich mit Drag & Drop  die zur Verfügung stehenden Befehle direkt im Fenster anordnen lassen. Es sind daher keine Programmierkenntnisse notwendig, um automatisierte Abläufe zu erstellen. 

Dazu kommen verschiedene Optionen, wie das Starten von bestimmten Programmen mit Administratorrechten oder verschiedenen Operatoren. Mit dem Tool können Sie Dokumente, Dateien oder Skripte mit dem gewünschten Programm öffnen und dadurch parallel zum Beispiel mehrere Admin-Werkzeuge und deren Konfigurationsdateien starten. 

Batchdateien mit einem Klick erstellen

Sobald ein Stapel erstellt wurde, kann das Tool mit „Create Batch“ die Batch-Datei  erstellen. Starten Sie die Datei, führt diese alle Befehle mit den Optionen aus, die Sie im Tool angegeben haben. Mit der Schaltfläche „Test“ lässt sich darüber hinaus überprüfen, ob mit der Batchdatei alles in Ordnung ist und keine Fehler den Start von Programmen oder das Öffnen von Dateien und Verzeichnissen verhindern. 

In der grafische Oberfläche des Tools lässt sich auch die Reihenfolge der Ausführung anpassen und Sie können mit „Start“ die Abläufe direkt in AutoStarter durchlaufen lassen.  Auch das Hinterlegen von Pausen zwischen den einzelnen Schritten lässt sich unkompliziert umsetzen. 

Das Öffnen der PowerShell, der Eingabeaufforderung oder von anderen CLIs lässt sich dadurch mit einem Rutsch erledigen. Das öffnen von verschiedenen Browsern und Internetseiten ist ebenfalls kein Problem, was für Webportale natürlich sehr interessant ist. 

Um auch ausführliche Batchdateien zu erstellen, können Sie mit „Save Project“ den aktuellen Status speichern und jederzeit an der Konfiguration der Batchdatei weiterarbeiten. In den Batchdateien ist es auch möglich Abfragen einzuarbeiten, mit denen sich der Ablauf verzögern oder unterbrechen lässt.

 

X-Mouse Button Control: Maustasten mit anderen Funktionen belegen

X-Mouse Button Control bindet sich nach der Installation in den Traybereich von Windows ein und ermöglicht das neue Belegen von Maustasten in Windows. Es gibt von dem Tool eine installierbare und eine portable Version, sodass es auch möglich ist, X-Mouse Button Control mobil zu nutzen. Das Tool unterstützt auch Windows 11 22H2 sowie ältere Windows-Versionen. 

Das Tool steht als 32-Bit und als &4-Bit-Version nach dem Download zur Verfügung.  Zum Download gehört auch eine  umfangreiche PDF-Datei, die den Umgang mit dem Tool erklärt. 

Sinnvoll ist das Programm zum Beispiel bei Mäusen,  die nicht selbst das Hinterlegen von Tastenkombinationen über Treiber erlauben. Das Tool kann die verschiedenen Einstellungen auch in Profilen speichern, sodass es möglich ist mehrere verschiedene Einstellungs-Profile zu nutzen.

X-Mouse Button Control unterstützt auch Profile

Es ist mit wenigen Mausklicks möglich zwischen den Profilen zu wechseln, sodass Admins zum Beispiel für verschiedene Einsatzgebiete jeweils das passende Profil aktivieren und bestimmte Programme oder Skripte schneller mit Mausklicks zu starten. 

In der übersichtlichen Oberfläche können nach dem Start auf der linken Seite die verschiedenen Programme hinterlegt und auf der rechten Seite die passenden Tastenkombinationen, beziehungsweise Mausklicks hinterlegt werden.

Das Tool unterstützt alle Maustasten und auch die Bewegung des Mausrads  sowie das Kippen des Mausrads. Über die Registerkarte „Options“ lassen sich Anpassungen für Klicken und Scrollen flexibel anpassen, auch bei „Scrolling“ lassen sich Anpassungen vornehmen, die das Scrollen mit dem Mausrad betreffen. 

Mit der Tastenkombination „Add“ lässt sich eine neue Applikation oder ein Windows-Profil hinterlegen und danach können Anwender oder Admins auf der rechten Seite die verknüpften Maustasten dazu steuern.  

Über die Schaltfläche „Settings“ unten links können bei „Language“ auch die Spracheinstellungen angepasst werden. Das macht die Bedienung etwas einfacher. Da das Tool sehr viele Optionen unterstützt, ist der Einsatz für die Automatisierung und für Admins ideal. 

Automatisierung in Windows mit Zusatztools: Auto Macro Recorder

Auto Macro Recorder steht als kostenlose Testversion zur Verfügung. Das Tool kann Tastatureingaben, Mausbewegungen und Mausklicks relativ einfach speichern und abspielen. Das Tool ist schon etwas älter, liefert aber seit 2007 gute Ergebnisse, wenn es darum geht unkompliziert automatische Abläufe in Windows zu definieren.

Aufgaben auf Windows-Servern automatisieren

Dabei ist das Tool auch für Windows-Server zugelassen. Offiziell unterstützt Auto Macro Recorder Windows Server 2012/2012 R2 und Windows Server 2016. Es lässt sich aber auch auf Windows Server 2019 und Windows Server 2022 einsetzen. Das ist bei vielen solchen Tools leider nicht möglich.  Neben Windows 7/8.1 und Windows 10 kann Auto Macro Recorder auch auf Windows 11 ausgeführt werden. 

Alle Aktionen, die das Tool hintereinander ausführen soll, kann Auto Macro Recorder als Makro speichern. Die Makro-Datei kann jederzeit ausgeführt werden, auch mit einer Tastenkombination oder über ein Skript. Bereits die kostenlose Testversion funktioniert umfassend, lässt sich aber nur 30 Mal ausführen.

Auto Macro Recorder in der Praxis

Wenn das Tool auf einem Computer installiert und gestartet ist, kann mit der Taste F10 die Aufnahme gestartet und mit F11 die Aufnahme wieder beendet werden. Mit F9 führt der Macro Recorder das gespeicherte Skript aus, mit F8 beendet das Tool die Wiedergabe des Skriptes. Neben der Tastenkombinationen lassen sich diese Aufgaben auch über das Kontextmenü des Icons im Traybereich starten.

Nach der Installation bindet sich Auto Macro Recorder in den Traybereich der Taskleiste ein. Über das Plus-Symbol startet die Oberfläche des Recorders. Mit der rechten Maustaste auf dieses Symbol lassen sich die Einstellungen des Recorders aufrufen. 

Die Makros speichert das Tool als SCP-Datei ab. Im Installationsverzeichnis von Auto Macro Recorder befinden sich verschiedene Beispieldateien, die getestet werden können. Dabei handelt es sich um folgende Dateien:

capturescr.scp
random.scp
copystrings.scp
schleife.scp
speichernSchreibzeile.scp
Textzeile lesen2Zwischenablage.scp
wait4blackcolor.scp
fenster.scp

 

 

Don’t Sleep: Energiesparpläne außer Kraft setzen

Das kostenlose Tool „Don’t Sleep“ von SoftwareOK hat eine einfache Aufgabe: Es verhindert, dass Abläufe auf einem Computer, zum Beispiel langwierige Kopieraktionen oder auch Skripte durch die Energiesparpläne eines Computers abgebrochen werden. 

Von dem Tool gibt es auch eine portable Version, die Sie nicht installieren müssen. Dadurch können IT-Profis das Tool mit sich führen, wenn sie auf verschiedenen Rechnern Aktionen durchführen müssen, die Windows nicht unterbrechen soll.  Bei der portablen Version besteht der Download nur aus einer einzelnen Datei,

Bildschirmschoner und Standby mit Don’t Sleep verhindern

Mit Don’t Sleep lässt sich der Bildschirmschoner kurzzeitig deaktivieren und auch der Standby-Modus. Mit wenigen Klicks stellen Admins, Entwickler, aber auch Benutzer sicher, dass lange Abläufe nicht beendet werden und abstürzen oder verlangsamt werden, weil Windows in den Energiesparmodus wechselt, den Bildschirmschoner aktiviert oder den Benutzer sogar abmeldet. 

Don’t Sleep in der Praxis

Nach dem Start des Tools, stehen die verschiedenen Optionen zur Verfügung, mit denen sich die Verwendung umfangreich konfigurieren lässt. Bei „Bitte nicht schlafen“ lässt sich über die Optionen bei „Blockiere“ sicherstellen, dass der PC oder Server zu bestimmten Zeiten nicht neu startet, den Bildschirmschoner nutzt oder sogar den Monitor ausschaltet. 

Hier bietet das Tool auch umfangreiche  Konfigurationsaktionen, die sich sogar Skripten lassen. Die Steuerung kann über einen Timer erfolgen oder auch auf Basis eines Systemzustandes, wie den Akku-Stand, die CPU-Belastung oder die Auslastung des Netzwerks..

Über „Bitte schlafen“ kann wiederum konfiguriert werden, wann der PC in den Standby wechseln soll. Hier sind auch umfangreiche Wenn/Dann-Abfragen möglich. 

Mit den Menüpunkten im oberen Bereich kann auch festgelegt werden, dass Don’t Sleep automatisch mit Windows startet und in welchem Zustand. Beim deaktivierten Start setzt Don’t Sleep seine Regeln nicht um, bei Aktivierung nutzt das Tool die Regeln, die in der Oberfläche konfiguriert sind. 

Über den Menüpunkt „System können verschiedene Einstellungen für die Energiesparpläne und Systemdienste sowie Informationen gesetzt und abgerufen werden.

 

Flow Launcher: Mit Open Source Aktionen im Rechenzentrum automatisieren

Flow Launcher ist ein Open Source-Tool, das dabei hilft Aktionen auf PCs oder im kompletten Rechenzentrum zu automatisieren.  Zu den Aufgaben gehören nicht nur komplexe Aktionen in Rechenzentren, sondern auch einfachere Dinge auf PCs können mit Tastenkombinationen leicht angepasst werden.

Flow Launcher steht als installierbare Version zur Verfügung, aber auch als portables Programm. Dadurch können Sie im Verzeichnis die Konfigurationsdateien ablegen, die auch auf anderen Geräten zur Verfügung stehen, ohne dass Sie Flow Launcher installieren müssen.  Auf Github steht auch der Quellcode des Programmes zur Verfügung. 

Flow Launcher kann automatisch mehrere Programme starten

Flow Launcher ist zum Beispiel dazu in der Lage automatisiert über eine Tastenkombination gleich mehrere Programme auf einmal zu starten oder auch Internetseiten/Webportale aufzurufen. Dadurch können Admins zum Beispiel eine Verwaltungsumgebung auf einem PC mit einem Klick starten und schneller mit ihrer Arbeit beginnen.

Die Aufgaben können als Tastenkombinationen gestartet werden.  Nach dem Start des Tools bindet es sich in den Traybereich der Taskleiste ein und kann hier auch angepasst werden.  Der Download von Flow Launcher kann direkt bei Github erfolgen

Flow Launcher in Betrieb nehmen

Nach dem Start des Programmes auf Windows 10 oder Windows 11 kann es passieren, dass Windows den Start blockiert, hier müssen Sie einmalig den Start erlauben. Nach dem Start kann Flow Launcher an die eigenen Anforderungen über einen Einrichtungsassistenten eingerichtet werden. Zunächst erfolgt die Auswahl der gewünschten Sprache. 

Mit der Tastenkombination Alt + Leertaste können Anwendungen, Dateien und andere Bereiche im Tool durchsucht werden, um Aktionen und Programme schneller zu finden. Die Informationen dazu zeigt das Tool im Rahmen des Einrichtungsassistenten an.  Bereits vorhandene Tastenkombinationen sind im Einrichtungsassistenten ebenfalls schnell zu finden. 

Im Rahmen der Einrichtung kann auch festgelegt werden, ob Flow Launcher mit dem Start von Windows mit starten soll. Diese Optionen lassen sich anschließend über das Icon im Traybereich steuern.  Nach einem Klick auf das Icon von Flow Launcher durchsucht das Tool die lokalen Programme und Dateien, sodass sich diese sehr viel schneller starten lassen. 

In den Einstellungen stehen auch verschiedene Plugins zur Verfügung, mit denen sich Tools starten, URLs öffnen oder andere Aktionen ausführen lassen.