Erklärung der universellen IoT-Rechte

Die Ideen und Thesen zu den universellen IoT-Rechten stammen ursprünglich von Raoul Mallart, der bei Sigfox als Vice President Imagineering für große technologischen Ideen zuständig ist. Kein Wunder also, dass Raoul Mallart sich Gedanken gemacht hat, ob und welche Rechte Geräte bzw. Objekte im Internet der Dinge haben sollten. Dazu gehören unter anderem Themen wie Security, Interferenzen oder Standards. Heraus kam eine Charta der Objektrechte im IoT.

Objekte sollen universelle IoT-Rechte genießen

Aus unserer Sicht ist die Basis eines ungehinderten Datenflusses sowie von Datenschutz und Sicherheit im Internet, dass die Würde und die Rechte aller Mitglieder der IoT-Familie anerkannt werden. Daher unterstützen wir universelle IoT-Rechte als gemeinsamen Security-Standard für alle Objekte in allen Netzwerken.

Die Artikel im Einzelnen:

Artikel 1 – Alle vernetzten Objekte sind im Hinblick auf Würde und Rechte gleichberechtigt. Sie sind vernetzt und sollten das Internet in brüderlichem Sinne behandeln.

Artikel 2 – Jedes vernetzte Objekt hat alle Rechte und Freiheiten, die in dieser Erklärung genannt werden – und zwar ohne jegliche Einschränkungen. Darüber hinaus gibt es keine Unterschiede auf Basis der Technologien, die ihre Entwickler verwendeten, der Länder oder der Gebiete in denen sie installiert sind. Die Implementierung – ob Peer-to-Peer, LAN, WAN oder LPWAN ist ebenfalls nebensächlich.

Artikel 3 – Jedes vernetzte Objekt hat ein Anrecht auf Sicherheit.

Artikel 4 – Kein vernetztes Objekt sollte Cyber-Kriminellen zum Opfer fallen, manipuliert oder beschädigt werden.

Artikel 5 – Kein vernetztes Objekt sollte willkürlichen Angriffen oder Denial of Service-Attacken ausgesetzt sein.

Artikel 6 – Vernetzte Objekte sollten keinen willkürlichen Interferenzen während des Betriebs ausgesetzt sein. Der Schutz gegen solche Eingriffe oder Attacken ist das guten Recht jeden Objekts.

Utopie oder nötige Realität?

Diese Vision mag sich utopisch anhören – vor allem im Hinblick auf die kürzlich erfolgten Cyber-Angriffe auf IoT-Netzwerke. Es ist sicherlich noch ein weiter Weg, bis die Industrie dieses Ideal realisiert. Es ist aber ein Ziel, dass wir anstreben sollten und in dessen Richtung wir gehen. Seit dem ersten Tag haben wir beispielsweise Security-by-Default und Security-by-Design in unserer Architektur implementiert.

Sigfox-Ready Objekte sind so gesichert, dass sie sich nicht über das Internet hacken lassen. Damit können sie nicht aus der Ferne kompromittiert und als DDoS-Vektor genutzt werden – wodurch die übertragenen Daten bestens gesichert sind. Das Sigfox Netzwerk kommuniziert niemals die Sicherheitsreferenzen über das Wireless-Netzwerk und verhindert damit auch Honeypot-Attacken.

Vertrauen der Industrie in das IoT stärken

Um das Vertrauen der Industrie in IoT zu stärken, adressieren wir kontinuierlich die Sicherheitsanforderungen und -Bedenken von Unternehmen. Zu den Neuerungen gehört beispielsweise ein Manipulationsschutz, über den alle Sigfox-Ready Objekte dank der Einführung von Secure Elements verfügen. Hinzu kommen Maßnahmen, die Lauschangriffe vermeiden und so den Datenschutz durch Payload Encryption gewährleisten. Ein Programm zur Sicherheitszertifizierung, das in Zusammenarbeit mit einem der führenden Security-Anbieter durchgeführt wird, rundet die Sicherheitsmaßnahmen ab. Damit ist das Sigfox Netzwerk bestens davor geschützt, zum Ziel von Cyber-Kriminellen zu werden – und entsprechend auch unsere Kunden.

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