Digitalisierung von Fertigungsaufträgen mit Actyx

Die Digitalisierung in der Produktion könnte sich positiv auf die Beschäftigung auswirken. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Anfang des Jahres vom VDI in Zusammenarbeit mit der Hochschule Karlsruhe und dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) herausgegeben wurde. So verlagern Unternehmen, die entsprechende Technologien einsetzen, deutlich häufiger ihre Produktionskapazitäten zurück nach Deutschland – im Vergleich mit Betrieben, die in der Produktion keine Digitalisierungstechnologien nutzen, sogar zehnmal öfter.

Vorangetrieben wird diese Digitalisierung und die damit einhergehende Rückverlagerung nach Deutschland von Softwareunternehmen wie dem Münchner Startup Actyx. Mit Fokus auf die klassischen KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) entwickelt Actyx seit der Gründung 2016 Lösungen für die Bereiche Produktions- und Materialmanagement sowie Werkerassistenz. Besonders um produzierenden Mittelständlern den Einstieg zur digitalen Fabrik zu erleichtern, hat das Unternehmen Actyx Iris entwickelt, ein Werkerassistenz-System, das Arbeitsanweisungen und Qualitätsprüfungen digitalisiert. Hat eine Firma hingegen bereits sämtliche Arbeitsstationen digitalisiert, liegt ein Upgrade zu Actyx Eos, der Produktionsmanagements-Lösung nahe. Da bei beiden Lösungen sowohl Skalierbarkeit als auch Agilität stark im Fokus liegt, hat sich Actyx bereits während der Entwicklung dazu entschlossen, Teile der Lösungen in der Cloud von Amazon Web Services laufen zu lassen.

Nach Maß auf Knopfdruck

Hat ein Unternehmen nun beide Lösungen von Actyx in seine bestehenden Systeme integriert, können zum Beispiel Bestellungen maßgeschneiderter Produkte ganz einfach vom ERP-System direkt an den Hallenboden geschickt werden. Actyx Iris und Actyx Eos unterstützen dann deren schnelle Produktion. Um Bestellungen in Echtzeit zu überwachen, setzt Actyx auf AWS Dienste wie Amazon Kinesis. Damit können einfach und komfortabel erfasste Echtzeit-Daten verarbeitet und analysiert werden. Mit dieser Kombination von Produktions-Knowhow und Cloud-Diensten, können die Kunden durch digitale Betriebsdatenerfassung stets den vollen Überblick behalten und ohne Verzögerung auf Marktveränderungen und Kundenbedürfnisse reagieren.

Gleichzeitig digitalisieren Actyx Iris und Actyx Eos den klassischen Fertigungsauftrag und die Arbeitsmappe auf Papier. Durch die Anbindung an die AWS Cloud wird neben den Kosten vor allem der Verwaltungsaufwand der Synchronisierung von Geschäftsprozessen mit Produktionsprozessen, der bei der Änderung von Stammdaten anfällt, minimiert.

Komfort aus der Wolke

Da das System darauf optimiert ist, mobile Terminals zu nutzen, können die Anwender dabei einfach und problemlos auf die Daten zugreifen. Die Anweisungen für die Fertigung werden auch für jedes einzelne Produkt dynamisch angepasst. So kann der Produktionsleiter neue Artikel und Arbeitsanweisungen direkt mit den Terminals auf dem Hallenboden synchronisieren. Dies garantiert Qualität und steigert die Produktivität.

Darüber lassen sich durch die AWS-basierte Infrastruktur Kosten und Komplexität innerhalb der IT-Abteilung reduzieren. Denn dank der Cloud sind beide Lösungen vollständig skalierbar, umfassend verwaltbar und bieten zahlreiche Funktionen, die sich außerdem noch an den jeweiligen Einsatzort anpassen lassen. Und durch die Integration der AWS IoT-Plattform können problemlos Feldkomponenten wie Sensoren oder Steuerungen angebunden, überwacht und integriert werden. Das garantiert einen sicheren und schnellen Datenaustausch.

Dank der AWS Cloud hat Actyx Lösungen entwickelt, die seinen mittelständischen Kunden höhere Transparenz in der Produktion und somit mehr Effizienz und Flexibilität bieten. Dadurch können diese sich vom Wettbewerb absetzen, indem Sie Ihre Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit steigern.

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