Hochverfügbarkeit mit Linux

Um Linux hochverfügbar zu betreiben, wird oft auf DRBD (Distributed Replicated Block Device)  gesetzt. Dabei werden Datenträger, ähnlich wie die Storage Replikation in Windows Server 2016/2019 zwischen Servern repliziert. Es kann sich dabei um Linux-Cluster in einem Rechenzentrum handeln, aber auch um mehrere Linux-Server, die zwischen Rechenzentren aufgeteilt sind. 

Für die Einrichtung von DRBD sind mindestens zwei Datenträger sinnvoll. Auf einem Datenträger wird Linux installiert, der andere wird mit DRBD mit einem anderen Server repliziert. Einfach ausgedrückt lassen sich mit DRBD RAID1-Systeme zwischen Linux-Servern einrichten. 

Am Beispiel von Debian oder Ubuntu findet die Aktualisierung von Linux und die Installation mit folgenden Befehlen statt:

apt-get update
apt-get -y upgrade
apt-get install drbd-utils

Die Einrichtung wird über die Datei „/etc/drbd.conf“ vorgenommen und das Tool „drbdadm“.  Die weitere Einrichtung ist zum Beispiel auf der Debian-Wiki beschrieben.  Eine Anleitung ist auch au HottoForge zu finden. 

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