MariaDB/MySQL hochverfügbar betreiben

MariaDB ist nicht automatisch hochverfügbar, wie Clouddienste oder Anwendungen, die als „Cloud Ready“ sozusagen automatisch hochverfügbar sind. Auf dem MariaDB-Server läuft der Dienst, der die angebundenen Datenbanken verwaltet, und über einen TCP-Port wird in den meisten Fällen der Zugriff über das Netzwerk hergestellt. 

Für die Hochverfügbarkeit von MariaDB wird häufig auf Galera gesetzt. Allerdings ist die Konfiguration von Galera nicht sehr einfach und erlaubt nur Cluster ab drei Knoten.

Wird auf DRBD gesetzt, lassen sich die Linux-Server auf denen MariaDB oder MySQL laufen zu einem RAID1-System zusammenfassen, in dem die entsprechenden Laufwerke repliziert werden. 

Zusammen mit Pacemaker kann dafür gesorgt werden, dass Systemdienst und IP-Konfiguration auf den anderen Knoten übernommen und aktiviert werden, wenn der Hauptknoten ausfällt.  Die Einrichtung ist zum Beispiel in CentOS oder RHEL möglich. Auch auf Ubuntu-Servern kann DRBD installiert werden, und zum Beispiel mit Heartbeat für Hochverfügbarkeit sorgen. Die Einrichtung ist zum Beispiel auf HowToForge zu lesen

Bei der Einrichtung werden die beiden beteiligten Server mit MariaDB oder MySQL mit DRBD repliziert und mit Pacemaker überwacht. 

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