Docker

Gebloggt: Opensuse 13.1 als Docker-Container

Nutzer können  Opensuse-13.1-Container ab sofort von  Docker-Hub herunter laden. Das funktioniert ähnlich wie bei Git. Genauso einfach lassen sich Veränderungen wieder in Docker-Hub hochladen. Anwender können außerdem eigene Container aus einem bestehenden Container heraus generieren. Dies ist möglich, weil Docker sein eigenes Build-System hat. Nutzer müssen dazu die Datei Dockerfile verwenden. Hierbei handelt es sich um eine Textdatei mit passenden Bau-Anweisungen. Mit wenigen Kommandos lässt sich dann ein fertiger eigener Docker-Container erstellen.

Der Opensuse-13.1-Container wurde laut oben genannten Blog-Eintrag mit Hilfe des KIWI Image Service und dem Open Build Service erstellt. Die verwendeten Quellen sind im GitHub von Opensuse verfügbar.

Docker installieren

Docker lässt sich Opensuse wahlweise automatisiert oder manuell installieren. Nutzer der Factory-Version – quasi die Rolling-Release-Variante – können Docker in der aktuellsten Version aus dem Main-Repository installieren. Dies ist in naher Zukunft aber auch für Tumbleweed-Anwender vorgesehen. Das Herunterladen des Docker-Containers von Opensuse 13.1 verlangt aber theoretisch nicht, dass auch Docker unter Opensuse läuft. Ist Docker installiert, lässt sich der Openssue-13-1-Container mit Hilfe des Kommandos

docker pull opensuse:13.1

herunter laden.

Container ausführen

Möchte der Nutzer dann speziell eine Applikation aus dem Container ausführen, kann er dazu den Befehl

docker run opensuse:13.1 <Kommando> <Parameter>

verwenden. Ferner ist in der o. g. Ankündigung erwähnt, dass Nutzer mit dem Befehl

docker run -t -i opensuse:13.1 /bin/bash

eine interaktive Shell in einem Container starten können. Für weitere Abwandlungen des Kommandos docker run verweist der Blog-Eintrag auf die Docker-Dokumentation.

 

 

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