Bild 1: Leistungsfähiges analoges Frontend für die Prozesssteuerung (vereinfachte Blockschaltung; nicht alle Verbindungen sind dargestellt)

AFE mit hoher Gleichtaktunterdrückung für die Prozesssteuerung

Signalpegel in Systemen zur industriellen Prozesssteuerung lassen sich weitgehend in eine der folgenden Kategorien einteilen: Ströme (4 bis 20 mA), Spannungen (0 bis 5 V, 0 bis 10 V, ±5 V und ±10 V) oder kleine Signale von Sensoren wie  Thermoelementen oder Wägezellen. Große Gleichtaktspannungshübe sind ebenfalls typisch, speziell für differentielle kleine Signale. Daher ist ein gutes Verhältnis der Gleichtaktunterdrückungen (CMRR) eine wichtige Spezifikation im analogen Signalverarbeitungssystem.

Bild 1: Leistungsfähiges analoges Frontend für die Prozesssteuerung (vereinfachte Blockschaltung; nicht alle Verbindungen sind dargestellt)

Die analoge Eingangsstufe (AFE) in Bild 1 ist bei der Verarbeitung dieser Industriesignalpegel auf hohe Genauigkeit und hohe

Gleichtaktunterdrückung optimiert. Die Schaltung verschiebt und dämpft die Signale, damit sie zu den Eingangsbereichen der meisten modernen SAR-A/D-Wandler mit unipolarer Versorgungsspannung, wie z.B. der 250 kSample/s schnelle 16 Bit A/D-Wandler AD7685, kompatibel sind.

Bei einem Eingangssignal von 18 Vss erzielt die Schaltung eine Gleichtaktunterdrückung (CMR) von rund 105 dB bei 100 Hz und 80 dB bei 5 kHz. Hohe Genauigkeit, hohe Eingangsimpedanz und eine hohe Gleichtaktunterdrückung werden vom Instrumentenverstärker AD8226 bereitgestellt. Für Anwendungen mit hoher Genauigkeit ist eine hohe Eingangsimpedanz erforderlich, um Systemverstärkungsfehler zu minimieren und zugleich eine gute Gleichtaktunterdrückung zu erreichen. Die Verstärkung des AD8226 ist über Widerstände von 1 bis 1000 programmierbar.

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