Amazon kauft Startup-Unternehmen

Diese Woche bestätigte Amazon die Übernahme des israelischen Unternehmens Annapurna Labs Ltd. Das Unternehmen, mit seinem US-Hauptsitz in San Jose, Kalifornien, produziert Chips für Datenzentren und ARM-basierte Prozessoren. Gründer des Startups ist Avigdor Willenz.

Willenz hat schon eine ganze Reihe an Unternehmensgründungen und erfolgreiche Verkäufe hinter sich. Ein großer Sponsor des Unternehmens war ARM, da Anapurna Labs ARM-Kerne und Architekturen lizenzierten.

Es wird spekuliert, dass Amazon rund 350 Millionen Dollar für den Chiphersteller gezahlt hat. Grund dafür ist die Weiterentwicklung der Cloud-Computing-Sparte des Amazon Web Services. AWS hat circa 1,4 Millionen Server auf der ganzen Welt verteilt.

Amazon Web Services stellt eine umfassende Palette von Cloud Computing-Ressourcen zur Vereinfachung des Big Data-Managements, Senkung der Kosten, Erzielung eines Wettbewerbsvorteils und Beschleunigung der Innovation zur Verfügung.

Wissenschaftler und Entwickler jeglicher Branchen nutzen Amazon Web Services für Big Data-Analysen. Auch zur Bewältigung immer größerer Mengen digitaler Informationen wird AWS benötigt.

Durch die Expansion Amazons in viele verschiedene Geschäftsbereiche, hat der US-Onlinehändler große Verluste eingefahren. Amazon ist für die Gestaltung eigener Netzwerke, Speicher und Server-Ausstattung bekannt. Ein Chip der speziell für eine Anwendung entwickelt wurde, kann leistungsfähiger und dennoch weniger Energie verbrauchen, als ein Intel-Chip. Durch den Kauf von Annapurna Labs zeigt das Unternehmen großes Engagement bei AWS. Der Jahresumsatz von AWS wird auf 5 Milliarden Dollar geschätzt.

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