4 Irrtümer über Big Data, die Ihr Unternehmen bremsen

Sie gehören zu einem der vielen Unternehmen, bei denen täglich immer mehr Daten eingehen? Sie möchten diese Datenmassen sicher organisieren, auswerten und wertvolle Schlüsse aus ihnen ziehen, um Ihre Angebotsqualität, Ihr Marketing, Ihren Arbeitsablauf oder Ihre Kostenstruktur zu verbessern.  Aber Sie fragen sich, worum es bei „Big Data“ überhaupt geht und wie Sie Ihre Daten verwalten können? Damit Ihr Unternehmen im Wettbewerb nicht ausgebremst wird, soll hier mit vier weit verbreiteten Irrtümern über Big Data aufgeräumt werden.

1. Big Data sind Massendaten

Der englischsprachige Begriff „Big Data“ bedeutet wörtlich übersetzt schlicht „große Daten“. Oftmals wird der Begriff Big Data auch in diesem einfachen Sinnzusammenhang als Massendaten verwandt. Allerdings wird eine solch eingeschränkte Bedeutung der Komplexität des Begriffs nicht gerecht. Big Data bezeichnet vielmehr Datenmengen, die zu groß, zu kompliziert oder zu wenig strukturiert sind, um sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung zu analysieren. Das Schlagwort Big Data umfasst also auch die Auswertung und Analyse des digitalen Datenvolumens.

2. Saubere Daten sind Voraussetzung

Dass Ihre Daten sauber, d.h. von jeden Datenfehlern, wie z.B. Formatierungsfehlern oder Duplikaten bereinigt sein müssen, bevor sie analysiert werden können, ist zwar wünschenswert aber unrealistisch. Und es ist auf keinen Fall eine zwingende Voraussetzung! Aufgrund der immer wieder neu eingehenden Daten, ist es nahezu unmöglich, stets bereinigte Daten, sog. „clean data“, analysieren zu können. Werten Sie Ihre Daten also in jedem Fall aus – auch wenn Sie das Gefühl haben Ihre Daten seien nicht sauber. In den meisten Fällen können Sie trotzdem wertvolle Erkenntnisse für Ihr Unternehmen gewinnen – zumindest  Erkenntnisse über Ihre Datenqualität.

3. Programme zur Datenanalyse sind teuer

Sie können aufatmen! Die Analyse Ihrer Daten ist überhaupt nicht so teuer wie Sie vielleicht dachten. Die Lizenzen von Software-Anbietern sind vergleichsweise erschwinglich. Es gibt sogar kostenlose Programme zur Datenauswertung.

4. Programme ersetzen die menschliche Datenanalyse

Wenn Sie jetzt daran denken, Ihren Informatiker zu entlassen, dann unterliegen Sie dem Irrtum Datenauswertungsprogramme würden die menschliche Datenanalyse ersetzen. Programme werten Ihre Unternehmensdaten zwar aus und geben Ihnen Antworten, allerdings erklären sie Ihnen die Ergebnisse nicht. Programme können allerdings Prozesse beschleunigen und Ihren Analyseprozess sinnvoll unterstützen.

Wie Sie sehen, ist das Thema „Big Data“ doch nicht so schwer zu erfassen. Es bedarf nur einer eingehenden Beschäftigung und Zielbestimmung. Starten Sie jetzt! 

 

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