Wie Unternehmen im Ex-Schutz-Bereich von digitalen Lösungen profitieren

Unternehmen, die auf neue Technologien setzen, profitieren von effektiveren Arbeits-, Maintenance- und verschlankten Entscheidungsprozessen sowie weit höheren Gewinnmargen. Nicht eine Lösung ist hier entscheidend, sondern ein ineinander verzahntes, kompatibles Lösungsportfolio rund um den Digital Mobile Worker.

Transparente, komplexe Prozesse und hohe Datenaktualität verlangen nach digitalen Lösungen

Die zunehmende digitale Vernetzung bedeutet zugleich auch einen höheren Anspruch an die Endgeräte, die mit WLAN, WWAN, Bluetooth, GPS und/oder RFID-Technologie ausgestattet sein müssen, um standortunabhängig und verlässlich online kommunizieren zu können. In vielen Branchen sieht die Realität aber noch anders aus. Hier wird aus Mangel an Alternativen, Gewohnheit oder Zertifizierungen immer noch mit Klemmbrett und Papier gearbeitet. Das ist sowohl ineffizient, als auch fehleranfällig und stellt nicht nur ein Risiko für die Investition, sondern auch für das Personal dar.

Ex-geschützte Smartphones und Tablets modernisieren und vereinfachen die Vernetzung und die Zusammenarbeit zwischen mobilen Anwendern, den Experten in der Leitstelle und den Backend-Systemen. Erstmalig kann eine Vielzahl von professionellen Applikationen und neuen kundenorientierten Lösungen auch in explosionsgefährdeten Bereichen (Zone 1 / 21 und Division 1) eingesetzt werden.

Mit leistungsfähigen, produktbezogenen Software-Lösungen zur Datenerfassung wie der CamScan Keyboard App können Anwender weitere Hardware wie Barcode-Scanner einsparen und die Qualität der Datenerfassung erhöhen. 1D- / 2D-Barcodes werden – auch offline – mittels der eingebauten Kamera eines Smartphones oder Tablets erfasst und verarbeitet. Das vereinfacht die manuelle und automatische Analyse und verringert die Wahrscheinlichkeit fehlerhafter Eingaben oder unzureichender Auswertungen. Weitere wichtige Anwendungen sind „Man-Down-Alarm“, der Zugriff auf Online-Dokumente, digitale Fotos sowie Videos und Video-Streaming.

Herausforderungen mit mobilen Geräten meistern

Es gibt viele Herausforderungen, die mit dem Einsatz von mobilen Geräten gelöst werden können. Genaue und klare Angaben über die Position und den Zustand von Mensch und Material sind entscheidungsrelevant für alle Unternehmen, insbesondere, wenn es sich um Wartungsarbeiten, die Lagerung und den Transport von sensiblen Gütern oder den Aufenthalt von Mitarbeitern in Gefahrenzonen handelt. Mit speziell für Hochfrequenz-Scans (200+ Scans pro Stunde) und für hohe Lesereichweiten (bis zu 15 m) entwickelten, hardware-basierten Lösungen sind Mitarbeiter in der Lage, unter schwierigsten Umständen Barcodes oder RFID-Tags zu scannen und aktuelle Informationen über den Zustand von Maschinen oder Teilen abzufragen.

In Verbindung mit Tablet oder Smartphone kann der Mobile Worker überall in Echtzeit mit dem Fachpersonal in der Leitstelle kommunizieren, Schäden melden, Aufträge, Informationen und Hilfe abfragen und die dokumentierten Informationen direkt in das Firmennetzwerk einspielen. Diese Vorgehensweise erlaubt eine deutlich schnellere Entscheidungsfindung und vermindert ungeplante Ausfälle. Zusätzlich sind die Techniker vor Ort durch die dauerhafte Verbindung zur Leitstelle deutlich besser geschützt, denn Alleinarbeiterschutzsysteme warnen automatisch die Leitstelle, wenn ein Mitarbeiter verunglückt oder warnen diesen vor potenziellen Gefahrenquellen.

Neue Wege durch Innovationsleistung

Neue Innovationsfelder hat ecom mit der aus dem Consumer-Bereich bekannten Beacon-Technologie erschlossen.  Speziell für den Ex-Bereich entwickelte BLE Beacons senden Bluetooth Low Energy Signale zur Ortung und Navigation. So werden die kleinen Funkbaken in Verbindung mit digitalen Endgeräten (Smartphone oder Tablet) zu einer einzigen, einheitlichen Business-Intelligence-Lösung: Eine kostengünstige, weitgehend wartungsfreie Option, kundenspezifische Daten zu senden bzw. bereit zu stellen und mit Backend-Systemen zu verbinden.

Kontext- und Asset-Informationen wie Login-Daten, Anlagenpläne, die durchschnittliche Verweildauer der Mitarbeiter, Zahl der Einsätze und andere Metriken stehen standortgenau zur Verfügung. Beacons bieten durch die Erkennung von Endgeräten (inkl. User-Daten) nicht nur ein sicheres, physisches Zugangs- und Wächterkontrollsystem, sondern können im Unglücksfall die Leitstelle sofort über die exakte Unfallstelle und eine sich im Gefahrenbereich befindende Person informieren. Dies verbessert die Sicherheit jedes einzelnen Mitarbeiters vor Ort und verringert die Zeit, in der Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden und Mitarbeiter Gefahren ausgesetzt sind.

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