Microsoft schafft MCSE, MCSA und MCSD ab

September 2018 hat Microsoft seinen Schwerpunkt auf rollenbasierte Schulungen und Zertifizierungen angekündigt.  Aktuell gibt es bereits über 30 Zertifizierungen in den Bereichen Azure, Modern Workplace und Business Applications. Das bedeutet aber auch, dass die Zertifizierungen zum Certified Solutions Associate (MCSA), Microsoft Certified Solutions Developer (MCSD) und Microsoft Certified Solutions Expert (MCSE) am 30. Juni 2020 eingestellt werden.

Wer sich aktuell bereits zu diesen Zertifizierungen entschließt, sollte Alternativen ins Auge fassen.  Wer aktuell eine MCSA-, MCSD- oder MCSE-Zertifizierung besitzt, kann zu einer neuen  rollenbasierten Zertifizierung aktualisieren.

Auf der Microsoft Learning Seite sind alle Informationen über die rollenbasierte Zertifizierungen zu sehen.  Hier sind auch Informationen über kostenlose Online-Schulungen zum Selbststudium zu finden, aber auch Links zu Schulungen in diesem Bereich. 

 

Windows- und Linux-Container auf Windows Server 2019 betreiben

Die Verwaltung von Containern auf Windows Server 2019 erfolgt zunächst über die PowerShell. In produktiven Umgebungen wird zum Betrieb und der Verwaltung natürlich auf Container-Verwaltungs-Lösungen wie Kubernetes gesetzt.

Um zu überprüfen, ob Docker auf dem Server installiert und gestartet ist,  kann mit

Get-Service Docker

der Docker-Dienst überprüft werden. Starten lässt sich der Dienst mit

Start-Service Docker

Microsoft stellt auf dem Docker-Hub Images zur Verfügung. Diese sind auf der Seite https://hub.docker.com/u/microsoft/ zu finden. In der PowerShell und Eingabeaufforderung können die Container-Images, die Microsoft auf dem Docker-Hub zur Verfügung stellt, ebenfalls angezeigt werden:

docker search Microsoft

Um einen Container herunterzuladen, wird zum Beispiel der folgende Befehl verwendet:

docker pull mcr.microsoft.com/windows/nanoserver:1903

Um den Container auf Basis eines Images zu starten, wird der folgende Befehl verwendet:

docker run -it mcr.microsoft.com/windows/nanoserver:1903 cmd.exe

Wenn eine Fehlermeldung angezeigt wird, die „no matching manifest for unknown in the manifest list entries“ lautet, stellen Sie sicher, dass docker nicht für das Ausführen von Linux-Containern konfiguriert ist.

Linux-Container in Windows Server 2019 betreiben

Windows-Container stellen auf Windows Server 2019 kein Problem dar. Wer Linux-Container betreiben will, benötigt das „LinuxKit“. Das ist erst ab Windows Server 2016 Build 16278 auf in Windows Server 2019 verfügbar. In Windows Server 2019 kann die Unterstützung von Linux-Containern mit dem folgenden Befehl aktiviert werden:

[Environment]::SetEnvironmentVariable(„LCOW_SUPPORTED“, „1“, „Machine“)

Anschliessend muss der Dienst neu gestartet werden:

Restart-Service docker

Deaktivieren lässt sich die Container-Unterstützung mit:

[Environment]::SetEnvironmentVariable(„LCOW_SUPPORTED“, $null, „Machine“)

Linux-Container auf Windows Server 2019 benötigen Hyper-V. Auf dem Server muss also auch Hyper-V installiert sein. 

Docker Enterprise in Windows Server 2019 nutzen

Der einfachste Weg, um in Windows Server 2019 die Container-Funktion zu installieren besteht darin, dass der Server über eine Internetverbindung verfügt, und über diesen Weg der Download der notwendigen Komponenten bei Docker erfolgt.

Auch Container-Images oder andere Funktionen lassen sich über das Internet, zum Beispiel mit der PowerShell recht einfach auf Windows Server 2019 installieren. Zunächst sollte der Docker-Microsoft PackageManagement Provider aus der PowerShell-Gallery auf dem Server installiert werden:

Install-Module -Name DockerMsftProvider -Repository PSGallery -Force

Danach wird die aktuelle Docker-Engine installiert:

Install-Package -Name docker -ProviderName DockerMsftProvider

Die Installation muss noch bestätigt werden, danach wird Docker Enterprise auf dem Server integriert. Mit der PowerShell kann Docker in Windows Server 2019 auch aktualisiert werden:

Install-Package -Name Docker -ProviderName DockerMsftProvider -Update -Force

Start-Service Docker

Nach der Installation sollte der Server neu gestartet werden:

Restart-Computer -Force

Die erfolgreiche Installation kann ebenfalls in der PowerShell überprüft werden:

Get-Package -Name Docker -ProviderName DockerMsftProvider

Wenn die Installation erfolgreich durchgeführt wurde, steht in der PowerShell und der Eingabeaufforderung auch der Befehl „docker“ zur Verfügung. Mit diesem kann die installierte Version von Docker überprüft werden:

docker –version

In einem weiteren Beitrag beschäftigen wir uns damit, wie Linux- und Windows-Container mit Docker auf Windows Server 2019 betrieben werden können. 

 

Hybrid-Netzwerke: Lokale Windows-Server Lizenzen in der Cloud verwenden

Wer lokal betriebene Server zu Microsoft Azure migrieren will, kann vorhandene, lokale Lizenzen zu Microsoft Azure übertragen. Dadurch lassen sich einige Kosten sparen und verschiedene Azure-Ressourcen günstiger betreiben.

Um den Azure-Hybridvorteil zu nutzen, müssen Unternehmen auf diese Produkte setzen:

  • Windows Server Standard Edition mit Software Assurance
  • Windows Server Datacenter Edition mit der Software Assurance
  • SQL Server Enterprise Core mit der Software Assurance
  • SQL Server Enterprise Core mit der Software Assurance
  • Azure SQL-Datenbank

Wer seine SQL-Server als Server/CAL-Version lizenziert, kann den Vorteil nicht nutzen.

Nutzbar sind die Lizenzen zum Beispiel für Azure-VMs, auf denen auch SQL-Server installiert werden soll, oder als Image bereits integriert ist.

Wer SQL Server-Lizenzen hat, kann diese in Azure SQL-Datenbanken nutzen. Dazu werden beim Erstellen einer neuen Datenbank entsprechende Optionen im Azure-Portal eingeblendet. 

Der Vorteil kann unter bestimmten Bedingungen auch für Lizenzen der abgelaufenen Versionen von Windows Server 2008/2008 R2 und SQL Server 2008/2008 R2 nutzen

Mehr zum Azure-Hybridvorteil ist auf der Informations-Seite dazu bei Microsoft Azure zu lesen

Azure AD Connect deaktivieren – Azure und Office 365 in der PowerShell verwalten

Um Office 365 und Microsoft Azure in der PowerShell zu verwalten, sind zunächst zwei zusätzliche Module notwendig, die mit Administrator-Rechten installiert werden müssen. In Windows 10 muss dazu die PowerShell-Sitzung ebenfalls mit Administrator-Rechten gestartet werden. Die Installation der Module erfolgt anschließend mit:

Install-Module -Name AzureAD

Install-Module MSOnline

Sobald die Module installiert sind, kann mit dem folgenden Befehl eine Anbindung an Office 365 erfolgen:

connect-msolservice

Um jetzt zum Beispiel die Synchronisierung mit Azure Active Directory und Office 365 zu beenden, wird der folgende Befehl verwendet:

Set-MsolDirSyncEnabled -EnableDirSync $false

Nach dem Aufrufen des Befehls wird die Synchronisierung deaktiviert. Das ist auch in der Verwaltung in Office 365 zu sehen. Wenn ein lokales Active Directory mit Office 365 und Azure AD synchronisiert wird, blendet Office 365 eine Kachel mit Statusinformationen dazu ein.

Zusätzlich sollte Azure AD Connect vom entsprechenden Server in der Software-Übersicht deinstalliert werden. Diese wird am schnellsten über „appwiz.cpl“ erreicht.

Puppet Enterprise 2019.3 verfügbar

Mit Puppet Enterprise 2019.3  wird der Release-Zyklus geändert. Anstatt zwei Mal im Jahr erscheinen jetzt vier mal im Jahr neue Versionen. Zusätzlich wird der Support der LTS-Versionen verlängert. Unternehmen können ab jetzt also entscheiden, ob sie schneller neue Funktionen nutzen möchten, oder ob eine stabile Version länger eingesetzt werden soll. 

Im Fokus der neuen Version steht das einfachere Erstellen von  Aufgaben und auch das flexiblere Konfigurieren. Wer Änderungen an Tasks und Plans durchführt, kann diese vorher testen, bevor sie in das System übernommen werden.  Das funktioniert auch in der Konsole. 

Das Ausführen einer Aufgabe in Puppet Enterprise erfordert zwei Schritte. Der erste Schritt ist die Auswahl der auszuführenden Aufgabe, der zweite Schritt ist die Auswahl des Ortes, an dem die Aufgabe ausgeführt werden soll. In der neuen Version ist es also ab jetzt einfacher für Administratoren, die neu in die Ausführung von Aufgaben einsteigen. Durch die Anpassung der PQL-Abfragen können Abfragen einfacher angepasst werden.

Alle Neuerungen sind im Blogbeitrag „Puppet Enterprise 2019.3 now available“ zu lesen. 

 

VMware-Produkte im Rechenzentrum werden teurer

Der Vorteil beim Einsatz von Servern mit CPUs wie AMD Epyc  besteht darin, dass ein Server beim Einsatz von VMware vSphere mehr VMs hosten kann. Das bedeutet, dass weniger Server notwendig sind, um die gleiche Anzahl an VMs bereitzustellen. Hier macht VMWare jetzt einen Strich durch die Rechnung. 

VMware-Produkte werden teurer

Lizenzen für VMWare-Produkte sind nur noch für CPUs bis 32 Kerne gültig. Wer auf  Server mit Prozessoren setzt, die mehr CPU-Kerne bieten, zum Beispiel AMD Epyc mit 64-Kernen, der muss in Zukunft zwei Lizenzen kaufen. Das gilt aber auch, wenn weniger als 64-CPUs eingesetzt werden. Auch Prozessoren mit 48 Kernen benötigen in Zukunft zwei Lizenzen. Es lohnt sich also häufig gleich auf 64-Kern-Prozessoren zu setzen, da hier die Lizenzen maximal ausgenutzt werden. Das ist natürlich schlussendlich eine Sache des Preises und der Anzahl von VMs, die sich auf dem Server bereitstellen lassen. 

Wer nach der Umstellung des Modells einen Server nutzt, der über  2 CPUs mit je 64-Kernen setzt, der braucht ab Ende April anstatt 2 Lizenzen jetzt 4 Lizenzen. 

Heute haben wir ein wichtiges Update unseres Preismodells pro CPU angekündigt, das unser Engagement widerspiegelt, die Bedürfnisse unserer Kunden in einer sich entwickelnden Industrielandschaft weiterhin zu erfüllen. Dieses neue Preismodell wird unseren Kunden eine größere Auswahl bieten und es uns ermöglichen, sie besser zu bedienen.

Rabatte und kostenlose Lizenzen erhalten

VMware gibt Kunden eine Frist bis zum  2. April 2020, um seine Lizenzen anzupassen. Außerdem wird es bis 30.04.2020 Rabatte und kostenlose Lizenzen geben. Mehr zum Thema ist ist bei VMware zu lesen..

 

Kunden über das Ohr erreichen

Gesprochenes Wort übermittelt Emotionen

Wer Audios und Podcasts in der Vertriebsarbeit einsetzt, vermittelt leichter Emotionen als beispielsweise über eine Mail oder einen Brief. Das gesprochene Wort geht schnell ins Ohr und erreicht die emotionalen Zentren im Gehirn besser als beispielsweise eine Broschüre oder eine Webseite. „Viele meiner Kunden verwenden Podcasts, um Menschen zu erreichen und zu informieren“, sagt Rhetoriktrainer Peter Flume. Er produziert Podcasts häufig als Ergänzung zu Seminaren oder Veranstaltungen im Unternehmen. Nach seiner Erfahrung geben Unternehmen Hörerlebnisse in Auftrag, um etwas Bleibendes zur Verfügung zu stellen. „Wer einen Menschen emotional anspricht, erreicht diesen schneller und nachhaltiger als mit reinem Infomaterial“, fasst der Kommunikationsexperte zusammen.

Niederschwellig für den Hörer und günstig zu produzieren

Wer ein Radio, einen MP3-Player oder ein Smartphone besitzt, ist bereits Podcast-Ready. Die technische Entwicklung ist einer der Gründe, warum Hörerlebnisse derzeit so boomen. Aber auch der „Nebenher“-Effekt ist bei B2C-Kunden sehr beliebt. Während des Autofahrens, der Bügelwäsche oder einem Kreuzworträtsel – die Stimme im Ohr vermittelt uns Informationen, ohne dass es sich wie Lernen oder Überzeugungsarbeit anfühlt. „Gleichzeitig sind Podcasts recht günstig zu produzieren und können unendlich oft wiederholt werden. Eine gute Möglichkeit, um Menschen für ein Thema zu interessieren“, glaubt der Autor zahlreicher Rhetorik-Fachbücher, Flume.

Menschen erreichen, Adressen sammeln

Unternehmen, die Podcasts einsetzen, nutzen ihren gratis-Content etwa dazu, Kontaktdaten zu generieren. Wer seine Adresse angibt, bekommt den Download-Link kostenfrei zugesendet. Alternativ können Firmen die informativen Audio-Files auch als Service gratis auf ihrer Webseite anbieten. Das erhöht Traffic und Aufmerksamkeit.

Das Weiterbildungsunternehmen IMC nutzt Podcasts seit 2017 erfolgreich, um sich und seine Themenvielfalt darzustellen. Die MP3s sind für jedermann zugänglich und kostenfrei auf der IMC-Webseite, bei iTunes und Spotify erreichbar. „Wir widmen uns Trendthemen auf dem digitalen Weiterbildungsmarkt“, erläutert Vorstand Christian Wachter. Bewusst werde hier keine Werbung für einzelne Produkte gemacht, sondern echter Nutzwert in Form von Expertenwissen geboten. „Wir wollen mit interessanten Talk-Gästen die Vielfalt und Bandbreite der Weiterbildungswelt zeigen. Damit ergibt sich indirekt natürlich ein Blick auf das Umfeld, in dem wir tätig sind und welche Dienstleistungen wir anbieten“, erläutert der Vorstand.

Traffic für die Webseite generieren

Im Durchschnitt 800 Klicks verzeichnet IMC im Monat auf der Podcast-Seite. „Die Zugriffszahlen variieren je nach Thema, steigen aber mit der Bekanntheit der Reihe“, sagt Wachter. Begleitet wird das Angebot von einem Maskottchen, dem „Schlaufuchs“, der immer wieder auf Bildern zu sehen ist und die Sozialen Medien bereichert. „Wir erreichen unsere Zielgruppe, interessieren neue Menschen für unsere Themen und bleiben bei Bestandskunden im Gedächtnis“, fasst Wachter die Vorteile zusammen.

Das Problem der öffentlichen Wahrnehmung kennt Peter Flume ebenfalls: „Hör-Angebote setzen sich, so wie jeder andere Content, nur dann durch, wenn die Qualität stimmt.“ Er versuche deshalb, nicht nur Informationen zu vermitteln, sondern gleichzeitig zu unterhalten. Etwa, indem in seinen kurzen Comedy-Podcasts mit verschiedenen Stimmen, Dialekten und Szenarien gearbeitet wird. So werden auf unterhaltsame Art die Trainingsinhalte wiederholt und im Bewusstsein „wach“ gehalten. „Der Humor als Stilmittel kann ein sprödes Thema auflockern“, erläutert der Rhetoriker. Wie IMC setzt Flume bei seinen Podcasts auf den Gewöhnungs-Effekt. „Eine Serie beispielsweise wird schnell zum Kult und die Menschen unterhalten sich darüber. Das wiederum unterstützt den Lerntransfer.“ Zur Zeit produziert der Rhetoriker eine Reihe zum Thema Feedback-Kultur für einen großen Kunden.

Drei Tipps: So nutzen Sie Podcasts im Vertrieb:

  1. Content ist King. Produzieren Sie hochwertige und vor allem nutzwertige Audio-Files statt billiger Werbung.
  2. Nutzen Sie die begehrten MP3s als Adress-Generator: Wer mithören möchte, muss seine Mailadresse angeben.
  3. Alternativ können Sie die informativen Audios auch als kostenlosen Service auf Ihrer Webseite anbieten: Das erhöht Traffic und Bekanntheit.

Cluster Shared Volumes (CSV) effektiver einsetzen

In Windows Sever 2019 unterstützt die Funktion auch die Rolle „Microsoft Distributed Transaction Coordinator (MSDTC)“. Dadurch wird es für MSDTC ermöglicht Storage Spaces Direct (S2D) zusammen mit Anwendungen wie SQL Server zu nutzen. Zusätzlich wird in Windows Server 2019 der CSV-Cache automatisch aktiviert. Das kann den Zugriff und die Verwendung von Clusterressourcen deutlich beschleunigen.

Um CSV für einen Cluster zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Starten Sie den Failovercluster-Manager.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Bereich Speicher/Datenträger auf den Datenträger, den Sie nutzen wollen, und wählen „Zu freigegebenen Clustervolumeshinzufügen“.

Cluster in Windows Server 2019 beherrschen Dynamic I/O. Wenn die Datenverbindung eines Knotens ausfällt, kann der Cluster den Datenverkehr der für die Kommunikation zu den virtuellen Computern im SAN notwendig ist, automatisch über die Leitungen des zweiten Knotens routen, ohne dazu ein Failover durchführen zu müssen. Sie können einen Cluster so konfigurieren, dass die Clusterknoten den Netzwerkverkehr zwischen den Knoten und zu den CSV priorisiert.

 

Datenbankverfügbarkeitsgruppen in Exchange optimieren

Die Replikation bei DAGs erfolgt nicht über das Server Message Block-Protokoll (SMB), sondern über ein Replikationsverfahren speziell für DAG. Exchange 2019 verwendet einen festgelegten TCP-Port für den Datenaustausch und daher einen reinen TCP-Verkehr.

Aktive Transaktionsprotokolle der senden Daten an die passiven Kopien. Der Datenstrom ist verschlüsselt und komprimiert.  Standardmäßig verwendet Exchange den Port 64327. Sie können dies aber anpassen. Mit dem folgenden Befehl sehen Sie  den aktuell verwendeten Port:

Get-DatabaseAvailabilityGroup <DAG-Name> -Status |fl ReplicationPort

Den Port können Sie in der Exchange Management Shell anpassen. Dazu verwenden Sie den Befehl:

Set-DatabaseAvailabilityGroup <DAG-Name> -ReplicationPort <Portnummer>

Standardmäßig komprimiert Exchange die Daten vor einer Replikation zu den Kopieservern. Sie können sich den Status mit dem folgenden Befehl anzeigen lassen:

Get-DatabaseAvailabilityGroup <Name der Gruppe> -Status |fl NetworkCompression

Standardmäßig ist die Einstellung auf „InterSubnetOnly“ gesetzt. Das bedeutet, dass die Daten nur dann komprimiert werden, wenn Exchange sie über verschiedene Subnetze senden muss. Sie können folgende Werte verwenden:

Disabled — Keine Komprimierung
Enabled — Komprimierung bei allen Netzwerken
InterSubnetOnly — Komprimierung nur zwischen Subnetzen
SeedOnly — Komprimierung nur beim manuellen Seeding

Wollen Sie die Komprimierung für alle Netzwerke einschalten, verwenden Sie den Befehl:

Set-DatabaseAvailabilityGroup <Name der DAG> -NetworkCompression Enabled

Seit Exchange 2010 werden die Daten  verschlüsselt. DAG nutzt die Kerberos-Authentifizierung zwischen den einzelnen Mitgliedern. Folgende Werte können Sie für die Verschlüsselung festlegen:

Disabled — Keine Verschlüsselung
Enabled — Verschlüsselung zu allen Netzwerken
InterSubnetOnly — Verschlüsselung nur zwischen Subnetzen
SeedOnly — Verschlüsselung nur beim manuellen Seeding,

Sie können sich den Status mit dem folgenden Befehl anzeigen:

Get-DatabaseAvailabilityGroup <Name der Gruppe> -Status |fl NetworkEncryption

Wollen Sie die Verschlüsselung für alle Netzwerke einschalten,  verwenden Sie den Befehl:

Set-DatabaseAvailabilityGroup <Name der DAG> -NetworkEncryption Enabled

BAM – CMS Blog