Ubuntu 18.04 LTS zu 20.04 LTS aktualisieren

Bevor Sie Ubuntu 18.04 LTS zu 20.04 LTS aktualisieren, sollten Sie natürlich idealerweise eine vollständige Sicherung des Servers durchführen. Das stellt sicher, dass Sie bei Probleme schnell wieder eine Wiederherstellung durchführen können. 

Nach der Sicherung sollten Sie zunächst alle installierten Pakete auf dem Server auf den neusten Stand bringen. Dazu nutzen Sie, wie für den Rest der Aktualisierung, am besten das Linux-Terminal:

sudo apt update && sudo apt upgrade

Nach der Aktualisierung der Pakete und vor der Aktualisierung von Ubuntu sollten Sie sicherheitshalber noch einmal den Server neu starten lassen:

sudo reboot command

Nach dem Neustart installieren Sie das Ubuntu Update-Tool:

sudo apt install update-manager-core

Danach führen Sie mit dem folgenden Befehl die Aktualisierung durch:

sudo do-release-upgrade

Alternativ kann mit „sudo update-manager -d“ auch eine Aktualisierung in der grafischen Oberfläche erzwungen werden.

Linux-Befehle für einen schnellen Überblick zu einem Computer

Um sich einen Überblick zu einem Linux-Server zu verschaffen,  stehen im Terminal verschiedene, einfache Befehle zur Verfügung, mit denen zum Beispiel auch Administratoren mit weniger Linux-Erfahrung schnell wichtige Informationen anzeigen können. Die folgenden Befehle wurden unter Ubuntu getestet, funktionieren in den meisten Fällen aber auch auf anderen Linux-Distributionen.

Um sich allgemeine Informationen zum Server anzuzeigen wird zunächst „hostenamectl“ verwendet.  Neben dem Namen des Computers und auch des Hersteller des Computers, zeigt der Befehl auch die installierte Linux-Distribution und Version des Kernels an.

Die IP-Adressen der verschiedenen Adapter werden mit „ip a“ angezeigt. 

Wir der Server virtualisiert, ist hier auch zu sehen auf welcher Basis die Virtualisierung erfolgt. Auch die Architektur des Servers wird mit „hostnamectl“ angezeigt.

Der angemeldete Benutzer wird mit „who“ angezeigt. Um sich den freien Arbeitsspeicher auf dem Server anzuzeigen, verwenden Sie „free-h“.

Um Informationen zum Speicherplatz der Datenträger abzufragen, verwenden Sie „df -h“. 

Der Befehl „htop“ zeigt Informationen zu den laufenden Prozessen an. Ist das Tool nicht installiert, kann es zum Beispiel mit „sudo apt install htop“ installiert werden.  Nach dem Aufrufen von „htop“ werden in Echtzeit die Prozesse und Dienste angezeigt, sowie die Auslastung von CPU und Arbeitsspeicher. 

Laufende Dienste und deren Status zeigen Sie mit „service –status-all“ an. 

IIS in Windows Server 2019 mit der PowerShell installieren

Ob IIS auf einem Server bereits  bereits installiert ist, sowie Informationen zum IIS können Sie mit dem Befehl

Get-WindowsFeature -Name web-server | Format-List -Property *

überprüfen. Soll eine Standard-Installation des IIS auf einem Server erfolgen,  kann der folgende Befehl verwendet werden:

Install-WindowsFeature -Name Web-Server

Soll der Server automatisch neu gestartet werden, wenn das erforderlich ist, hängen Sie am Ende des Befehls noch „-restart“ an. Sollen die Verwaltungstools auch gleich mit installiert werden, verwenden Sie noch die Option „-IncludeManagementTools“.

Wollen Sie über die PowerShell die Installation mit einem eigenen Cmdlet starten, verwenden Sie „Restart-Computer“.  Sollen nut die Verwaltungstools installiert werden, steht folgender Befehl zur Verfügung:

Install-WindowsFeature -Name Web-Mgmt-Tools

Nach der Installation kann der Verbindungsaufbau über die URL http://localhost getestet werden.

IIS in der Befehlszeile beenden und neu starten

In der Befehlszeile stehen seit Jahren einige Befehle zur Verfügung, um den Webserver neu zu starten. Der bekannteste Befehl ist „iisreset“. Mit dem Befehl werden die Internetdienste neu gestartet.

Hier kann auch „iisreset /restart“ verwendet werden. Soll verhindert werden, dass der Neustart Fehler auslöst, wird „iisreset /noforce“ verwendet.

Um den ganzen Server neu zu starten, weil zum Beispiel Probleme auftreten, die ein Neustart der Dienste nicht lösen kann, verwenden Sie „iisreset /reboot“. Der Befehl funktioniert nicht immer. Alternativ kann hier natürlich „shutdown -r“ verwendet werden. Um den Vorgang wieder abzubrechen, verwenden Sie „shutdown -a“. 

Sind die Dienste nicht gestartet, kann mit „iisreset /start“ ein Start der Dienste vorgenommen werden. Mit dem Befehl kann getestet werden, ob die Dienste auch bereits gestartet sind. Dazu können Sie auch aber „iisreset /status“ verwenden. 

Um die Dienste zu beenden wird „iisreset /stop“ eingegeben. 

IIS im Windows Admin Center verwalten

Im Windows Admin Center steht auch die Option zur Verfügung den IIS von Windows-Servern zu verwalten. Das ermöglicht die Verwaltung des Webservers mit einem Browser, ohne zusätzliche Werkzeuge zu nutzen. 

Damit der IIS genutzt werden kann, müssen Sie in den Erweiterungen des Windows Admin Centers die IIS-Erweiterung hinzufügen. Danach finden Sie im Hauptfenster vom Windows Admin Center im unteren Bereich bei „Erweiterungen“ die Erweiterung „IIS“.  Danach finden Sie in der Mitte des Fenster verschiedene Optionen zur Verwaltung. Hier stehen die meisten Funktionen zur Verfügung, die auch im IIS-Manager genutzt werden können, allerdings werden die Optionen unterschiedlich angeordnet. 

Hyper-V: Fehlerhafte Prüfpunkte/Checkpoints löschen

Funktioniert das Löschen von Prüfpunkten/Checkpoints im Hyper-V-Manager nicht, zum Beispiel über das Kontextmenü des Checkpoints im Bereich „Prüfpunkte“, kann die PowerShell oft das Problem lösen.

Es kann auch passieren, dass Prüfpunkte zwar fehlerfrei funktionieren, aber nicht im Hyper-V-Manager angezeigt werden.

Das Löschen in der PowerShell funktioniert mit dem Cmdlet 

Remove-VMCheckpoint -VMName <Name der VM>

Sollen alle Prüfpunkte auf einem Host gelöscht werden, kann als Name der VM der Platzhalter * verwendet werden. 

Funktioniert auch diese Vorgehensweise nicht, kann es hilfreich sein eine neuen Prüfpunkt zu erstellen und anschließend über „Prüfpunktunterstruktur löschen“ einen Löschvorgang zu starten.

Funktioniert auch das nicht, können Sie die VM exportieren, löschen und anschließend über die Export-Dateien wieder importieren. Um Probleme zu vermeiden, sollte hier die Option „Virtuellen Computer wiederherstellen (die vorhandene eindeutige ID verwendet)“ genutzt werden. 

Gelingt auch das nicht, kann im Hyper-V-Manager die Bearbeitung der virtuellen Festplatten gestartet werden. Hier kann die AVHD-Datei des Snapshots genutzt werden, um mit der VHDX-Datei der virtuellen Festplatte zusammengeführt zu werden. 

Tesla-Solarstrom-Speicher für Rechenzentren

In Nevada wird derzeit ein riesiges Solarenergieprojekt durchgezogen, das ein Gesamtvolumen von über 1 Mrd. Dollar hat. Dabei geht es vor allem darum komplette Rechenzentren mit Solarenergie zu versorgen und dabei auch Zeiten ohne Sonnenschein zu überbrücken, in dem auf Tesla Megapacks gesetzt wird. Auf diesem Weg können Unternehmen ihren Co2-Fussabdruck natürlich deutlich senken.

Mittlerweile kann Solarenergie mit Solarspeichern durchaus mit fossilen Energieträgern mithalten. Es lohnt sich also für Unternehmen sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das aktuelle Projekte in Nevada wird durch das Schweizer Unternehmen Capital Dynamics finanziert. 

Interessant an diesem Projekt ist zusätzlich, dass ein enormer Energieüberschuss erwirtschaftet und weit über 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das zeigt, dass Projekte mit erneuerbarer Energie auch durchaus wirtschaftlich generiert werden können. 

Mehr zu dem Projekt ist in der Pressemeldung von Capital Dynamics zu lesen. 

Microsoft erweitert Microsoft Learn deutlich

Mit Microsoft Learn können Schüler, Studenten, Mitarbeiter und auch Arbeitssuchende Online-Kurse und mehr besuchen, um sich für Microsoft-Produkte zu zertifizieren oder sich weiterzubilden. Hier stellt Microsoft auch Weiterbildungen für komplexe Themen wie Microsoft Azure oder Dynamics 365.

Aktuell befinden sich 225 Lernpfade, 35 Zertifizierungen und vieles weitere mehr in Microsoft Learn:

Zu den kürzlich eingeführten Microsoft Learn-Funktionen gehören

  • Learn TV  – Learn TV streamt täglich Live-Originalinhalte und vorab aufgezeichnete Inhalte von Microsoft und der Community. 
  • Cloud Skills Challenge –  Eine neue Art, Cloud-Fähigkeiten mit einfachem, selbstgesteuertem Lernen aufzubauen, bei dem Module in einer Teamumgebung absolviert werden.
  • Relevante und zeitnahe Antworten auf technische Probleme von einer Gemeinschaft von Experten und Microsoft-Ingenieuren. 
  • Microsoft Lern-Katalog-API: Integrieren Sie Microsoft Learn in die eigenen Anwendungen Ihres Unternehmens. Die Katalog-API, die jetzt in der Vorschau zu sehen ist, ermöglicht es Entwicklern, Learn-Inhalte und Schulungen in ihre bestehenden Anwendungen und Lernmanagementsysteme zu integrieren
  • Microsoft Learn für Studenten und Dozenten:  Eine neue Sammlung von Inhalten für Studenten, einschließlich Lernpfaden von Universitäten 

Extension Pack für Visual Studio 2019 mit grundlegenden Funktionen

Mads Kristensen, Senior Program Manager Visual Studio hat verschiedene Erweiterungen entwickelt, mit denen Visual Studio 2019 erweitert werden kann. Enthalten sind folgende Erweiterungen:

Diese Erweiterungen hat Mads Kristensen in einem Extension Pack mit der Bezeichnung „Basic Essentials“ zusammengefasst. Bei einem Extension Pack handelt es sich um eine Sammlung von Erweiterungen, die gemeinsam installiert werden sollen,

Wer ein eigenes Extension Pack zusammenstellen will, kann das mit der Anleitung  in Microsoft Visual Studio-Dokumentation schnell erlernen. 

Mads Kristensen stellt den Quellcode für sein Essentials-Pack ebenfalls kostenlos zur Verfügung.  

 

Windows Defender bei AV-Test mit Bestnote

Im aktuellen Test bei AV-Test schneidet der kostenlose Microsoft-Virenscanner mit der Bestnote ab. Bei dem Test wurden 100% aller Viren durch Windows Defender entdeckt. Einfach ausgedrückt bedeutet das aktuell, dass für Windows 10 kein Geld für einen guten Virenscanner ausgegeben werden muss. 

In den letzten beiden Monaten (Mai/Juni) konnte nur der Virescanner von Kaspersky die gleiche Leistung bieten: Es wurden alle Schädlinge erkannt und kein Fehlalarm ausgelöst.  Der umfassende Testbericht ist auf der Seite von AV-Test.org zu finden.

Zwar kann Windows Defender über verschiedene Zusatzwerkzeuge, wie Intune oder Microsoft Azure zentral gesteuert werden, und bietet auch über Gruppenrichtlinien einige Möglichkeiten. Es fehlt aber leider an einer zentralen Überwachung und Steuerungsmöglichkeit, ohne auf Zusatzdienste setzen zu müssen. Das ändert aber nichts daran, dass der Standardschutz in Windows 10 und Windows Server 2019 durchaus brauchbar ist.

BAM – CMS Blog