Archiv der Kategorie: DCI – Toms Admin Blog

GitHub steht jetzt für Teams kostenlos zur Verfügung – Private Repositories für alle

Microsoft stellt  für alle GitHub-Accounts private Repositories mit unbegrenzter Mitarbeiterzahl zur Verfügung stellen. Alle Kernfunktionen von GitHub sind jetzt für alle kostenlos. 

CI/CD, Projektmanagement, Codeüberprüfung, Pakete und andere Funktionen können jetzt in GitHub kostenlos genutzt werden. Teams, die erweiterte Funktionen, Enterprise-Funktionen, wie SAML oder persönlichen Support benötigen, müssen aber weiterhin auf kostenpflichtige Angebote upgraden.

Außerdem senken wir mit sofortiger Wirkung den Preis unseres kostenpflichtigen Team-Plans von $9 pro Benutzer/Monat auf $4 pro Benutzer/Monat. Bestehende Kunden werden ihre Rechnungen künftig automatisch reduziert bekommen.

Die neuen Funktionen der kostenlosen GitHub-Version und ein Vergleich mit den kostenpflichtigen Plänen sind auf der Pricing-Seite von GitHub zu finden.

Aufzeichnen einer Besprechung in Microsoft Teams

Es gibt viele Gründe, warum Besprechungen in Microsoft Teams und auch Bildschirmfreigaben aufgezeichnet werden sollen. In einer Besprechung ist es oft schwer, alle wichtigen Informationen zu notieren, oder sich auf anderen Wegen zu merken. Wird die Besprechung aufgenommen, lässt sich leichter nachvollziehen, welche Informationen später noch benötigt werden. 

Nicht jeder Teilnehmer muss seine eigene Aufzeichnung durchführen, sondern die Besprechung kann zentral für alle Anwender aufgezeichnet, in Microsoft Stream gespeichert, und anschließend den Teilnehmern oder anderen Benutzern freigegeben werden. 

Natürlich werden die Teilnehmer darüber informiert, dass eine Besprechung aufgezeichnet wird. Die Aufnahme wird in den Steuerelementen der Besprechung mit „Weitere Optionen Schaltfläche „Weitere Optionen“ > Aufzeichnung starten“ die Aufzeichnung gestartet. Auf dem gleichen Weg lassen sich Aufnahmen auch wieder beenden.

Nach der Aufzeichnung sind die Aufnahmen in Microsoft Streams verfügbar. Microsoft erklärt die Vorgehensweise auf der Seite „Aufzeichnen einer Besprechung in Microsoft Teams

 

Cisco kündigt Kubeflow-Startpaket für Rechenzentren an

Viele datenwissenschaftliche (Data Sciuence) Teams nutzen Jupyter-Notebooks. Jupyter gehört zu den wichtigsten Benutzerschnittstellen für Datenwissenschaftler und Ingenieure für maschinelles Lernen. Aus diesem Grund gehört Jupyter Notebook zu Kubeflow.

Kubeflow Version 1.0 unterstützt tiefgehende Lernframeworks, einschließlich PyTorch.

Sobald ein maschinelles Lernmodell erstellt wurde, muss das Datenwissenschaftsteam oft eine Anwendung oder Webseite erstellen, um neue Daten zu integrieren und das trainierte Modell auszuführen. Mit Kubeflow gibt es in TFServing integrierte Funktionen, die es ermöglichen, Modelle zu verwenden, ohne sich über die detaillierte Logistik einer kundenspezifischen Anwendung Gedanken machen zu müssen.

Cisco Kubeflow-Startpaket
Um IT-Teams in die Lage zu versetzen, enger mit ihren Kollegen aus der Datenwissenschaft zusammenzuarbeiten, führt Cisco das Cisco Kubeflow Starter Pack ein, das IT-Teams mit einem Basissatz von Tools für den Einstieg in Kubeflow versorgt.

Das Cisco Kubeflow Starter Pack enthält:

  • Kubeflow-Installationsprogramm: Einsatz von Kubeflow auf Cisco UCS und HyperFlex
  • Kubeflow-Ready-Checker: Prüft die Systemvoraussetzungen für den Einsatz von Kubeflow. Zusätzlich wird überprüft, ob die Kubernetes-Distribution Kubeflow unterstützen kann.
  • Samples für Kubeflow-Datenpipelines: Cisco wird mehrere Kubeflow-Pipelines freigeben, um Datenwissenschaftsteams, die mit Kubeflow-Anwendungsfällen arbeiten, zu unterstützen
  • Unterstützung der Cisco Kubeflow-Community

Inventarisierung im Rechenzentrum mit openDCIM

Mit openDCIM erhalten Unternehmen eine kostenlose Open Source-Lösung, mit der sich Rechenzentren inventarisieren lassen.  Die Software nutzt für den Betrieb weitere Open Source-Komponenten, wie Apache, MySQL/MariaDB und PHP.  Mit openDCIM lassen sich vollständige, physischen Bestandsaufnahmen (Asset-Tracking) des Rechenzentrums durchführen. 

Die Lösung bietet auch Unterstützung für mehrere Räume und verschiedene Rechenzentren. Das Management der drei Schlüsselelemente des Kapazitätsmanagements, Raum, Strom und Kühlung, sind ebenfalls möglich. Stromausfall-Simulationen lassen sich ebenfalls durchführen. Dadurch kann visualisiert werden,  was beim Ausfall einer Quelle betroffen wäre.

Eine Vorlagenverwaltung für Geräte mit der Möglichkeit, diese pro Gerät zu überschreiben ist ebenfalls Bestandteil. Mit der optionalen Verfolgung der Kabelverbindungen innerhalb jedes Schranks und für jedes Schaltgerät, können auch diese Bereiche umfassend überwacht werden.  openDCIM bietet eine Integration mit intelligenten Steckdosenleisten und USV-Geräten.

Home Office: Videokonferenzen mit Open Source

Jitsi Meet ist ein Open Source-System für Videokonferenzen. Wer auf die Lösung setzt, kann öffentliche und private Instanzen erstellen. Da Jitsi zu den bekanntesten Lösungen gehört, sind die Server derzeit häufig überlastet, zumindest dann, wenn private Instanzen in der Lösung erstellt werden.  Der Vorteil von Jitsi besteht darin, dass Meetings schnell und unkompliziert erstellt werden können. Für die Teilnahme am Meeting ist keine Anmeldung notwendig und auch Apps sind nicht notwendig, Die Teilnahme erfolgt also von jedem Gerät aus über einen Link im Browser. 

Das Teilen des Bildschirms ist ebenfalls mit Jitsi möglich. Dazu kommt die Unterstützung von Slack. Gespräche lassen sich als MP3 speichern und textbasierte Chats stellen ebenfalls kein Problem dar. Der Einstieg in Jitsi ist wirklich sehr einfach, da die Einstiegshürden gering sind. Für ein schnelles Meeting ist Jitsi daher ideal. 

Die bekanntesten Videokonferenz-Systeme

Videokonferenz-Systeme spielen eine immer wichtigere Rolle. Es ist auch zu erwarten, dass in den nächsten Jahren der Home Office-Anteil steigt.  Aber auch im Home Office müssen Anwender miteinander kommunizieren können. Ist ein Meeting notwendig, helfen Videokonferenz-Systeme. In diesem Bereich gibt es zahlreiche Anbieter, die vor allem aktuell aus dem Boden schießen. Die bekanntesten Anbieter listen wir nachfolgend auf:

Zoom

Zoom gehört zu den bekanntesten Anbietern für Videokonferenzen. Die Cloud-Lösung steht für bis zu 100 Teilnehmer und 40 Minuten Länge kostenlos zur Verfügung. Meetings lassen sich aufzeichnen, und es gibt auch Gruppenchats, Whiteboards und Bildschirmfreigaben. Externe Benutzer können sich einwählen.

Microsoft Teams und Office 365

Microsoft Teams aus Office 365 bietet weit mehr als einfache Videokonferenzen und kann nahezu alle Office 365-Funktionen mit einbinden. Derzeit kann Teams auch kostenlos genutzt werden. Dazu ist ein Microsoft-Konto notwendig. Auch hier gibt es die Möglochkeit den Bildschirm freizugeben und Gruppenchats durchzuführen. Das gemeinsame Arbeiten ist mit Microsoft Office Online möglich. 

GoToMeeting

GoToMeeting ermöglicht den Zugriff auf Konferenzen mit dem Webbrowser und verschiedenen Apps. Auch der Zugriff über Smartphones ist möglich. Das gilt natürlich auch für Zoom und Teams.  Die Lösung ist kostenpflichtig, das sind die anderen Lösungen aber auch, wenn sie länger produktiv eingesetzt werden sollen.  Auch hier ist die Bildschirmfreigabe möglich. 

Cisco WebEx

Cisco Webex ist eines der bekanntesten und ältesten Videokonferenzsysteme auf dem Markt. Auch hier gibt es teilweise kostenlose Angebote, die aber zeitlich begrenzt sind.  Es lohnt sich auch diese Lösung zu testen, bevor auf eine endgültige Lösung gesetzt wird. WebEx ermöglicht auch die Synchronisierung mit Exchange und Active Directory.

Das sind die wichtigsten Fragen für den Aufbau einer Home Office-Strategie

Unternehmen, die noch keine umfassende Strategie für die Umsetzung von Home Office haben, sollten spätestens jetzt eine solche Strategie erarbeiten.

Home Office besteht nicht nur darin Anwendern die Möglichkeit zu erteilen, sich von unterwegs oder zu Hause im Netzwerk einzuwählen. Hier müssen einige Fragen beantwortet werden:

  • Arbeiten die Anwender mit eigenen PCs oder mit Unternehmens-PCs (Notebooks) zu Hause?
  • Sollen die Anwender  wichtige Unternehmensdaten auf Privat-PCs speichern dürfen?
  • Wie erhalten Anwender Zugriff auf die Anwendungen, mit denen sie im Unternehmen arbeiten?
  • Wie wird die Sicherheit der PCs und des Zugriffs gewährleistet?
  • Wie sollen sich die Anwender mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden?
  • Welches Produkt soll zum Aufbau eines VPN genutzt werden?
  • Soll es Videokonferenzen geben, und wenn ja, mit welchem System?
  • Wie sollen sich IT-Administratoren einwählen, und auf welche Systeme soll der Zugriff bestehen?
  • Lassen sich alle relevanten IT-Systeme auch über VPN verwalten?
  • Wie erfolgt die Annahme von Anrufen? Besteht die Möglichkeit Anrufe an Anwender weiterzuleiten?
  • Sollen Anwender ein VoIP-Telefon erhalten?
  • Welche Ausstattung benötigen Anwender zu Hause und wer stellt diese?
  • Wie sollen die Anwender zu Hause erreichbar sein?
  • Wie erfolgt die Kommunikation der Anwender untereinander?
  • Wie erfolgt der Datenaustausch zwischen den Anwendern?
  • Ist die Internetleitung im Unternehmen schnell genug für Home Office?

Kubernetes 1.18 ist die erste neue Version in 2020

Von den 38 Verbesserungen bestehen ein Großteil aus der Heraufstufung von Funktionen zum Status „stable“. 

Mit dem Topology Manager in Kubernetes 1.18 lassen sich NUMA und SR-IOV zentral steuern und damit die Leistung im Cluster verbessern. Bisher wurden diese Ressourcen getrennt voneinander verwaltet. Aus diesem Grund wurden die CPU-Kerne nicht optimal genutzt. 

Server-Side Apply wurde mit 1.16 eingeführt und wird mit 1.18 verbessert. Die neue Version überwacht alle Änderungen in den Kubernetes-Objekten und kann diese protokollieren.

Alle Neuerungen sind im Kubernetes Blog zu finden.

Druckspooler in Containern bereitstellen

Druckdienste lassen sich über Container bereitstellen, allerdings funktionieren natürlich nicht alle Bereiche eines Druckers. Es ist nicht möglich Druckertreiber zu installieren. Microsoft arbeitet aber daran die Funktionen zu erweitern. 

Um Container mit Druckfunktionen bereitzustellen, muss auf dem Host Windows Server 2019 oder Windows 10 Pro/Enterprise installiert sein. Als Image muss folgende Version verwendet werden:

mcr.microsoft.com/windows image

Container müssen als Hyper-V-Container bereitgestellt werden:

docker run -it –isolation hyperv mcr.microsoft.com/windows:1809 powershell.exe

Nur dadurch kann in Containern ein vom Host getrennter Prozess bereitgestellt werden. Im Container kann der Spooler mit folgendem Befehl bereitgestellt werden:

Get-Service spooler

Get-Printer zeigt die vorhandenen Drucker an.

 

Fehlerbehebung von Netzwerk-Problemen mit Kubernetes

Wer Windows Server 2019 in einen Kubernetes-Cluster integriert und Probleme bei der Anbindung an das Netzwerk hat, sollte zunächst das PowerShell-Skript „Debug-WindowsNode.ps1“ nutzen.

Das Skript überprüft, ob der Server ordnungsgemäß in den Kubernetes-Cluster integriert wurde.  Das Skript überprüft, ob auf dem Server Windows Server 2019 installiert ist,  das Container-Feature vorhanden ist, und ob die Netzwerkkommunikation generell funktioniert. 

Um die laufenden Prozesse anzuzeigen, kann in der PowerShell mit  ps |findstr „kube“ oder „kube flanneld“ gesucht werden.

Ein weiteres PowerShellSkript ist „ValidateKubernetes.Pester.tests.ps1

Ausführlichere Anleitungen finden sich auf der Seite  Troubleshooting Kubernetes Networking on Windows