Textanalysefirma Equivio von Microsoft gekauft

Was im Oktober letzten Jahres noch spekuliert wurde, ist nun offiziell: Microsoft wird das Textanalyse-Startup Equivio übernehmen. Das Unternehmen ist bekannt für die Auswertung von großen und unstrukturierten Dokumentensammlungen.

Durch den Kauf der kleinen israelischen Firma möchte Microsoft Office 365 verbessern. Das Unternehmen hat spezielle Textanalyselösungen, die für  das Rechtswesen ausgelegt sind. Mit Hilfe dieses Programmes können Dokumente automatisch geprüft und analysiert werden. Die Textanalyse-Software lernt selbstständig und kann selbst bei großen E-Mail- und Dokumente Mengen Verbindungen feststellen, die für Menschen zu Umfangreich wären. Somit kann das Analyse-Werkzeug „Zoom“ auch Dokumente systematisch ordnen, strukturieren und zusammenfassen.

Microsoft will laut eigenen Angaben „Zoom eDiscover“, in die Recherche-Tools von Office 365 integrieren. Die Equivio-Technologie soll dem Office-Paket bei der Suche und Auswertung behilflich sein, da es sich auch einfach auf neue Nutzer einstellen soll. Ob die neuen Features von Microsoft extra bezahlt werden müssen, ist noch nicht bekannt.

In einem Blogbeitrag (http://blogs.microsoft.com/blog/2015/01/20/microsoft-acquires-equivio-provider-machine-learning-powered-compliance-solutions/) gibt Microsoft bekannt, dass als erstes kleine Werkzeuge integriert werden. In den nächsten Monaten arbeitet Microsoft vermehrt an der Einbindung.

Der Kaufpreis wurde offiziell nicht bestätigt. Aber bereits im vergangenen Jahr wurde vermutet, dass Microsoft circa 200 Millionen US-Dollar für die Übernahme zahlt.  Die Summe wurde von einem Microsoft-Pressesprecher aber als falsch dargestellt.  

Momentan werden die Tools von Equivio in den USA von großen Rechtsanwaltskanzleien, vom Justizministerium und der Verbraucherschutzbehörde genutzt. Der Dienst soll vorerst weiterbestehen, denn die zukünftigen Pläne von Microsoft sind noch unklar.  

Unilever leverages 3D printing injection moulds

Stratays announced that the Italian division of international consumer goods giant, Unilever, has cut lead times for prototype parts by 40% since introducing Stratasys‘ PolyJet 3D printing technology into its manufacturing process. Utilszing 3D printed injection moulding tools, the company is now able to produce prototype parts in the final material for functional and consumer tests significantly faster than traditional tooling methods, Stratasys said.

Unilever, which owns brands such as Surf, Comfort, Hellmanns and Domestos, is using its Stratasys Objet 500 Connex multi-material 3D production system to produce injection mould tools for its household care and laundry goods divisions, with a run of around 50 units for a wide variety of prototype parts such as bottle caps and closures and toilet rim blocks.

„With Stratasys 3D printing technology, we can design and print a variety of injection molds for different parts that can undergo functional and consumer testing, all on the same day,“ explains Stefano Cademartiri, R&D, CAD and Prototyping Specialist at Unilever. „Before, we would have to wait several weeks to receive prototype parts using our traditional tooling process; not only would this lengthen lead times, it would also increase costs if iterations were required. With 3D printing we’re now able to apply design iterations to the mold within a matter of hours, enabling us to produce prototype parts in final materials such as polypropylene, 40% faster than before.“

Armed with its Stratasys Objet500 Connex ,Unilever 3D prints its injection mould tools in Digital ABS – a material renowned for its high temperature resistance and toughness, making it ideal for injection moulding applications. Cademartiri continues: „By 3D printing the injection moulds in Digital ABS, we’re able to retain the high quality associated with traditional manufactured prototypes, while also enduring the high temperatures and pressures of the injection moulding machine, at a significantly reduced cost and turnaround time.“

 

Tipp: vSphere aus der Ferner steuern

Ist man etwa gerade irgendwo im Unternehmen unterwegs, etwa am Rechner eines Anwenders, ist es allerdings unwahrscheinlich, dass dort VMware RemoteCLI oder PowerCLI installiert sind, genauso wenig wie ein vSphere-Client. Und der Web-Client ist unter Umständen auch nicht immer und überall verfügbar.

Hat man zuvor am Host im Menü Troubleshooting Options SSH aktiviert, kann der Zugriff aber auch an jedem beliebigen Rechner via SSH erfolgen, etwa mit PuTTY unter Windows.

Hat man sich via

ssh –l root <IP- oder Name ESXI-Host>

(z. B. in einer BASH-Linux-Shell) oder per PuTTY  am ESXi-Host angemeldet, kann man die gewünschte VM wie folgt starten:

vim-cmd vmsvc/power.on <VM-ID>

Die „<VM-ID>“ (nicht identisch mit der Object Reference bei einem vCenter-Server) bekommt man mit

 vim-cmd vmsvc/getallvms |  grep –i <name>

heraus

Nach einer angemessen Wartezeit lässt sich dann mit

vim-cmd vmsvc/get.summary <VM-ID> | grep ‘(power)’

überprüfen, ob die VM läuft.

Mit dem gleichen Befehl lassen sich auch andere VM-Details raus bekommen, beispielsweise die aktuell von der VM verwendete IP-Adresse:

vim-cmd vmsvc/get.summary <VM-ID> | egrep ‘(ip)’

BSI veröffentlicht 14. Ergänzungslieferung

Hauptsächlich richtet sich die 14. Ergänzungslieferung der IT-Grundschutz-Kataloge an erfahrene IT-Grundschutz-Anwender, die ihr Sicherheitskonzept immer auf dem neusten Stand haben möchten. Dabei liegen die Schwerpunkte auf Cloud Computing und Mobilkommunikation.

Die Kataloge enthalten Maßnahmen-, Baustein- und Gefährdungskataloge für verschiedene Aspekte der IT-Sicherheit. Ziel der IT-Grundschutz-Kataloge ist es ein umfassendes Informationssicherheitsmanagement zu erlangen. Die Auswahl und Überarbeitung der Bausteine für die Ergänzungslieferung hat in enger Zusammenarbeit mit IT-Grundschutz-Anwendern stattgefunden.

Zwei Szenarien bei Cloud-Computing werden von dem neuen Baustein Cloud-Nutzung abgedeckt. Wichtige Sicherheitsmaßnahmen werden entworfen, und der Baustein adressiert den Anwender um die Cloud-Lösung in die Infrastruktur zu integrieren. Der Cloud-spezifische Baustein behandelt Sicherheitsaspekte für IT-Management. Die Sicherheitsaspekte stehen dabei im Vordergrund, welche mit speziellen Eigenschaften der Cloud-Computing vernetzt sind. Beispiele sind Mandantenfähigkeit oder Automatisierung von Prozessen. Von Bedeutung sind auch Web Services als Implementierung serviceorientierter Architektur. Der Baustein Cloud-Storage bietet neue Speicherkonzepte wie Object Storage.

Mobile Kommunikation wird jetzt noch ausführlicher im IT-Grundschutz behandelt, da auch bei Unternehmen Sicherheitsaspekte eine ausschlaggebende Rolle spielen. Deshalb wurde der Baustein für die Sicherheitsanforderungen bei Smartphone und Tablets verbessert. Die Ergänzungslieferung beinhaltet ebenfalls neue Bausteine für allgemeine Anwendungen, zur Sensibilisierung und zur Informationssicherheit Schulung.

Die 14. Ergänzungslieferung steht auf der Webseite des BSI (https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/ITGrundschutzKataloge/Inhalt/_content/download/download.html) zum Download bereit.      

18-Bit-Datenerfassungssystem mit geringer Leistungsaufnahme

Bei der Schaltung in Bild 1 handelt es sich um ein komplettes, rauscharmes Datenerfassungssystem (5 MSample/s; 18 Bit), das 122 mW aufnimmt und eine hohe Genauigkeit bietet. Referenz, Referenzpuffer, Treiberverstärker und A/D-Wandler bilden eine optimierte Lösung mit einem Störabstand von 99 dB und einer harmonischen Verzerrung (THD) von −117 dB. Wegen ihrer geringen Leistungsaufnahme und ihrer kleinen Grundfläche eignet sich die Schaltung für portable Anwendungen.

Bild 1: Signalkette mit 5 MSample/s, 18 Bit (nicht alle Verbindungen sind dargestellt). (Bild: Analog Devices) Bild 1: Signalkette mit 5 MSample/s, 18 Bit (nicht alle Verbindungen sind dargestellt).

Der Verstärker ADA4897-1 mit Rail-to-Rail-Ausgang eignet sich als Treiber für den hochgenauen, SAR-A/D-Wandler AD7960 (5 MSample/s; 18 Bit). Das rauscharme Bauteil (1 nV/√Hz typ.) mit einer Stromaufnahme von 3 mA bietet eine Bandbreite von 230 MHz und eine Spannungsanstiegsgeschwindigkeit von 120 V/μs. Er schwingt in 45 ns auf 0,1% ein.

Die Eingangssignale für die Operationsverstärker des ADA4897-1 werden mit einem RC-Glied (820 Ω / 100 pF) gefiltert. Dieses bietet eine Bandbreite von 2 MHz. Für eine zusätzliche Filterung am Eingang des A/D-Wandlers AD7960 sorgt der RC-Filter mit 33 Ω / 56 pF. Dieser hat eine Bandbreite von 86 MHz. Dieses Filter reduziert die Rückwirkungen vom kapazitiven DAC-Eingang des AD7960 und begrenzt das Rauschen an den Eingängen des AD7960.

Die Schaltung nutzt Versorgungsspannungen von +7 V und −2,5 V für die Eingangstreiber des ADA4897-1, um den Energieverbrauch zu minimieren und eine optimale, niedrige Systemverzerrung zu erreichen. Die Ausgangsstufe des ADA4897-1 zeigt Rail-to-Rail-Verhalten und schwingt um 150 mV über/unter der jeweiligen Versorgungsspannung. Aus der zusätzlichen Reserve, die sich mit den Versorgungsspannungen von +7 V und −2,5 V ergibt, resultiert ein gutes Verzerrungsverhalten.

Der differenzielle Eingangsbereich des AD7960 wird mit einer externen Referenzspannung von 5 oder 4,096 V eingestellt. In Bild 1 wird die 5-V-Referenzspannung vom ADR4550 bereitgestellt. Beim ADR4550 handelt es sich um eine hochgenaue, rauscharme Referenz mit geringer Stromaufnahme (950 μA max.) und einem Anfangsfehler von maximal ±0,02%. Die Referenz bietet ferner eine gute Temperaturstabilität sowie ein niedriges Ausgangsrauschen.

Der AD8031 wird zur Pufferung der externen Referenz und der Gleichtaktausgangsspannung des AD7960 verwendet. Der AD8031 ist für viele Anwendungen geeignet. Angefangen bei batteriegespeisten Systemen mit großer Bandbreite bis hin zu sehr schnellen Systemen, bei denen aufgrund der Komponentendichte ein geringer Energieverbrauch erforderlich ist. Der AD8031 arbeitet stabil bei großen kapazitiven Lasten und kann die Entkopplungskondensatoren treiben, die erforderlich sind, um Spannungsspitzen als Folge von Stromtransienten zu minimieren.

Digitalschnittstelle und A/D-Wandler

Die Digitalschnittstelle des AD7960 nutzt den LVDS-Standard (Low Voltage Differential Signaling) für hohe Datenübertragungsraten. Ein LVDS-Signal CLK+/CLK− muss an den AD7960 angelegt werden, um Daten zum digitalen Host zu übertragen.

Der 5 MSample/s schnelle 18-Bit-Wandler AD7960 bietet ±0,8 LSB INL, ±0,5 LSB DNL sowie einen Dynamikbereich von 100 dB und nimmt 46,5 mW auf. Versorgt wird der AD7960 mit +5 V (UDD1) und +1,8 V (UDD2 und UIO), Bild 1. Die erforderlichen Versorgungsspannungen von 5 und 1,8 V können mit LDOs wie zum Beispiel den Modellen ADP7104 und ADP124 erzeugt werden.

Bild 2: Typische integrale Nichtlinearität (INL) des AD7960 in Abhängigkeit vom Ausgangscode mit REF = 5 V. Bild 2: Typische integrale Nichtlinearität (INL) des AD7960 in Abhängigkeit vom Ausgangscode mit REF = 5 V.

Der AD7960 wandelt die differenzielle Spannung der gegenphasigen Analogeingänge (IN+ und IN−) in ein digitales Ausgangssignal. Die Analogeingänge IN+ und IN− benötigen eine Gleichtaktspannung in Höhe der halben Referenzspannung. Der rauscharme Verstärker AD8031 puffert die +5-V-Referenzspannung der rausch- und driftarmen Referenz ADR4550 sowie die Gleichtaktausgangsspannung (UCM) der Digitalschnittstelle AD7960.

Der ADA4897-1 ist als Spannungsfolger konfiguriert und treibt die Eingänge des AD7960 mit einem differenziellen gegenphasigen 0- bis 5-V-Signal (180° Phasenversatz). Bild 2 zeigt die typische integrale Nichtlinearität (INL) als Funktion des Ausgangscodes des AD7960. Sie liegt mit einer externen Referenz von 5 V innerhalb der Spezifikationen von ±0,8 LSB.

Histogramm und FFT-Leistungsfähigkeit

Bild 3: Typisches Histogramm bei REF = 5 V Bild 3: Typisches Histogramm bei REF = 5 V

Die Genauigkeit der Schaltung ist aus dem Histogramm in Bild 3 und der FFT-Kurve in Bild 4 mit einer externen Referenz von 5 V ersichtlich. Die Daten wurden mit Hilfe des Evaluation-Boards EVAL-AD7960FMCZ und dem Audio Precision SYS-2702 als Signalquelle aufgenommen.

Blockschaltbild und Leiterplattenlayout findet man im Design Support Package CN-0277 unter www.analog.com/CN0277-DesignSupport.

 

 

 

Bild 4: 1 kHz, -0,5 dBFS Eingangssignla-FFT, REF = 5 V Bild 4: 1 kHz, -0,5 dBFS Eingangssignla-FFT, REF = 5 V

 

Häufige Varianten

Der AD7961 ist ein 5 MSample/s schneller differenzieller 16-Bit-A/D-Wandler aus der PulSAR-Familie. Er ist anschlusskompatibel zum AD7960. Somit kann er in der Schaltung in Bild 1 statt des AD7960 verwendet werden wenn lediglich eine Auflösung von 16 Bit erforderlich ist. Die Serie AD7960 unterstützt externe Referenzen mit 4,096 oder 5 V. Das EVAL-AD7960FMCZ ermöglicht über einen Jumper die Auswahl des ADR4540 (4,096 V) oder des ADR4550 (5 V) als Referenz.

Die verschiedenen Möglichkeiten zum Anschluss der Referenzspannung werden über die Enable EN[0:3] Pins des AD7960 vorgenommen (siehe Datenblatt des AD7960). Falls ein Eingangsbereich von 0 bis 5 V erforderlich ist, kann die Referenz ADR4550 in Verbindung mit dem Referenzpuffer AD8031 verwendet werden. Dies erfolgt, indem man die Enable Pins des AD7960 als EN[0:3] = ‚X001’ oder ‚X101’ einstellt.

Die einkanaligen Operationsverstärker ADA4897-1 und AD8031 können durch die zweikanaligen Versionen (ADA4897-2 und AD8032) ersetzt werden.

Für optimiertes Rausch- und Verzerrungsverhalten kann statt des ADA4897-1 der ADA4899-1 (15 mA) verwendet werden. Der ADA4899-1 ist eine als Spannungsfolger konfigurierter stabiler, schneller Operationsverstärker, welcher eine sehr geringe Verzerrung und ein niedriges Spannungsrauschen von 1 nV/√Hz aufweist.

Schaltungsevaluierung und Test

Das Evaluation Board EVAL-AD7960FMCZ wurde entwickelt, um den A/D-Wandler AD7960 zu evaluieren und zu testen. Zum Testen der Schaltung in Bild 1 wurden zwei Operationsverstärker des Typs ADA4897-1 zum Treiben des AD7960 verwendet.

Ein Blockschaltbild und Benutzerhinweise befinden sich im Benutzerhandbuch UG-490 für das Board EVAL-AD7960FMCZ. Die Dokumentation beschreibt, wie die beschriebenen AC/DC-Tests durchzuführen sind.

Bild 5: Blockschaltbild des Testaufbaus Bild 5: Blockschaltbild des Testaufbaus

Der Anwender hat die Option eine externe Versorgungsspannungen von +7 und −2,5 V für die Eingangsverstärker auf dem Board EVAL-AD7960FMCZ zu verwenden.

Bild 5 zeigt die Blockschaltung des Testaufbaus, Bild 6 ein Foto des Evaluation Boards.

Erforderliche Ausrüstung

Zum Testen der Schaltung ist folgende Ausrüstung erforderlich:

• Das Evaluation Board EVAL-AD7960FMCZ und Software

• Das System-Demonstration-Plattform Board (EVAL-SDP-CH1Z)

• Ein verzerrungsarmer Signalgenerator wie zum Beispiel das Modell 81150A von Agilent oder SYS2702 von Audio Precision

• Ein PC mit USB-2.0-Schnittstelel, mit Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 (32 oder 64 Bit)

• Ein 12 V DC-Netzteil (im Lieferumfang des EVAL-SDP-CH1Z Boards enthalten)

• USB-Schnittstellenkabel (1) und SMA-Kabel (1)

Bild 6: Das Board EVAL-AD7960FMCZ, angeschlossen an das Board EVAL-SDP-CH1Z Bild 6: Das Board EVAL-AD7960FMCZ, angeschlossen an das Board EVAL-SDP-CH1Z

Bill Gates Wundermaschine

Microsoft Gründer Bill Gates versucht den Trinkwassermangel der Dritte Welt-Länder zu lösen. Seine neu entwickelte Wundermaschine soll Abwasser und Müll in Trinkwasser verwandeln und nebenbei auch noch Strom erzeugen.

Einem seiner neuen Ziele, die Trinkwasserknappheit der Welt zu lösen, ist Multimilliardär Bill Gates einen großen Schritt näher gekommen. Am vergangenen Dienstag stellte er in einem Video (https://www.youtube.com/watch?v=bVzppWSIFU0 ) seine neue Maschine Omniprocessor vor, die in nur fünf Minuten Abwasser in Trinkwasser verwandelt und so die Trinkwasserversorgung der Dritten Welt revolutionieren soll.

Das Besondere an Omniprocessor ist, dass die Maschine nicht nur Abwasser in Trinkwasser verwandelt, sondern nebenbei aus biologischen Abfällen Strom produziert. Eigentlich besteht Omniprocessor aus drei Maschinen: eine Müllverbrennungsmaschine, eine Dampfmaschine und eine Wasseraufbereitungsablage. Der dabei produzierte Strom genügt um die Maschine anzutreiben und kann zusätzlich an die regionale Kommune verkauft zu werden. So kann der Besitzer seine Investition nach wenigen Jahren amortisieren.

Erfunden wurde die Wundermaschine von der Ingenieursfirma Janicki Bioenergy in Seattle, welche von der Bill & Melinda Gates Foundation (http://www.gatesfoundation.org/de) finanziert wurde. In der Nähe von Seattle existiert bereits ein Prototyp, jedoch könnte noch in diesem Jahr ein Pilotprojekt in der Hauptstadt von Senegal beginnen. Ziel von Bill Gates ist es in den nächsten Jahren die Maschine nach Indien und Afrika zu bringen. Jede einzelne der 1,3 Millionen Euro teuren Maschinen könnte jeden Tag den Müll von rund 100.000 Menschen in 86.000 Liter Trinkwasser umwandeln.

Jedes Jahr sterben 1,5 Millionen Kinder wegen verunreinigtem Wasser. In Entwicklungsländern sind 50 % der Krankenhauspatienten, aufgrund einer Erkrankung durch verunreinigtes Wasser in Behandlung. Mangelnde Sanitäranlagen in Indien kosten das Land jährlich fast 54 Millionen Dollar.

Omniprocessor kann helfen diese Probleme zu lösen. Denn bisherige Abwasseranlagen benötigen Strom, lassen Dampf in die Atmosphäre ab und benötigen oft zusätzlich noch Erdgas um Hitze zu erzeugen. Omniprocessor von Bill Gates benötigt keine zusätzliche Energie und erzeugt sogar noch Trinkwasser.      

Microsoft veröffentlicht Informationen zu Live-Stream

Für alle Windows 10-Interessenten, Anwender und Entwickler wird es nächste Woche spannend, denn Microsoft gibt weitere Informationen zum neuen Betriebssystem bekannt. Anwender erfahren neue, optische und funktionelle Neuerungen. Es wird einen Live-Stream geben, der anschließend auch im Internet zur Verfügung gestellt wird. Das Event, bei dem das neue Betriebssystem von Microsoft offiziell vorgestellt wird, findet am 21. Januar 2015 auf dem Microsoft Redmond Campus statt. Profis erwarten hier auch mehr Informationen zur neuen Serverversion Windows 10 Server, dem Nachfolger von Windows Server 2012 R2.  Zu dem offiziellen Media Briefing und der Presse-Veranstaltung, sind lediglich Journalisten, Blogger und andere Fachleute geladen worden. Für weitere Interessenten steht allerdings ein Webcast bereit (http://blogs.windows.com/bloggingwindows/2015/01/14/live-webcast-details-for-our-windows-10-media-briefing-next-week/?OCID=EVENT_SOC_TW_ORGANIC_LIVESTREAM1&linkId=11732202).

Um 18:00 Uhr europäischer Zeit beginnt das Event. Die geplante Web-Übertragung beginnt zeitgleich mit dem Event-Start, da Microsoft nicht für Vorprogramme bekannt ist. Nach Angaben von Microsoft, wird eine On-Demand-Aufzeichnung des Events direkt nach Ende der Veranstaltung angeboten. Die offizielle Streaming Adresse finden Sie hier (http://news.microsoft.com/windows10story/). Microsoft gab auch bekannt, dass Terry Myerson, Joe Belfiore und Phil Spencer Windows 10 vorstellen werden, und auch CEO Satya Nadella sprechen wird. Microsoft wird bei diesem Event sicher auch das Veröffentlichungsdatum der neuen Produkte bekannt geben und weitere Informationen zum neuen Webbrowser „Spartan“ bieten.   

Tipp: vSphere-Monitoring mit vCheck

Das vCheck-Skript von  Alan Renouf (virtu-al.net) ist bei vielen vSphere-Admins beliebt und hat sich über Jahre bewährt. Im Grunde ist es mehr als ein simples Skript, eher einer Berichts-Engine mit HTML-Ausgabe, für die es inzwischen eine beachtliche Zahl an Plugins gibt, mit denen sich die Funktionalität erweitern lässt.

Nach dem Herunterladen von der Projektseite muss man lediglich auf einer passenden Windows-Maschine PowerCLI installieren. VCheck muss allerdings vor dem ersten Lauf konfiguriert werden. Der Einrichtungs-Assistent

 .\vCheck.ps1 -config

lässt sich jederzeit wiederholen, wenn sich an der eigenen Umgebung etwas geändert hat. Der Assistent möchte mindestens die FQDN oder IP des vCenter-Servers, die Zugangsdaten eines Accounts mit Leserechten an allen vCenter-Objekten und ggf. die  FQDN oder IP-Adresse eines SMTP-Servers wissen, möchte man per E-Mail über Ereignisse informiert werden. Zum Aufrufen startet man die Powershell und gibt

.\vCheck.ps1

ein. Auch hier muss der Admin zuerst einige Fragen bzgl.  seiner konkreten vSphere-Umgebung beantworten. Bei den Parametern und Schwellenwerten ist es empfehlenswert, nur die Abweichungen vom Normalbetrieb anzeigen zu lassen, damit der Report nicht zu lang wird, was nebenbei auch das Ausführen beschleunigt.  Evtl. muss man Ausschlussparameter (z. B. Name des Benutzers, der Snapshots anlegen darf) an die konkrete eigene Situation anpassen. Nach dem Beantworten der Fragen startet vCheck das Einsammeln von Betriebsdaten und spuckt dann den Bericht aus, wozu man Benutzernamen und Kennwort für den Zugriff auf die vSphere-Umgebung eingeben muss. Nach der Ersteinrichtung lässt sich das Skript  jederzeit  aufrufen oder in den Windows-Taskplaner einbinden.

Gebloggt: Schneller und Sicherer

Citrix XenServer steht seit der Version 6.2 als OpenSource-Software, optional auch auf xenserver.org zur Verfügung. Citrix vertreibt aber weiterhin auch kommerzielle Lizenzen mit Support und Maintenance. Jetzt hat Citrix hat Version 6.5 seines XenServer finalisiert.

Bessere Performance

Die Verbesserungen sollen in erster Linie Performance betreffen und resultieren unter anderem daraus, dass die Kernel-Architektur  jetzt vollständig für 64Bit ausgelegt ist. XenServer unterstützt damit jetzt auch aktuelle 64-Bit-Server-Anwendungen. Der Wechsel von 32- auf 64-Bit bringt laut Citrix zwangsläufig Performance-Verbesserungen, etwa beim Storage- und  Netzwerk- I/O. Diese spielt im Vergleich zur reinen Compute-Performance eine zunehmend grössere Rolle.

Höhere VDI-Packungsdichte

Eine weitere wichtige Neuerung gegenüber der Vorgängerversion betrifft die Unterstützung für  NVIDIAs GRID-Technologie. Der neue GRID-Suppport (GPU-Virtualisierung für virtuelle Desktops) ermöglicht mit XenServer 6.5 eine 50 Prozent höhere Serverdichte beim Ausliefern von Highend-3D-Grafiken via XenDesktop.  Die höhere Dichte virtueller Desktops führt laut Citrix letztendlich zu niedrigeren Kosten und einer besseren User-Experience.

Mehr Sicherheit

Ebenfalls neu ist der Support für Intels Trusted Execution Technology (Intel TXT), ein zusätzliches Sicherheitsfeature für XenServer 6.5. Intel TXT ist in der Lage, die Hardware des Servers vor Angriffen auf den Hypervisor, das Bios oder die Firmware zu schützen, was letztendlich das Ausführen von Anwendungen auf kompromittierten Systemen verhindern kann. Ebenfalls neu in XenServer 6.5 ist Asset Tagging, bzw.  Workload-Geotagging. Mit der Funktion lässt sich das Ausführen bestimmter Workloads auf vorher festgelegte geografische Regionen beschränken.

Orders down 10% in November

The German Engineering Association (VDMA) announced in Frankfurt on Tuesday that domestic business fell by 9% and international business was down 11% year-on-year.

However, in the first ten months of the year, production of machinery and plants in Germany was up 1% year-on-year in real terms, VDMA announced in December.

 Based on a three-month comparison, which is less affected by short-term fluctuations, incoming orders rose by 3% year-on-year between September and November 2014. Domestic orders were down 6%, while international orders increased by 7%.

“After five months, incoming orders fell short of the previous year for the first time in November – by as much as a tenth. Orders from euro area partner countries were the only glimmer of hope. Overall, November is to be seen as a setback,” commented VDMA Chief Economist Dr. Ralph Wiechers.