Notwendige SCCM-Systemrollen

Im Bereich Verwaltung\Standortkonfiguration finden Sie den Menüpunkt Standort. Hier sind die SCCM-Standorte und die installierten SCCM-Server zu sehen. Über Standort\Standortsystemrollen hinzufügen aus dem Menüband, weisen Sie dem oder deninstallierten SCCM-Server(n) über einen Assistenten wichtige Zusatzrollen hinzu.

Im Assistenten wählen Sie zunächst den SCCM-Server aus. Danach legen Sie einige optionale Einstellungen fest, und mit welchem Proxy-Server der Server mit dem Internet verbunden ist. Interessant ist das Menü Systemrollenauswahl. Hier legen Sie fest, welche Systemrollen Sie auf dem Server installieren wollen. Die drei wichtigsten Rollen sind die folgenden, die auch bei Ihnen ausgewählt und auf dem SCCM-Server installiert werden sollten:

  • Anwendungskatalog-Websitepunkt – Bietet den Clients über das Softwarecenter die Möglichkeit über ein Webportal ihre Anwendungen und Einstellungen abzurufen.
  • Anwendungskatalog-Webdienstpunkt – Gehört zum Anwendungskatalog und stellt die Software aus der Softwarebibliothek zusammen die über die SCCM-Webseite des Anwenders angezeigt werden.
  • Fallbackstatuspunkt – Kann die Installation des SCCM-Agents auf den Ziel-Rechnern überwachen.

Haben Sie die Rollen ausgewählt, konfigurieren Sie im Assistenten die Rollen. Für den Fallbackstatuspunkt müssen Sie keine Einstellungen ändern, das gilt auch für den Anwendungskatalog-Webdienstpunkt. Auch bei Anwendungskatalog-Websitepunkt müssen Sie keine Einstellungen ändern.

Auf der Seite zum Anpassen des Anwendungskataloges geben Sie einen Namen ein und wählen die Farbe aus, wie dieser Katalog angezeigt werden soll. Sie können natürlich jederzeit weitere Rollen auswählen. Für jede Rolle finden Sie bei der Auswahl im Assistenten unten eine Information, welche Aufgabe die Rolle hat. Wir gehen in diesem Buch noch auf die Installation weiterer Rollen ein.

Nachdem Sie die Systemrollen installiert haben, öffnen Sie das Verzeichnis C:\Programme\Microsoft Configuration Manager\Logs. Hier finden Sie die Logdatei awebsctl.log.

Überprüfen Sie in der Logdatei, ob der Anwendungskatalog funktioniert. Suchen Sie nach „online“ bis Sie den Eintrag „AWEBSVC’s status has changed from failed or unknown to online“ finden. Ist das der Fall, funktioniert der Anwendungskatalog.  Finden Sie hier Fehler, geben Sie diese in einer Suchmaschine ein. Mit spezifischen Fehlermeldungen erhalten Sie über eine Internetsuche in den meisten Fällen sehr schnell eine Lösung.

 

Der DIS ist Gold wert!

Er ist für die deutsche Medienszene ein Muss, der Besuch des Digital Innovators´ Summit. Zum achten Mal findet der größte internationale Medien- und Digitalkongress auf Einladung des VDZ statt. Rund 600 Teilnehmer hören über 50 Speakern Content-Strategien, Big Data, Monetarisierung, digitale Geschäftsmodelle und Trends der User.

Schon in den vergangenen Jahren hat sich der DIS als Premium- und Trend-Veranstaltung etabliert. Gerade die internationalen Beiträge, 2014 vor allem aus den USA und Israel, geben interessante Impulse. Der diesjährige DIS startet gleich mit zwei Schlüsselthemen: „Unlocking Audience Value” von EMAP-CEO Natasha Christie-Miller (UK) zeigt, wie man ein Multi-Channel-Business aufbaut. Danach wird David Nussbaum, Chairman and CEO F+W (USA), unter der Überschrift „Evolve, Change and Transform – from Print Publishing to E-commerce” vom eigenen Beispiel berichten, wie man eine digital-first content und E-Commerce-Unternehmen wird.

All diese Erfahrungen aus erster Hand aus aller Welt sind Gold wert in Zeiten heftiger Veränderung. Der DIS liefert seinen Teilnehmern Orientierung und Ideen. So muss es sein!

Übrigens: Zwei Höhepunkt vorab sind der Hackathon und die „Meet the Founder”-Startup-Tour. marconomy ist dabei und berichtet von den Insights, Trends und Cases des 8. DIS.

Weitere Infos zum DIS: www.innovators-summit.com

 

Datenerfassungssystem mit 16 Kanälen und 18-Bit-Auflösung

Bei der Schaltung in Bild 1 handelt es sich um ein mehrkanaliges Datenerfassungssystem, das sich für industrieübliche Signalpegel eignet und auf kurze Umschaltzeiten zwischen den Kanälen optimiert ist. Das System kann 16 massebezogene oder acht differenzielle Eingangssignale mit einer Auflösung bis zu 18 Bit verarbeiten. Ein einzelner Kanal kann mit bis zu 1,33 MSample/s und 18-Bit-Auflösung abgetastet werden. Eine Kanal/Kanal-Umschaltung mit 250 kHz zwischen allen Eingangskanälen und 16-Bit-Auflösung ist möglich.

Bild 1: Schaltung zur mehrkanaligen Datenerfassung (nicht alle Komponenten, Verbindungen und Entkopplungen sind dargestellt) (Bild: Analog Devices)
Bild 1: Schaltung zur mehrkanaligen Datenerfassung (nicht alle Komponenten, Verbindungen und Entkopplungen sind dargestellt) (Bild: Analog Devices)

Die Signalverarbeitung bietet in Verbindung mit einem einfachen 4 Bit Aufwärts-/Abwärtszähler eine einfache und kostengünstige Möglichkeit um ein Umschalten zwischen den Kanälen ohne FPGA, CPLD oder einen schnellen Prozessor zu realisieren. Der Zähler lässt sich so programmieren, dass er aufwärts oder abwärts zählt, um Kanäle sequenziell abzutasten. Alternativ kann man zur Abtastung eines Kanals ein festes binäres Wort in den Zähler laden.

Der Multiplexer ADG5208 schaltet einen von acht Eingängen auf einen gemeinsamen Ausgang. Dies wird über die 3-Bit-Adressleitungen festgelegt. Im ADG5236 sind zwei unabhängig wählbare SPDT-Schalter (Single-Pole/Double Throw) enthalten. Zwei Multiplexer des Typs ADG5208 ermöglichen zusammen mit einem ADG5236 den Anschluss von 16 massebezogenen oder acht differenziellen Kanälen an die Signalkette. Dabei wird ein digitales Steuersignal mit 4 Bit verwendet. Das 4-Bit-Signal wird von einem 4-Bit-Aufwärts-/Abwärts-Zähler erzeugt. Dieser wird vom gleichen Signal getriggert, das für den Eingang CNV (Convert) zum 1,33 MSample schnellen 18-Bit-A/D-Wandler AD7984 verwendet wird.

Der Operationsverstärker AD8065 mit JFET-Eingang bietet eine Bandbreite von 145 MHz und ist als Spannungsfolger konfiguriert, um eine ausgezeichnete Einschwingzeit sowie eine sehr hohe Eingangsimpedanz zu erreichen.

Der differenzielle Funnel-Verstärker AD8475 mit integrierten Präzisionswiderständen stellt die Dämpfung präzise ein (um 0,4× oder 0,8×), führt die Gleichtakt-Pegelanpassung und Wandlung von massebezogenen in differenzielle Signale durch und verfügt über einen Überspannungsschutz. Aufgrund seiner kurzen Einschwingzeit (50 ns auf 0,001%), seines geringen Rauschens (10 nV/√Hz) eignet sich der AD8475 gut zum Treiben von A/D-Wandlern mit differenziellen 18-Bit-Eingängen bei Abtastraten bis 4 MSample/s. Der für diese Schaltung gewählte 18-Bit-A/D-Wandler AD7984 aus der PulSAR Familie bietet beim Abtasten eines Kanals eine Auflösung von 18 Bit bei einer Datenrate von 1,33 MSample/s.

Das über Multiplexer angelegte Eingangssignal besteht in der Regel aus großen Spannungssprüngen, wenn zwischen Kanälen umgeschaltet wird. Im ungünstigsten Fall kann der Spannungssprung so groß sein wie der gesamte Eingangsbereich. Von einem großen Spannungssprung in kurzer Zeit auf hohe Genauigkeit einzuschwingen ist eine enorme Herausforderung für die analoge Signalkette.

Die maximale Einschwingzeit, welche für die analoge Signalkette zur Verfügung steht, wird auf Basis einer Timing-Analyse berechnet. In die Berechnung fließen die Zeitverzögerung durch digitale Komponenten und Multiplexer ein. Die Einschwingzeit der gesamten Signalkette wird durch eine Simulation abgeschätzt und mit dem Evaluation Board EVAL-CN0269-SDPZ überprüft.

Transatlantic Trade and Investment Partnership backed by tool making industry

The 8th round of negotiations on the Transatlantic Trade and Investment (TTIP) agreement between the European Commission and the United States government took place in February with both sides hailing the meetings as ‘constructive’ amidst wider criticism on the slow pace of progress.

Whilst it remains hard to predict if and when new rules designed to relax trade restrictions between the two regions will come into force, the TTIP could eventually make it much easier for European machine tool manufacturers to do business with their American counterparts. The US currently represents the second largest export market for European firms which collectively export around 16% of their products with a combined value of around €2bn across the Atlantic each year, according to estimates from Filip Geerts, director general of the European Association of Machine Tool Industries (Cecimo).

EC and US governments making progress

“They [the EC and US government negotiators] are making progress and both sides of the ocean are taking it very seriously. But sometimes they can come up against other priorities or political intervention that mean it might have to be postponed for a while,” said Geerts.

The draft TTIP proposal was delayed in 2014 for example when the US insisted that financial services should not be included in the TTIP negotiations, whilst there is continuing disagreement of the investor-state-dispute-settlement (ISDS) cause which would allow investors to take governments to international arbitration tribunals rather than domestic courts. Non-governmental organisations such as Friends of the Earth Europe, Compassion in World Farming and the Institute for Agriculture and Trade Policy have also argued that the terms of the TTIP will compromise food safety and animal welfare standards in support of faster trade, but Geerts doubts any significant protests from the machine tooling industry or business community.

Rather, any objections which do surface are more likely to derive from concerns over health and safety practices, with the TTIP targeting several technical requirements, standards and conformity assessments which are specific to engineering. The US is a member of several ISO working groups for machine tools, including the working group ISO/TC 39/SC 10 on machine tools safety for example, and CECIMO believes that any international standard should provide a straightforward way to meet technical regulatory requirements in both Europe and the US.

Harmonisation with the US will enlarge the Portuguese tool making industry’s recognition in the market

“Normally the tools produced in Portugal follow the European laws and procedures on health and safety issues,” added Manuel Oliveira, secretary general of the Portuguese Association for the Mould Industry. “Any harmonisation with the US in this sense will enlarge its [the Portuguese tool making industry’s] recognition and competitiveness in the market.”

Geerts feels that the removal or reduction import and export tariffs – which he currently estimates vary between 2% and 4.4% – are not as big an issue for European tool and machine manufacturers as non-tariff barriers around bureaucracy and working visas for qualified staff. This may be particularly true for small to medium enterprises (SMEs) within the machine tooling industry estimated to export 50% of their production outside the European Union, but which have limited resources to devote to export activities.

“There are still some [tariff] barriers and it would be better if they were completely abolished but they are not really an obstacle for us,” he said. “The non-tariff barriers – more the technical barriers and the red tape issues, as well transatlantic mobility [immigration issues] which allow us to send qualified people from here to there to do servicing, maintenance and maintenance [on short term entry visas or temporary contracts] for example – those could all be improved.”

Even so the impact of trade tariffs may vary from one European country to another. Portuguese tool and mould makers – which are estimated to currently export 90% of their wares to other countries according to Cefamol – are expected to benefit from the removal of tariff barriers to a certain extent.

“Portuguese companies don’t feel too many constraints on their business related with rules, regulations or bureaucracy, [but] the removal of tariff barriers will certainly increase our competitiveness in the US market, which until the beginning of the 1990s was our main market,” said Oliveira though he points out that any relaxation of rules could also have unwelcome consequences in opening up domestic markets for cheaper imports.

Wider market, increased competition

“If you remove trade barriers you will have a wider market with additional opportunities for development and growth, but on the other hand you will enter an arena where competition comes at you from many different places in the world,” he added.

Geerts calculates that imports from the US specifically are ‘very, very small’ however, representing only around 5% of the total and trailing Japan, Taiwan and China by a big margin.

Any harmonisation around interoperable technology delivered by the TTIP may also help European companies modernise their advanced manufacturing equipment, with Oliveira anticipating greater support for Portuguese mould makers’ efforts to reduce production costs, shorten time to market for new products, and improve their client service and support functions for example.

Implementing new business models

“To succeed, you need to be better and/or different from the others,” said Oliveira. “This situation will lead European companies to implement new business models, introduce new technologies, widen the value chain and invest more heavily in research development. In certain cases, it may help [them] to develop their cooperation activities with clients, suppliers or competitors.”

 The TTIP is a huge cross industry initiative which may have far reaching effects on many vertical sectors including agriculture and textiles. But ultimately its impact on the European tool and mould making industry, whilst positive, is likely to be far less profound.

“When I speak to our sister organisation in the US – the American machine tool association – they are even less interested in this subject [the TTIP] than we are,” said Geerts. “I don’t know why, but like us they probably don’t have a real problem with tariffs. We just want to make it even better.”

Machine tool maker appoints Crotts and Saunders as distributors

“I know the team at Crotts and Saunders is the right company to demonstrate the value that Hurco technology provides manufacturers throughout Virginia and the Carolinas. Hurco CNC technology is especially valuable for high mix/small batch shops where minimizing setup time and maximizing chip time is critical in order to increase profit margins. The dynamic team at Crotts and Saunders is dedicated to finding solutions that improve the speed and quality of manufacturing processes to reduce the overall cost to manufacture products, and I know the Hurco product line of CNC mills and lathes will be a valuable asset as they contineu to fulfill their mission,” said Joe Braun, General Manager of Hurco North America.

Arburg: Energy efficiency award goes to ARaymond

Photo Gallery Arburg Technology Days

According to Chris Miller, Vice President and General Manager of Crotts and Saunders, “We are proud to partner with Hurco to bring the latest technology to shops throughout the Carolinas and Virginia. Charles Saunders and Marcus Crotts, who founded our company in 1956, were aware of the modern technology being produced around the world and built their company around the intent of bringing ‘Tomorrow’s Technology Today’ to the Carolinas and Virginia. This philosophy still holds true and we are proud of our core beliefs in helping our customers exceed their ever increasing manufacturing challenges. The broad line of Hurco CNC machines, equipped with superior motion control technology and the most versatile control technology available, will help us achieve our mission to help manufacturers increase profitability.”

Microsoft Guided Walktrough

Microsoft bietet für die Fehlerbehebung zur Anbindung von Outlook an Exchange oder Office 365 verschiedene Assistenten und Webseiten an, die Probleme analysieren und bei der Lösung helfen können. Die interessantesten Seiten in diesem Bereich sind:

Die Links zu den Seiten finden Sie auch, wenn Sie nach dem Namen des Assistenten im Internet suchen.

Alle Seiten bieten Lösungsansätze zur Problembehebung an. Administratoren finden hier auch Lösungsansätze, wenn komplizierte Hybrid-Infrastrukturen vorliegen.

Exchange-Überwachung

Mit der Freeware Total Network Monitor (http://www.softinventive.com/products/total-network-monitor) überwachen Sie Ihre Exchange-Server, aber auch andere Windows-Server im Netzwerk. Installieren Sie den Total Network Monitor am besten auf einem eigenständigen Server oder einer Arbeitsstation. Nach der Installation starten Sie das Tool. Danach binden Sie Ihre Exchange-Server an.

Mit Tools\Scannenassistent legen Sie die Server fest, die Sie überwachen wollen. Hier legen Sie den IP-Bereich fest, den das Tool auf zu überwachende Server überwachen soll. Das Tool zeigt alle Netzwerkgeräte im IP-Bereich an. Wählen Sie zur Überwachung die Server aus.

 

Danach klicken Sie die Exchange-Server im Fenster mit der rechten Maustaste an und wählen Monitor hinzufügen. Für die Exchange-Überwachung stehen verschiedene Monitore zur Verfügung. Im Fenster können Sie bei Typ verschiedene Bereiche auswählen, auch die Ereignisanzeigen der Server oder Webseiten.

Über den Menüpunkt Handlung legen Sie fest, wie sich das Tool verhalten soll, wenn ein Monitor Fehler meldet. Sie haben hier auch die Möglichkeit mehrere Handlungen zu konfigurieren.

Aber auch die Systemdienste können Sie mit der Windows-Überprüfung überwachen lassen, das gilt natürlich auch für die Exchange-Dienste. Wählen Sie dazu den Monitor Windows-Überprüfung und den Typ Systemdienste. Anschließend können Sie die Exchange-Dienste überwachen lassen.

Neue Version des Intra2net Business Server für virtualisierten Einsatz unter Windows Server 2012 R2 zertifiziert

Nutzer können den Linux-basierten Small Business Servers damit einfach und schnell in bestehende Unternehmensnetzwerke einbinden, wobei  der Hersteller die Virtualisierung mit Windows Server nun zertifiziert hat. Dies bedeutet, dass Kunden beim Einsatz des Intra2net Business Server als Gast-System unter Windows Server 2012 R2 Hyper-V vollständigen Support von Intra2net erhalten.

LIS an Bord

Die für die Integration des Intra2net Business Server in Hyper-V-Umgebungen benötigten Linux Integration Services (LIS) sind zudem zentraler Bestandteil des Updates auf die Version 6.1.14. Die LIS vereinfachen das Monitoring und Management der virtuellen Maschine und verbessern die allgemeine Performance durch paravirtualisierte Treiber, welche direkten Zugriff auf den Hypervisor ermöglichen.

Dabei wird eine schnelle Kommunikation zwischen Intra2net Business Server und Host-System  per Data-Exchange-Dienst realisiert. Über den Shutdown-Befehl lässt sich der virtuelle Linux-Gast vom Host-System aus herunterfahren. Die Heartbeat-
Funktion prüft in regelmässigen Intervallen den Status der virtuellen Maschine. Dieser steht dann im Hyper-V-Manager oder im System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) zur Verfügung. Darüber hinaus ermöglichen die Linux Integration Services  eine Zeitsynchronisation mit dem Host-System und die Verwendung mehrerer virtueller Prozessoren in einer virtuellen Maschine.

Weitere Neuerungen

Weitere Neuerungen des Updates umfassen Verbesserungen in der  Benutzerführung des Intra2net Business Server. Zur Verbesserung der Übersicht werden Menüpunkte ohne Zugriffsrechte in der Navigation an sofort automatisch ausgegraut. Aktualisiert wurde auch der Virenschutz. Hier steht mit F-Secure Linux Security 10.20 eine neue Antivirus-Version zur Verfügung. Der neue Linux-Kernel 3.14.33 steigert zudem die Systemleistung insbesondere auf Mehrprozessor-Systemen und sorgt für den schnelleren Aufbau von TCP-Verbindungen und einen höheren Dateisystem-Durchsatz.

Auch als Hardware-Appliance

Der Intra2Net Business Server basiert zwar auf Open-Source-Komponenten und offenen Standards, kann aber nur in Verbindung mit einem Support-Abonnement erworben werden, wahlweise auch als sofort einsetzbare Hardware-Appliance. Das System bietet sich insbesondere kleinen Unternehmen als preisgünstige Alternative zum nicht mehr verfügbaren MS Small Business Server 2003 an und bietet neben Sicherheits- und Routing-Funktionen eine leistungsfähige Groupware mit Outlook- und ActivSync-Unterstützung als Alternative für Exchange.

Weitere Einzelheiten lassen sich den  Release Notes zur Version 6.1.14 entnehmen.

 

Red Hat Enterprise Linux 7.1 verfügbar

RHEL 7.1 bringt neben einer deutlich verbesserten Hardware-Unterstützung viele Verbesserungen, unter anderem in den Bereichen Virtualisierung, Dateisysteme und Kryptografie, sowie deutliche Verbesserungen für heterogene Betriebssystemumgebungen, insbesondere in Umgebungen mit einem Active-Directory. Dank der Integration von CIFS mit SSSD können RHEL-Nutzer native auf Microsoft Windows File und Print Services zugreifen.

Verbesserte Identitätsverwaltung

Im Bereich der Identitätsverwaltung  können RHEL-Nutzer nun starke Authentifizierung mit One-Time Password (OTP) über LDAP und Kerberos mithilfe von Software-Tokens (z. B. FreeOTP) und Hardware-Tokens führender Hersteller verwenden. Darüber hinaus haben die Red-Hat-Entwickler das IdM-Zugangskontroll-Framework optimiert,  was eine bessere Überwachung der Lese- und Schreibzugriffsrechte gewährleisten soll. Dazu wurde außerdem ein  neues Verwaltungswerkzeug für Certificate Authoritys integriert.

Neu ist auch, dass das Logical Volume Management (LVM) jetzt zusätzliche OpenLMI-basierte Hooks für das Verwalten von Volume Groups und Thinly-Provisioned Volumes mitbringt. Zudem integriert  die Version eine Client-Funktionalität  zur Kommunikation mit Ceph Block Storage. So werden jetzt der LVM-Cache und Parallel NFS (pNFS) unterstützt.

Virtualisierungsfeatures

Im Bereich Virtualisierung bringt RHEL 7.1 nun Docker samt zugehörigem Orchestrierungs-Werkzeug Kubernetes und den Basis-Images von Red Hat Enterprise Linux 6 und 7 mit. Zudem lassen sich virtuelle Maschinen unter KVM jetzt mit bis zu 240 vCPUs ausstatten und können USB 3-Devices verwenden.

Viele weitere Neuerungen von RHEL 7.1 sind wie üblich als Technologievorschau eingestuft, darunter Open Virtual Machine Firmware (OVMF)  und Support für die Dateisysteme Btrfs oder OverlayFS. Auch das Live-Patching des Kernels zur Laufzeit via kPatch hat noch Tech-Preview-Status.

Weitere Einzelheiten zu RHEL 7.1 lassen sich der Veröffentlichungsmitteilung entnehmen.