Rechenzentren mit dem Windows Admin Center verwalten

Seit der Version 1910 des Windows Admin Centers können in der webbasierten Oberfläche nicht nur Cluster verwaltet, sondern auch erweitert konfiguriert werden.  Die Tools sind derzeit noch in der Entwicklung und ermöglichen auch das Anpassen von Clustern im Windows Admin Center. Es lohnt sich für Unternehmen das Tool zu testen, und das Windows Admin Center zumindest als Zusatztools im Netzwerk einzubinden. #Die Verwaltung von Clustern und hyperkonvergenten Infrastrukturen ist mit dem Windows Admin Center mittlerweile umfassend möglich. Mit dem Windows Admin Center können Sie auch Storage-Cluster mit Storage Spaces Direct (S2D) erstellen und verwalten.

Zusätzlich hat Microsoft in das Windows Admin Center eine Leistungsüberwachung und eine Netzwerkpaket-Überwachung integriert. Auch diese sind ideal für Rechenzentren geeignet.

Windows-Cluster mit Windows 10 verwalten

Um Windows-Cluster mit Windows 10 zu verwalten, werden die Remote Server Administration Tools (RSAT) benötigt. In aktuellen Windows 10-Versionen ist dazu kein Download und keine gesonderte Installation mehr nötig. Die Editionen Pro und Enterprise verfügen bereits über die Installationsdateien für die RSAT-Tools. Diese müssen Sie in der Einstellungs-Apps von Windows 10 nur noch aktivieren:

  1. Rufen Sie die Einstellungen in Windows 10 auf.
  2. Klicken Sie auf „Apps“.
  3. Klicken Sie in der Mitte des Fensters auf „Optionale Features“.
  4. Wählen Sie „Feature hinzufügen“.
  5. Suchen Sie nach „RSAT Failoverclustering-Tools“ und klicken Sie den Menüpunkt an.
  6. Klicken Sie auf „Installieren“. 
  7. Anschließend befinden sich in Windows 10 alle notwendigen Tools zur Verwaltung von Windows-Clustern, auch das PowerShell-Modul.

Windows-Cluster mit Windows 10 verwalten

Um Windows-Cluster mit Windows 10 zu verwalten, werden die Remote Server Administration Tools (RSAT) benötigt. In aktuellen Windows 10-Versionen ist dazu kein Download und keine gesonderte Installation mehr nötig. Die Editionen Pro und Enterprise verfügen bereits über die Installationsdateien für die RSAT-Tools. Diese müssen Sie in der Einstellungs-Apps von Windows 10 nur noch aktivieren:

  1. Rufen Sie die Einstellungen in Windows 10 auf.
  2. Klicken Sie auf „Apps“.
  3. Klicken Sie in der Mitte des Fensters auf „Optionale Features“.
  4. Wählen Sie „Feature hinzufügen“.
  5. Suchen Sie nach „RSAT Failoverclustering-Tools“ und klicken Sie den Menüpunkt an.
  6. Klicken Sie auf „Installieren“. 
  7. Anschließend befinden sich in Windows 10 alle notwendigen Tools zur Verwaltung von Windows-Clustern, auch das PowerShell-Modul.

Performant, effizient, grün!

Auf dem fünften Anwenderforum des Netzwerks energieeffiziente Rechenzentren (NeRZ) werden diese Herausforderungen diskutiert und Lösungsansätze vorgestellt. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung dieses Mal in virtueller Form statt. Die hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung Prof. Dr. Kristina Sinemus wird ein Grußwort sprechen. Schwerpunkt der Veranstaltung sind Vorträge und Videovorführungen von Rechenzentrumsbetreibern.

Die Online-Veranstaltung widmet sich insbesondere folgenden Themen:

  • Welchen neuen regulativen Herausforderungen müssen sich die Betreiber von Serverräumen und Rechenzentren in kleineren und mittelständischen Unternehmen stellen?
  • Wie entwickelt sich aktuell der Rechenzentrumsmarkt und wie verändern sich Kostenstrukturen im Rechenzentrumsbetrieb?
  • Welche Lösungsansätze gibt es, um künftig auch Serverräume und kleinere Rechenzentren wettbewerbsfähig in Hinsicht auf Energie- und Kosteneffizienz betreiben zu können?

Damit die intensive Diskussion der Themen nicht zu kurz kommt, werden zusätzlich zu den Anwenderberichten ausgewählte neue Herausforderungen in getrennten Workshops diskutiert.

Weitere Informationen und Anmeldung: hier

Die Automatisierung im Rechenzentrum hilft auch beim Verbessern der Sicherheit

Unternehmen setzen immer mehr Sicherheitsprodukte im Netzwerk ein. Laut Cisco nutzen Firmen im Schnitt über 20 verschiedene Produkte, um die Sicherheit im Netzwerk zu gewährleisten. Es wird schnell klar, dass hier eine Automatisierung dabei helfen kann effektiver zu arbeiten, die Produkte besser zu nutzen und schlussendlich auch die Sicherheit deutlich zu verbessern.

Verantwortliche im Unternehmen sollten sich den aktuellen „Cisco 2020 CISO Benchmark Report“ zu Herzen nehmen, und die Automatisierung in der IT vorantreiben. Dadurch profitiert nicht nur die Effizienz im Netzwerk, sondern auch die Sicherheit. Von den knapp 3.000 befragten Sicherheits-Experten setzen immer mehr im Unternehmen auf die Automatisierung. Diesem Trend sollten sich auch andere Unternehmen anschließen.

Laut dem Bericht kann es auch sinnvoll sein, die Anbieter für Sicherheits-Software zu konsolidieren, also auf weniger verschiedene Anbieter setzen, und dafür auf ähnliche Software, die sich auch leichter automatisieren lässt.paula2015

SAP muss bei einigen Cloud-Lösungen Sicherheitslücken schließen

Bei einer aktuellen Untersuchung sind bei SAP einige Probleme beim Einhalten von IT-Standards für verschiedene Produkte aufgefallen. Hier arbeitet SAP derzeit nach und will die Probleme im Laufe von 2020 lösen. Betroffen sind die Produkte SAP Concur, SAP Success Factors, SAP/Calliduscloud Commissions, SAP/Callidus Cloud CPQ, SAP C4C/Sales Cloud, SAP Cloud Platform und SAP Analytics Cloud.

SAP spricht von etwa 440.000 betroffenen Kunden, was immerhin fast 10% aller SAP-Kunden entspricht. Es sind aber keine Daten kompromittiert oder gestohlen worden. Dennoch bestehen Sicherheitsrisiken, die SAP-Kunden mit diesen Produkten im Auge behalten sollten. SAP will betroffene Kunden informieren. Es schadet aber sicher nicht, wenn betroffene Unternehmen selbst Kontakt mit SAP aufnehmen, wenn sie eines der genannten Produkte einsetzen. SAP will die Sicherheitslücken schnellstmöglich schließen.

Neue KI-Funktionen in Dynamics 365

Microsoft erweitert aktuell ständig seine Cloud-Dienste mit KI-Funktionen. Auch Dynamics 365 und Power Platform werden aktualisiert. Mit den neuen Funktionen sollen hunderte Verbesserungen in das System einfließen.

 Beispiele dafür sind neue Datenverbindungen zu verschiedenen Microsoft-Diensten, und die Möglichkeit Daten der Dienste in Echtzeit abzufragen. Microsoft will dazu auch Vorlagen zur Verfügung stellen, mit denen die KI-Funktionen leichter genutzt werden können.

Der Vertrieb in Unternehmen kann mit den neuen Funktionen Verkaufsprognosen auf Basis von KI durchführen.  Auch das Erstellen von Kampagnen und personalisierten E-Mails ist möglich.

Im Bereich Dynamics 365 Supply Chain Management lassen sich Funktionen aus den Bereichen KI, Internet of Things und MIxed Reality umsetzen. Hier sind auch die Bereiche Planung, Produktion und Bestand im Fokus, genauso wie der Transport. An vielen Stellschrauben wurden Verbesserungen integriert. 

CoreOS Container Linux wird eingestellt

Am 26.05.2020 wird die Unterstützung von Red Hat CoreOS Container Linux komplett eingestellt.  Die offiziellen Downloads werden nicht mehr zur Verfügung gestellt. Am 01.09. werden alle Server heruntergefahren, die Updates oder Downloads für CoreOS Container Linux zur Verfügung stellen.  Außerdem werden alle Images bei Microsoft Azure, Google Cloud Computing und AWS entfernt die GitHub Repositories werden schreibgeschützt konfiguriert. 

Wer noch Server mit CoreOS Container Linux betreibt, kann diese zunächst weiter nutzen, die Server können sich aber nicht mehr aktualisieren. 

Als Alternative stellt das deutsche Unternehmen Kinvolk das Fork Flatcar Container Linux zur Verfügung. 

Cluster Aware Update nutzen und einrichten

Haben Sie sich mit dem gewünschten Cluster verbunden und die Analyse durchgeführt, starten Sie anschließend die Einrichtung von CAU über den Assistenten. Diesen rufen Sie mit Selbstaktualisierungsoptionen des Clusters konfigurieren auf. Auf der ersten Seite des Assistenten erhalten Sie eine Information, was der Assistent alles konfiguriert. Auf der nächsten Seite aktivieren Sie die Option „Selbstaktualisierungsoptionen des Clusters konfigurieren“.

Neben der Möglichkeit die Aktualisierung mit der PowerShell zu starten, können Sie CAU auch mit anderen CMDlets verwalten. Sie können in der PowerShell zum Beispiel die Einrichtung von CAU mit Add-CauClusterRole einrichten, oder einen Bericht mit Export-CauReport exportieren. Alle interessanten CMDlets, inklusive deren Hilfe, sehen Sie am schnellsten, wenn Sie get-command -module ClusterAwareupdating eingeben.

CAU bietet außerdem Exportoptionen über PowerShell und die Benutzeroberfläche. Die Befehl in der PowerShell sind meistens schneller zu erreichen:

Invoke-CauScan | ConvertTo-Xml

Get-CauReport | Export-CauReport

Entsprechende Optionen finden Sie auch direkt in der grafischen Benutzeroberfläche.

Scale-Out-File-Server mit Windows Server 2019

Der Dateiserver, der als Scale-Out-File-Server zur Verfügung gestellt wird, kann auf den gemeinsamen Datenspeicher des Clusters zugreifen, und damit auch auf die S2D-Speicher. In Verbindung mit Storage Spaces Direct lassen sich auf diesem Weg auch hochverfügbare Dateiserver mit Bordmittel bereitstellen.

Im Rahmen der Erstellung des Dateiservers können Sie auswählen, ob Sie einen herkömmlichen Dateiserver erstellen wollen (Dateiserver zur allgemeinen Verwendung) oder einen Scale-Out-File-Server (Dateiserver mit horizontaler Skalierung für Anwendungsdaten).

Die Freigaben des SOFS werden im Failovercluster-Manager verwaltet und zur Verfügung gestellt. Hier kann die Verwaltung auch mit dem Windows Admin Center zur Verfügung gestellt werden. Die Bedienung ist recht einfach, und es lohnt sich einen Blick auf die Möglichkeiten des SOFS zu werfen.

BAM – CMS Blog