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VMs mit dem Windows Admin Center 2007 klonen

Wenn Sie sich mit dem Windows Admin Center mit einem Server verbinden, auf dem Hyper-V installiert ist, lassen sich dessen Hyper-V-Einstellungen verwalten und über „Virtuelle Computer“ die VMs auf dem Host. Die virtuellen Switches werden wiederum mit dem Menüpunkt „Virtuelle Switches“ verwaltet.

Nach dem Aufrufen von „Virtuelle Computer“ steht der Menüpunkt „Inventar“ zur Verfügung. Hier sind wiederum alle VMs auf dem Server zu sehen. Über den Menüpunkt „Mehr“ werden die Verwaltungsoptionen für die markierten VMs angezeigt. Mit „Klonen“ können über das Windows Admin Center jetzt auch VMs geklont werden. Im Fenster werden anschließend die entsprechenden Optionen zum Klonen angezeigt.

Im Fenster werden Namen und Pfad zu den Dateien der VM festgelegt. Beim Klonen zeigt das Windows Admin Center auch die aktuellen Aktionen an, die durchgeführt werden. Der Status ist im Windows Admin Center bei der Verwaltung der VMs zu finden. 

Neue Windows Admin Center Version verfügbar: Juli-Update 2020

Mit jeder Version wird das Windows Admin Center erweitert und umfangreicher. In der neuen Version 2007 führt Microsoft einige Neuerungen ein und ändert auch die Ansicht für verschiedene Funktionen.

Download Windows Admin Center Version 2007

Mit der neuen Version von Windows Azure Stack HCI lassen sich lokale, hyperkonvergente Cluster zur Verfügung stellen. Die neue Version verbindet Azure Stack noch mehr mit Funktionen aus Microsoft Azure, damit in hybriden Netzwerken Über Azure Stack HCI auch Dienste aus Microsoft Azure genutzt werden können.

Die neue Version des Windows Admin Centers unterstützt bei der Erstellung von neuen Clustern über eine grafische Oberfläche. 

Beim Starten des Assistenten zum Erstellen von neuen Clustern kann ausgewählt werden, ob ein Standard-Cluster auf Basis von Windows-Servern erstellt werden soll, oder Azure Stack HCI bereitgestellt werden soll. Die Clusterknoten können bei der Erstellung auch an mehreren Standorten betrieben werden. 

Ebenfalls neu sind die Möglichkeiten VMs mit dem Windows Admin Center zu klonen. 

Mit Freeware die Hardware von Servern und Arbeitsstationen auslesen

Mit Free PC Audit erhalten Sie ohne Installation, direkt nach dem Start des Tools, einen Überblick zur verbauten Hardware von Computern. Das Tool zeigt auch das installierte Betriebssystem an, den Hersteller des Computers und Informationen zum verbauten Arbeitsspeicher. Auch die CPUs und die Hersteller der Festplatten zeigt Free PC Audit an. Auch die Freigaben, Monitore, Drucker, die IP-Adresse und installierten Windows-Updates zeigt Free PC Audit übersichtlich an. 

Auf der Registerkarte „Software“ zeigt das Tool die installierte Software auf dem Computer an Mit „Processes“ werden die laufenden Prozesse angezeigt. Beenden oder anpassen können die Prozesse nicht werden. Das Tool dient vor allem dem Anzeigen von Informationen für einen Computer. 

Neben Windows-PCs kann das Tool auch die Daten von Windows-Servern auslesen, auch von Windows Server 2019 und neuer.

Download Free PC Audit

Open Source-Tool für die einfachere Verwaltung von Datenbanken

Mit dem Open Source Tool Adminer erhalten Sie eine PHP-Erweiterung für Webserver, mit denen Sie Datenbanken verschiedener Hersteller zentral verwalten können.  Das Tool unterstützt derzeit MySQL, MariaDB, PostgreSQL, SQLite, MS SQL, Oracle, SimpleDB, Elasticsearch, MongoDB –

Sie müssen das Tool nicht installieren, sondern die PHP-Datei auf einen vorhandenen Webserver kopieren. Beim Starten werden Name des SQL-Servers und die Anmeldedaten abgefragt. Danach kann die Datenbank verwaltet werden. 

Adminer ist vor allem dann interessant, wenn im Unternehmen die Datenbanken verschiedener Hersteller verwaltet werden müssen. Mit dem Tool lassen sich vor allem die Tabellen und Seiten anzeigen und anpassen. Auch das Datenbankschema und die Rechte in der Datenbank können mit dem Tool angepasst werden. 

Sicherung in der Eingabeaufforderung und PowerShell konfigurieren

Die wichtigsten Befehle für das Tool sind:

  • Wbadmin enable backup — Erstellt oder ändert eine tägliche Sicherung
  • Wbadmin disable backup — Deaktiviert die tägliche Sicherung   
  • Wbadmin start backup — Startet einmalig einen Sicherungsauftrag
  • Wbadmin stop job — Unterbricht eine laufende Sicherung oder Wiederherstellung.
  • Wbadmin get disks — Zeigt aktuelle Datenträger an, die online sind.
  •  Wbadmin get versions — Zeigt Informationen über die verfügbaren Sicherungen an.
  • Wbadmin get items — Zeigt die enthaltenen Daten einer Sicherung an.
  •  Wbadmin start recovery — Startet eine Wiederherstellung
  • Wbadmin get status — Zeigt den Status einer laufenden Sicherung oder Wiederherstellung an.
  •  Wbadmin start systemstaterecovery — Stellt den Systemstatus wieder her.
  • Wbadmin start sysrecovery/systemstatebackup — Startet eine vollständige Systemsicherung, die in den Computerreparaturoptionen wiederhergestellt werden kann.
  • Wbadmin delete systemstatebackup -keepversions:n — Löscht alle Systemstatussicherungen bis auf die letzten n Versionen
  • Wbadmin delete systemstatebackup -deleteoldest — Löscht die jeweils älteste Systemstatussicherung

Neben Wbadmin können Sie die Datensicherung auch über die PowerShell steuern. Dazu müssen Sie in der PowerShell oder in PowerShell ISE zunächst die Befehle für die Datensicherung laden. Das verfügbare Modul für Windows Server 2019 trägt die Bezeichnung „WindowsServerbackup“.

Mit dem Befehl „Get-Command -Module WindowsServerbackup“ lassen Sie sich in Windows Server 2019 die Cmdlets der PowerShell anzeigen.

Mit den drei folgenden Befehlen lassen Sie sich eine ausführliche Hilfe und Beispiel der Cmdlets in der PowerShell anzeigen:
Get-Help <Cmdlet_Name> -Detailed
Get-Help <Cmdlet_Name> -Examples
Get-Help <Cmdlet_Name> -Full
Um eine neue Sicherung über die PowerShell zu erstellen, müssen Sie zunächst einen Sicherungssatz anlegen, also eine Richtlinie, die steuert, welche Daten der Server sichern soll.

Windows File Recovery – Neues Wiederherstellungstool von Microsoft

Windows File Recovery ist ein Befehlszeilentool. Es steht für Windows 10 ab Version 2004 zur Verfügung und kann gelöschte Dateien von SD-Karten, USB-Sticks, externe Festplatten, aber auch von lokalen Datenträgern wiederherstellen.

Das Tool steht aktuell nicht für Windows Server 2019 zur Verfügung, und auch nicht für ältere Windows 10-Versionen. Das Befehlszeilentool „winfr.exe“ wird für die Wiederherstellung genutzt.

Das Tool unterstützt die Dateisysteme NTFX, FAT, exFAT und auch ReFS. Es ist also zu erwarten, dass zukünftige Versionen unter Umständen auch auf Windows-Servern genutzt werden können. Die  Syntax des Tools ist:

winfr <Laufwerk>: <Ziel-Verzeichnis> /Optionen

Beispiel:

winfr C: D:\RecoveryDestination /x /y:PDF,JPEG

Alle Optionen werden angezeigt, wenn Sie das Tool installiert haben und aufrufen. 

 

Windows-Cluster mit Google Cloud Platform

Google zeigt auf der Seite „Windows Server Failover Clustering ausführen“ wie in GCP ein Windows-Cluster eingerichtet werden kann. Dabei besteht auch die Möglichkeit auf Google Cloud Shell zu setzen.  

Um zum Beispiel ein Netzwerk mit Subnetzwerk zu erstellen, können folgende Befehle genutzt werden:

gcloud compute networks create wsfcnet –subnet-mode custom

gcloud compute networks subnets create wsfcnetsub1 –network wsfcnet –region [YOUR_REGION] –range 10.0.0.0/16

In GCP werden natürlich Firewall-Einstellungen benötigt, mit denen die Kommunikation im Cluster gesteuert werden kann. Die aktuell vorhandenen Regeln lassen sich ebenfalls in der Google Cloud Shell anzeigen:

gcloud compute firewall-rules list

Clusterknoten werden mit Compute-Engine-VM bereitgestellt. Auch hier kann auf die Cloud Shell gesetzt werden,  zum Beispiel mit:

gcloud compute instances create wsfc-1 –zone [YOUR_ZONE_1] –machine-type n1-standard-2 –image-project windows-cloud –image-family windows-2016 –scopes https://www.googleapis.com/auth/compute –can-ip-forward –private-network-ip 10.0.0.4 –network wsfcnet –subnet wsfcnetsub1 –metadata enable-wsfc=true

und 

gcloud compute instances create wsfc-2 –zone [YOUR_ZONE_2] –machine-type n1-standard-2 –image-project windows-cloud –image-family windows-2016 –scopes https://www.googleapis.com/auth/compute –can-ip-forward –private-network-ip 10.0.0.5 –network wsfcnet –subnet wsfcnetsub1 –metadata enable-wsfc=true

Um alle VMs anzuzeigen kann der folgende Befehl verwendet werden:

gcloud compute instances list

Die Anbindung der Server kann über RDP erfolgen.  Google stellt dazu auf der Seite „Verbindung zu Instanzen herstellen“ Anleitungen zur Verfügung. 

Windows-Cluster mit Google Cloud Platform

Mit Google Cloud Platform (GCP) lassen sich auch Windows-Cluster bereitstellen. Basis sind virtuelle Computer, die in GCP als Compute-Engine-VM bereitgestellt wird.

Hier besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit eine eigene Active Directory-Domäne zu erstellen. Der dafür notwendige Domänencontroller wird mit ebenfalls einer VM auf Basis von Compute-Engine-VM zur Verfügung gestellt. 

Sinnvoll ist die Bereitstellung der VMs für den Cluster in verschiedenen Zonen der GCP. Das stellt sicher, dass die VMs für den Cluster auf verschiedenen physischen Servern betrieben werden werden. Generell kann es auch sinnvoll sein, den Domänencontroller in einer weiteren Zone zu betreiben, sodass auch diese VM in einer eigenen Zone betrieben werden. 

Idealerweise sollten mehrere Domänencontroller zum Einsatz kommen. In diesem Fall könnten die Domänencontroller auf die Zonen aufgeteilt werden, die auch für die Clusterknoten genutzt werden. 

Als gemeinsamen Datenspeicher kann in GCP entweder auf Dateiserver gesetzt werden, die Storage zur Verfügung stellen. Alternativ kann auch auf SIOS DataKeeper Cluster Edition gesetzt werden. Die externe Lösung steht übrigens auch in AWS und in Azure zur Verfügung. 

Google stellt eine Anleitung zur Verfügung. die dabei hilft einen Windows-Cluster in GCP so bereitzustellen, dass der Betrieb von Google unterstützt wird.

SQL Server mit JDBC anbinden

Mit dem JDBC-Treiber von CData können Java-Anwendungen direkt auf Daten von SQL-Datenbanken in Microsoft SQL Server zugreifen. Der Treiber funktioniert auch für viele Standard-Anwendungen. Beispiele dafür sind:

  • Aqua Data Studio
  • CloverDX (CloverETL)
  • ColdFusion
  • Crystal Reports
  • DBeaver
  • DbVisualizer
  • FileMaker Pro
  • IBM WebSphere
  • Informatica IntelliJ
  • JBoss Jetty
  • NetBeans
  • Oracle Data Integrator
  • Oracle WebLogic
  • Oracle WareHouse Builder

Der Treiber steht auch als Testversion zur Verfügung. Vor allem Java-Anwendungen, die per JDBC möglichst leistungsstark auf SQL-Server zugreifen sollen, profitieren von dem Treiber. 

MySQL ODBC Driver von CData

Sollen MySQL-Datenbanken an Anwendungen angebunden werden, die Daten aus den Datenbanken verarbeiten sollen, steht noch die Möglichkeit zur Verfügung mit ODBC zu arbeiten. Das Unternehmen CData stellt dazu Treiber für Windows, macOS und Linux/Unix zur Verfügung.

Um zu überprüfen, ob der Treiber für den geplanten Einsatzzweck funktioniert, kann er 30 Tage kostenlos getestet werden. Der Treiber steht für einen Preis ab 249 US-Dollar pro Benutzer und Desktop zur Verfügung. Der Anbieter ermöglicht aber auch Lizenzierungen für ganze Teams.

Nach der Installation des Treibers ist der Zugriff auf die MySQL-Datenbanken mit standardmäßigen ODBC-Zugriffen möglich. Der Treiber unterstützt folgende Funktionen:

  • SQL-92-Abfragen werden in die MySQL-Syntax übersetzt
  • Eingebettete SSH-Tunneling-Unterstützung für sicheren MySQL-Zugriff.
  • Drahtprotokolltreiber, der mit dem MySQL Client Protocol v4.1 und höher kompatibel ist.
  • Eingebettetes SSH-Tunneling ermöglicht sichere Verbindungen zu entfernten MySQL-Datenbanken
  • Nahtlose Integration mit MySQL-kompatiblen Lösungen, wie Google Cloud SQL, MariaDB, Amazon Aurora, Amazon Relational Database Service (RDS), usw.
  • Verbindung zu Live-MySQL-Daten für Echtzeit-Datenzugriff
  • Volle Unterstützung für Datenaggregation und komplexe JOINs in SQL-Abfragen
  • Konnektivität durch Kryptographie, einschließlich TLS 1.2, SHA-256, und ECC
  • Nahtlose Integration in viele  BI-, Reporting- und ETL-Tools sowie mit kundenspezifischen Anwendungen