Das neue Android 5.0 „Lollipop“ ist da!

Jetzt hat auch Samsung, nach LG, begonnen das neue Android 5.0 „Lollipop“ auszuliefern. Momentan können Nutzer in Polen das neue Android Update bereits herunterladen.

Nach Berichten von SamMobile, wurde die neuste Version Android 5.0 veröffentlicht. Wie schon bei LG G3, war Polen als erster an der Reihe. Grund dafür ist, dass Polen als Testmarkt verwendet wird um Probleme bei der Auslieferung und Installation beheben zu können.

Auch die Einführung der Version SM-G900F von Android 5.0 „Lollipop“ für das Samsung Galaxy S5 dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Dies wurde zwar noch nicht offiziell bestätigt, doch gilt SamMobile als seriöse Quelle, wenn es um Samsung geht.

Die neuste Version von Android bringt nicht nur optische Änderungen, sondern auch einige Vorteile für Profis und Business-Anwender. Hier spielen vor allem die bessere Leistung und der deutlich geringere Akkuverbrauch eine Rolle. Vor allem mobile Benutzer müssen weniger oft laden und profitieren von der besseren Leistung, auch bei älteren Geräten.

Die Oberfläche hat sich im Vergleich zum direkten Vorgänger etwas verändert, was am neuen Material Design liegt. Die Bedienung ist aber immer noch recht ähnlich zu den Vorgängerversionen, sodass sich Anwender nicht großartig umstellen müssen. Das gilt nicht nur für die Oberfläche und Apps, sondern auch für die Einstellungen. Das neue Design fällt vor allem bei der neuen Telefon-Oberfläche auf. Hier stehen aber weiterhin alle wichtigen Funktionen zur Verfügung, auch Kontakte, die Sie mit Office 365 oder Exchange auf das Gerät synchronisieren lassen.

Besonders interessant für Anwender die viel unterwegs sind, werden die neuen Energieoptionen sein. Für Unternehmen ist vor allem die engere Zusammenarbeit von Android mit Samsung Knox interessant, der Sicherheitslösung, die private Daten von Unternehmensdaten trennen kann. Das spielt vor allem für Unternehmen mit dem Bring-Your-Own-Device-Ansatz eine wichtige Rolle. 

Aber auch ohne Samsung Knox soll Android „Lollipop“ in der Lage sein mit verschiedenen Benutzerprofilen arbeiten zu können. Anwender können also ihre privaten von den geschäftlichen Daten trennen.

Allerdings wird beim reinen Android auf das Dropdown-Menü, welches für den Zugriff auf Benachrichtigungen und Einstellungen verantwortlich ist verzichtet, so werden weiterhin alle Inhalte gleich angezeigt.

Ob die neue Theme-Unterstützung für TouchWiz, mit dem Update eingeführt wird, ist zurzeit noch unklar. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass Samsung das Roll-Out von Android 5.0 für das S5 noch in diesem Jahr in Deutschland veröffentlicht. 

ClusterHQ kündigt Powerstrip an

Das Unternehmen Powerstrip hat sich vor allem mit seinem Datenträger- und Container-Managementsystem für Docker Flocker einen Namen gemacht.
 
Powerstrip ist als konfigurierbarer HTTP Proxy für das Docker API realisiert und erlaubt es Entwicklern, (auch mehrere) Prototypen von Docker-Extensions simultan in den gleichen Docker-Daemon einzuklinken. Oder anders ausgedrückt: Mit Powerstrip lässt sich Docker mit Hilfe von Webhooks relativ schnell so anpassen, dass Docker-Aufrufe und API-Requests abgefangen werden. 

Nutzer könnten dank Powerstrip beispielsweise einen Storage Adapter wie Flocker problemlos neben einem Networking Adapter wie Weave einsetzen, da sie sich quasi nahtlos hinter Dockers CLI und API kombinieren lassen und Entwicklern von Extensions ein individuelles Orchestration Framework  an die Hand geben.

Von Entwicklern gewünscht

Entscheidend sei für die Community, so ClusterHQ-CTO Solomon Hykes, dass Powerstrip ein  schnelles Experimentieren mit Docker-Extension-Prototypen erlaubt; „In der Docker-Entwicklergemeinschaft besteht ein großes Bedürfnis, Docker anpassen und erweitern zu können, ohne in Dockers Standard-API einzugreifen. Powerstrip erlaubt ein schnelleres  Experimentieren mit neuen Erweiterungen, ohne Docker selbst jedes mal patchen oder neu bauen zu müssen.“

Schneller Einstieg ohne Änderungen am Docker-API

Dies sei laut Hykes nicht nur wesentlich sicherer, sondern auch schneller, ein Must Have für alle Entwickler, die an Anpassungen und Hacks für Docker arbeiteten. In der Absicht, mit Powerstrip vor allem ein schnelles Bauen von Docker-Erweiterungen zu ermöglichen stand dabei die Überlegung im Vordergrund, welche Integratrionspunkte nötig seien, um solche Prototypen in echte Docker-Erweiterungen zu überführen. Powerstrip erlaube das Bauen von Docker-Erweiterungen durch Implementierung von durch Docker-API-Aufrufe getriggerten Webhooks.

BU: Mehrere Powerstrip-Adapter  können dirch bklockierende Pre- und Post-Hooks auf  Docker API-Requests injiziert werden

Bald auch in Go

Powerstrip ist momentan noch in Python unter Zuhilfenahme von Twisted, geschrieben, soll aber zeitnah nach Go portiert werden, denn auch Docker selbst ist in Go geschrieben. Eine Go-Variante würde auch weniger Speicher benötigen. Die Powerstrip-Adapter selbst lassen sich in nahezu jeder Sprache schreiben.

Der Quellcode von  Powerstrip ist derzeit  auf https://github.com/ClusterHQ/powerstrip  gehostet und unter der Apache License 2.0 lizenziert. Weitere Informationen finden sich auf der Projektseite und in der zugehörigen Ankündigung.

ClusterHQ weist nachdrücklich darauf hin, dass Powerstrip als Tool zum Experimentieren mit Prototypen von Docker-Erweiterungen auf Feedback angewiesen ist. 

Gebloggt: Systemd integriert Secure-Boot

Da sich systemd nicht nur bei Red Hat und Fedora, sondern inzwischen in vielen namhaften Distribution als Sys-V-Init-Ablöser etabliert hat  – in der Debian-Gemeinde hat der Disput über systemd sogar zu einem Fork geführt und sogar Canonical will sein eigenes upstart künftig zugunsten von systemd fallen lassen –  ist die Nachricht durchaus bedeutsam für die Linux-Welt. Insbesondere im Lichte der NSA-Enthüllungen.

Poettering  und Sievers sind sich angesichts der Snowden-Enthüllungen einig, dass Rechner und Rechenzentren sicherer werden müssten. Angesichts der Verbreitung von Linux in Rechenzentren der Welt kann Secure Boot laut Poettering einen wichtigen Beitrag dazu leisten, was die anwesenden Zuhörer allerdings offenbar mit einem Murren quittierten. Lennart Poettering ist der Initiator und treibende Kraft hinter sytemd,  Kay Sievers der Hauptentwickler des  UEFI-Bootloader Gummiboot.

UEFI-Secure-Boot ist unerlässlich und keine MS-Schikane

Mit dem Schritt wollen die beiden Entwickler künftig sicherstellen, die vollständige für Secure Boot erforderliche Sicherheitskette umsetzen zu können. Laut Poettering sei Secure Boot entgegen der mehrheitlichen Meinung der Linux-Community keine Microsoft-Erfindung zur Behinderung von Linux, sondern eigne sich tatsächlich gut, den eigenen Rechner mit eigenen Schlüsseln abzusichern. Nur Sercure-Boot-Schlüssel könnten sicherstellen, dass ausschließlich selbst signierte Treiber geladen und gestartet würden. Poettering schob auch gleich ein Beispiel nach. So könnte beispielsweise wirkungsvoll verhindert werden, dass etwa der Treiber eines Keylogger geladen wird.

Wie Gummiboot und systemd kommunizieren

Die beiden Entwickler erläuterten in Ihrem Vortrag von vergangenen Wochenende auch, wie das Integrieren von  Gummiboot in die  systemd-Werkzeugsammlung funktionieren soll. Demnach soll das Verwenden von Gummiboot eine Option bleiben, damit Anwender bei Bedarf auch andere Lösungen integrieren könnten. Allerdings unterstütze momentan nur Gummiboot die Spezifikationen der Systemd-Schnittstelle.

Laut Poettering müssten dazu aber auch die Userspace-Programme von systemd mit Gummiboot kommunizieren müssten, damit die Sicherheitskette von Secure Boot aufrecht erhalten werden kann. Mit Bootctl gäbe es bereits ein Tool, das verschiedene Informationen wie zum Beispiel den Secure Boot Status anzeige könne.

Positive atmosphere in Pfronten

 

The atmosphere at the annual DMG MORI press conference at Deckel Maho Pfronten, Germany, couldn’t have been better. After the announcement two weeks ago that the Japanese partner DMG Mori Seiki Co would take over DMG Mori AG in Germany by acquiring the majority of the shares, one could have thought there might be a bit of hostility in the air.

But Dr. Masahiko Mori, president of DMG Mori Seiki Co and Dr. Rüdiger Kapitza, chairman of the Executive Board of DMG Mori Seiki AG, appeared more united on the stage than ever before, it seemed. Dr. Mori emphasised that his plans to buy the majority of AG’s shares for €27.50 were by no means a take over, but rather a „coming together“, after having worked closely together for six years now.

Both managers asserted that the price of €27.50 per share was a very fair price, even though the shares are currently ranking around the €29 mark; Kapitza added that the offer was a very fair and good offer, considering that the average share value over the last six months was €19.

While Kapitza admitted that the time of the merger came as a bit of a surprise, it was a logical consequence of the partnership (both in technological developments as well as sales and service) between DMG and Mori Seiki, and interest rates were low at the moment. Founding a new company that was traded on both stock exchanges in Japan and Germany at the same time was too complicated and risky to realise. As a result, both companies decided it would be best if the Japanese DMG Mori Co took over the German partner, as credits and conditions were easier to handle in Japan.

Mori emphasised that the shareholders are not everything, when asked about the amount of his offer. To him, customers and suppliers are important and by buying the majority of the shares the companies would move closer together, protecting their technlogy and knowledge.

At the Pfronten Open House this week, DMG Mori expects to sell around 700 machines; very optimistic figures but achievable, as last year’s financial results have shown. According to Kapitza, 2014 was the best year for the AG ever, and while the overall forecast figures in terms of machine tool sales are looking positive for 2015, he said that 2015 would not be the easiest year, considering volatile political and economic circumstances.

Microsoft Übernimmt E-Mail-App

Mehr als 200 Millionen US-Dollar soll der Technologiekonzern Microsoft für eine E-Mail-App gezahlt haben, die es erst seit 18 Monaten auf dem Markt ist. Damit will Microsoft auch im Bereich Android und iOS mit eigenen Apps Fuß fassen.

Da Microsoft noch kein E-Mail-Programm für Android und iOS entwickelt hat, soll die App weiterentwickelt werden und Outlook verbessern. Vor allem die Anbindung von Outlook.com und Office 365 soll damit in Android und iOS ausgebaut werden.

In einer Welt, in der mehr als die Hälfte der E-Mails zuerst auf einem mobilen Gerät gelesen werden, müssten die Menschen dafür die besten Möglichkeiten an die Hand bekommen, erklärte der Microsoft-Vizepräsident Rajesh Jha im Firmenblog (http://blogs.microsoft.com/blog/2014/12/01/microsoft-acquires-acompli-provider-innovative-mobile-email-apps/).
Die Herstellerfirma Acompli wurde offiziell von Microsoft übernommen. Wie Microsoft im Firmenblog bekannt gab, ist es ein wichtiger Schritt Richtung mobiler Kommunikation. Die App, die für das Betriebssystem iOS und Android entwickelt worden ist, soll weiterhin Nutzern ohne Einschränkung zur Verfügung stehen. Wie das Produkt in Zukunft weiter entwickelt wird, ist derzeit noch nicht klar.

Acomplis ist bekannt für einen übersichtlichen E-Mail-Eingang und dessen schnelle Verbindung zu den E-Mailservern von Google und Microsoft. Hilfreich sind vor allem der, im E-Mail-Konto integrierte Kalender und die Möglichkeit Inhalte von Cloud-Konten einfacher weiterleiten zu können.

Wichtige E-Mails werden in einem speziellen Modus angezeigt oder können auf einen anderen Zeitpunkt verschoben werden.

Für Microsoft Kunden wird aber die Unterstützung von Acompli bei Exchange/Office 365 wichtig sein. Außerdem werden auch noch Outlook.com, Gmail, Online Programme von Office, iCloud, Hotmail, Yahoo und noch vielen mehr unterstützt. Ziel ist es Zugriff auf viele verschiedene E-Mail-Dienste zu ermöglichen. Gegründet wurde das Unternehmen von Zimbra und VMware. Bisher bestand Microsoft darauf, dass nur die Outlook Web App Zugriff auf Exchange Konten hat. Das wird sich in Zukunft ändern.

Viele Android- und iOS Nutzer sind mit der offiziellen Microsoft-App sehr unzufrieden. Wahrscheinlich hat Microsoft seine Möglichkeiten überdacht und sich von Acompli überzeugen lassen eine Anwendung von Outlook für mobile Geräte zu entwickeln.

Erst vor kurzer Zeit veröffentlichte das Unternehmen eine mobile Office-Version für Apple Produkte (iPhone, iPad), die Version für Android Basierte Geräte befindet sich jedoch erst in der Entwicklungsphase. Gemeinsam arbeiten Microsoft und Acompli daran die Kommunikation und E-Mail auf mobilen Geräten zu verbessern.