Alle Beiträge von Thomas Joos

Kostenloses ebook zu Hyper-V in Windows 10 Server und Windows Server 2012 R2

Das Buch steht über diesen Link ab 09.10. kostenlos zur Verfügung: https://www.amazon.de/dp/B00O8NZYQA

Aus dem Inhalt:

Windows 10 Server – Hyper-V nextGen
Neue Virtual Machine Configuration-Version – Update-VmConfigurationVersion6
Cluster mit Windows 10 Server und Windows Server 2012 R2
Storage quality of service (QoS) für Dateiserver und Hyper-V
VMCX- Neues Format für die VM-Konfiguration in Windows 10 Server
Bessere Snapshots – Production Checkpoints
Verbesserungen im Hyper-V-Manager
Integration Services mit Windows Update und WSUS aktualisieren
Netzwerkadapter und Arbeitsspeicher im laufenden Betrieb verwalten
Linux Secure Boot und Generation 2-VMs
Hyper-V und die PowerShell
Laufwerke mit der PowerShell hinzufügen
VHD(X)-Festplatten konvertieren und in der PowerShell verwalten
Datensicherung in der PowerShell
Windows Azure Virtual Machines in der PowerShell verwalten und abfragen
Virtuelle Festplatten und Storage
IDE oder SCSI – Welcher virtuelle Controller ist besser?
Shared VHDX-Festplatten nutzen – Virtuelle Cluster
Bessere Hochverfügbarkeit für Hyper-V-Cluster
Cluster Aware Update (CAU) für effizienteres Patchen von Hyper-V-Clustern nutzen
Firewall-Einstellungen für CAU
Cluster Aware Update aktivieren
CAU in der PowerShell steuern
Hyper-V besser verwalten
VMs in Hyper-V ohne Import integrieren
VMs aus dem Hyper-V-Manager löschen – Neuerungen in Windows 10 Server beachten
VMs im Hyper-V-Manager integrieren
VM aus Windows Server 2012 R2 in Windows 10 Server integrieren
IP-Adressen und Daten von virtuellen Servern auslesen
Veeam Task-Manager for Hyper-V
Hyper-V kostenlos überwachen
Hyper-V mit Linux-VM überwachen: VMTurbo Virtual Health Monitor
Überwachung mit Freeware, ohne Installation
Von VMware zu Hyper-V migrieren
Migration Automation Toolkit (MAT)
Serveranwendungen virtualisieren
Typs zur Virtualisierung von Exchange Server 2013
Veeam Explorer for Exchange
Veeam/Exchange – VMs sichern und wiederherstellen
Veeam für VM-Sicherung installieren und einrichten
Veeam für Windows Server 2012 R2 fit machen
Veeam einrichten und Hyper-V-Hosts anbinden
VMs mit Veeam sichern – Beispiel: Exchange 2013 SP1
VMs und Exchange-Datenbanken mit Veeam wiederherstellen

 

 

VMCX- Neues Format für VM-Konfiguration in Windows 10 Server

Dieses Format kann Windows-Server jetzt wesentlich schneller lesen und schreiben, als in den Vorgängerversionen bis hin zu Windows Server 2012 R2. Außerdem sind die Dateien nicht so anfällig und wesentlich robuster bei Abstürzen, ähnlich zu den VHDX-Dateien.

Das neue Format nutzt die Endung *.vmcx. Für Laufzeitdaten wird die Endung *.vmrs verwendet. Bei den Dateien handelt es sich um Binärdateien. Sie dürfen diese nicht direkt bearbeiten.

Storage quality of service (QoS) für Dateiserver und Hyper-V

Hyper-V kann in diesem Fall also auch virtuelle Dateiserver und virtuelle Festplatten an die Leistung anpassen. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um keine Neuerung von Hyper-V, sondern um eine Neuerung von Dateiservern mit Windows 10 Server.

Mehr zu dieser Neuerung erfahren Sie auf der Seite 

http://technet.microsoft.com/en-us/library/596f28ec-e154-4c2e-9e82-7e42afe0e9fa#BKMK_QoS

Sie können die Richtlinien mit der neuen PowerShell in Windows 10 Server zuweisen oder über WMI. Außerdem können mehrere VHDs die gleiche Richtlinie verwenden. Mehr dazu lesen Sie in der TechNet: http://technet.microsoft.com/en-us/library/596f28ec-e154-4c2e-9e82-7e42afe0e9fa#BKMK_QoS.

Cluster mit Windows 10 Server und Windows Server 2012 R2

Dazu müssen Sie die Clusterkonfiguration mit „Update-ClusterFunctionalLevel“ aktualisieren. Dieser Vorgang ist aber eine Einbahnstrasse. Sie können den Vorgang nicht rückgängig machen.

Betreiben Sie im Cluster Knoten mit Windows 10 Server und Windows Server 2012 R2 können Sie VMs problemlos zwischen den Knoten verschieben. Allerdings sollten Sie den Cluster in diesem Fall nur noch von Servern mit Windows 10 Server aus verwalten, oder von Arbeitsstationen mit Windows 10 und installierten Remoteserver-Verwaltungstool für Windows 10 (http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=44280) und Windows 10 Server. Diese stellt Microsoft bereits für Windows 10 Technical Preview zur Verfügung.

Sie können die neuen Funktionen in Windows 10 Server aber erst dann nutzen, wenn Sie den Cluster auf die neue Version aktualisieren. Sie können für die VMs im Cluster auch erst dann die neue Version für VMs mit Update-VmConfigurationVersion vmname konfigurieren, wenn Sie den Cluster auf die neue Version aktualisiert haben.

Erstellen Sie im Cluster neue VMs haben diese immer die Version 5.0 von Windows Server 2012 R2. Erst wenn Sie den Cluster zu Windows 10 Server aktualisieren, werden die VMs mit der neuen Version 6.0 erstellt.

Neue Virtual Machine Configuration-Version

Auch wenn Sie einen Server zu Windows 10 Server aktualisieren, oder in einer Livemigrationsumgebung zur neuen Serverversion verschieben, wird die Hyper-V-Version nicht aktualisiert. Sie müssen diesen Vorgang manuell durchführen. VMs, die Sie nicht aktualisieren, können Sie jederzeit wieder zu Servern mit Windows Server 2012 R2 zurück verschieben.

Allerdings können Sie mit der alten Version nicht die neuen Funktionen von Windows 10 Server nutzen. Die alte Version trägt die Bezeichnung Version 5.0, VMs in Windows 10 Server haben die Version 6.0.Diese Vms laufen nicht auf Servern mit Windows Server 2012 R2! Die Version lassen Sie mit:

Get-VM * | Format-Table Name, Version

anzeigen. Der Befehl funktioniert auch in Windows Server 2012 R2. Um auf Version 6.0 zu aktualisieren, verwenden Sie den Befehl:

Update-VmConfigurationVersion vmname

oder

Update-VmConfigurationVersion vmobject.

RODC – Schreibgeschützte Domänencontroller

Wählen Sie im Assistenten zur Einrichtung von Active Directory die Option „Domänencontroller zu einer vorhandenen Domäne hinzufügen“. Anschließend können Sie die Option für schreibgeschützten Zugriff aktivieren.

Während der Einrichtung  wählen Sie die Benutzergruppen  aus, deren Kennwörter auf den RODC repliziert werden dürfen. Wird für eine Gruppe die Replikation des Kennworts verweigert, steht den Mitgliedern dieser Gruppe der RODC nicht als Anmeldeserver zur Verfügung. Durch diese Konfiguration können Sie festlegen, welche Benutzer sich an diesem Domänencontroller anmelden dürfen und welche nicht. 

Authentifiziert sich ein Benutzer an einem RODC, kontaktiert dieser einen normalen DC, um die Anmeldeinformationen zu kopieren.
Der DC erkennt, dass die Anforderung von einem RODC kommt und überprüft auf Basis der Richtlinien für die Kennwortreplikation, ob diese Daten zu dem jeweiligen RODC übertragen werden dürfen. Wird die Replikation durch die Richtlinie gestattet, werden die Anmeldeinformationen vom DC zum RODC übertragen und dort zwischengespeichert, sodass weitere Anmeldungen deutlich schneller ablaufen.

In der OU „Users“ gibt es bereits die standardmäßigen Benutzergruppen „Zulässige RODC-Kennwortreplikationsgruppe“ und Abgelehnte „RODC-Kennwortreplikationsgruppe“. Benutzerkonten, die Sie diesen Benutzergruppen zuordnen, können sich an diesem Domänencontroller anmelden, da die Kennwörter repliziert wurden (Zulässige RODC-Kennwortreplikationsgruppe). Oder sie können sich nicht anmelden, da die Kennwörter nicht zur Verfügung stehen (Abgelehnte RODC-Kennwortreplikationsgruppe).

Kostenlose ebooks zu SQL Server 2014 und System Center Virtual Machine Manager 2012 R2

Bis zum 30.09. können Sie sich über Kindle oder die kostenlosen Kindle-Apps von Windows Phone, Android und iOS zwei kostenlose ebooks herunterladen:

System Center Virtual Machine Manager 2012 R2: Installation, Einrichtung, Grundlagen  (http://www.amazon.de/gp/product/B00NLEG5MO?*Version*=1&*entries*=0)

SQL Server 2014 – Die Neuerungen: Überblick und Praxis (http://www.amazon.de/gp/product/B00NWIMSAW?*Version*=1&*entries*=0)

Behandelt werden folgende Themen:

SQL 2014:

Editionen im Überblick und wichtige Web-Ressourcen
Lizenzierung von SQL Server 2014
SQL Server 2014 – Voraussetzungen
In-Memory-Datenbanken in den RAM auslagern – Überblick
Hochverfügbarkeit mit AlwaysOn und Cloud
Aktualisieren auf SQL Server 2014
Step-by-Step: SQL Server 2014 installieren
Systemkonfigurationsüberprüfung durchführen
Installation starten und Funktionen auswählen
Installation des Servers nach der Installation überprüfen
Instanzen und Funktionen hinzufügen oder entfernen
Updates installieren – Service Packs und Kumulative Updates
Zu SQL Server 2014 migrieren
Migration zu SQL Server 2014 vorbereiten – Der Upgrade Advisor
Aktualisieren des Datenbankmoduls vorbereiten
Migration zu SQL Server 2014 durchführen
Aufgaben nach der Aktualisierung zu SQL Server 2014
Aktualisieren auf eine andere Edition von SQL Server 2014
SQL Server 2014 und Microsoft Azure in der Praxis
Datenbanksicherung in Windows Azure
Step-by-Step: Verschlüsselte Sicherung in Windows Azure
Speicherkonto und Container in Windows Azure erstellen
SQL Server 2014 für die Cloud-Sicherung vorbereiten
Datensicherung in Windows Azure durchführen
SQL-Datenbanken in Windows Azure speichern
Datensicherung in Windows Azure produktiv durchführen
Azure SQL DB – SQL Server 2014-Datenbanken in Windows Azure
Bereitstellen einer SQL Server-Datenbank in Azure SQL
SQL-Server in Windows Azure bereitstellen
SQL-Datenbanken im SQL Server Management Studio zu Windows Azure übertragen
SQL-Server-Datenbank in Windows Azure VM betreiben
Windows Azure-VM erstellen
Lokale Datenbank mit Assistenten in Windows Azure-VM übertragen
Praxis: Speicheroptimierte Tabellen – In-Memory OLTP (Hekaton)
Grundlagen zu In-Memory OLTP aka Hekaton
In-Memory-Tabellen erstellen, konfigurieren und optimieren
In-Memory OLTP testen
Datensicherung verschlüsseln
Grundlagen zur Verschlüsselung in SQL Server 2014
Verschlüsselung der Datensicherung vorbereiten
Verschlüsselte Sicherung mit T-SQL oder PowerShell durchführen

 

SCVMM 2012 R2:

Einstieg in System Center Virtual Machine Manager 2012 R2
SCVMM 2012 R2 – Installation vorbereiten
Betriebssystem für SCVMM 2012 R2 vorbereiten
Vorbereitungen für SCVMM 2012 R2 installieren
Datenbankserver für SCVMM 2012 R2 vorbereiten
SCVMM 2012 R2 installieren
Installation von SCVMM 2012 R2 starten
Fehlerbehebung während der Installation
Dienstkonten und Benutzer für produktive Umgebungen mit SCVMM
Updaterollups und Servicepacks installieren
Windows Update nach der Installation von SCVMM 2012 R2 ausführen
Hyper-V-Hosts an SCVMM anbinden
Hyper-V-Hosts mit der VMM-Verwaltungskonsole anbinden
Speicher an SCVMM anbinden
Virtual Fibre Channels mit SCVMM 2012 R2
Aufträge – Fehler finden und beheben
Virtuelle Server in SCVMM erstellen
Virtuelle Server mit SCVMM in der PowerShell erstellen
Klonen von virtuellen Servern und Speichern in Bibliotheken
Dateiserver-Cluster in SCVMM 2012 R2 erstellen
Vorlagen für virtuelle Server in SCVMM 2012 R2 verwenden
Private Clouds mit SCVMM 4
Benutzerverwaltung mit Mandanten
Netzwerke in SCVMM verwalten
Logische Netzwerke erstellen und verwalten
Logische Switches erstellen und verwalten
IP Adress Management und System Center Virtual Machine Manager 2012 R2
Dienste in SCVMM 2012 R2
SCVMM und Azure- Der Hyper-V-Wiederherstellungsmanager
Clouds und Hostgruppen definieren
Windows Azure: Tresor für Wiederherstellungsdienste erstellen
SCVMM mit Windows Azure verbinden
Virtuelle Computer mit Hyper-V-Wiederherstellungsmanager schützen
Wiederherstellungspläne in Hyper-V-Wiederherstellungsmanager
Linux, SCVMM und Hyper-V 2012 R2
Vorteile von Linux mit Windows Server 2012 R2 und SCVMM 2012 R2
Linux Integration Services installieren

 

 

 

 

 

WINS-Replikation

Nach der Installation sollte der Server den WINS-Dienst als aktiv und verbunden anzeigen. WINS hat eine eigene Datenbank und kann seine Daten nicht wie DNS in Active Directory speichern. Aus diesem Grund müssen Sie auf WINS-Servern die Replikation manuell und getrennt von Active Directory einrichten:

  1. Klicken Sie zunächst mit der rechten Maustaste im Knoten „WINS“ auf den Eintrag „Replikationspartner“ und wählen im Kontextmenü den Befehl „Neuer Replikationspartner“.
  2. Tragen Sie die IP-Adresse oder den Namen des anderen Servers ein. Sie können an dieser Stelle die Datenbank auch durchsuchen, aber das manuelle Eintragen der IP-Adresse geht oft schneller, vor allem wenn die WINS-Datenbank noch keine Einträge enthält.
  3. Sie müssen die Replikationspartner aber immer auf beiden Servern pflegen. Wenn Sie dc02 mit dc01 replizieren lassen, repliziert dc01 seine Daten nicht automatisch mit dc02.
  4. Wenn Sie die Replikationspartner auf allen WINS-Servern eingetragen haben, können Sie mit der rechten Maustaste auf die Replikationsverbindung klicken und im Kontextmenü zunächst den Befehl „Push-Replikation starten“ und dann den Befehl „Pull-Replikation starten“ auswählen.

Windows Internet Name Service (WINS)

Um den WINS-Dienst zu installieren, rufen Sie im Server-Manager über „Verwalten/Rollen und Features hinzufügen“ den Assistenten zur Installation von neuen Rollen und Features auf. WINS finden Sie auf der Seite „Features hinzufügen“. 

Damit sich die Server und Arbeitsstationen beim WINS registrieren und Daten aus WINS abfragen können, sind in den IP-Einstellungen der Server die WINS-Server einzutragen. Sie müssen nicht auf allen Domänencontrollern einer Domäne WINS installieren, zwei WINS-Server pro Standort reichen durchaus aus.

Nachdem Sie WINS installiert haben, können Sie in den IP-Einstellungen der Computer unter Erweitert auf der Registerkarte WINS die WINS-Server hinzufügen. Diese IP-Einstellungen sollten Sie auf allen Mitgliedsservern und Arbeitsstationen einrichten, damit die Namensauflösung im Netzwerk optimal funktioniert. Auf den Arbeitsstationen können Sie diese Einstellungen auch mit Hilfe eines DHCP-Servers verteilen.

Nachdem WINS installiert und konfiguriert sowie die IP-Einstellungen auf den Servern angepasst sind, können Sie die Replikation der WINS-Server einrichten, damit sich die Datenbanken untereinander abgleichen.

Für die Verwaltung von WINS verwenden Sie das Snap-In WINS, welches über das Menü „Tools“ im Server-Manager zur Verfügung steht. Über das Kontextmenü von WINS können Sie zur Verwaltung auch die anderen Server hinzufügen.

Öffentliche Ordner in der Exchange-Verwaltungskonsole verwalten

In Exchange 2013 können Sie über den Bereich „Ordnerberechtigungen“ auf der rechten Seite unten im Bereich „Öffentliche Ordner/Öffentliche Order“ Berechtigungen ändern.

Rufen Sie die Bearbeitung eines öffentlichen Ordners mit dem Stiftsymbol in der Exchange-Verwaltungskonsole auf, können Sie weitere Einstellungen anpassen.

Auf der Registerkarte „Allgemein“ steht noch die Option „Gelesen- und Ungelesen-Informationen pro Benutzer für diesen öffentlichen Ordner aufbewahren“ zur Verfügung. Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, merkt sich der Ordner den Lesestatus der Elemente für einzelne Benutzer.

Auf der Registerkarte „Allgemeine E-Mail-Eigenschaften“ können Sie verschiedene Einstellungen für die Anzeige des öffentlichen Ordners und der E-Mail-Adresse vornehmen. Die Option „Aus Exchange-Adresslisten ausblenden“ verhindert, dass der Ordner in der globalen Adressliste und anderen Adresslisten angezeigt wird. 

Auf der Registerkarte „Zustellungsoptionen“ können Sie Einstellungen für den Nachrichtenfluss festlegen.Wichtige Einstellungen finden Sie auch über das Menü „Nachrichtenflusseinstellungen“. Hier lassen sich Einstellungen ebenso vornehmen wie für normale Benutzer,