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Drucker in Windows freigeben

  1. Dazu installieren Sie den Drucker auf dem Server. Rufen Sie anschließend in der Systemsteuerung „Geräte und Drucker anzeigen auf“. Hier sehen Sie den entsprechenden Drucker.
  2. Über das Kontextmenü rufen Sie „Druckereigenschaften“ auf. Wechseln Sie zur Registerkarte „Freigabe“.
  3. Anschließend aktivieren Sie die Option „Drucker freigeben“ und geben einen Namen für den Drucker ein. Dieser sollte so kurz wie möglich sein, da Clientcomputer sich mit diesem Namen mit dem Computer verbinden.
  4. Aktivieren Sie die Option „Druckauftragsbearbeitung auf Clientcomputern durchführen“. So entlasten Sie den Druckerserver.
  5. Sie haben noch die Möglichkeit, durch Aktivieren des Kontrollkästchens „Im Verzeichnis anzeigen“ den Drucker über das Active Directory auffindbar zu machen. 

Wichtig ist noch die Schaltfläche „Zusätzliche Treiber“. Wenn sich ein Clientcomputer mit der Freigabe des Druckers verbindet, erhält er vom PC auch einen passenden Treiber. Unterscheiden sich aber das Betriebssystem des Druckerhosts vom Clientcomputer, lässt sich der Drucker nicht verbinden. Das gilt auch dann, wenn auf dem Host ein 64-Bit-System installiert ist und der Client ein 32-Bit-System verwendet. In diesem Fall aktivieren Sie bei den zusätzlichen Treibern noch die Option für das jeweilige Betriebssystem. 

Microsoft-CALs verstehen

Wenn die Benutzer, die mit dem Drucker kommunizieren, eine CAL haben und der Drucker durch einen Auftrag des Anwenders mit dem Server kommuniziert, ist dieser Datenverkehr durch die CAL des Anwenders abgedeckt. Das gilt auch für servergestützte Scanner, FAX-Geräte und andere Netzwerk-Geräte, die mit Windows-Servern arbeiten.

Windows-Server die untereinander kommunizieren benötigen keine CAL. Wenn Sie aber einen Anwendungs-Server einsetzen, der wiederum eine SQL-Datenbank auf einem SQL-Server benötigt, müssen Sie für jeden Benutzer, der die Anwendung nutzt, eine CAL für den SQL-Server erwerben. Das gilt auch dann, wenn die Anwender nur mit der entsprechenden Applikation arbeiten und nicht mit dem SQL-Server selbst. Auch wenn ein Linux-Server die Authentifizierung eines Domänencontrollers nutzt, müssen Sie die Benutzer mit CALs lizenzieren, welche diese Authentifizierung nutzen

Exchange-Probleme schnell und einfach diagnostizieren

Um die Installation von Exchange zu überprüfen und sich einen ersten Überblick zu verschaffen, welche Version installiert ist, verwenden Sie am besten die Exchange-Verwaltungsshell und geben den folgenden Befehl ein: Get-ExchangeServer |fl Name, AdminDisplayVersion.

Ob alle Dienste gestartet sind, sehen Sie mit test-servicehealth in der Exchange-Verwaltungsshell.

Funktioniert der E-Mail-Fluss im Unternehmen nicht mehr, müssen Sie zunächst den Weg der E-Mails, die Connectoren und die DNS-Einstellungen überprüfen. Ein wichtiges Diagnoseprogramm dazu  ist SMTPDiag (http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=11393).

Über die Microsoft-Seite https://www.testexchangeconnectivity.com testen Sie die Verbindung von Exchange-Servern mit dem Internet. Die Internetseite dient zum Testen der Verbindung von Outlook, Smartphones oder der Anbindung an Office 365.

In manchen Situationen bricht die Installation von Exchange mit Fehlern ab. Auch hier ist oft guter Rat teuer. Die Installationsroutine von Exchange 2013 führt eine eigene Protokolldatei, in der alle Informationen der Installation gespeichert sind. Hier sehen Sie ausführliche Informationen welche Aufgaben durchgeführt haben und was bei der Installation nicht geklappt hat.

Die Protokolldatei trägt die Bezeichnung ExchangeSetup.log und ist im Ordner C:\ExchangeSetupLogs abgelegt.

Alternativen zu Exchange

Vor allem kleine Unternehmen sind auf der Suche nach einem Ersatz für Small Business-Server. In der neuen Version Windows Server 2012 R2 Essentials hat Microsoft nämlich den Exchange-Server aus dem Lieferumfang gestrichen.

Ein bekannteste Distribution für kleine Unternehmen ist der kostenlose Zentyal 3.4-Server (http://www.zentyal.org). Zarafa ist auch in vielen anderen Linux-Alternativen für SBS für kleine Unternehmen eingebettet, zum Beispiel Zentyal und CentOS.

Zimbra (http://www.zimbra.com/telligentlandingpage.html) ist eine weitere bekannte Alternative zu Exchange, die ebenfalls MAPI und Exchange ActiveSync beherrscht.

Wenn es um einen Konkurrenten für Exchange im Linuxbereich geht, wird häufig an Open Xchange (http://www.open-xchange.com/home.html) gedacht.

Daten auf SSD und Flashlaufwerken wiederherstellen

Installieren Sie Recuva (http://www.piriform.com/recuva) auf dem Rechner mit den gelöschten Daten.Recuva bietet beim Starten schon einen Assistenten an, der Sie bei der Wiederherstellung von Daten unterstützt.

Zunächst wählen Sie aus welche Daten Sie wiederherstellen wollen und wo diese gespeichert waren.

Zunächst lassen Sie den Datenträger nach gelöschten Dateien scannen. Hier findet das Tool allerdings selten gelöschte Dateien auf SSD. Am besten lassen Sie anschließend den Rechner noch einmal mit einem Tiefenscan durchsuchen. Das sollten Sie allerdings erst dann machen, wenn der erste, schnelle Durchlauf nicht erfolgreich ist. Der Tiefescan kann mehrere Stunden dauern, der einfache Scan nur wenige Sekunden. Nach dem Scannen, zeigt das Tool die gefundenen Daten an. Hier können Sie dann schnell und einfach wieder Daten herstellen.

Virtualisierung von Exchange Server 2013

Microsoft empfiehlt allerdings nicht die Bereitstellung von Exchange Server 2013 über virtuelle Computer in Windows Azure.  Wenn Sie Exchange Server 2013 in der Cloud nutzen wollen, setzen Sie daher lieber auf Office 365.

Exchange-Postfachserver sind sehr festplattenlastig. Daher bietet es sich an einem virtuellen Postfachserver unter Umständen eine physische Festplatte zuzuordnen, nicht unbedingt eine virtuelle Festplatte. Zwar sind die neuen VHDX-Festplatten in Windows Server 2012 R2 wesentlich schneller als bei Vorgängern, allerdings sind physische Festplatten noch schneller.

Exchange Server 2013 unterstützt nicht die Verwendung von dynamischen Arbeitsspeichers. Weisen Sie daher immer festen Arbeitsspeicher zu, wenn Sie virtuelle Server installieren. Sie sollten für virtuelle Exchange-Server keine Snapshots erstellen. Von den Snapshots wird auch die Datenbank von Exchange erfasst. Setzen Sie einen Snapshots zurück, kann es zu maßgeblichen Problemen in den Exchange-Datenbanken kommen.

Exchange unterstützt ein Verhältnis von virtuellen zu logischen Prozessoren von maximal 2:1, empfohlen wird ein Verhältnis von 1:1. Ein Dualprozessorsystem mit Quad-Core-Prozessoren enthält zum Beispiel insgesamt acht logische Prozessoren im Hostsystem. Weisen Sie in einem System mit dieser nicht mehr als insgesamt 16 virtuelle Prozessoren zu.

Sie müssen jedem virtuellen Exchange-Server ausreichend Speicherplatz für die Nachrichtenwarteschlangen, sowie für die Datenbanken und Protokolldateien auf Postfachservern zuweisen. Der verwendete Speicher für Exchange-Daten (Postfachdatenbanken und Transportwarteschlangen) kann aus virtuellen Festplatten mit einer festen Größe, SCSI-Pass-Through-Speicher oder iSCSI-Speicher bestehen. Bei jedem vom Exchange-Server verwendeten Speicher für Exchange-Daten muss es sich um Speicher auf Blockebene handeln.

Exchange Server 2013 unterstützt nicht die Verwendung von NAS-Speichern (Network Attached Storage). Außerdem wird NAS-Speicher, der für den Gast als Speicher auf Blockebene über den Hypervisor dargestellt wird, nicht unterstützt. Feste VHDs können aber in SMB 3.0-Dateifreigaben gespeichert sein, wenn auf dem virtuellen Server Windows Server 2012 ausgeführt wird.

SMB 3.0-Dateifreigaben werden ausschließlich als Speicher fester VHDs unterstützt. Solche Dateifreigaben können nicht für die direkte Speicherung von Exchange-Daten verwendet werden. Wenn SMB 3.0-Dateifreigaben zur Speicherung fester VHDs verwendet werden, sollte der Speicher, der die Dateifreigabe unterstützt, für hohe Verfügbarkeit konfiguriert sein. Die Konfiguration von iSCSI-Speicher für die Verwendung eines iSCSI-Initiators in einem virtuellen Exchange-Server wird unterstützt.

Windows 8.1 Update – Mehr Windows 7 für Windows 8.1

Die neuen Funktionen befassen sich vor allem mit Verbesserungen zur Bedienung mit Maus und Tastatur. Die Apps erhalten zum Beispiel eine Titelzeile mit der sich die neuen Anwendungen minimieren und schließen lassen. Außerdem können Anwender die Apps an die Taskleiste anpinnen. Die Kacheln erhalten ein besseres Kontextmenü, ähnlich zu Windows 7. Die Taskleiste lässt sich in jeder App und der Startseite aktivieren, entweder über die Maus, oder mit der Tastenkombination (Windows)+(T).

Für den Internet Explorer 11 gibt es einen neuen Kompatibilitätsmodus für große Unternehmen. Mit diesem arbeiten auch alte Webanwendungen mit dem neuen Windows zusammen.

Außerdem gibt es einige neue Gruppenrichtlinien zur Steuerung der Windows 8.1-Apps und die Möglichkeit nicht erwünschte WLAN-Profile zu löschen.

Cluster Aware Update in Clustern mit Windows Server 2012 R2 nutzen und einrichten

Cluster Aware Update können Sie nur in Clustern nutzen, die mit Windows Server 2012 oder Windows Server 2012 R2 betrieben werden.

Standardmäßig verwendet CAU die API für den Windows-Update-Agent. Das heißt, Sie müssen zusätzlich zur Konfiguration von CAU noch festlegen, wie die Updates installiert werden sollen. Dazu verwenden Sie am besten eine WSUS-Infrastruktur und Gruppenrichtlinien zur Anbindung an WSUS. CAU nutzt dann die entsprechenden Updates und verwendet zur Installation die Quelle, die Sie in den Gruppenrichtlinien angegeben haben. Ohne WSUS verwendet CAU die interne Update-Funktion von Windows Server 2012/2012 R2.

suchen Sie auf der Startseite nach dem Einrichtungsprogramm von Clusterfähiges Aktualisieren und starten das Tool. Mit diesem Programm nehmen Sie die grundlegenden Einstellungen für CAU vor.  Im ersten Schritt lassen Sie sich mit dem Cluster verbinden, für den Sie CAU aktivieren wollen. Danach klicken Sie auf den Link Vorbereitung auf das Clusterupdate analysieren. Der Assistent überprüft im Anschluss, ob Sie CAU im Cluster aktivieren können und ob alle wichtigen Voraussetzungen getroffen sind.

Neben der Möglichkeit die Aktualisierung mit der PowerShell zu starten, können Sie CAU auch mit anderen CMDlets verwalten. Sie können in der PowerShell zum Beispiel die Einrichtung von CAU mit Add-CauClusterRole einrichten, oder einen Bericht mit Export-CauReport exportieren. Alle interessanten CMDlets, inklusive deren Hilfe, sehen Sie am schnellsten, wenn Sie get-command -module ClusterAwareupdating eingeben.

Medienrotation bei der Datensicherung beachten

Ein gutes Backup-Konzept beinhaltet auch immer ein Konzept, in welchem Zeitraum Daten wiederhergestellt werden können.
Je einfacher die Medienrotation ist, desto einfacher lässt sie sich auch verwalten. Bei einer einfachen Medienrotation, die zum Beispiel jeden Tag eine Vollsicherung vorsieht, lassen sich Dateien sehr schnell wiederherstellen, ohne dass der Administrator viele Bänder wechseln muss.

Bei einer Vollsicherung werden alle Daten auf einmal gesichert. Die Vollsicherung hat den Vorteil, dass ein Administrator von jedem Tag, an dem eine Vollsicherung verfügbar ist, Daten uneingeschränkt und schnell wiederherstellen kann. Der Speicherplatz einer Vollsicherung ist natürlich um einiges größer als bei anderen Sicherungsvarianten. Die schnellsten Wiederherstellungszeiten erreichen Sie, wenn Sie jeden Tag eine Vollsicherung Ihrer Daten durchführen. In diesem Fall wissen Sie, dass jeder Mediensatz alle wichtigen Daten des Unternehmens enthält. Bei einer Vollsicherung sollte dennoch jeden Tag ein neues Band eingelegt werden bzw. in der Library genügend Kapazität zur Verfügung stehen, dass die Sicherung mindestens für eine Woche Platz hat. Am besten sollten Sie bei einem Konzept mit Vollsicherungen dafür sorgen, dass eine Vollsicherung mindestens 14 Tage zurückreicht. Dazu verwenden Sie für die erste Woche einen getrennten Mediensatz, der die Sicherungen der ersten Woche enthält, und ersetzen diesen Satz in der zweiten Woche. Wenn am Wochenende niemand arbeitet, brauchen zu diesem Zeitpunkt auch keine Daten gesichert zu werden. Sie sollten die Bänder immer so beschriften, dass sofort erkennbar ist, zu welchem Tag das Band gehört.