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System Center Virtual Machine Manager vNext

Bestandteil von SC vNext ist auch die neue Version des System Center Virtual Machine Managers. Zunächst müssen Sie beachten, dass Sie die neue SCVMM-Version nur auf Servern mit Windows 10 Server installieren können. Als Datenbank-Server benötigen Sie SQL Server 2014.

Die Verwaltungskonsole für VMM vNext müssen Sie entweder auf einem Server mit Windows 10 Server (Windows Server Technical Preview) oder auf einer Arbeitsstation mit Windows 10 installieren.Für den Betrieb benötigen Sie, wie bei SCVMM 2012 R2 auch, das Windows Assessment and Deployment Kit (ADK) for Windows 8.1.

SCVMM vNext kann die Updates für Hyper-V-Hosts zentral für alle angebundenen Hyper-V-Hosts verwalten. Dazu müssen Sie im Netzwerk aber einen WSUS-Server bereitstellen. Dieser unterstützt derzeit allerdings nur Windows Server 2012 R2. Wie Sie WSUS betreiben, lesen Sie in verschiedenen Artikeln auf meinem Blog (http://thomasjoos.wordpress.com).

Sie können in der Technical Preview von VMM vNext logische Switches erstellen und mit allen Einstellungen zu Servern mit Windows 10 Server zuweisen. Auch Profile und Klassifizierungen können Sie verwenden. Allerdings haben in der Vorabversion nur die Bandbreiteneinstellungen eine Funktion.

Wenn Sie in VMM vNext einen Dateiserver erstellen, können Sie auf Basis von Windows 10 Server auch Freigaben und Speicherpools auf Basis physischer Festplatten erstellen.

Eine weitere Neuerung in Vmm vNext besteht darin, dass die virtuellen Netzwerkadapter besser konfiguriert werden können. Sie können jetzt zum Beispiel mehrere virtuelle Netzwerkadapter bereits bei der Bereitstellung von virtuellen Servern zur Verfügung stellen. Sie können jetzt auch in den Vorlagen für virtuelle Server den Netzwerkadapter benennen. Das funktioniert ähnlich zu Consistent Device Naming (CDN) in physischen Netzwerkadaptern. Dazu muss aber der virtuelle Server als Generation 2-VM erstellt und mit Windows 10 Server installiert werden

 

 

Videotrainings zu WSUS, Exchange-Troubleshooting, RDS

Die Videotrainings geben in mehreren Stunden umfangreiche Einblicke in die  Verwaltung und Fehlerbehebung von Windows-Netzwerken. 

Links zu den kostenlosen Teilen der Trainings sind auf der Seite des Autors  Thomas Joos  (http://thomasjoos.wordpress.com) zu finden. 

Lernen Sie zum Beispiel Fehler bei der Arbeit mit Exchange Server zu beheben und Probleme zu vermeiden. Sehen Sie mehr zur Reparatur von Exchange-Datenbanken, Problemlösungen für die Exchange-Verwaltungsshell und  zahlreiche Zusatztools für die Fehlerbehebung und Überwachung von Exchange Server vor. DieTrainings fokussieren sich  auf Exchange Server 2013 SP1, lassen sich aber auch auch mit den Versionen 2007, 2010 und 2013 umsetzen.

Das gilt auch für die Trainings zu Windows Server 2012 R2. Auch hier funktionieren viele Tricks mit den Vorgängerversionen.  Auf der Seite des Herstellers finden Sie auch Links zu zahlreichen weiteren Trainings mit kostenlosen Filmen.

Neues ebook/Buch zu Windows 10 Server und Windows 10 erschienen

Das Buch steht über der Seite 

https://www.amazon.de/dp/B00OCYPJRY

zum Download bereit. In den nächsten Tagen wird es auch als Taschenbuch erscheinen.

Aus dem Inhalt:

Allgemeine Neuerungen in Windows 10 Server
Network Controller – Netzwerke mit Windows 10 Server überwachen
Bessere Datenspeicherung mit Storage Quality of Services (QoS) und Storage Replica
Storage Quality of Service-Policies auf Dateiservern
Storage Replica
Neuerungen in den Remotedesktop-Diensten
Besseres RemoteFX mit Windows 10 Server
MultiPoint-Server in RDS integriert
Neues in den Active Directory-Verbunddienste
LDAP-Verzeichnisse anbinden mit ADFS in Windows 10 Server
So binden Sie externe LDAP-Verzeichnisse an ADFS an
Hyper-V nextGen in Windows 10
Neue Virtual Machine Configuration-Version – Update-VmConfigurationVersion
Cluster mit Windows 10 Server und Windows Server 2012 R2
Storage quality of service (QoS) für Dateiserver und Hyper-V
VMCX- Neues Format für die VM-Konfiguration in Windows 10 Server
Bessere Snapshots – Production Checkpoints
Verbesserungen im Hyper-V-Manager
Integration Services mit Windows Update und WSUS aktualisieren
Netzwerkadapter und Arbeitsspeicher im laufenden Betrieb verwalten
Linux Secure Boot und Generation 2-VMs
Cluster mit Windows 10 Server
PowerShell 5.0 – OneGet-Framework und mehr
Bessere Desired State Configuration mit PowerShell 5.0
OneGet Framework als Paketmanager
Data Center Abstraction (DAL)
Weitere Neuerungen der PowerShell 5.0
Windows Defender für Windows 10 Server
Grundlagen zu Windows Defender in Windows 10 Server
Windows Defender in der GUI, Befehlszeile und PowerShell steuern
Windows 10 Enterprise – Die Neuerungen
Startmenü, Suche, virtuelle Desktops
Explorer-Verbesserungen und neue Wiederherstellungs-Optionen
Apps im Fenstermodus verwenden
Verbesserungen in der Befehlszeile von Windows 10 

Integration-Services, WSUS, Hot-Plug Network/RAM und mehr

Mit Windows 10 Server will Microsoft auch die Integrationsdienste in den VMs über Windows Update aktualisieren. Sie können dazu die VMs auch an eine WSUS-Infrastruktur anbinden und auf diesem Weg die Integrationsdienste aktuell halten. Aus diesem Grund hat Microsoft auch die Datei vmguest.iso entfernt. Die Datei wird nicht mehr benötigt.
In Windows 10 Server können Sie Netzwerkadapter im laufenden Betrieb hinzufügen und entfernen. Sie müssen dazu VMs also nicht mehr herunterfahren.
Sie können bei Generation 2-VMs auch den Arbeitsspeicher von Servern im laufenden Betrieb anpassen, auch dann wenn Sie nicht Dynamic Memory nutzen. Das funktioniert aber nur wenn auch in der VM Windows 10 Server oder Windows 10 installiert sind.

Verbesserungen im Hyper-V-Manager

Diese Funktion können Sie auch zur Anbindung von älteren Versionen verwenden. Mit dem Hyper-V-Manager in Windows 10 Server können Sie auch Hyper-V in Servern mit Windows Server 2012/2012 R2 und auf Rechnern mit Windows 8/8.1 und natürlich Windows 10 verwalten.

Die neue Version kommuniziert über das WN-MAN-Protokoll mit den Hyper-V-Hosts im Netzwerk und unterstützt jetzt auch CredSSP, Kerberos und NTLM. Mit CredSSP können Sie zum Beispiel Livemigrationen durchführen, ohne zuerst Delegierungen erstellen zu müssen. WS-Man nutzt Port 80, was die Verbindung mit externen Clients wesentlich vereinfacht.

Bessere Snapshots – Production Checkpoints

Dazu wird jetzt die Datensicherung innerhalb der VM verwendet, im Gegensatz zur Technologie zum Speichern einer VM. Die Technik nutzt den Volume Snapshot Service (VSS) im Gast-Betriebssystem, wenn Sie Windows einsetzen.

Virtuelle Linux-Servern verwenden den internen Systempuffer um einen konsistenten Snapshot zu erstellen. In Windows 10 Server stehen aber auch noch die herkömmlichen Snapshots von Windows Server 2012 R2 zur Verfügung. In Windows 10 Server werden jetzt aber standardmäßig die neuen Snapshots verwendet. Die Einstellungen dazu finden Sie in den Eigenschaften der VMs, wenn Sie auf „Checkpoints“ klicken

Kostenloses ebook zu Hyper-V in Windows 10 Server und Windows Server 2012 R2

Das Buch steht über diesen Link ab 09.10. kostenlos zur Verfügung: https://www.amazon.de/dp/B00O8NZYQA

Aus dem Inhalt:

Windows 10 Server – Hyper-V nextGen
Neue Virtual Machine Configuration-Version – Update-VmConfigurationVersion6
Cluster mit Windows 10 Server und Windows Server 2012 R2
Storage quality of service (QoS) für Dateiserver und Hyper-V
VMCX- Neues Format für die VM-Konfiguration in Windows 10 Server
Bessere Snapshots – Production Checkpoints
Verbesserungen im Hyper-V-Manager
Integration Services mit Windows Update und WSUS aktualisieren
Netzwerkadapter und Arbeitsspeicher im laufenden Betrieb verwalten
Linux Secure Boot und Generation 2-VMs
Hyper-V und die PowerShell
Laufwerke mit der PowerShell hinzufügen
VHD(X)-Festplatten konvertieren und in der PowerShell verwalten
Datensicherung in der PowerShell
Windows Azure Virtual Machines in der PowerShell verwalten und abfragen
Virtuelle Festplatten und Storage
IDE oder SCSI – Welcher virtuelle Controller ist besser?
Shared VHDX-Festplatten nutzen – Virtuelle Cluster
Bessere Hochverfügbarkeit für Hyper-V-Cluster
Cluster Aware Update (CAU) für effizienteres Patchen von Hyper-V-Clustern nutzen
Firewall-Einstellungen für CAU
Cluster Aware Update aktivieren
CAU in der PowerShell steuern
Hyper-V besser verwalten
VMs in Hyper-V ohne Import integrieren
VMs aus dem Hyper-V-Manager löschen – Neuerungen in Windows 10 Server beachten
VMs im Hyper-V-Manager integrieren
VM aus Windows Server 2012 R2 in Windows 10 Server integrieren
IP-Adressen und Daten von virtuellen Servern auslesen
Veeam Task-Manager for Hyper-V
Hyper-V kostenlos überwachen
Hyper-V mit Linux-VM überwachen: VMTurbo Virtual Health Monitor
Überwachung mit Freeware, ohne Installation
Von VMware zu Hyper-V migrieren
Migration Automation Toolkit (MAT)
Serveranwendungen virtualisieren
Typs zur Virtualisierung von Exchange Server 2013
Veeam Explorer for Exchange
Veeam/Exchange – VMs sichern und wiederherstellen
Veeam für VM-Sicherung installieren und einrichten
Veeam für Windows Server 2012 R2 fit machen
Veeam einrichten und Hyper-V-Hosts anbinden
VMs mit Veeam sichern – Beispiel: Exchange 2013 SP1
VMs und Exchange-Datenbanken mit Veeam wiederherstellen

 

 

VMCX- Neues Format für VM-Konfiguration in Windows 10 Server

Dieses Format kann Windows-Server jetzt wesentlich schneller lesen und schreiben, als in den Vorgängerversionen bis hin zu Windows Server 2012 R2. Außerdem sind die Dateien nicht so anfällig und wesentlich robuster bei Abstürzen, ähnlich zu den VHDX-Dateien.

Das neue Format nutzt die Endung *.vmcx. Für Laufzeitdaten wird die Endung *.vmrs verwendet. Bei den Dateien handelt es sich um Binärdateien. Sie dürfen diese nicht direkt bearbeiten.

Storage quality of service (QoS) für Dateiserver und Hyper-V

Hyper-V kann in diesem Fall also auch virtuelle Dateiserver und virtuelle Festplatten an die Leistung anpassen. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um keine Neuerung von Hyper-V, sondern um eine Neuerung von Dateiservern mit Windows 10 Server.

Mehr zu dieser Neuerung erfahren Sie auf der Seite 

http://technet.microsoft.com/en-us/library/596f28ec-e154-4c2e-9e82-7e42afe0e9fa#BKMK_QoS

Sie können die Richtlinien mit der neuen PowerShell in Windows 10 Server zuweisen oder über WMI. Außerdem können mehrere VHDs die gleiche Richtlinie verwenden. Mehr dazu lesen Sie in der TechNet: http://technet.microsoft.com/en-us/library/596f28ec-e154-4c2e-9e82-7e42afe0e9fa#BKMK_QoS.

Cluster mit Windows 10 Server und Windows Server 2012 R2

Dazu müssen Sie die Clusterkonfiguration mit „Update-ClusterFunctionalLevel“ aktualisieren. Dieser Vorgang ist aber eine Einbahnstrasse. Sie können den Vorgang nicht rückgängig machen.

Betreiben Sie im Cluster Knoten mit Windows 10 Server und Windows Server 2012 R2 können Sie VMs problemlos zwischen den Knoten verschieben. Allerdings sollten Sie den Cluster in diesem Fall nur noch von Servern mit Windows 10 Server aus verwalten, oder von Arbeitsstationen mit Windows 10 und installierten Remoteserver-Verwaltungstool für Windows 10 (http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=44280) und Windows 10 Server. Diese stellt Microsoft bereits für Windows 10 Technical Preview zur Verfügung.

Sie können die neuen Funktionen in Windows 10 Server aber erst dann nutzen, wenn Sie den Cluster auf die neue Version aktualisieren. Sie können für die VMs im Cluster auch erst dann die neue Version für VMs mit Update-VmConfigurationVersion vmname konfigurieren, wenn Sie den Cluster auf die neue Version aktualisiert haben.

Erstellen Sie im Cluster neue VMs haben diese immer die Version 5.0 von Windows Server 2012 R2. Erst wenn Sie den Cluster zu Windows 10 Server aktualisieren, werden die VMs mit der neuen Version 6.0 erstellt.